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Die Rechte in Essen - 1. Mai Nazifrei!

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Am 1. Mai wollte die Dortmunder Partei "Die Rechte" in Essen und Gelsenkirchen aufmarschieren.

1. Mai Nazifrei!

Zusammen mit unseren Partnern in Gelsenkirchen haben wir entlang des geplanten Nazi-Aufmarsches mehrere Kundgebungen durchgeführt.

Das Verhalten der Essener Polizei am 1. Mai und im Nachhinein hat zu einer kritischen öffentlichen Debatte geführt.

Hunderte von Unterstützungsunterschriften für ein Aufmarschverbot haben zuvor beim Polizeipräsident nichts bewirkt. Er wird den Aufmarsch wohl nicht verbieten.


Dies ist die Hauptseite von „1. Mai Nazifrei“
Unsere weiteren Informationsseiten zum 1. Mai:


Aktueller Stand:

  • 5. Mai: Essens Polizeisprecher greift Essen-stellt-sich-quer und Demonstrationsteilnehmer an
  • 1. Mai: Naziaufmarsch wurde vor der Gelsenkirchener Stadtgrenze gestoppt
  • 30.4. 16:30 Die Rechte sagt Parallelkundgebung in Duisburg ab.


Inhaltsverzeichnis

Wichtiges und Neues nach dem Aufmarsch

Dies ist nur eine Auswahl: Eine Darstellung aller Texte, die sich mit dem kritikwürdigen Verhalten der Polizei beschäftigen finden Sie auf unserer Unterseite, die gesamte Presseberichterstattung finden Sie hier


Essen-stellt-sich-quer 05.05.2015: Pressemitteilung „haltlose Unterstellung“

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Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Essen stellt sich quer verwahrt sich ausdrücklich gegen die verbalen Entgleisungen und haltlosen Unterstellungen der Essener Polizei
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
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Essen-stellt-sich-quer

Essen, 5. Mai 2015

In allen Mitteilungen von Essen stellt sich quer und der beteiligten Bündnispartner war zu friedlichen und gewaltfreien Protesten aufgerufen. Alle Kundgebungen, die von diesen Bündnispartnern durchgeführt wurden, verliefen friedlich ohne besondere Vorkommnisse.

Die Personengruppen, die zwischen unseren verschiedenen Kundgebungsorten auf den durch die Polizeisperren notwendig gewordenen Umwegen unterwegs waren, begingen keine Sachbeschädigungen, stürmten keine Polizeiabsperrungen, warfen weder mit Steinen noch mit Flaschen auf Polizeibeamte oder Nazis. Unsere Proteste verliefen laut, bunt und friedlich.

Unsere Aufrufe zu friedlichen und gewaltfreien Protesten implizieren selbstverständlich, dass gewaltsame Proteste von uns missbilligt werden. Wir freuen uns dass es trotz einiger Steinwürfe an anderer Örtlichkeit, die nichts mit unseren Kundgebungen und Wegen zu tun hatte, zu keinen Verletzten gekommen zu sein scheint. Dies wäre sicher von der Polizei erwähnt worden. Wir sind verwundert darüber, dass solche Selbstverständlichkeiten gegenüber Polizei und Pressekommentatoren überhaupt erwähnt werden müssen.

Die pauschalierende Darstellung der Kundgebungen der Bündnispartner als von „Linken“ veranstaltet und gewaltsamen Protest von „Linken“ damit gleichzusetzen ist der eigentliche Skandal in den verbalen Entgleisungen des Essener Polizeipressesprechers, Herrn Faßbender. Erdreistet er sich doch zu der Aussage, dass wenn man die Gewaltbereiten herausrechne „blieben nicht viele bürgerliche Gegendemonstranten übrig“. Nun, nicht jeder unserer Teilnehmer versteht sich als bürgerlich. Wenn man sich eher links versteht, bedeutet dies jedoch nicht automatisch gewaltbereit zu sein, was Herr Faßbender offensichtlich unterstellen möchte. Diverse Pfarrer und kirchliche Repräsentanten, der DGB-Vorsitzende von Essen, Die Essener Vorsitzenden von SPD und Grünen, mehrere Bundestagsabgeordnete, Stadträte und Bezirksvertreter und vor allem die einfachen Bürger aus Kray, Essen und Gelsenkirchen werden ob dieser Gleichsetzung mit Störern, die nichts mit den Kundgebungen zu tun hatten, sicherlich nicht erfreut sein.

Wie sich Herr Faßbender dazu hinreißen lassen kann, zu behaupten „Die Rechten hielten sich an den rechtlichen Rahmen“, ist uns angesichts vom Zeigen des Hitlergrußes und Drohungen gegen Journalisten nicht nachvollziehbar. Ein Einschreiten seitens der Polizei gemäß §86 StGB bei den Hitlergrüßen und Prüfung ob §241 StGB anwendbar war (bei den Drohungen) wäre zwingend notwendig gewesen.

Zu den Vorkommnissen im Hauptbahnhof Essen

Wir hatten als Treffpunkt öffentlich den Nordeingang um 17:00 Uhr angekündigt. Hätte es eine sinnvolle Konfliktvermeidungs- / Deeskalationsstrategie der Polizei gegeben, wäre dies Ort und Zeitpunkt gewesen die Menschen, die nach Kray fahren wollten, auf die Nutzung der EVAG-Busverbindungen zu verweisen (Wenn man denn die Nazis innerhalb des Bahnhofs umsteigen lassen will.).

Nach übereinstimmenden, uns vorliegenden Aussagen, passierte jedoch folgendes: Stattdessen lässt man rund zweihundert Personen zuerst auf das Gleis für die S2 Richtung Kray. Dort trafen diese auf wenige Polizeibeamte, die darauf dergestalt reagierten, laut bei ihren Kollegen weiter unten nach den Hunden zu rufen. Laut den uns vorliegenden Aussagen war ein Schlagstockeinsatz total überzogen, da eine Menge von 200 Personen eben nicht innerhalb von 30 Sekunden vom Bahnsteig zu jagen ist. In den Aussagen wird ebenfalls dargestellt, dass es keine Angriffe auf Polizeibeamte gab. Jedenfalls wurden diese Personen dann längere Zeit im Tunnel zu Gleis 22 festgehalten. In diesem Zeitraum gab es bei Gesprächen mit Polizeibeamten auch die Äußerung „Die Nazis zuerst“ sei eine Anweisung „von oben“.

Erst später, nachdem die Nazis im Bahnhof umsteigen konnten, durften unsere potentiellen Kundgebungsteilnehmer mit EVAG-Bussen nach Kray fahren. Aber auch dort war es ihnen nicht einfach möglich, unseren Kundgebungsplatz (nördlicher Bereich des Krayer Marktes) zu erreichen. Sie sammelten sich dann an der Kreuzung Hubertstraße/Heinrich-Sense-Weg und protestierten von diesem südlich der Nazikundgebung liegenden Ort laut und friedlich gegen die Nazi-Veranstaltung. Auch von diesem ungeplanten Kundgebungsort sind keine Vorkommnisse an uns gemeldet worden.

So bleibt es erstmal bei unterschiedlichen Darstellungen der Geschehnisse am Essener Hauptbahnhof, wobei unsere Zeugenaussagen gegen die unbelegten Äußerungen des Polizeipressesprechers, Herrn Faßbender, stehen.

Ähnlich verhält es sich mit den Aussagen des Herrn Faßbender bezüglich der nächtlichen, unangemeldeten „Spontandemonstration“ der Nazis. Uns liegen Zeugenaussagen und Fotomaterial vor, die belegen, dass die Polizei eben nicht die Demo der Nazis ab Hauptbahnhof durch die Kettwiger Straße begleitet hat, sondern dass erst im weiteren Verlauf einige Polizeifahrzeuge hinter den Nazis herfuhren, während die ihre Hetzsprüche durch die Nacht brüllten und Sachbeschädigungen in der Viehofer Straße begingen. Erst am Pferdemarkt waren weitere Polizeieinheiten eingetroffen, die die Mehrzahl der Nazis schließlich aufhielten und kontrollierten. So ist also festzustellen, dass es der Polizei erst nach rund 1,5 km gelungen ist einen Haufen marodierender Nazis auf den Haupteinkaufsstraßen von Essen zu stoppen. Da kann man von Glück sagen das es nachts an einem Feiertag geschah und nicht zu Ladenöffnungszeiten.

Während Herr Faßbender fragt, ob wir unsere Bündnispartner nicht im Griff hatten, können wir dies, wie oben ausgeführt, trotz der unseriösen Fragestellung, bejahen. Nun ist es nicht unsere Aufgabe, eine sinnvolle polizeiliche Strategie des Einsatzes der Polizei am 1. Mai darzustellen. Allerdings können und werden wir weitere Fragen stellen müssen. Insbesondere wie sich die genutzte Strategie auf Bürgerinnen und Bürger in Essen und den demokratischen, friedlichen Protest gegen Naziveranstaltungen auswirkt. Da scheint einiges im Argen zu liegen.

Bei Landesinnenminister Jäger liegen bereits Anfragen von Bürgern vor, die wissen möchten, wie er gedenkt die Versammlungsfreiheit in NRW zukünftig so zu gewährleisten, dass angemeldete Versammlungen durchgeführt und von potentiellen Teilnehmern überhaupt erreicht werden können.

Im Gegensatz zu solch unsachgemäßen Äußerungen in der Presse seitens der Polizei Essen, erhalten wir z. B. solche Zuschriften:

„Ich danke Ihnen und allen MitstreiterInnnen sehr für Ihr Engagement am letzten Freitag, für Ihre besonnenen und klaren Worte den Demonstranten auf dem Krayer Markt und der Polizei gegenüber.“
„Ich danke Ihnen und allen anderen sehr für Ihre Arbeit insgesamt!“

Inzwischen wurde von uns entsprechendes Belegmaterial auf unserer Facebook-Seite "Essen stellt sich quer" veröffentlicht.
Diese Seite ist auch ohne Facebook-Account öffnetlich einsehbar. de-de.facebook.com/pages/Essen-stellt-sich-quer/421127221232356

Max Adelmann
Sprecher des Bündnisses
Essen stellt sich quer


Eine Auswahl unveröffentlichter Leserbriefe

Einige LeserbriefbschreiberInnen haben uns über ihre Leserbriefe informiert, nachdem diese in der WAZ nicht veröffentlicht wurden.

„Unverschämte Behauptungen der Polizei“

Es ist unglaublich, wie kritiklos die WAZ den Polizeibericht übernimmt, der eine einzige Rechtfertigung des polizeilichen Vorgehens gegenüber den Nazigegnern darstellt. Die Redakteurin war wohl weder am Hauptbahnhof, noch auf der Kundgebung auf dem Krayer Markt, hat sich wahrscheinlich auch nicht die Mühe gemacht, Zeugen unter den Gegendemonstranten zu befragen. Sonst hätte sie erfahren, wie grundlos die Polizei am Hauptbahnhof gegenüber Demokraten Knüppel und Hunde eingesetzt und sie im Kessel festgehalten hat. „Die Rechte“ dagegen bekam bevorzugtes Geleit zur S-Bahn, um ihr ein pünktliches Eintreffen in Kray zu gewährleisten.

Wir wissen nicht, wer die einzelnen waren, die Steine geworfen haben. Von daher finde ich die Behauptung der Polizei besonders unverschämt, dass es sich bei einem Großteil der Gegendemonstranten um gewaltbereite Linke handelt. Dies bedeutet eine Kriminalisierung aller Demokraten, die sich zum Protest gegen den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ in Kray eingefunden hatten. Die Behauptung der Polizei unwiderlegt von der WAZ zu übernehmen ist unverantwortlich, erweckt sie doch den Eindruck unter den Lesern, dass man sich von Protesten gegen Nazis fernhalten soll und bestärkt geradezu die Nazis in ihren verfassungsfeindlichen, volksverhetzenden Auftreten.

Alice Czyborra, Essen, 5.5.2015


„Widerstand der Essener Zivilgesellschaft madig gemacht“

Ich habe den Eindruck, dass sich die WAZ-Berichterstattung zu sehr das vereinfachten Links-Rechts-Feindbild von Polizeisprecher Ulrich Faßbender zu eigen macht.

Seiner Meinung nach hätten sich die Nazis am "rechtlichen Rahmen gehalten". Da hat er wohl den wilden Nazi-Marsch quer durch die Essener Innenstadt verdrängt. Aber der scheint wohl ok gewesen sein, denn die Polizei habe das ja begleitet und sich Notizen gemacht...

Auf der gegnerischen Seite habe er 1.200 "Linke" ausgemacht - Ja, er meint damit allen Ernstes alle Teilnehmer! Solch eine einseitige politische Zuordnung erscheint mir seltsam: Essen-stellt-sich-quer ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil man sich eben bewusst ohne politische oder religiöse Vorbehalte und gemeinsam für mehr Menschlichkeit einsetzt: gegen Nazis, gegen Rassismus und Fremdenhass. Was daran nun speziell "Links" sein soll, wird wohl nur die Polizei wissen. Mich erinnern solche pauschalen Vorwürfe mehr an die Zeit des Kalten Krieges: Damals wurde jeder, der die Behörden kritisierte, auch gerne pauschal verdächtigt, ein potentiell "linker" Unterstützer Moskaus zu sein.

Sind das vielleicht die gleichen platten Einschätzungen, die am 1. Mai das Verhalten Polizei bestimmte? Gegenüber den Teilnehmern der Gegenkundgebungen hinterließ die Polizei nämlich ein Bild, als wenn diese die wahren Störenfriede seien: Die Nazi-Gegner wurden einkesselt, entgegen den Abmachungen hielt man sie an Polizeisperren auf und im persönlichen Kontakt wurde so mancher auch gerne einfach nur rüde angeblafft. Für die Neonazis dagegen ergab sich das Bild einer Vorzugsbehandlung, denn einziges Polizeiziel war offenbar, denen den Aufmarschweg freizumachen. Ich glaube, wenn die Polizei in dieser schwierigen Lage ein derart unreflektiertes Freund-Feind-Schema präsentiert, muss man sie dafür auch kritisieren dürfen.

Und wenn die Bürger sich gegen diese Behandlung wehren, dann pickt sich der Herr Polizeisprecher ein paar "linke Gewalttäter" heraus. Die sind zwar außerhalb der von Essen-stellt-sich-quer durchgeführten Kundgebungen in Aktion getreten - aber egal. Hilft es doch, so mal eben undifferenziert den gesamten organisierten Widerstand der Essener Zivilgesellschaft madig zu machen. Wie einfach das Polizeileben doch sein kann!

Ärgerlich, dass jetzt viele zivilgesellschaftliche Organisationen ihre wichtige Tätigkeit unterbrechen müssen, und sich mit den haltlosen Vorwürfen eines Polizeisprechers beschäftigen müssen.

Schade. Ich würde mit meinen Steuern lieber eine Polizei finanzieren, deren moralische Grundwerte ich erkennbar teilen kann und die an fairer Bürgernähe interessiert ist.

Rainer Sonntag, Essen, den 5.5.2015


„Polizei schaute tatenlos zu“

selten habe ich mich beim Lesen der Essener WAZ dermaßen geärgert. Die Polizei färbt die Ereignisse um die (Anti-)Nazi-Demonstration in ihrem Sinn. Zum einen offenbart das Zitat „wir schauen nicht tatenlos zu“ Einseitigkeit.

Die Nazis durften Volksverhetzung, Nazi- und Gewaltpropaganda unter den Augen und Ohren der Polizei betreiben - Reden beinhalteten Sätze wie: wir „sind eine im gemeinsamen Blut verbundene Volksgemeinschaft“, wir „werden von den Politikern verraten, die Volksverräter sind und sich Politiker schimpfen“, „Flüchtlinge sind Sozialschmarotzer, Ausländer raus, Deutschland den Deutschen!“ Sie durften Transparente einer sog. Division(!) Altenessen zeigen mit: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“.

Zum anderen widerspricht der Vorwurf, die Veranstalter von ‚Essen stellt sich quer‘ hätten ihre Teilnehmer nicht im Griff gehabt, meinen Erlebnissen: Die Demonstration der Demokraten wurde über die Bonifaciusstr. geführt und mit einer falschen Begründung der Polizei stundenlang auf ihrem Weg blockiert.

Ich sprach für das Friedensforum mit der Aufforderung, Ruhe zu bewahren und niemandem einen Vorwand zu bieten, gegen uns vorzugehen. Ein Wasserwerfer stand sichtbar in der Nähe. Die demonstrierenden Demonstranten verhielten sich die ganze Zeit friedlich.

Drittens stimmt die Darstellung der Bahnhofsereignisse nicht mit vielen Berichten von Demokraten überein. Sie waren zuerst am Bahnsteig, wurden plötzlich auch mit Hunde-begleiteten Polizisten abgedrängt und Nazis durften fahren. Bei dieser eskalierenden Parteinahme hätte mehr geschehen können. Gewalt von Seiten einzelner Abgedrängter ist zu verurteilen und war zu erwarten gewesen; ich will nicht sagen, sie war gewollt, frage mich aber, was sich die Verantwortlichen gedacht hatten.

Was an der Eisenbahnbrücke in Kray geschah, hatte dann mit dem Demonstrationszug der Demokraten schon räumlich nichts zu tun. In der Tat kann ‚Essen stellt sich quer‘ nicht in ganz Kray Polizei spielen.

Die Formulierung der Polizei vom rechten und linken Lager(!) ist ein Skandal. Diese Gleichsetzung von Faschisten mit ihren Gegnern ist nicht hinnehmbar. Auf der Gegenkundgebung waren der Landesjustizminister und Essener OB sowie überwiegenden unbescholtene Demokraten.

Die Polizei hätte dieses demokratiewidrige Ereignis, das gegen das friedliche Zusammenleben gerichtet war, nie genehmigen und so tatenlos ablaufen lassen dürfen. Stattdessen hat sie die Demokraten dadurch in schlechtes Licht gestellt, dass sie sei mit einzelnen Chaoten in einen Topf geschmissen hat. Will sie das demokratische Engagement durch Diskreditierung schwächen?

Bernhard Trautvetter, Essen, 5.5.2015


„Armutszeugnis der Essener Polizeiführung“


Der Polizeisprecher Faßbender wird wie folgt zitiert:
»Ein Großteil der linken Teilnehmer ist aber nicht zum Demonstrieren gekomme n, sondern um Krawall zu machen.« Rechne man bei den 1200 Linken die Gewaltbereiten heraus,»blieben nicht viele bürgerliche Gegendemonstranten übrig«.

Diese Aussagen müssen, wenn sie denn einen Sin ergeben sollen, wie folgt umgeschrieben werden: Ein Großteil der Polizeikräfte ist aber nicht zum Schutz der antifaschistischen Proteste gekommen, sondern um die Demokraten zu drangsalieren, einzuschüchtern und ihr Grundrecht auf Demonstration einzuschränken.

Berücksichtigt man diese krasse Gewaltbereitschaft seitens der Polizei, dann bleibt von der behaupteten »Dialogbereitschaft« der neuen Essener Polizeiführung nichts mehr übrig.

Auch 70 Jahre nach der Befreiung bleibt die Erkenntnis: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Die Essener Polizeiführung widersetzt sich dieser Erkenntnis konsequent – ein Armutszeugnis!

Heinz-W. Hammer, Essen


Eine Auswahl von facebook-Kommentaren auf Essen-stellt-sich-quer

Auf facebook hat Essen-stellt-sich-quer die kritikwürdigen Aussagen von Essens Polizeisprecher Ulrich Faßbender (hier der WAZ-Artikel) zur Diskussion gestellt. Die Kommentare sprechen eine klare Sprache (zusammengefasste Stand vom 7. Mai 13:00 Uhr).
  • Thomas Vogt spricht ironisch von einem „tollen Einstieg für den neuen Polizeipräsidenten!“,
  • Das Essener Ratsmitglied Ezgi Güyildar spricht von „offizieller Kriminalisierung“ und bedankt sich im ironischen Ton bei Herrn Faßbender für die Einkesselung, weil sie ansonsten wohl „Krawall und Remmi Demmi veranstaltet hätte!“
  • Thomas Krüger macht sich unter anderem über Faßbenders Begründung für den Hauptbahnhof-Kessel lustig („Wir konnten doch die Linken nicht einfach hinterher laufen lassen“) Er fragt: „Hinter der Bahn herlaufen lassen, oder was?“
  • Die BezirksschülerInnenvertretung Essen (BSV Essen) sieht arglose Bürgerinnen und Bürger pauschal kriminalisiert und als linke, gewaltbereite Krawallmacher abgestempelt. Sie weist darauf hin, dass sie auf dem Weg zur angemeldeten Kundgebung mit Polizeihunden und Gummiknüppeln begrüßt und mit Tritten und Schlägen traktiert worden seien. Gerade zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus sei hier ein völlig falsches Zeichen gesetzt worden.
  • York Radszuhn stellt u. a. kritisch fest: „Für wen der Hitlergruß jedoch "im rechtlichen Rahmen" liegt, dem sollte man sagen, dass sich seit den 30ern ein paar Gesetze geändert haben.“
  • Kevin Schs bezweifelt Faßbenders Aussagen und bemerkt, dass die Spontandemo der Rechten eher weniger organisiert und begleitet ausgesehen habe. Er wehrt sich auch gegen die „Schwarz/Weiß Malerei“ und fragt z.B. ob Linke automatisch gewaltbereit seien. Er bemängelt, dass die Schikanen der Polizei bei sehr vielen Bürgern "aus der Mitte unserer Gesellschaft gesehen" zum Abbruch der Demo geführt hätten. Desweiteren kritisiert er, dass den Eingekesselten mit falschen Zuginformationen zugesichert worden sei, die Kundgebung von Essen-stellt-sich-quer rechtzeitig zu erreichen.
  • Andreas Brinck bedankt sich bei Essen-stellt-sich-quer, dass sie den Missstand bei der Polizei offen kritisieren und dokumentieren. Er erwartet von Herrn Faßbender, dass dieser sich per WAZ entschuldigen solle.
  • Ein facebook user namens Schlechter Umgang bezeichnet Faßbenders Anschuldigungen als „lächerlich“, denn „bei allen Parteien gibts Idioten, die übertreiben und am Ende waren es immer die Gegendemonstranten“.
  • Mick L. Angelo kann die Kritik der Polizei nicht nachvollziehen. Er haber keine "Krawallmacher" gesehen und er betont, dass es friedlich gewesen sei. Von ein paar hitzköpfigen Radikalen, die es immer gäbe, direkt auf alle zu schließen ist seiner Meinung nach unfair und dumm.
  • Heike Thoma teilt mit, dass sie es so empfunden habe, dass von Seiten der Polizei versucht wurde Gegendemonstranten „aufzuhalten und zu schikanieren“.


Anti-Rassismus-Telefon, 06.05.2015: „Wir weisen Diffamierung zurück“

Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V.

Anti-Rassismus-Telefon

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Fredrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen,

Tel/Fax: 0201-232060


Essen, den 06. Mai 2015

Pressemitteilung zu

  • 1. Mai
  • „Wir schauen nicht tatenlos zu“ - Polizeisprecher Ulrich Faßbender in der WAZ Essen vom 5.5.


Das Anti-Rassismus-Telefon freut sich über die gelungene Gegenveranstaltung von Essen-stellt-sich-quer am 1. Mai.
Wieder einmal ist ein Zeichen gesetzt worden: Die Menschenverachtung der Nazis hat auf unseren Straßen nichts verloren.
Unter schwierigsten Bedingungen fanden sich sogar genügend Menschen bereit, die Neonazis mit einer Sitzblockade erfolgreich aufzuhalten.
Dies zeigt, dass es sich lohnt, sich gegen Rassismus und faschistischen Rassenwahn und für den fairen Umgang miteinander einzusetzen.

Das Versagen der deutschen Gesetzgebung ist zu offensichtlich: Die Essener Polizei fühlte sich rechtlich verpflichtet, einer NS-Nachfolgeorganisation das freie Marschieren auf unseren Straßen zu ermöglichen. Dabei gehört es doch zur Grundlage unserer freien und fairen Gesellschaft, dass man sich Nazis mit all ihrer menschenverachtenden Hassideologie jederzeit entgegenstellt.

In diesem Zwiespalt hat die Essener Polizei am 1. Mai ein enttäuschend unsensibles Bild abgegeben. Sie hat sich nicht nur rüde gegenüber den Nazi-Gegnern verhalten, unter ihren Augen konnte sogar ein illegaler Marsch der Nazis durch die Innenstadt stattfinden.

Schlimmer noch: Es ist keine Einsicht zu erkennen: In der WAZ vom 5. Mai diffamiert Polizeisprecher Ulrich Faßbender pauschal alle Teilnehmer als 1.200 Linke, von denen ein Großteil gekommen sei, um Krawall zu machen.

Auch das Anti-Rassismus-Telefon gehört zu den Mitorganisatoren der Veranstaltungen von Essen-stellt-sich-quer. Selbstverständlich haben auch unsere Anhänger teilgenommen. Wir arbeiten schon seit Jahrzehnten gegen Rassismus – in der Öffentlichkeit und in hunderten von privaten Einzelfällen. Denn vor Rassismus geschützt zu sein ist ein Menschenrecht. Ebenso tritt Essen-stellt-sich-quer für die fundamentalen Menschenrechte ein.
Beide Gruppen sind der parteipolitischen und religiösen Neutralität und der Gewaltlosigkeit verpflichtet. Wir weisen diese polizeiliche politische Zuordnung und Diffamierung auf das Entschiedenste zurück!

Wir glauben, dass die Essener Zivilgesellschaft solch unbedachte Aussagen ihres Polizeisprechers nicht hinnehmen darf. Wir hoffen, dass solche unsensiblen Aussagen sich nicht mit den Ansichten der Polizeiführung und der einzelnen Polizisten vor Ort deckt.

Leider hat die WAZ im Artikel und Kommentar die sachlich falsche Zuordnung zu den "Linken" ungefragt übernommen. Auch dort würden wir uns eine genauere Wortwahl wünschen.

WAZ, 06.05.2015 Leserbrief Diffamierung

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WAZ / Essen, Rubrik Leserforum,Mittwoch, 06.05.2015

Diffamierung


Konflikt um Demo. Die Stellungnahme der Essener Polizei zu den Vorgängen am 1. Mai erweckt in mir den Eindruck, auf einer völlig anderen Veranstaltung gewesen zu sein. Allein die Aussage, die Mehrheit der Demonstranten sei nur gekommen, um Randale zu machen, ist eine Diffamierung ohnegleichen. Zu den Vorkommnissen am Hauptbahnhof kann ich nichts sagen, doch die Demonstranten auf dem Krayer Markt haben ihren Widerstand lautstark und friedlich zum Ausdruck gebracht, zu keinem Zeitpunkt ging von ihnen Gewalt oder auch nur die Androhung von Gewalt aus. Die auf dem Markt versammelten Nazis reagierten dagegen völlig anders. Sie stürmten über den Platz, forderten verbal und mit Gesten zu Gewalt auf bzw. drohten diese an. Und wie reagierte die Polizei: Sie verstärkte ihre Kette zwischen den beiden Gruppen und versuchte dann mit einer Gruppe behelmter Polizisten, die Antifa einzukesseln, worauf sich diese verzog. Die Nazis dagegen „bat“ man darum, auf den Platz zurückzukehren.
Jürgen Beese, Essen

WAZ, 06.05.2015 Gehring: Kritik der Polizei ist unangemessen

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WAZ / Essen,Mittwoch, 06.05.2015

Gehring: Kritik der Polizei ist unangemessen

Grünen-Abgeordneter empört über Vorwürfe


Der Essener Grünen-Bundestagsabgeordnete Kai Gehring hat die Kritik der Polizei am Auftreten linker Demonstranten als „unangemessen und nicht nachvollziehbar“ bezeichnet. Ein Polizeisprecher hatte den Gegendemonstranten vorgeworfen, sich beim Protest gegen eine Demonstration der Partei „Die Rechte“ vielfach gesetzeswidrig verhalten und unter anderem Polizisten angegriffen zu haben. „Am 1. Mai habe ich als Teilnehmer der Gegen-Proteste erlebt, wie eine aktive Bürgergesellschaft Flagge gezeigt hat gegen die menschenverachtende Ideologie von Rechtsextremen“, sagt hingegen Kai Gehring. Es sei ein Erfolg „unserer lokalen Demokratie“, dass in Kray neben vielen Bürgern „ein breites Bündnis aus Vertretern von Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und Sozialverbänden sowie Politikern aus Stadt, Land und Bund Nein zu Neonazis gesagt haben“. Dieses Bündnis als linken, gewaltbereiten und unbürgerlichen Protest abzuqualifizieren, sei „völlig unangemessen“. Stattdessen sieht Gehring Gesprächsbedarf über die Polizeistrategie. „Ich gehe davon aus, dass der Polizeipräsident bei künftigen Großeinsätzen auf die Verhältnismäßigkeit mehr Wert legt.“
Bildunterschrift:
Kai Gehring FOTO: KONOPKA

WAZ, 05.05.2015 „Wir schauen nicht tatenlos zu“ / Kommentar

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WAZ / Essen,Dienstag, 05.05.2015

„Wir schauen nicht tatenlos zu“

Die Polizei nennt die Vorwürfe der Linken nach den Zwischenfällen am 1. Mai dreist. Viele Gegendemonstranten seien gekommen, „um Krawall zu machen“


Von Dominika Sagan

Nach dem Aufeinandertreffen von rechten Demonstranten und linken Gegendemonstranten am Mai-Feiertag hagelt es schwere Vorwürfe in Richtung Polizei. Diese habe linke Teilnehmer bereits im Hauptbahnhof eingekesselt und so an der Teilnahme an Mahnwachen gehindert, klagen das Bündnis „Essen stellt sich quer“, die Linke und die Bezirksschülervertreter. „Welchen Sinn haben Kooperationsgespräche mit der Polizei überhaupt, wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden“, fragt Bündnis“-Sprecher Max Adelmann. Polizeisprecher Ulrich Faßbender nennt diese Darstellung dreist. „Vereinbarungen galten für den Fall eines friedlichen Verlaufs. Bei Angriffen schaut die Polizei nicht tatenlos zu“, sagt Faßbender. „Ein Großteil der linken Teilnehmer ist aber nicht zum Demonstrieren gekommen, sondern um Krawall zu machen.“ Rechne man bei den 1200 Linken die Gewaltbereiten heraus, „blieben nicht viele bürgerliche Gegendemonstranten übrig“.


„Warum haben die
Veranstalter ihre
Bündnispartner
nicht im Griff?“
Ulrich Faßbender, Polizei

Aus Sicht der Polizei drehen nun die linken Veranstalter den Spieß um und schieben der Polizei den schwarzen Peter zu. Dabei zeigten sogar Videoaufnahmen wie Linke ins Gleisbett klettern und Schottersteine auf Rechte und Polizisten werfen: „Alle Steine und Flaschen kamen von linken Gegendemonstranten“, sagt Faßbender, nicht ohne hinzuzufügen, dass auch die Rechten provozierten. Diese hielten sich aber an den rechtlichen Rahmen, wohlwissend, „dass es für sie sonst künftig schwierig wird, eine Demo anzumelden“. Im Vorfeld der Mai-Kundgebung waren es wiederum linke Anhänger, die bereits im Hauptbahnhof mit den Rechten eine Schlägerei anzetteln wollten und schließlich auch Polizisten angegriffen hätten – die dann ihre Schlagstöcke einsetzten. Um die gegnerischen Gruppen zu trennen, ließ die Polizei nun zunächst die Rechten mit dem Zug abfahren; die Linken mussten auf die nächste Bahn warten. Nun werfen diese der Polizei vor, sie habe den Rechten den Vortritt gewährt. „Wir konnten doch die Linken nicht einfach hinterher laufen lassen“, sagt Faßbender, der den Einsatz schwierig nennt. „Trotzdem konnten alle Beteiligten im Rahmen der Versammlungsfreiheit ihre Anliegen deutlich machen.“

Für den Geschmack der Linken durften das die Rechten allzu deutlich, denn die seien am späten Abend mit lauten Hetzparolen ungehindert durch die Innenstadt gezogen. „Die Polizei war vom Hauptbahnhof bis in die Nordstadt dabei“, erwidert Faßbender. Mögliche Parolen seien dokumentiert, alle Personen schließlich am Viehofer Platz kontrolliert worden, sagt er und wendet sich mit einer Gegenfrage an die linken Kritiker: „Warum haben die Veranstalter ihre Bündnispartner und die Teilnehmer nicht im Griff, damit diese sich an die Vereinbarungen halten und friedlich bleiben?“ Alle Störungen seien an diesem Tag ausnahmslos von Linken ausgegangen. „Jetzt die Tatsachen derart zu verdrehen, das ist einfach dreist.“

Kommentar: Selbstkritik fehlt

Von Dominika Sagan

Bei aller guter und gleichsam wichtiger Absicht der linken Bündnisse, sich den Rechtsextremisten entgegenzustellen, darf es nicht sein, dass Menschen angegriffen werden. Selbst die widerwärtigste Provokation der Nazis rechtfertigt keinen körperlichen Angriff. Damit riskieren die Teilnehmer lediglich, dass der gute Zweck in den Hintergrund rückt – und der heiligt auch in diesem Fall mitnichten die Mittel. Die Linken müssen sich im Klaren darüber sein, welche Wirkung nach außen entsteht, wenn sie brutale Schläge und Bedrohung durch die Polizeibeamten beklagen – und gleichzeitig aus ihren Reihen Steine und Flaschen auf Menschen fliegen.

Bei aller zulässigen Manöverkritik an der Polizei fehlt den Linken jeder Funken an Selbstkritik. Damit vergraulen sie am Ende viele bürgerliche Mitstreiter, die ansonsten gern gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen würden.
Bildunterschrift:
Auf dem Marktplatz in Kray kamen am 1. Mai Teilnehmer der linken Kundgebung zusammen. FOTO: SEBASTIAN KONOPKA

Friedensforum, 04.05.2015 Intolerable Ereignisse in Kray

Essener Friedens-Forum
Maxstr. 11, 45127 Essen
www.essener-friedensforum.de
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Presseerklärung des Essener Friedensforums zu den Ereignissen rund um die Aktionen der Neonazis und um die Gegenkundgebung von »Essen stellt sich quer« am 1.Mai


Der erste Mai 2015 markiert einen Höhepunkt undemokratischer Umtriebe, die von der Polizei begünstigt wurden:

Reden der Neofaschisten beinhalteten unter anderem diese Volksverhetzung und Nazi-Propaganda:

  • 'Die Deutschen sind eine im gemeinsamen Blut verbundene Volksgemeinschaft'
  • 'Sie werden von den Politikern verraten, die Volksverräter sind und sich Politiker schimpfen'
  • 'Ausländer raus, Deutschland den Deutschen!'
  • 'Flüchtlinge sind Sozialschmarotzer'
  • 'Wir sind der nationale Widerstand / Wir sind das Volk.'

Sie durften zudem unter den Augen der Polizei solche Sprüche auf Transparenten präsentieren, wie: " Wer Wind sät, wird Sturm ernten. -Division Altenessen " ...

Friedliche Demonstrationsteilnehmer/innen, die am Hauptbahnhof auf die S-Bahn zur Demonstration gegen die Nazis warteten, wurden von Polizeikräften von hinten her teils mit Hunden an den Rand gedrängt, woraufhin Neonazi-Gruppen in die S-Bahn eskortiert wurden.

Auch solche Worte über die Demokraten wie ‚Zecken, denen wir gerne hinüber helfen' flößten friedlichen S-Bahn-Benutzern Angst ein.

Die Demokraten kamen infolge der Behinderung ihrer demokratischen Rechte erst nach dem Ende der Gegenkundgebung, auf der auch der Oberbürgermeister gesprochen hatte, am Krayer Markt an. Auch der Landesjustizminister Kutschaty war unter den Demonstranten.

Der Skandal im Vorgehen der Polizei wird durch ihre Presseerklärung der Polizei noch gesteigert: Dort redet man in gleichsetzender Absicht von Demonstrations-teilnehmern des rechten und linken Lagers(!). Die hier sichtbar werdende Vorein-genommenheit gegen die demokratischen Kräfte von Essen stellt sich quer ist ein Skandal.

Die Ungleichbehandlung der demokratischen Kräfte fand ihre Fortsetzung, als ihr Demonstrationszug in Kray an einer Stelle mit der Begründung aufgehalten wurde, hier kämen gleich die Rechten vorbei. Das aber erfolgte erst circa 2 Stunden später. Die Antifaschisten behielten ihre friedliche Haltung bei und sprachen mit Anwohnern und anderen Bürgern. Dass sich eine kleine Gruppe von der Demonstration entfernt hatte und unfriedlich verhielt, erwähnt die Polizei ausführlich, wohl um ihr demokratiewidriges Verhalten indirekt zu legitimieren.

Es ist erfreulich, dass die demokratischen Kräfte es trotz allem vereint geschafft haben, die Nazis aufzuhalten und zum Rückzug zu zwingen.

Die skandalösen Ereignisse erfordern allerdings Konsequenzen. In einer Stadt, in der sich die Landeszentrale der NPD befindet darf ein solches Vorgehen der Polizei nicht hingenommen werden. Wehret den Anfängen heißt hier: Volksverhetzung und Gewaltpropaganda müssen verboten und dürfen nicht begünstigt werden.

Das Friedensforum, das an den antifaschistischen Aktionen wie üblich beteiligt war, wird seine Anstrengungen mit allen demokratischen Kräften im Interesse des friedlichen Zusammenlebens der Menschen in dieser Stadt weiter entwickeln.

Der Sprecherkreis des Essener Friedensforums,
im Auftrag
Bernhard Trautvetter
Mitglied des Sprecherkreises


Essen-stellt-sich-quer 04.05.2015: Respektmeile-Installation von Nazis beschädigt

Quelle: Essen-stellt-sich-quer auf facebook

200px-Essq-Respektmeile.jpg
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Ein Foto von der Respektmeilen-Installation in der Viehofer Straße nach der "Spontandemo" der Nazis von "Die Rechte".

Wir haben Zugriff auf ein Video, bei dem die Zerstörung zu hören ist. Man hört darin auch deutlich die Sprechchöre der Nazis und sieht sie die Viehofer entlang laufen, verfolgt von Polizeiwagen.


Essen-stellt-sich-quer 03.05.2015: Pressemitteilung Schlechter Tag für Neonazis

Pressemitteilung PDFicon.gif (257.5 KB)

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
1. Mai 2015 in Essen und Gelsenkirchen
- Ein schlechter Tag für Neonazis
- Antifaschistischer Erfolg
- Vorgehen der Polizei untragbar
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
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Essen, 3. Mai 2015

Das Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus – Essen stellt sich quer freut sich mit allen Organisatoren der Proteste gegen die Demonstration der Neonazi Partei „Die Rechte“, dass die Demonstration der Neonazis noch in Essen gestoppt werden konnte. Eine Blockade auf der Rotthauser Straße und viele gemeinsame Aktionen und Kundgebungen entlang der von den Nazis angemeldeten Marschroute in Essen und Gelsenkirch hat dieses Ergebnis ermöglicht. Bis zu 2.000 Menschen nahmen an diesen Aktionen teil. Wir danken allen. Sie alle haben gemeinsam die Demonstration der Neonazis nicht nur behindert, sondern ein erfolgreiches Durchmarschieren verhindert

Möglich wurde dieser Erfolg trotz massiver Behinderungen der Gegenaktionen durch die Polizei.

Teilnehmer die zu der Gegenkundgebung auf dem Krayer Markt fahren wollten, wurden daran gehindert und mussten stundenlange Wartezeiten auf öffentliche Verkehrsmittel in Kauf nehmen. Fast 200 meist jüngere Leute wurden im Hauptbahnhof im Tunnel der Gleise 21/22 eingekesselt, mit Schlagstöcken verprügelt und weit mehr als eine Stunde festgehalten. Dies geschah, nachdem sie bereits den Bahnsteig betreten hatten, um die S2 nach Kray zu nehmen. Damit hat die Polizei aus uns nicht erklärlichen Gründen durchgesetzt, dass die Nazis zuerst mit der S-Bahn fahren durften. Erst nach dem Heranführen einer Hundertschaft Polizeibeamter war die Polizei in der Lage die Neonazis zu ihren Zügen zu begleiten, erst danach wurden die Gegendemonstranten frei gelassen. Da nach der S-Bahn, in der Die Rechte transportiert wurde für längere Zeit keine weitere S-Bahn mehr fuhr, kamen sie erst mit zwei Stunden Verspätung nach Kray.

Auch in Kray bekam die Polizei erst nach Eintreffen einer weiteren Hundertschaft gegen 19:00 Uhr die Lage in den Griff. Entgegen den ausdrücklichen Vereinbarungen im Kooperationsgespräch unterband die Polizei den Versuch von Teilnehmer/innen der Gegenaktionen, die verschiedenen angemeldeten Kundgebungen in Kray auf direktem Wege zu erreichen. Es wurden weite Umwege angeordnet, die ältere Teilnehmer/innen teilweise nicht bewältigen konnten, auch lange bevor die Nazis auf der genehmigten Route waren.

Vor diesem Hintergrund fragt sich Essen stellt sich quer, welchen Sinn Kooperationsgespräche mit der Polizei überhaupt noch haben, wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

Nach Berichten von vielen Teilnehmer/innen der Gegenaktionen hat die Polizei während des rechten Aufmarsches dagegen weder volksverhetzende Sprüche der Nazis, noch den Hitlergruß oder den Einsatz von Gaspatronen und Böllern geahndet.

Nochmals: Bei den rund zweihundert im Hauptbahnhof Eingekesselten handelte es sich um Bürgerinnen und Bürger Essens, sogar für unsere Kundgebung vorgesehene Rednerinnen waren darunter. Es waren auch viele junge Menschen dabei. Sie waren alle auf dem Weg nach Kray zur Gegenkundgebung auf dem Marktplatz. Gemäß der Polizeipresseerklärung waren dies aber keine Gegendemonstranten, sondern allesamt einem ominösen „linken Lager“ zugehörig. Die Redner und Gäste unserer Kundgebung in Kray, darunter Oberbürgermeister Paß, Bezirksbürgermeister Hampel, oder auch Superintendentin Marion Greve und Landesjustizminister Thomas Kutschaty werden sich sicher bei Polizeipräsident Frank Richter persönlich für diese sinnvolle „Einteilung“ bedanken.

Als weiteren Skandal sieht Essen stellt sich quer es an, dass rund 200 Teilnehmer/innen des Aufmarsches von Die Rechte auf dem Rückweg kurz vor 23.00 Uhr vom Hauptbahnhof aus zunächst völlig ungestört durch die Innenstadt demonstrieren konnten. Die Rechten zogen zunächst mehrere hundert Meter ohne jede Polizeibegleitung mit den Parolen „Ausländer raus“ und „Juden raus“ durch die Kettwiger und Viehofer Str. und wurden erst kurz vor dem Viehofer Platz von Polizeieinheiten gestoppt. Diese „spontane“ Demonstration, die offensichtlich gut organisiert war, wird auf der Webseite der Partei Die Rechte als Erfolg gefeiert. Offensichtlich war die im Bahnhof stationierte Bundespolizei völlig unvorbereitet und überfordert.

Dieser 1. Mai 2015 zeigt uns zweierlei: Die Zivilgesellschaft lässt sich in Ihrem Protest gegen Neonazis nicht aufhalten, nutzt viele offene, friedliche, gewaltfreie Aktionsformen und hat Erfolg damit, wenn man gemeinsam und parteiübergreifend gegen die Nazis antritt. Polizeiliche Behinderungen und Willkür schließen einen Erfolg gegen Nazis nicht aus. Das polizeiliche Vorgehen gegen die Gegendemonstranten ist aus unserer Sicht allerdings nicht hinnehmbar und muss aufgearbeitet werden.


Mit der Bitte um Veröffentlichung

Max Adelmann
im Auftrag der Unterzeichner dieses offenen Briefes,
Sprecher des Bündnisses „Essen stellt sich quer“


WAZ, 02.05.2015 Rechte Demo erreicht Gelsenkirchen nicht

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WAZ / Rhein-Ruhr, Rubrik Kompakt,Samstag, 02.05.2015

Rechte Demo erreicht Gelsenkirchen nicht


Essen/Gelsenkirchen. Eine von der Partei „Die Rechte“ angemeldete Kundgebung gestern in Essen-Kray wurde von Protestaktionen begleitet. Das Ziel, einen Marsch von Essen nach Gelsenkirchen zu veranstalten, wurde von Hunderten Gegendemonstranten in Kray und Rotthausen verhindert. Eine drohende Eskalation zuvor am Essener Hauptbahnhof konnte die Polizei mit Schlagstöcken bewältigen.

Gemeinsamer Aufruf zum 1. Mai (aktualisiert am 28.4.)

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1. MAI NAZIFREI!

Am kommenden 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, will die Neonazi-Splitterpartei „Die Rechte“ in Essen aufmarschieren. Sie will mit hetzerischen und volksverhetzenden Parolen durch Essen und Gelsenkirchen ziehen.

Alle kommen zuerst zum Krayer Markt um 17:30 Uhr!

ab 17:30 Uhr: Mahnwache vor der Moschee im Bahnhof Kray-Nord, die Moschee wird hier Tee ausschenken;

18:00 Uhr: Mahnwache vor der Kirche St. Barbara,

17:30 Uhr: Kundgebung an der Kreuzung Kellinghausstraße/Krayer Straße, westliche Seite,

17:30 Uhr: Kundgebung an der Kreuzung Bonifaciusstraße/Krayer Straße, westliche Seite.

Ab hier geht es in Gelsenkirchen weiter:

19.00 Uhr: Kundgebung südlich der Achternbergstraße;

ab 19:00 Uhr: Kundgebung am Rotthauser Markt/ Ernst-Käsemann-Platz.

Zusätzlich organisiert die Moschee an der Steeler Straße in Gelsenkirchen, die ebenfalls an der Demonstrationsroute der Neo-Nazis liegt, auf ihrem Hof eine Veranstaltung.


Alle Kundgebungen und Mahnwachen werden von der Polizei geschützt.

Auf die Anmeldung einer eigenen Demonstration zwischen den von uns angemeldeten Kundgebungen und Mahnwachen haben wir nach intensiver Diskussion verzichtet.

Die Polizei hat uns aber zugesichert, dass man sich zwischen den „Stationen“ individuell bewegen kann.


Start des Nazi-Aufmarsches soll um 18:00 Uhr am Krayer Markt sein. Danach (19:00 Uhr) soll der Aufmarsch durch die Hubertstraße zur Krayer Straße gehen, der Krayer Straße nach Norden folgen, an den Stolpersteinen vor der kath. Kirche St. Barbara vorbei, bis zur Unterführung in die Rotthauser Straße.

Der Rest des Nazi-Aufmarsches wird wie bisher geplant verlaufen (Rotthauser Straße, Steeler Straße, Rotthauser Markt). Am Rotthauser Markt soll "Die Rechte" allerdings nicht in die Straße „Am Dahlbusch“ abbiegen, sondern bereits vorher in die Karl-Mayer-Straße, am Ernst-Käsemann-Platz vorbei in den Wendehammer. Von dort führt ein Fußweg zum S-Bahnhof GE- Rotthausen.

Desweiteren geht die Polizei davon aus, dass die meisten Teilnehmer von „Die Rechte“ am Bahnhof Kray-Nord ankommen werden und die wenigen hundert Meter zum Krayer Markt zu Fuß laufen werden.

Wir hatten das Verbot dieser Nazi-Provokation gefordert. Hunderte unterstützten unseren Aufruf an die Polizeipräsidenten den Nazi-Aufmarsch zu verbieten. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen.

Wir werden nicht dulden, dass Neonazis das friedliche und faire Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Frage stellen!

Anschläge auf Moscheen, Asylbewerber- Unterkünfte, Gewalt gegen Flüchtlinge und Morddrohungen gegen Politiker/innen, die sich für das friedliche Zusammenleben einsetzen, machen deutlich, wie wichtig es ist, das Leben vor Hass-Predigern zu schützen.

Wir stellen uns gegen die Nazis quer!
Helfen sie uns dabei und nehmen sie an unseren Aktionen teil!
Bleiben Sie mit uns in Kontakt!

Informieren Sie sich in der Zeitung oder im Internet bei www.essen‑stellt‑sich‑quer.de


NAZI-SIZ 1 Mayıs!


Önümüzdeki 1 Mayıs uluslararası işçi bayramı gününde, Neo-Nazilerin bir kolu olabilecek „Die Rechte“ partisi Essen ve Gelsenkirchenin semtlerinde kışkırtıcı ve tehdit edici sloganlarla yürüyüşe hazırlanıyor.

Yürüyüşün Essen-Steele istasyonunda saat 18:00de başlanması, Krayer Straße üzerinden Kray’ın merkezindeki pazar alanına kadar sürdürmesi bekleniyor. Kray’ın pazar alanında bulunan „Engel der Kulturen“ heykelinin önünde ardından eylem yapılması planlıyorlar. Sonrasından Neo-Naziler Kray-Nord istasyonunda bulunan camiinin önünden yürüyüşü Steeler Straße üzerinden Gelsenkirchen-Rotthausene kadar devam ettirmek istiyorlar - özellikle yolun üzerinde mülteci barınakları, tarihi anma „Stolpersteine“ ve farklı diğer anıtlarının bulunduğu yoldan.

Biz Nazilerin provokasyonunun yasaklanması çağrısında bulunmuştuk. Yüzlerce insanların desteğiyle Nazi yürüyüşünün yasaklaması için Emniyet Müdürlüğüne başvuruda bulunduğumuz halde yasağın uygunlanmıyacağı belirlendi.

Neo-Nazilerlin insanların barışçil ve adil birlikteliğini bozmalarını kabul edemeyiz! Camiilere ve mültecilerin konaklarına saldırılarının, yabancilara karşı şiddetlerinin, politikacılara yaptıkları ölüm tehditlerinin durdurulması ve insanların bunlardan korunması gerekiyor.

Biz Nazilere karşı çıkıyoruz!
Bizlere yardımcı olun ve eylemlerimize katılın!
Lütfen bizimle temasta kalın!


Ayrıca bilgi için gazetelerden veya internet sitemizden bilgi edinebilirsiniz: www.essen‑stellt‑sich‑quer.de
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Essen stellt sich quer – Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus · Kray ist bunt! – Bürgerinitiative für ein buntes, vielfältiges Essen-Kray · Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen · Interkultureller Arbeitskreis Gelsenkirchen · Interkultureller Stammtisch Gelsenkirchen-Rotthausen · Yeni CQMII Merkez Moschee Gelsenkirchen-Rotthausen · Bündnis gegen Faschismus und Krieg Gelsenkirchen. – V.i.S.d.P.: Essen stellt sich quer, Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen, Tel/Fax: 0201 - 23 20 60


Zusatzinformationen zu einzelnen Kundgebungen

1. Mai 17:30 Uhr E-Krayer Markt: Kundgebung mit "Engel der Kulturen"

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Kundgebung auf dem Krayer Markt mit der Künstlergruppe „Engel der Kulturen“ und weiteren Programmpunkten.
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  • Das Projekt "Engel der Kulturen" wirbt für den Zusammenhalt aller Kulturen und Religionen.
    Die Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich verschenken 1000 50-Cent-Münzen geprägt mit dem Symbol Engel der Kulturen.

    Kontakt: www.engel-der-kulturen.de, info<a>engel-der-kulturen.dePost_icon.png


WAZ/NRZ, 04.05.2015 Ein Friedensengel für Kray
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WAZ/NRZ / Aus den Stadtteilen,Montag, 04.05.2015

Ein Friedensengel für Kray

Künstler setzen ein Zeichen für mehr Verständigung zwischen Religionen und Völkern


Von Marvin Droste

Kray. Ein Engel als Symbol für interkulturelle und religiöse Verständigung? Das erscheint passend. Dass er aber auch zum entscheidenden Bestandteil und Namenspaten für eine Kunstaktion des Ehepaars Carmen Dietrich und Gregor Merten wurde, war eher ein Zufall. Dietrich: „Wir haben eine Skulptur entworfen, die aus einem Ring besteht, an dessen innerer Seite die Zeichen von Christentum, Judentum und Islam zu sehen sind. Erst später ist uns dann aufgefallen, dass die hierdurch entstehende Zwischenraum die Form eines Engels hat.“

Dass alle drei Religionen untrennbar miteinander verankert sind, verdeutlicht der „Engel“ ebenfalls: Merten: „Keines der religiösen Symbole lässt sich aus dem Ring entfernen, ohne dass alle anderen dadurch mit beschädigt werden.“

Den „Engel“ gibt es mittlerweile in verschiedenen Formen: Als mannshohes Rad, das im Rahmen von Aktionen des Künstlerehepaars durch die Straßen gerollt werden kann, oder auch als Prägung auf 50-Cent-Münzen, die an Interessierte verteilt werden. Mit letzterer Aktion waren Dietrich und Merten nun auf dem Krayer Markt – im Rahmen der Gegendemonstration zur Kundgebung der Partei „Die Rechte“.

Dietrich: „Es ist natürlich gut, dass es die Grafik des Engels der Kulturen gibt, aber sie muss auch in die Öffentlichkeit getragen werden.“ Und das gelang – der Stand stieß auf großes Interesse. Eine der vielen Passanten, die als Andenken eine geprägte Münze mitnahmen, war Maria Adebar: „Für mich ist die Aktion eine wirklich tolle Verwirklichung der Symbolik. Der Friedensengel ist ein Zeichen, das mich immer schon sehr berührt hat.“

Und auch für Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) hat der „Engel der Kulturen“ einen besonderen Wert. „Ein starkes Symbol für Toleranz, ich habe mehrere der geprägten 50 Cent-Münzen im Büro.“

Durch Paß‘ Vermittlung gelang es zudem, einen „Engel der Kulturen“ in einem jüdisch-arabischen Kulturzentrum in der Partnerstadt Tel Aviv aufzustellen. „Ein Impuls für den Frieden“, so Dietrich und Merten.
Bildunterschrift:
Pure Symbolik: Den „Engel“ gibt es in verschiedenen Formen: Als mannshohes Rad oder auch als Prägung auf 50 Cent-Münzen, wie nun in Kray. FOTO: SEBASTIAN KONOPKA

1. Mai 19:00 Uhr GE-Rotthausen: Kundgebung/Kulturfest

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

im Bereich Marktplatz/Ernst-Käsemann-Platz/Steeler Straße (vor der Moschee):


Quelle: Ev. Kirchenkreis GE und Wattenscheid

Vielfalt statt Einfalt! Gelsenkirchen ist bunt!

Mit dieser Botschaft ruft ein breites Bündnis gegen Rechtsextremismus aus Bürgerinitiativen, politischen Parteien, Religionsgemeinschaften sowie Jugendverbänden dazu auf, an der Veranstaltung als Protest gegen den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ teilzunehmen – diese hat die für den 1. Mai 2015, von 18 bis 22 Uhr, einen Marsch vom S-Bahnhof Essen-Steele über Essen-Kray nach Gelsenkirchen-Rotthausen angekündigt.

In der Zeit von 19 bis 22 Uhr findet auf dem Ernst-Käsemann-Platz / Rotthauser Markt ein friedliches und buntes Fest statt. Das Wort haben Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Rüdiger Höcker, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Pfarrer Andreas Chaikowski, Vorsitzender der Emmaus-Kirchengemeinde, Vertreter der muslimischen Gemeinde der Yeni Camii Merkez Moschee sowie Nicole Olbrich von der Evangelische Jugend Rotthausen und Klaus Brandt, engagierter Bürger des Stadtteils. Das musikalische Programm auf der Bühne wird gestaltet von der Rockband „Out of Script“, akkustische Covermusik von der Gruppe „Four“, Folk von dem Duo Stefan Mrezar und Günter Bargel und demokratisch-revolutionäre Lieder mit der Band „Infrarot“.

Auch die Demokratische Initiative Gelsenkirchen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Baranowski ruft zur Teilnahme an der Protestveranstaltung auf.

Machen Sie mit! Sagen Sie NEIN zu Diskriminierung und Gewalt!

Die Veranstaltung findet auf jeden Fall statt - selbst wenn den Nazis der geplante Aufmarschweg von Essen aus doch noch zu lang wird ...


Weitere Termine am/um den 1. Mai

1. Mai 10:00 Uhr Essen: Demonstration und Maikundgebung des DGB

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

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  • 10:00 Uhr die Demonstration startet ab Giradethaus
  • ca 11.Uhr Maikundgebung auf dem Burgplatz.
    Auch Essen-stellt-sich-quer wird mit einem Informationsstand vertreten sein.


1. Mai ab 13:45 Uhr Essen: Internationales Kulturfest in der Zeche Carl

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Das traditionelle Fest zum 1. Mai: bunt - solidarisch - frech & lecker
Jetzt erst recht
Essen ist und bleibt bunt statt braun
  • Neben politischen, sozialen und kulturellen Infoständen, Aktivitäten für die kleinen Gäste, findet auf der Außenbühne ein umfangreiches Programm statt.
    Mit dabei sind: Molly Coddle (Rock & Blues aus Altenessen)und Jaana Redflower (Hard-Rock mit Einflüssen von elektro und Alternative Metal). Fehlen darf natürlich nicht der Auftritt der Ruhrpott-Revue. Für das leibliche Wohl ist wie immer ausreichend gesorgt – mit internationalen Speisen und Spezialitäten.
    Eintritt frei
  • Mehr Infos auf zechecarl.de
  • Auch Essen-stellt-sich-quer wird mit einem Informationsstand vertreten sein.

Kurzen WAZ-Artikel vom 27. April anzeigen


1. Mai ab 17:00 Uhr Essen Hbf: Bündnis G-E-Blockt

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Das Bündnis “G-E-Blockt“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Aufmarsch der Neonazis aufzuhalten. Das Protestmittel von G-E-blockt sei der zivile Ungehorsam, also friedliche Sitzblockaden, mit denen man sich den Nazis entschlossen in den Weg stellen will. Alle Menschen, die sich dieser Aktionsform anschließen wollen, seien herzlich eingeladen. Für die Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Aktionskonsens festgelegt worden.

Als erster Treffpunkt ist 17 Uhr am Essener Hauptbahnhof bei McDonalds geplant. Zur Koordinierung der Aktionen dienen die ständig aktualisierten Internet-Seiten (http://geblockt.blogsport.de/ und auf facebook).


30. April 18:00 Uhr GE Neumarkt: Laut gegen Rechts

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

GElautGegRechts20150430.pngEs gibt ein ein buntes Programm, u.a. mit “The Herbs”, “Kellerwerk”, “Ira Atari” und “Bang Bang Gelsen”. Die Veranstaltung geht um 18 Uhr los und endet um 22 Uhr, so dass ihr im Anschluss noch in den Mai tanzen gehen könnt!


Weitere rechtsradikale Aufmärsche am 1. Mai in der Nachbarschaft

 
  • Die Partei "Die Rechte" hat bei der Polizei den Eindruck hinterlassen, dass sie parallel in Duisburg aufmarschieren will.
  • Die Partei "Die Rechte" ruft intern auf, sich zuvor an der NPD-Demonstration in Mönchengladbach zu beteiligen. Von den vielen Anmeldungen zu Gegenveranstaltungen scheint Mönchengladbach stellt sich quer (ab 11:00 Innenstadt) einer der größten zu werden.
  • Auch ein Kleinbus von Pro NRW soll durchs Ruhrgebiet irren: Am 1. Mai marschieren sie z.B. in Oberhausen auf. Das "Bündnis gegen Rechts" ruft um 11.00 Uhr in Oberhausen-Osterfeld auf (siehe Aufruf PDFicon.gif (370.5 KB)). Parallel findet ab 10:30 dort die Demonstration des DGB statt (siehe Aufruf PDFicon.gif (456.1 KB)).


Neues und Wichtiges vor dem Aufmarsch (Auswahl)

In diesem Abschnitt finden Sie nur eine Auswahl der aktuellsten und wichtigsten Informationen. Es gibt Unterseiten für die vollständige Liste aller Unterstützungsschreiben und aller Pressemeldungen.


NRZ, 29.04.2015 Gegen-Demo beginnt am Krayer Markt

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NRZ / Essen,Mittwoch, 29.04.2015

Gegen-Demo beginnt am Krayer Markt

Polizei bereitet sich auf den 1. Mai vor


Die Aktionen gegen einen nazifreien 1. Mai starten nicht wie zunächst geplant am Bahnhof Essen-Steele, sondern auf dem Krayer Markt. Dies ist das Ergebnis eines Kooperationsgespräches zwischen den Anmeldern des Bündnisses gehen Rassismus und Rechtsradikalimus und der Polizei. Wie Max Adelmann, Sprecher von „Essen stellt sich quer“ gestern berichtete, treffen sich die Gegendemonstranten ab 17.30 Uhr, während die Kundgebung von „Die Rechte“ mit angemeldeten 200 Teilnehmern um 18 Uhr auf dem Krayer Markt beginnen und eine Stunde dauern soll. Danach sollen die Rechten durch die Hubertstraße zur Krayer Straße in Richtung Norden bis zur Unterführung an der Rotthauser Straße ziehen. Dann geht’s für sie nach Angaben der Polizei weiter bis zum Wendehammer der Karl-Meyer-Straße in Gelsenkirchen, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist. Um spätestens 22 Uhr soll der Spuk vorbei sein. „Essen stellt sich quer“ und die anderen Partner im Bündnis für antifaschistische Gegenaktionen haben die geplanten Kundgebungen am Steeler Bahnhof und am Kiwittplatz abgesagt. Stattdessen haben sie weitere Aktionen entlang der „Rechte“-Route angemeldet. Auf die Bewegungen der Neo-Nazis wolle man möglichst flexibel reagieren, heißt es.

Die Polizei kündigte gestern Absperrung und Umleitungen entlang der Route an. Es sei aber das Ziel, die Bürger in ihrer Bewegungsfreiheit nicht stärker einzuschränken als notwendig. Ab sofort hat die Behörde ein Bürgertelefon geschaltet. Zwischen 8 und 16 und am Veranstaltungstag von 8 bis 22 Uhr werden Fragen rund um den Großeinsatz beantwortet. Am 1. Mai können Interessierte der Polizei auf Twitter folgen unter #MaidemoEssen. j.m.
Bildunterschrift:
Eine mögliche Protest-Variante.(Schildaufschrift "HUPEN gegen NAZIS")

Essen-stellt-sich-quer 28.04.2015: Pressemitteilung Neuer Treffpunkt für Gegenaktionen

Pressemitteilung PDFicon.gif (420.3 KB)

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Pressemitteilung mehrerer Bündnisse
Offener Brief an die Polizeipräsidenten von Gelsenkirchen und Essen
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Essen, 28. April 2015

Egal wo die Neo-Nazis von „Die Rechte“ auftauchen: Am 1. MAI NAZIFREI!
Neuer Treffpunkt für die Gegenaktionen: 17:30 Uhr auf dem Krayer Markt in Essen


Das Kooperationsgespräch der Anmelder der Gegenaktionen gegen den geplanten Aufmarsch der Partei "Die Rechte" am 1. Mai 2015 in Essen-Kray brachte neue Erkenntnisse. Die Polizei teilte den Vertreter/innen von "Essen stellt sich quer", "Kray ist bunt" und der Gelsenkirchener Emmaus-Kirchengemeinde mit, dass der Aufmarsch nicht am Bahnhof Essen-Steele, sondern mit einer Kundgebung auf dem Krayer Markt starten wird. Die Kundgebung der Neo-Nazis soll um 18.00 Uhr beginnen und eine Stunde dauern. Danach (19:00 Uhr) soll der Aufmarsch durch die Hubertstraße zur Krayer Straße gehen, der Krayer Straße nach Norden folgen, an den Stolpersteinen vor der kath. Kirche St. Barbara vorbei, bis zur Unterführung in die Rotthauser Straße.

Der Rest des Weges wird wie geplant verlaufen (Rotthauser Straße, Steeler Straße, Rotthauser Markt). Am Rotthauser Markt soll "Die Rechte" allerdings nicht in die Straße „Am Dahlbusch“ abbiegen, sondern bereits vorher in die Karl-Mayer-Straße, am Ernst-Käsemann-Platz vorbei in den Wendehammer. Von dort führt ein Fußweg zum S-Bahnhof GE- Rotthausen.

Desweiteren geht die Polizei davon aus, dass die meisten Teilnehmer von „Die Rechte“ am Bahnhof Kray-Nord ankommen werden und die wenigen hundert Meter zum Krayer Markt zu Fuß laufen werden.

"Essen stellt sich quer" und die anderen Partner im Bündnis für die antifaschistischen Gegenaktionen haben daraufhin die geplanten Kundgebungen am Steeler Bahnhof und auf dem Kiwittplatz abgesagt und stattdessen weitere Kundgebungen/Mahnwachen an der von den Neo-Nazis vorgesehenen Route angemeldet.

"Essen stellt sich quer" und unsere Bündnispartner rufen alle auf, sich beim Start der Gegenaktionen um 17:30 Uhr auf dem Krayer Markt einzufinden. Je mehr wir sind, desto deutlicher können wir unserem Protest gegen Rassismus, Antisemitismus und Faschismus Raum schaffen!

Angemeldet sind nun folgende Gegenaktionen:

  • Krayer Markt, 17:30 Uhr;
  • Mahnwache vor der Moschee im Bahnhof Kray-Nord, 17:30 Uhr; die Moschee wird hier Tee ausschenken;
  • Mahnwache vor der Kirche St. Barbara, 18:00 Uhr;
  • Kundgebung an der Kreuzung Kellinghausstraße/Krayer Straße, westliche Seite, 17:30 Uhr;
  • Kundgebung an der Kreuzung Bonifaciusstraße/Krayer Straße, westliche Seite, 17:30 Uhr.

Ab hier geht es in Gelsenkirchen weiter:

  • Kundgebung südlich der Achternbergstraße, 19.00 Uhr;
  • Kundgebung am Rotthauser Markt/Ernst-Käsemann-Platz ab 19:00 Uhr.

Zusätzlich organisiert die Moschee an der Steeler Strasse in Gelsenkirchen, die ebenfalls an der Demonstrationsroute der Neo-Nazis liegt, auf ihrem Hof eine Veranstaltung.

Alle Kundgebungen und Mahnwachen werden von der Polizei geschützt. Auf die Anmeldung einer eigenen Demonstration zwischen den von uns angemeldeten Kundgebungen und Mahnwachen haben wir nach intensiver Diskussion verzichtet. Die Polizei hat uns aber zugesichert, dass man sich zwischen den "Stationen" individuell bewegen kann.

Die Kundgebungen auf dem Krayer Markt und auf dem Ernst-Käsemann-Platz werden auf jeden Fall pünktlich beginnen. Bei allen anderen Orten können sich die Uhrzeiten verändern. Achtet auf unsere Ansagen in Kray und Rotthausen! Wir werden auf die Bewegungen der Neo-Nazis flexibel reagieren!

Die sieben Erstunterzeichner und Trägerorganisationen:

-Essen stellt sich quer – Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
-Kray ist bunt! – Bürgerinitiative für ein vielfältiges, buntes Essen-Kray
-Evangelische Emmaus - Kirchengemeinde Gelsenkirchen
-Interkultureller Arbeitskreis - Gelsenkirchen
-Interkultureller Stammtisch - Gelsenkirchen – Rotthausen
-Yeni CQMII Merkez Moschee – Gelsenkirchen - Rotthausen

Mit der Bitte um Veröffentlichung

Max Adelmann
Sprecher des Bündnisses
Essen stellt sich quer
Im Namen der o. g. Erstunterzeichner


Demokratische Intitiative, 23.04.2015 Aufruf: Vielfalt statt Einfalt! Für ein buntes Gelsenkirchen

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Vielfalt statt Einfalt!

Für ein buntes Gelsenkirchen


Aufruf zur Veranstaltung der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde am Freitag, 1. Mai 2015 um 19 Uhr auf dem Ernst-Käsemann-Platz (am Rotthauser Markt) gegen den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“


Liebe Gelsenkirchenerinnen, liebe Gelsenkirchener,

am 1. Mai dieses Jahres wollen Mitglieder und Anhänger der Partei „Die Rechte“ für ihre dumpfen und menschenverachtenden Ansichten unter anderem in Gelsenkirchen-Rotthausen demonstrieren.

Bei dieser Partei handelt es sich laut Verfassungsschutzbericht NRW um ein Sammelbecken durchaus auch gewaltbereiter Neonazis, die zwar das demokratisch verbürgte Recht auf Demonstrationsfreiheit für sich in Anspruch nehmen, ansonsten jedoch unser demokratisches System rigoros ablehnen.

Vertreter demokratischer Parteien werden sogar von Neonazis massiv bedroht wie z.B. vor kurzem in Dortmund.
Auch Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte oder jüdische Einrichtungen gingen in der jüngeren Vergangenheit auf das Konto neonazistischer Gruppierungen.

Wir in Gelsenkirchen haben bereits bei mehreren Aufmärschen rechtsextremer Organisationen in einem breiten gesellschaftlichen Schulterschluss bewiesen, dass unsere Stadt demokratisch-bunt ist!

Aufgeschlossenheit und Toleranz, eine Vielfalt an Kulturen und ein solidarisches, gewaltfreies Mit- und Füreinander sind für uns zu jeder Zeit grundlegende Werte, die wir gemeinsam schützen werden.

Rechtsextremismus und die Menschen, die ihn verkörpern, sind bei uns in Gelsenkirchen unerwünscht.

Die Demokratische Initiative ruft daher alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener auf, sich am 1. Mai um 19 Uhr an einer bunten und vielfältigen Veranstaltung auf dem Ernst-Käsemann-Platz in Gelsenkirchen-Rotthausen zu beteiligen.

Zeigen Sie den rechten Ideologen durch Ihre Teilnahme, dass für Rassisten in unserer Stadt kein Platz ist!

Wehret den Anfängen!

Demokratische Initiative gegen Diskriminierung und Gewalt,
für Menschenrechte und Demokratie - Gelsenkirchen
Geschäftsstelle:
Kurt-Schumacher-Straße 4, 45875 Gelsenkirchen
Telefon 169 - 9303


DGB-Essen, 21.04.2015 1. Mai Kein Tag rechtsextremer Aufmärsche

Quelle: Pressemitteilung

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07. Januar 2015

DGB-Stadtverband Essen: Der 1 Mai ist der Tag der Arbeit und kein Tag Rechtsextremer Aufmärsche

Der Vorstand des DGB Stadtverbandes in Essen hat sich für ein klares Verbot der Demonstration der Partei "Die Rechte" am 1. Mai in Essen ausgesprochen. Nach aktuellen öffentlich bekannten Informationen hat die rechtsextreme Partei "Die Rechte" eine Kundgebung für den 1. Mai angemeldet. Es ist für Gewerkschafter unerträglich, dass wieder einmal der Tag der Arbeit von Rechtsextremen für ihre fremdenfeindliche und arbeitnehmerfeindliche Propaganda missbraucht werden soll.

Essen ist bunt statt braun. Der DGB fordert daher alle demokratischen Kräfte auf, sich bereits an der Demonstration und an der anschließenden Maikundgebung auf dem Burgplatz zu beteiligen und Flagge zu zeigen. Flagge zu zeigen für eine bunte, weltoffene und tolerante Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig ihrer Hautfarbe, ihrer Religion und ethnischer Herkunft gleichberechtigt leben können.

Der DGB ruft seine Mitglieder ebenfalls auf, sich an der Gegendemonstration des Essener Bündnis "Essen stellt sich Quer" friedlich und gewaltfrei zu beteiligen. Zudem fordert der DGB die örtliche Polizeiführung auf, alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um einen Aufmarsch der Rechtspopulisten am 1. Mai, am Tag der Arbeit doch noch zu verbieten.

Aber auch die politisch Verantwortlichen müssen endlich Farbe bekennen. Daher fordert der DGB nach wie vor ein generelles Verbot von neonazistischen und rechtspopulistischen Aufmärschen am 1. Mai - dem Tag der Arbeit. Hier ist die Landesregierung NRW allen voran der Justizminister Thomas Kutschaty gefordert, gesetzlich aktiv zu werden.

Dieter Hillebrand
Regionsgeschäftsführer


Essen-stellt-sich-quer 19.04.2015, Pressemitteilung zur Polizeientscheidung

Pressemitteilung PDFicon.gif (467.6 KB)

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Pressemitteilung mehrerer Bündnisse
1. Mai Nazifrei
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Essen, 19. April 2015

Reaktion auf die Einladung zum Dialog durch den Essener Polizeipräsidenten –
Kein Verbot der Demonstration der Neonazis der Partei „Die Rechte“.


Das Bündnis gegen die Demonstration der Neonazis von „Die Rechte“ am 1. Mai in Essen und Gelsenkirchen ist entsetzt, dass der Essener Polizeipräsident den geplanten Aufmarsch der Nazis nicht verboten hat. Es ist unfassbar, dass Gruppen, die sich Einschüchterungsmethoden nach SA-Bräuchen bedienen, 70 Jahre nach Ende der Hitlerdiktatur unbehelligt durch die Straßen der Städte marschieren dürfen.

Die öffentliche Aufforderung zum Verbot unterstützen inzwischen über 100 Organisationen und rund 300 Privatpersonen. „Allein dies zeigt deutlich, dass die Essener und Gelsenkirchener keinen Aufmarsch der Neonazis in ihren Straßen dulden.", so der Sprecher des Bündnisses „Essen stellt sich quer“, Max Adelmann.

Es ist bezeichnend für die Schwäche von Staatsorganen, Justiz und Polizei, aber auch der Zivilgesellschaft in Dortmund, dass sich dort seit den 1980er Jahren zahllose Neonazi-Gruppen nahezu unbehelligt betätigen können.

Auch nach dem Verbot von NWDO (Nationaler Widerstand Dortmund) und weiteren Neonazi-Gruppen in NRW wurden diese nicht daran gehindert, sich mittels Beitritt zur Partei „Die Rechte“ und danach folgendem Wiederaufbau von organisatorischen Strukturen ein pseudodemokratisches Mäntelchen umzuhängen und fortan geschützt durch das „Parteienprivileg“ weiter zu agieren.
Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass diese Neonazis Menschen bedrohen, „Mahnwachen“ (teilweise mit Fackeln) vor Flüchtlingsunterkünften abhalten oder öffentliche Informations-veranstaltungen stören. Demonstrationen vor Wohnungen engagierter Politiker oder „Todesanzeigen“ adressiert an quicklebendige Journalisten zeigen, dass diese Provokateure vor Einschüchterungsversuchen nicht zurückschrecken.

Begünstigt wird ein solches Verhalten durch mangelndes Engagement seitens der Staatsorgane, seien es Polizei oder Justiz. Wenn wie 2014 am 30. April bestimmte Parolen verboten werden, dieselben Parolen aber nur einen Tag später unbehelligt von den Neonazis bei einer Demo in Dortmund gerufen werden, ohne dass die Polizei einschreitet, so ist dies inkonsequent und inakzeptabel und für die Neonazis eine Ermutigung, ihr Treiben fortzuführen und auszutesten, „was geht“. Dies führt dann zu Sprechchören, die das Verunglimpfen von Toten und Naziopfern („Anne Frank in den Schrank“) erlauben ohne dass dagegen eingeschritten wird.
Auch die Justiz bekleckert sich nicht mit Ruhm, wenn das Auftreten von Neonazis als „Stadtschutz“ in einheitlicher Kleidung nicht als uniformes Auftreten, sondern als Tragen von Kleidung „ähnlich wie bei Junggesellenabschieden“ vom zuständigen Amtsrichter abgetan und die Klage abgelehnt wird. Dieser Richter scheint „Uniform“ wohl nur im Zusammenhang mit Schulterklappen, Rangabzeichen und Stahlhelm zu verstehen. Nicht umsonst beklagt der Politologe Jan Schedler (Uni Bochum) noch ausgesprochen höflich: „Und insbesondere die Dortmunder Staatsanwaltschaft erweist sich als erstaunlich unambitioniert“. (Stern Nr. 17, 16.4.15)

All diese Zustände und Begebenheiten möchten wir in Essen nicht haben, und zwar weder aus der Gesellschaft der Stadt heraus entstanden, noch von außen importiert. Wir möchten, dass es nicht umsonst war, dass im Januar mehr als 4000 Essener Bürger und Bürgerinnen gegen die Hogesa auf die Straße gingen. Wir möchten keine „Dortmunder Zustände“ und auch keinerlei offizielle Ermutigung dazu.

Mit unserem offenen Brief an die Polizeipräsidenten von Essen und Gelsenkirchen wollten wir diesen die Gelegenheit geben, mit Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger tätig zu werden in dem Sinne, dass Versäumnisse in Dortmund nicht in unseren Städten wiederholt werden.

Wenn nun der federführende Polizeipräsident Frank Richter (Essen) der Presse gegenüber erklärt, trotz einer „sehr strengen Prüfung sind bis jetzt keine Verbotsgründe erkennbar“, so verwundert uns dies sehr. Wir sehen genügend Gründe. Unglaublich ist es auch, dass Herr Richter die Polizei als unpolitisch darstellt und sie nicht als moralische Instanz ansieht. In der Tat, mit seinem Handeln macht er sie zu einer unmoralischen Instanz. Unpolitisch ist seine Entscheidung dennoch keineswegs.
Immerhin erfolgte eine Einladung zu einem Gespräch an alle Erstunterzeichner der Verbotsforderung, denn (Zitat Richter in der NRZ) „Ich möchte mich aber erklären und zu einem Dialog finden.“. Die Möglichkeit unsere Argumente nochmals persönlich vorzubringen und in einem Diskurs ergebnisoffen unsere Haltung darzulegen, nehmen wir gerne wahr.

Ungeachtet des Gesprächsergebnisses werden wir unsere seit Wochen laufenden Vorbereitungen weiterführen und unsere schon länger angemeldeten Kundgebungen nun auf jeden Fall durchführen. Denn nun sind wir Bürger gefordert, den Neonazis zu zeigen, dass keinerlei Nazi-Ideologie in unserer Gesellschaft Platz haben darf. Wir werden weiterhin nicht dulden, dass Mitbürger wegen ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder ihrer Meinung angegriffen und bedroht werden.

Hier im Ruhrgebiet haben Menschen von überallher eine Heimat gefunden. Wir gehen friedlich, fair und zivilisiert miteinander um. Wir lassen uns von Neonazis nicht unser Zusammenleben vergiften.
Wir fordern alle Essener und Gelsenkirchener auf, sich friedlich an den kommenden Aktionen gegen die Nazis zu beteiligen. Wir treffen uns dazu am 1. Mai um 17:30 Uhr direkt nördlich des Bahnhofs Steele an der Kreuzung Buschstraße/Krayer Straße. Weitere Veranstaltungen am Laufweg der Neonazis sind angemeldet und werden noch veröffentlicht.

Wir erwarten von Polizei und Verwaltung, dass sichergestellt ist, dass wir unseren Widerstand gemeinsam in einem großen öffentlichen Rahmen präsentieren können und auch in direkter Nähe, in Hör- und Sichtweite der Neonazis, so dass diese mitbekommen, was die Menschen in Essen und Gelsenkirchen von ihnen halten – nämlich nichts.

Die sieben Erstunterzeichner und Trägerorganisationen:

- Essen stellt sich quer – Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
- Kray ist bunt! – Bürgerinitiative für ein buntes, vielfältiges Essen-Kray
- Evangelische Emmaus - Kirchengemeinde Gelsenkirchen
- Interkultureller Arbeitskreis - Gelsenkirchen
- Interkultureller Stammtisch - Gelsenkirchen – Rotthausen
- Yeni CQMII Merkez Moschee – Gelsenkirchen - Rotthausen


Hier die abgeschlossene Liste von Unterstützungsunterschriften für ein Verbot der Demonstration von „Die Rechte“ am 1. Mai 2015 in Essen und Gelsenkirchen:


Essen-stellt-sich-quer 02.04.2015: Unterstützer gesucht: Aufmarsch verbieten!

Offener Brief PDFicon.gif (268.7 KB)
EssqUnt20150402.png

Offener Brief

An die Polizeipräsidenten der Städte Gelsenkirchen und Essen, Frau Anne Heselhaus-Schröer und Herrn Frank Richter.

Verbot der Demonstration von der Partei "Die Rechte" am 1. Mai 2015 um 18 Uhr in Essen-Kray und Gelsenkirchen-Rotthausen.


Sehr geehrte Frau Heselhaus-Schröer, sehr geehrter Herr Richter,

wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, möchten Sie hiermit zum Verbot der Demonstration der neonazistischen Partei "Die Rechte" am 1 Mai. 2015 um 18 Uhr auffordern und ermutigen.


Zur Begründung:

"Die Rechte" verfolgt eine Politik in der Tradition der NS-Ideologie. Das wird unter anderem deutlich durch die Bedrohung von engagierten Dortmunder Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie Journalisten, Politikerinnen und Politikern wie es die Nazis vor 1933 taten. Ihr ausländerfeindliches, rassistisches, antisemitisches und grundsätzlich menschenverachtendes Auftreten gipfelte im Dortmunder Stadtrat in dem Antrag auf Zählung der Dortmunder Jüdinnen und Juden. Mit ihrer angekündigten Demonstration auf den Straßen von Essen und Gelsenkirchen am 1. Mai, dem Tag der Arbeit und der internationalen Solidarität, beabsichtigt sie, den sozialen Frieden sowie das friedliche Miteinander der Bürgerinnen und Bürger unserer beiden Städte massiv zu stören.

Wir, die Bürgerinnen und Bürger dieser Städte sehen uns daher gezwungen, in Ruf- und Hörweite dieses massiven Störversuchs faschistischer, antidemokratischer Kräfte, zu einer Vielfalt gewaltfreier Protestformen entlang der Marschroute der Demonstration aufzurufen.

Essen und Gelsenkirchen liegen im Herzen des Ruhrgebiets, einem Ballungsraum, welcher allein schon durch seine jüngere Geschichte für Zuwanderung und ein friedliches Miteinander aller Kulturen und Menschen steht.

Die geplante Marschroute soll bewusst an sensiblen Punkten wie dem "Engel der Kulturen", zwei Moscheen und anderen Einrichtungen, welche für die Menschen vor Ort wichtige Symbole darstellen, verlaufen. Damit provoziert die Demonstration einen massiven Polizeieinsatz, da davon auszugehen ist, dass an den sensiblen Punkten viele Menschen zum Schutz der Einrichtungen zusammen kommen. Die Bürgerinnen und Bürger werden klar auf ihrem Recht auf Protest in Ruf- und Hörweite der Demonstration bestehen um ein Vordringen dieser Provokateure zu blockieren.

Ferner setzen Sie mit dem Verbot der Demonstration der Partei "Die Rechte" ein wichtiges Signal nach außen. Denn rechtsextremes Gedankengut ist in Essen und Gelsenkirchen nicht willkommen und wir wollen alles daran setzen, unseren Frieden und unsere Vielfalt vor dem braunen Pöbel zu schützen!


Dieser offene Brief wurde am 02. April 2015 beschlossen von:

-Essen stellt sich quer – Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
-Kray ist bunt! – Bürgerinitiative für ein vielfältiges, buntes Essen-Kray
-Evangelische Emmaus - Kirchengemeinde Gelsenkirchen
-Interkultureller Arbeitskreis - Gelsenkirchen
-Interkultureller Stammtisch - Gelsenkirchen – Rotthausen
-Yeni CQMII Merkez Moschee – Gelsenkirchen - Rotthausen



Wir bitten um weitere Unterstützungsunterschriften:


Unterstützung durch Organisation:
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Unterstützung durch Person:
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* wird nicht veröffentlicht.


Unterschriften bitte einsenden an: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png


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Unsterstützerliste (Endstand: 19.4.)

101 Organisationen:
Afro Beauty-Shop - Essen, AED Allianz Essener Demokraten , Andersrum auf Schalke 1. Diversity S04 Fanclub - Gelsenkirchen, Anti-Rassismus-Telefon -Interkulturelles Solidaritätszentrum Essen e.V., Artan Shop - Gelsenkirchen, Asian Brand - Gelsenkirchen, Atilla's Döner - Essen, AWO Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop, AWO Familienzentrum Kleine Welt - Bottrop, AWO-Kita Budenzauber - Bottrop, Ay Butik - Gelsenkirchen, Barjamovic & Barjamovic - Gelsenkirchen, BDKJ - Stadtverband Essen, Bestattungen Schürk - Gelsenkirchen, BG45 Hartz4-Netzwerk-Essen e.V., Bildungsinstitut altenpflege der AWO Essen, Bündnis 90 - Die Grünen Stadtteilgr. Kray/Steele - Essen, Bündnis 90 - Die Grünen KV Gelsenkirchen, Café an der Kirche - Essen, Cafe Mersin - Gelsenkirchen, Cheech-Headshop - Gelsenkirchen, Cleo - Gelsenkirchen, D & P Parfum - Gelsenkirchen, Deutsch Kurdischer Solidaritätsverein - Essen, Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Deutsch-Griechischer Kulturverein GE u. Umgeb. E. V., DFG-VK-Gruppe Essen, DIDF - Jugend - Essen, DIDF Essen, DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Essen, DIE LINKE. Kreisverband Essen, DKP Deutsche Kommunistische Partei Essen, DKP Deutsche Kommunistische Partei Gelsenkirchen, DKP Wohngebietsgruppe Essen-Steele/Kray, Dönerhaus am Bahnhof - Essen, Elkom - Gelsenkirchen, Engel der Kulturen, Atelier Merten + Dietrich - Burscheid, Verein der Familienunion e. V. - Essen, Ersin Simit Cafe - Gelsenkirchen, Essen steht AUF - Kommunalwahlbündnis, Essener Friedensforum, Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V., Essener Zukunfts-Bündnis, ETB Wohnbau Baskets - Essen, Ev. Kirchengemeinde Königssteele - Essen, Evangelische Jugend - Essen, First Class Friseur & Beauty - Gelsenkirchen, Flüchtlingsrat NRW e.V. - Bochum, Freundschaftsges. BRD-Kuba e.V., RG Essen, Frisörsalon- Haarpflege Dietmar Oswald - Gelsenkirchen, FV Courage - Essen, Gaida Sicherheitstechnik - Gelsenkirchen, Glückauf Events Ltd. - Gelsenkirchen, Gruppe ZORMM - Ulrich Straeter - Essen, IG Bauen - Agar - Umwelt, Stadtverband Essen, IG BCE Bezirk Gelsenkirchen, Initiativkreis Religionen in Essen (IRE), Integratives Multikulturelles Zentrum AWO GE/Bottrop, Jugendhilfe Essen - Eckhaus Kettwig, Julius-Leber Haus (AWO) - Essen, Jungsozialisten in der SPD - Essen, Kommission Islam und Moscheen in Essen, LALOK LIBRE - Gelsenkirchen, Maharani Food - Essen, MLPD Essen, Model Frisursalon - Gelsenkirchen, Mr. Wasabi - Gelsenkirchen, Nicobörger Warenhandel - Gelsenkirchen, ÖzGür Döner Produktion - Essen, Pax Christi Diözesanverband Essen, Pelzmodelle Hobold & Kamman - Gelsenkirchen, Pink Beauty-Palace - Essen, Pizzeria Porto Bello - Essen, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V., PRSC GmbH - Gelsenkirchen, PTT Call-Shop - Essen, Restaurant Haus Dahlbusch - Gelsenkirchen, Schalker Fan-Initiative e. V. - Gelsenkirchen, Snjezana Mujedinovic Restaurant - Gelsenkirchen, SO CERES Rumänischer Verein - Gelsenkirchen, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend - Essen, Sozialistische Jugend Deutschlands - die Falken, Kreisverband Essen, SPD Ortsverein Essen-Holsterhausen, SPD Ortsverein Essen-Katernberg, SPD Ortsverein Huttrop/Südostviertel - Essen, SPD Unterbezirk Essen, Sportverein H.Aydin - Gelsenkirchen, Tasci Shopping Center - Gelsenkirchen, Tipico - Gelsenkirchen, Tolelucu Internet Cafe - Gelsenkirchen, Topkapi Imbiss - Gelsenkirchen, Trinkhalle 04 - Gelsenkirchen, Türkisch-Islamische-Union f. religiöse Angelegenheiten - Gelsenkirchen, Umweltgewerkschaft e.V. Gruppe Essen, Uygar Reisen - Gelsenkirchen, Veganisierbar - Essen, VVN-BdA Vereinigung d. Verfolgten d. Naziregimes-Bund der Antifaschisten - Essen, VVN-BdA Vereinigung d. Verfolgten d. Naziregimes-Bund der Antifaschisten - Gelsenkirchen, Wahlbündnis AUF Gelsenkirchen, Wolsdorff Tobacco GmbH - Essen, Zeche Carl - Essen,

296 Privatpersonen:
Adelmann, Max - Sprecher von Essen stellt sich quer, Adigürel, Hediye - Essen, Adler, Hans - Essen, Ahmed, Satie - Gelsenkirchen, Ahmed, Atic - Bürger, Gelsenkirchen, Akbullit, Fatma - Essen, Akyigit, Sevim - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Alaoglu, Dilara - Herne, Albert, Edith - Integration- und Sprachlotse bei AWO UB GE/Bottrop, Aldoski, Marwon - Gelsenkirchen, Al-Hattab, Mohamed - Gelsenkichener Schüler, Gelsenkirchen, Ates, Aydemir - Marl, Avdilaziz, Halili - Geschäftsinhaber Trinkhalle am Kraienbruch, Essen, Baack, Ludger - Duisburg, Bahn, Carmen - Gelsenkirchen, Bandt, Michael - Gelsenkirchen, Barbaros, Hizal - Sozialpädagoge, Essen, Baris, Kayadelen - Herne, Bartig, Jasmin - FSJ`lerin im LALOK, Gelsenkirchen, Bduran, Cevdet - Vors. d. Türkisch-Islamische-Union f. religiöse Angelegenheiten, Gelsenkirchen, Bennusa, Khadija - Kulturmittlerin AWO UB GE/Bottrop, Berndt, Mariana - Essen, Berthold, Brigitte - Ltg. Personalabteilung AWO UB GE/Bottrop, Bierikoven, Gert - Vorstandsmitglied "Essen steht AUF", Bilger-Kuck, Tanja - Essen, Bischof, Arno - Stellv. Vorsitzender der SPD Essen, Blaue, Carmen - Essen, Boboc, Mioara - Soz.-Arbeiterin, Diakoniewerk GE/Wattenscheid, Bozein, Ünnühen - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Bozkurt, Tülay - AWO Gelsenkirchen, Bozon, Ebutalip - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Bozon, Giol - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Brachvogel, Elisabeth - Gelsenkirchen, Brackmann, Johannes - Geschäftsf. des Kulturzentrum Grend Essen-Steele, Brauka, Helga - Gelsenkirchen, Bulic, Admir - MA-AWO UB GE/Bottrop, Cercis, Perihan - Essen, Chorrosch, Brigitte - Essen, Cin, Nebiye - Essen, Cox, Niklas - Geschäftsf. ETB Wohnbau Baskets, Essen, Czyborra, Alice - Essen, Czyborra, Klaus - Essen, Damli, Sercan - Duisburg, Dehnen, Hans - Jugendberater, Mülheim/Ruhr, del Barrio Colorado , André - Auszubildender AWO, Gelsenkirchen, Deminik, Inge - Helfer im HTD, Gelsenkirchen, Denedic, Ana-Maria - Sprach- und Kulturvermittlerin, AWO, Gelsenkirchen, Denkhaus, Claudia - Essen, Detlet, Engelen - Gelsenkirchen, Deymann, Ilona - Essen, Dogap, Ahmet - Gelsenkirchen, Dolge, Stefan - Fotograf, Essen, Döndü, Aksoy - Essen, Dubrowski, Natalie - Dipl. Sozialpädagogin, Mitglied des Integrationsrates, Essen, Dullau-Lüning, Mechthild-Astrid - Gelsenkirchen, Düngel, Daniel - Mitglied des Landtags NRW - Piratenfraktion, Düsseldorf, Eggert, Romina - Vorsitzende der JUSOS Essen, Eimannsberger, Christine - Essen, Eisenberg, Stefanie - Partei Die Linke, Essen, Elsner, Monika - ev. Pfarrerin - Kray, Essen, Elstermeier, Uwe - Gastronom, Essen, Emine, Kirca - Essen, Engelen, Thomas - Gelsenkirchen, Erdem, Huseyin - Mitarbeiter Deniz Markt, Gelsenkirchen, Erden, Denic - Mitarbeiter Deniz Markt, Gelsenkirchen, Eroglo, Sukran - Essen, Ertekin, Sukcan - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Fanva, Jankova - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Franke, Dr. Susanne - Mitglied d. Schalker Fan-Initiative e. V., Köln, Freye, Wolfgang - Betriebsratsvorsitzender, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR., Essen, Frusina, Vijai - Ehrenamtlicher MA-LALOK, Gelsenkirchen, Fucha, Ursula - Essen, Galla, Cordula - Essen, Gelfert, Keith - Geschäftsführer PRSC GmbH, Gelsenkirchen, Gerritzen, Michael - Essen, Giustolisi, Domenico - Haustechniker, Gelsenkirchen, Göbelsmann, Werner - Lehrer i. R., Prädikant in KK-Gelsenkirchen, Essen, Göbelsmann, Anneliese - Kindergartenleiterin i.R., Essen, Gölsey, M. - Gelsenkirchen, Göttig, Birgit - Essen, Gotzen, Darina - Intergrationslotsin bei AWO UB GE/Bottrop, Gräfe, Julia - Essen, Gräfe, Ksenija - Lübeck, Gregor, Anna-Isabel - Duale Studentin AWO, Gelsenkirchen, Grohé, Tomas - Mitglied des Rates der Stadt Gelsenkirchen - Die Linke, Guidi, Gabriella - Vors. "Anti-Rassismus-Telefon", Essen, Güldenberg, Victoria - Bottrop, Gültekin, Yilmaz - Die Linke - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Günes , Yilmaz - Stellv. Bezirksbürgermeister BV VII, Essen, Guyildar, Ezgi - Die Linke - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Gyuzeleva, Kristina - LALOK LIBRE, Gelsenkirchen, Habib, Hassan - Ehrenamtler bei arabischen Moscheen, Gelsenkirchen, Hagens, Ina - Gelsenkirchen, Hammer, Heinz W. - Vors. d. Freundschaftsges. BRD-Kuba e.V., RG Essen, Hampel, Gerd - Bezirksbürgermeister, Bezirk VII, Essen, Hansel, Christiane - Essen, Hanuran, Mehtap - Essen, Harontzas, Rosalia - Honorarkraft LALOK, Gelsenkirchen, Harontzas, Venetia - Arbeitsmarktberaterin, Gelsenkirchen, Heidenblut, Dirk - Mitglied des Bundestages - SPD Fraktion, Essen, Heidlemichel, Marianne - Gelsenkirchen, Henze, Karina - Bottrop, Herlith, Dagmar - Essen, Heßmann, Martina - Gelsenkirchen, Heuser, Michaela - Mitglied der Bezirksvertretung VII - SPD, Essen, Höcker, Rüdiger - Superintendent des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Höcker, Christine Tabea - Sozialarb. Diakoniewerk Gelsenkirchen e.V., Hoffmann, Rute - Gelsenkirchen, Hoydar, Ali - Gelsenkirchen, Hübers, Mathias - Isselburg, Hüseyin, Ogul - Gelsenkirchen, Hüttemann, Margret - Essen, Ibis, Abdullah - Essen, Idriz, Algün - Datteln, Ignev, Georgi - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Igneva, Miglena - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Ilg, Mara - Vorstandsmitgl. Umweltgewerkschaft Essen, Iwannek, Hans-Günter - Rotthauser-Netzwerk, Gelsenkirchen, Jahnke, Elisabeth - Essen, Jankovic, Julia - SPD - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Jannoff, Thorsten - Essen, Jordan, Andreas - Gelsenzentrum, Gelsenkirchen, Jordan, Heike - Arbeitskreis Stolpersteine Gelsenkirchen, Justfelder, Benno - SPD Essen-Holsterhausen, Kaiser, Christian - SPD - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Kallel, Habib - Gelsenkirchener Bürger, Keienburg, Alfred - Vors. Pax Christi Diözesanverband Essen, Keil, Dietrich - Vorstandssprecher 'Essen steht AUF', Keil, Susanne - Vorstand FV Courage Essen, ver.di-Senioren, Kemna, Jörg - Essen, Knieper, Elke - Essen, Köbele, Patrik - Parteivors. d. Deutschen Kommunistischen Partei, Essen, Koekcko, Valetina - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Kömp, Raphael - Geschäftsführer Kömp-Reisen, Essen, Konrad, Marina - Essen, Konze, Marianne - Gelsenkirchen, Konze, Robert - Gelsenkirchen, Koppers, Ingrid - Rotthauser-Netzwerk, Gelsenkirchen, Köster, Peter - IG BAU Bezirksvors. - MEO, Essen, Köster, Marion - Essen, Krause, Marianne - Gelsenkirchen, Krettek, Barbara - Bottrop, Kuhn, Eberhard - Essen, Kunellis, Dagmar - Pfr., Vors. des Beirats für Flüchtlinge und Migration der Ev. Kirche in Essen, Kuprat, Barbara - Mülheim, Kurucay, Mustafa - Mitarbeiter Deniz Markt, Gelsenkirchen, Lange, Thomas - Essen, Lange, Kerstin - Essen, Lange, Lisa - Essen, Langenheim, Michaela - Essen, Langner, Dominic - Essen, Leman, Muman - Essen, Lenkheit, Edeltraut - Gelsenkirchen, Lesker, Birgit - SPFH bei AWO Gelsenkirchen, Bochum, Leyla, El Shaddem - Essen, Licheva, Loreta - Sozialarbeiterin AWO UB GE/Bottrop, Lübke, Heinrich - Bochum, Luckau, Lucien - Vorsitzender SPD OV E.-Katernberg, Essen, Maevskaya, Elena - Sozialarbeiterin, Gelsenkirchen, Maleka, Albert - Essen, Maßmann, Knut - VVN-BdA Gelsenkirchen, Mast, Dr. Willi - AUF-Bezirksverordneter GE-Süd, Mast, Hannes - IG Metall Vertrauensmann, Essen, Mateeva, Penka - Integrationslotse der AWOUB GE/Bottrop, Mayer, Dietlinde - Vorstand "Anti-Rassismus-Telefon", Essen, Medler, Karl-Heinz - Essen, Michalski, Jolane - MA-Armutszuwanderer LALOK, Gelsenkirchen, Movassat, Niema - Mitglied des Bundestages - Fraktion Die Linke, Essen, Müller, Frank - Ratsherr, stellv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, Essen, Müller-Hechfellner, Christine - Bündnis 90 - Die Grünen - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Nahrgang, Thorsten - BDKJ - Referent für Kinder- und Jugendpolitik, Essen, Napieralla, Kathrin-A. - Mitarbeiterin der AWO, Dülmen, Naß, Thomas - Haustechniker, Gelsenkirchen, Nazinye, Uzune - Gioradomia, Gelsenkirchen, Nebuhat, Catliu - Essen, Nejla, Esdem - Gelsenkirchen, Neubauer, Eleonore - Essen, Neumann, Christian - Essen, Niehaus, Peter - Gelsenkirchen, Nuri, Cem - Essen, Okito, Jean - Essen, Onusu, Daniel - Essen, Onusu Taylor, Louisa - Essen, Ostrowski, Günter - Gelsenkirchen, Overbeck, Willi - Essen, Özcan, Tülay - Essen, Ozsoy, Gül - Mitarbeiter Deniz Markt, Gelsenkirchen, Palluck, Kerstin - Sozialarbeiterin, Essen, Pawlitzki, Karl-Heinz - Sprecher der DKP Gelsenkirchen, Pawlitzki, Monika - DKP Kreisvorstand Gelsenkirchen, Pellmann, Anna-Maja - Sozialarbeiterin Straffälligkeit Betreuungsverein, Gelsenkirchen, Penquitt, Ulrich - Leiter des Trias Theater-Ruhr, Gelsenkirchen, Petreova, Nina - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Petrov, Georgi - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Pfränger, regina - Essen, Pikl, Julia - Bottrop, Plaß, Ursula - Essen, Potthoff, Ernst - Bündnis 90 - Die Grünen - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Potthoff, Lisa - Bündnis 90 - Die Grünen - Mitglied der BV VII, Essen, Preuß, Helmut - Gelsenkirchen, Pützlocher, Anja - Bottrop, Raatz, Annette - Essen, Rares-Petrica, Hiemesch - Gelsenkirchener Bürger, Rech, Manfred - Essen, Regiga, Dogan - Essen, Reichmann, Manuela - Vorstandssrecherin AUF Gelsenkirchen, Remmo, Ghassan - Essen, Rest, Margret - VVN-BdA, Essen, Richter, Kathrin-A. - Essen, Richter, Wolfgang - Essen, Riepe-Fernandez, Bärbel - Oberhausen, Rochel, Matthias - Gelsenkirchen, Roß, Klemens - Rechtsanwalt, Essen, Ruberg, Claudia - Essen, Ruberg, Thomas - Essen, Rudowitz, Martina - Bürgermeisterin Gelsenkirchen (SPD), Sadman, Sayeed - Essen, Sahsu, Marian - Gelsenkirchen, Salomon, Carina - Gelsenkirchen, Saningöz, Leyla - Essen, Satici, Adalet - Mülheim/Ruhr, Schalla, Marga - Gelsenkirchen, Schnittker, Karin - Essen, Schulten-Kuhn, Martina - Essen, Schumann-Gregorius, Andrea - Gelsenkirchen, Schwarz, Artur - Referent Linksfraktion Essen, Schweitzer, Eberhard - Essen, Seiffert, Herbert - Essen, Sekar, Mehmet - Gelsenkirchen, Seminocic, Maroin - Honorarkraft bei LALOK LIBRE, Gelsenkirchen, Şencelek, Ajdanur - Essen, Siegler, Rutgart - AWO - MA, Witten, Siegmund, Angelika - Essen, Sigel, Christiane - Gelsenkirchen, Silber, Ulrike - Essen, Simsek, Bircon - Mitarbeiterin der AWO UB GE/Bottrop, Singh, Nardeep - Wuppertal, Sönder, Jörg - Sozialarbeiter, Gelsenkirchen, Soyu, Mendires - Gelsenkirchen, Spilker-Reitz, Martin - Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes NRW e. V., Essen, Stachorra, Ernst - Gelsenkirchen, Stama, Dorina - Gelsenkirchen, Steinberg, Thomas - Bezirksleiter IG BCE Gelsenkirchen, Stender, Magdaliese - Hausfrau, Essen, Stender, Wilfried - Pfarrer, Essen, Stockamp, Christa - Essen, Stoeva, Kioleta - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Stoitscho, Stoev - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Stovanova, Stanka - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Stoyanov, Todor - Deutsch-Bulgarische Kultur und Informationsgemeinschaft - NEU in GE, Straeter, Ilse - Malerin, Grafikerin, Essen, Strasdat, Mariola - Essen, Streuter, Delia - Essen, Struss, Waldemar - Helfer im HTD, Gelsenkirchen, Suat, Saray - Herne, Suniye, Karayisit - Gelsenkirchen, Sutterlin, - Mensch & Computer e. V., Essen, Swillus, Olaf - Mitglied des Bundesvorstandes der Umweltgewerkschaft, Essen, Taefler, Margret - Gelsenkirchen, Tajnsek, Julijan - Essen, Tepper, Monika - Gelsenkirchen, Tepperis, Agnes - Mitglied im Vorstand der SPD Kray, Essen, Tepperis, Manfred - Vorsitzender der SPD Kray, Essen, Tepperis, Maria - Mitglied der Bezirksvertretung VII, Essen, Therman, Heinz-Peter - DKP Kreisvorstand Gelsenkirchen, Trautvetter, Bernhard - Fotograf, Sprecher d. Essener Friedensforums, Ude, Albert Luis - Mitglied des Rates der Stadt Gelsenkirchen - SPD, Unnebrink, Gereon - Leiter der Altenpflegerschule der AWO Essen, Mülheim, Üzegi, Öztürk - Gelsenkirchen, Vaid, Britta - Bürgerin mit Migrationshintergrund, Essen, Veselinov, Danail - Integrationslotse AWO UB GE/Bottrop, Vize, Tran Van - Mitarbeiter Mr. Wasabi, Remscheid, Wagenleiter, Katharina - Mülheim/Ruhr, Wahoff, Thekla - Bürger, Essen, Wahoff, Andreas - Bürger, Essen, Wandtke, Walter - Bündnis 90 - Die Grünen - Mitglied des Rates der Stadt Essen, Wassong, Katharina - Gelsenkirchen, Weckmann, Melanie - Mitarbeiterin AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop, Weckmann, Peter - Mitglied des Landtages NRW - SPD, Düsseldorf, Weger, Simone - Gelsenkirchen, Weißenfels, Theo - Essen, Wickermann, Lothar - Gelsenkirchen, Wieczorrek, Gabi - DKP Kreisvorstand Gelsenkirchen, Wiktorin, Petra - Mitglied des Seniorenbeirats, Essen, Wischnewski, Gudrun - Geschäftsf. Arbeiterwohlfahrt UB Gelsenkirchen/Bottrop, Wolf, Yvonne - Jugend- und Familienhilfe, Dortmund, Wruck, Claus - Essen, Yalkim, Haci - Gelsenkirchen, Yelenoz, Itunyet - AWO-Mitarbeiterin mit Migrationshintergrund, Gelsenkirchen, Yücel, Fatma - Türkische Familie, Gelsenkirchen, Zagnoni, Simonetta - Essen, Zeybeck, Ihan - Gelsenkirchen, Zhana, Ajet - Gelsenkirchen, Ziemann, Marc - Für das Essener Zukunfts-Bündnis, Zils, Gabriala-Carmenicita - Arbeitsmarktlotsin AWO UB GE/Bottrop, Remscheid, Zips-Zimmermann, Jürgen - Leitung Julius-Leber-Haus - AWO Essen,


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