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KATERNBERG STELLT SICH QUER !!!
Die rechtsextreme Partei NPD ruft für den
27.11. zu einer Kundgebung auf dem Katernberger Markt.
Das lassen wir uns nicht bieten! Wir werden nicht wegschauen, wenn Nazis in Katernberg aufmarschieren, um ihre rassistische und menschenfeindliche Hetze zu verbreiten! Wir lassen uns nicht durch vermeintliche Feindbilder von wirklichen sozialen Missständen ablenken. Weit über 150 Bürgerinnen und Bürger haben deshalb auf einer Bürgerversammlung am 13. Oktober beschlossen den Widerstand gegen diesen Aufmarsch zu organisieren.
Die Nazis wollen unter dem Motto „Gegen die Überfremdung unserer Schulen und Stadtteile“ marschieren. Dabei fordern sie konkret „Getrennte Schulklassen für deutsche und ausländische Schüler“, und auf lange Sicht für alle Migranten die „Rückführung in ihre Heimatländer“.
Die NPD, die in Einzelfällen sogar auch verurteilte rechtsradikale Gewalttäter und Mörder auf ihre Wahllisten setzt, hofft dadurch, das zu zerstören, was wir in Katernberg seit vielen Jahren aufbauen: Ein alltägliches, freundschaftliches Miteinander, ob im Beruf, auf der Straße oder in der Schule.
Der Realität von gelebter Integration und Akzeptanz in unseren Schulen setzen sie einen angeblich unüberwindbaren Unterschied der „Rassen“ entgegen, der nur durch Isolation und Abschiebung aller Migranten aus Deutschland zu lösen sei. Nach einer Demonstration in Duisburg-Marxloh im März setzen sie nun wieder ausgerechnet an einem Ort an, der ein Beispiel für die Möglichkeit einer
multikulturellen Gemeinschaft ist.
Ihr Ziel ist klar: Die NPD versucht, frei erfundene „unüberwindbare Differenzen“ zwischen „Deutschen“ und „Ausländern“ für soziale Missstände und Gewalt verantwortlich zu machen.
Wir brauchen keine Nazis, weder in Katernberg, noch sonst wo!
Für ein solidarisches Miteinander!
Kundgebung gegen den NPD-Aufmarsch |
Samstag, 27.11.2010, 13.00 Uhr, Katernberger Markt
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Bisher unterstützen diesen Aufruf:Agniezka Ptaszny, Alice Czyborra ( VVN/BdA), Andre Vollner (Fraktionsvorsitzender SPD BV-VI), Anna Lindner (SoR-SmC des MWGs), Anne Weisberg,
Bodo Urbat („Essen steht AUF“), Carola Kast ev. Jugendhaus NORD, Carolin Zottmann (BSV Essen), Carolina Scinosa, Christa Stockamp, Cornelia Swillus-Knöchel (Friedensforum), Di-
ana Bauer (SDAJ), Dieker Bußman (SPD), Dietrich Keil (Ratsherr „Essen steht AUF“), Dr. Gerrit Weisberg, Dr. Horst Schössner (FDP), Egon Giberzin, Elke Feldmann, Erika Goniczewski
(DKP), Frank-D-. Leich (Pfarrer), Gabi Velten, Gabriella Guidi, Gerald Weiße (ev. Jugendhaus NORD), Gitta Wester ( JV Rebell), Günter Neumann (Bürgerliste Nord), Hannes Mast, Hard-
wig Mau (MLPD), Holger Vermeer (IG BAU-Rheinland/MEO), Ibrahim Erden, Johannes Mass (Katernberger Werbering), Jörg Kuhlmann (GEW ), Jörg Stenthoff, Julijan Tajnsek (DKP),
Jürgen Beese (DKP), Jutta Markowski (DKP),, Kai Gehring (MdB Bündis 90/Grüne), Klaus Peter Scholz (CDV / KBA), Klemens Roß (ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen), Konrad Eisenberg,
Leonard Brosken SV-GHG, Lisa Wolany (Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage), Lucien Luckan (SPD), Manfred Werstern ( Jugendzentrum Schonebeck), Marion Meier, Martin
Hase, Martin Schröder ( Jusos), Martina Krull, Matthias Rochel, Melanie Pies, Michael Zühlke (Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk VI, SPD), Nina Weiß (ev. Jugendhaus NORD), Olaf
Jellema (Pfarrer), Olaf Schnittker (DKP), Oliver Fehren (Stadtteilprojekt Katernberg), Patrik Köbele (DKP), Paul Schnittker ( VVN-BdA), Petra Kemberg (Essen steht Auf ), Petra Leonartz,
Rainer Sonntag, Rudolf Vitzthun (CDU), Ruvan Krull, Senal Güyr (DIDF), Siegfried Meyer (Bürgerliste Nord), Siw Mammitzsch (DKP), Sonia Hennigs (ev. Jugendhaus NORD), Thomas
Berns (DKP), Thomas von Open (Ratsherr SPD), Tristan Hemling (Rote Antifa), Ulla Lötzer (MdB DIE LINKE), Uschi Gerster (ver.di Vertrauensleutesprecherin Uniklinikum Essen), Ute
Beese (DKP), Volker Masuth, Volkmar Waimann („Essen steht AUF“), Walter Wandtke (Ratsherr Bündnis 90/Grüne), Waltraud Neumann (DKP), Werner Völlinger ( Jugendhaus Essen),
Wilfried Heimann (Bürgerliste Nord), Willi Rixius, Wolfgang Freye (Ratsherr DIE LINKE), Youssef Ramadan Omeiner, Elke Zepig (Buchhandlung „Katzensprung“)
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Runder Tisch für Menschenrechte, gegen Rassismus und Rechtsextremismus, c/o Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V. , Maxstr. 11(*) 45127 Essen, Tel. + Fax: 0201-232060 , www.essen-stellt-sich-quer.de
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