Aus Essen stellt sich quer

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27. Januar: Diashow erstellt zum Internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

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Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Auschwitz steht heute für Brutalität und Unmenschlichkeit, für Verfolgung, Unterdrückung und für die in schrecklicher Perfektion organisierte Vernichtung von Menschen.

2006 hat das Anti-Rassismus-Telefon eine Diashow erstellt.


Inhaltsverzeichnis

22.01.2006: Pressemitteilung des Anti-Rassismus-Telefons

Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V.

Anti-Rassismus-Telefon

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Maxstraße 11(*), 45127 Essen, Tel/Fax: 0201-232060

22.01.2006: Pressemitteilung

Anti-Rassismus-Telefon erstellt Ausstellung "1.592 Essener deportiert in den Tod"

Wer der Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft gedenken will, trifft immer wieder auf das menschliche Unvermögen, sich den millionenfachen Massenmord vorzustellen. Zahlen und Listen scheinen den vielen menschlichen Schicksalen kaum gerecht zu werden.

Das Anti-Rassismus-Telefon hat eine besondere Darstellungsform gewählt: Auf insgesamt 398 Bildtafeln werden Namen und Geburtsdatum von je vier Essener Juden dargestellt, die in der Deportation umgekommen sind. Unterlegt sind die Namenstafeln mit Alltagsbildern aus Auschwitz. Auf einer Computer-CD abgespeichert entsteht so eine Bildfolge, die mit jedem DVD-Spieler leicht darzustellen ist.

"Wir fragten uns, wie man hinter all den anonymen Zahlen darstellen kann, dass so viele einzelne Menschen ermordet wurden: Bei nur einer Sekunde pro Mensch, also vier Namen von Essenern auf einer Bildtafel, die vier Sekunden gezeigt wird, dauert unsere Ausstellung nun 27 Minuten!", so Rainer Sonntag vom Anti-Rassismus-Telefon.

Die über 1.500 Namen sind dem Buch "Geschichte und Schicksal der Essener Juden" von Hermann Schröter (Herausgeber: Stadt Essen) entnommen (ab Seite 779: Alphabetische Zusammenstellung der aus Essen in der Deportation umgekommenen Juden, zusammengestellt vom Bundesamt in Koblenz und dem Internationalen Suchdienst in Arolsen). Die Hintergrundbilder entstammen z.T. der Online-Ausstellung "Auschwitz-Fotoalbum" von der Yad Vashem Gedenkstätte aus Israel (www.YadVashem.org).

Das Anti-Rassismus-Telefon möchte diese Ausstellung allen zur Verfügung stellen, die sie in der Gedenkarbeit in Essen nutzen möchten.

Der kommende Freitag ist der 27. Januar, Ausschwitz-Befreiungstag und internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Ab 17.00 Uhr wird der Runde Tisch für Menschenrechte diese Ausstellung vor der Marktkirche(Porscheplatz) erstmalig öffentlich vorführen.

Mit freundlichen Grüßen,


Erstellung und Verwendung der Diashow

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Bitte laden Sie die Bilder herunter (Datei: 'deportiertInTodBilder.zip', 45 Mb), entpacken Sie die Zip-Datei und erhalten Sie so eine Sammlung von Einzelbildern. Diese Bilder können Sie nun abspielen:Deportiert-dias.gif

  • auf einem Computer mit der automatischen "Diaschau" Funktion

oder

  • brennen Sie die Bilder als Daten auf eine CD oder DVD und legen Sie diese in einen DVD-Abspieler ein. Viele Abspielgeräte haben heute einen Anschluss für einen USB-Datenstick.


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Es handelt sich um 36 Zyklen. Sie beginnen mit drei allgemeinen Text-Informationstafeln. Dann folgen 12 Tafeln mit je 4 Namen, bei den denen das Foto Tafel für Tafel aus dem Hintergrund mehr hervortritt und anschließend wieder verschwindet. Für jeden Zyklus wird ein anderes Foto verwendet. Der erste kompletter Zyklus mit einem Foto ist hier im Beispiel verkleinert dargestellt.

Die Bilderserie hat keinen Bezug zum Erstellungsjahr 2006 und kann daher zum jährlichen 27. Januar immer wiederverwendet werden. Die Diashow enthält keinen Ton, nur die Fotos. Der langsame 4-Sekunden-Bildwechsel zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht allzusehr auf sich. Daher ist sie sehr gut als Bühnenhintergrund zu gebrauchen. Zwischen den Zyklen der Namensliste erscheint immer wieder der Informationstext; So erkennen auch später hinzugekommende Besucher, was genau dort dargestellt wird. Es macht Sinn, die 24-Minuten-Diashow als Endlosschleife zu verwenden.

Zusätzlich können beim Anti-Rassismus-Telefon passende Transparente ausgeliehen werden, die in der Umgebung aufgehängt werden können.

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