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Seitenübersicht

Engel der Kulturen und Straßenfest in E-Kray

KrayDoppelLogo.jpg

Den Zuzug der NPD-Zentrale nach Essen Kray 2012 trifft vor Ort auf Widerstand. Es hat sich die Gruppe Kray ist bunt gebildet, Nazi-Schmierereien werden konsequent gemeldet und verfolgt.

Am 25. Mai gab es ein großes interkulturelles Straßenfest mit Verlegung des Engel der Kulturen. Bei diesem religiösen Kunstobjekt soll die Einheit der christlichen, jüdischen und moslemischen Religion in Form eines Logos dargestellt werden, das in der Kombination die Umrisse eines Engels wiedergibt. Während der Aktionen wird dieses Zeichen an öffentlichen Plätzen gezeigt und in den verschiedenen Formen (manchmal auch nur temporär) kopiert.

Essen-stellt-sich-quer hat an diesem Tag das neue Flugblatt Zivilcourage Zeigen vorgestellt, in dem die Bürger Essens aufgefordert werden, aktiv gegen Neonazi-Schmierereien im Stadtteil vorzugehen.


Inhaltsverzeichnis

27.05. DerWesten.de: Kampf gegen die Ausgrenzung

WebWAZ20120527EdK.png

Unter dem Motto „Engel der Kulturen“ pilgerten Hunderte Krayer zu fünf Begegnungsstätten im Stadtteil Stadtteil und ließen Intarsien aus Sand ein.


vom 27.05.2013 19:06, Jonathan Krause / WAZ.de, auf: derWesten.de, (Permanent-Link vom 01.06.2013)

25.05. WDR-Lokalzeit Ruhr

Im Nachrichtenteil Kompakt:

WDRLokalzeitR20130525a.jpgIn Essen haben heute mehrere hundert Menschen für Toleranz und friedliches Zusammenleben demonstriert.

Gemeinsam zogen die Bürger in einer Karawane durch den Stadtteil Kray. Dabei rollten sie das Metallkunstwerk Rad der Kulturen zu verschiedenen Stationen. Am Spielplatz Marienstraße schufen Künstler und Kinder eine Sandskulptur als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. Ganz bewußt in unmittelbarer Nähe zur Landeszentrale der NPD.

Veranstalter der Aktionen waren unter anderem die beiden christlichen Kirchen und die türkisch-islamische Gemeinde Kray.

WDRLokalzeitR20130525b.jpg


25.05. Rede von Essen-stellt-sich-quer

Unsere Rede auf YouTube
Eq-20130525RedeEdKkray.png
Max Adelmann sprach für Essen-stellt-sich-quer, das Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Das Gebet von Dietrich Bonhoeffer, gesungen von katholischen und evangelischen Christen, von Muslimen - welches wir gerade hörten – erinnert an einen Menschen der als profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus gilt. Er wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenburg erhängt.

Nun, ich persönlich gehöre zu den 13 Prozent Essenern, die religionslos sind.
Dies hindert mich aber nicht, als heutiger Sprecher von „Essen stellt sich quer“ ebenfalls Bezug auf ein Mitglied der Bekennenden Kirche zu nehmen.

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

Dieses Zitat stammt von Martin Niemöller. Er war Theologe und Präsident im Ökumenischen Rat der Kirchen. Er war Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau von 1937 bis 1945. Nach der Zeit des Hitlerfaschismus war er ein radikaler Pazifist, wurde Präsident der Deutschen Friedens Gesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner und Ehrenpräsident des Weltfriedensrates. Er wurde für seine Ansichten gemocht und gehasst. Aber er vertrat seine Ansichten immer offensiv. Er zeigte Zivilcourage, wo immer es ihm möglich war und nötig erschien.

Auch hier in Kray ist es notwendig Zivilcourage zu zeigen.
Im September letzten Jahres wurde die Landeszentrale der rechtsextremen NPD in den Hinterhof der Marienstraße 66a verlegt.
Seit Monaten bemerkt man hier in Kray das verstärkte Aufkommen von Nazi-Aufklebern in den Straßen, von Naziparolen an Hauswänden und auf Verteilerkästen.
Dagegen kann man etwas tun. Es ist ganz einfach und tut auch nicht weh. Nur – machen muss man es!

Bei den jüngsten Schmieraktionen an und rund um die Flüchtlingswohnungen in der Grimbergstraße sind Mitglieder von Essen stellt sich quer und Pro Asyl aktiv geworden und haben gehandelt.
Wir haben die Nazi-Parolen fotografiert. Wir haben die Stadt Essen angeschrieben, die Pico-Bello-Hotline verständigt und haben das Nazigeschmier bei der Polizei angezeigt. Auch weil dabei eine SS-Rune war, welches ein verbotenes Nazi-Symbol ist.
Dies hat Wirkung gezeigt. Die Presse berichtete, die Stadt hat sofort veranlasst dass das Geschmier an den Flüchtlingswohnungen übermalt wurde. Die Pico-Bello-Hotline hat zusätzlich die Eigentümer der Verteilerkästen informiert. Diese haben leider noch nicht reagiert, aber wie zu sehen ist, wurde mindestens in einem Fall das Nazigeschmiere übermalt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, denn die SS-Rune ist nicht eine einfache Sachbeschädigung sondern ist auch nach Strafgesetzbuch §86a strafbewehrt.

Wir verteilen heute hier ein kleines Informationsblatt mit dem Titel „Zivilcourage zeigen! Sie können das!“. Darin steht, was Sie ganz persönlich tun können, wer Ansprechpartner ist, sei es bei Polizei, bei der EVAG oder der Bahn. Wir geben Ihnen damit alle Informationen die sie benötigen. Wir bieten auch an, dass Sie sich direkt an uns wenden, so wie zum Beispiel Bürger, die uns vor einigen Tagen Hakenkreuzschmierereien in Borbeck meldeten. So kommen Sie bitte zu unseren Verteilern oder nachher auf dem Krayer Markt zu unserem Infostand. Dort erhalten Sie auch noch weitergehende Informationen.

Wir sind heute von „Essen stellt sich quer“ eigentlich nur in einer kleinen Abordnung hier, denn die meisten von uns sind heute in Solingen.
In Solingen wird heute mit einem Gedenkmarsch den rechtsterroristischen Anschlägen auf ausländische Mitbürger vor zwanzig Jahren gedacht.
Deswegen bitte ich Sie kurz in einer Schweigeminute zu verharren.

(-Pause-)

Wir wollen natürlich nicht, dass so etwas, was vor zwanzig Jahren in Solingen passierte, sich wiederholt und schon gar nicht, dass sich das hier wiederholt.
Wichtig ist dabei, dass die Bevölkerung, die Bürger in Kray und in ganz Essen, aktiv werden.

Werden sie aktiv! - Zeigen Sie Zivilcourage! - Sie können das!
- und wir sagen Ihnen auch wie!

Dankeschön.



24.05.: Terminankündigung im Infobrief von Essen-stellt-sich-quer (Auszug)

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!


Morgen : Samstag, 11:00 Uhr

Essen: Verlegung des Engel der Kulturen in Kray.
11 Uhr bis 17 Uhr.

11:00 Uhr Auftaktkundgebung im Schulzentrum Meistersingerstraße
11:40 Uhr Es geht los!
12:00 Uhr bis 12:30 Uhr Zwischenhalt Kiwittspielplatz, an der Marienstraße (NPD)
12:50 Uhr Fototermin auf der Platte (Brücke über die A40).
13:00 Uhr bis 13:30 Uhr Zwischenhalt an der kath. St. Barbara Kirche.
13:45 Uhr bis 14:15 Uhr Zwischenhalt an der Alten Kirche
14:20 Uhr bis 14:55 Uhr Zwischenhalt an der Moschee
15:00 Uhr Der Umzug trifft auf dem Krayer Markt ein. Grußworte
16:15 Uhr Beginn Interkulturelles Fest
17:30 Uhr Ende der Veranstaltung

siehe:
http://www.engel-der-kulturen.de/kray.html
http://www.engel-der-kulturen.de/pdfs/pressemitteilung-engel-der-kulturen-in-kray.pdf

Karawane mit dem "Engel der Kulturen" am 25. Mai in Kray

Ziel: Verlegung einer Bodenintarsie auf dem Krayer Markt Das „Rad der Kulturen“ der Künstler Merten & Dietrich aus Burscheid wird am Samstag, 25.5. durch Kray bewegt.

Menschen und Rad bilden auf einer Strecke von 2,4 km eine Karawane durch den Stadtteil. Einzelne halten das Rad in Bewegung. Viele gehen Anteil nehmend mit, setzen ein Zeichen der Vielfalt und unterstreichen das Verbindende. Schöpfer des Originals und Initiatoren dieses Kunstprojektes zur Förderung des interkulturellen/interreligiösen Dialogs sind die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten, die am 25. Mai in Kray persönlich dabei sein werden - www.engel-derkulturen.de.

Beginn ist um 11.00 Uhr auf dem Schulhof des Schulzentrums an der Meistersinger Straße / Brembergstraße.

Das Programm gestalten Grundschülerinnen und Grundschüler der Christophorusschule und der Leither Schule. Es spricht Herr Bezirksbürgemeister Arnold Kraemer das Grußwort zur Eröffnung.

Die Karawane macht an weiteren Stationen Halt. An jeder Station wird ein Sandbild gelegt, begleitet von Friedensgebeten und Erklärungen der Künstler:

„Kiwittspielplatz“ (Kiwittstr./Ecke Marienstr., 90m entfernt von der NRW-NPDLandeszentrale),
Programm:
Interkulturelle Botschafter/innen SJD – die Falken in Kray und Gecko-Mobil – Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Gemeinde Kray St. Barbara-Kirche (Krayer Str.), Programm: Die Katholische Gemeinde St. Barbara Essen-Kray erinnert an die Stolpersteine für das Ehepaar Kreulich.

Und Beteiligung von “Essen stellt sich quer” - Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus zum Thema "Zivilcourage"

Alte Kirche (Leither Str.),
Programm: Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray
– die Kindergarten-Kinder der Kita Leither Straße setzen die Symbole der drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Islam, Christentum - zum “Engel der Kulturen” zusammen.

Yavuz Sultan Selim Cami-i Moschee (Heinrich-Sense-Weg), Programm: Die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen-Kray e.V. stellt thematisch die Verständigung in den Mittelpunkt. Jugendliche interpretieren spirituelle Gesänge.

Das „Engel der Kulturen“-Rad kommt nach 4stündiger Karawane um 15.00 Uhr auf dem Krayer Markt an.

Auf dem zur Joachimstraße liegenden gepflasterten Fußgängerbereich wird gemeinsam eine 65cm x 65cm Bodenintarsie verlegt, die dauerhaft in den Boden verankert wird. Für die zukünftige Pflege und den Erhalt wird die Krayer Bürgerschaft e.V. zeichnen, die ab diesem Zeitpunkt die „Patenschaft“ übernimmt.

Die Verlegung der Bodenintarsie wird begleitet von Erklärungen der Künstler und von Friedensgebeten/-grüßen/-gesten durch Vertreter/innen der Krayer Religionsgemeinschaften, Engagierte Bürger, Jugendliche, Schüler/innen, Beteiligte von Vereinen, Verbänden und Kultureinrichtungen – quer durch alle Altersgruppen.

Es werden auch Vertreter der Bezirksvertretung VII und des Rates der Stadt Essen mitgehen, sowie öffentliche Personen Grußworte sprechen: der Justizminister des Landes NRW, Thomas Kutschaty, der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, und der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Essen, Samir Fetic.

Höhepunkt ist das thermische Ausbrennen eines neuen Engels der Kulturen für die Verlegung der Bodenintarsie in der nächsten Stadt. Die Anwesenden werden daran beteiligt.

Für das sich anschließende Interkulturelle Fest sind Informationsstände und ein Kulturprogramm zum Genießen und/oder Mitmachen in Planung.

Ende ist um´17.30 Uhr.

Beteiligte am Krayer Markt sind:
die Grundschulen „Leitherschule“ (Zweig Meistersingerstraße), „Christophorusschule“, „Bonifaciusschule“ und „Joachimschule“, Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen Kray e.V., Katholische Gemeinde St. Barbara Essen-Kray, Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray, Studio-Bühne Essen-Kray und die Evangelische Jugend Essen. Weitere Akteure im Umfeld des Krayer Marktes sind angefragt. Durch gemeinschaftliches Handeln wird ein besonderes Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt. Gleichzeitig steht die Veranstaltung auch als klare Botschaft gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie, Fundamentalismus und die damit einhergehende Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen.


Der Stadtteil Kray stellt sich damit als breites Bündnis “Kray ist bunt” ( http://www.kray-ist-bunt.de ) stellvertretend für die gesamte Stadt Essen deutlich gegen den Zuzug der nordrhein-westfälischen NPD mit ihrer Landesgeschäftsstelle in das Hinterhofhaus in der Marienstraße in Kray und antwortet darauf mit diesem Beitrag zur Sprachfähigkeit im Miteinander der Kulturen und einer Interkulturellen Begegnung auf dem Krayer Markt.

Informationen http://www.engel-der-kulturen.de/kray.html



Pressemitteilung zur Aktion in Kray

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PRESSEMITTEILUNG Engel der Kulturen® in Kray

Karawane mit dem "Engel der Kulturen" am 25. Mai in Kray
Ziel: Verlegung einer Bodenintarsie auf dem Krayer Markt

Das „Rad der Kulturen“ der Künstler Merten&Dietrich aus Burscheid wird am Samstag, 25.5. durch Kray bewegt. Menschen und Rad bilden auf einer Strecke von 2,4 km eine Karawane durch den Stadtteil. Einzelne halten das Rad in Bewegung. Viele gehen Anteil nehmend mit, setzen ein Zeichen der Vielfalt und unterstreichen das Verbindende. Schöpfer des Originals und Initiatoren dieses Kunstprojektes zur Förderung des interkulturellen/interreligiösen Dialogs sind die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten, die am 25. Mai in Kray persönlich dabei sein werden - [http://www.engel-der- kulturen.de www.engel-der-kulturen.de].

Beginn ist um 11.00 Uhr auf dem Schulhof des Schulzentrums an der Meister- singer Straße / Brembergstraße. Das Programm gestalten Grundschülerinnen und Grundschüler der Christophorusschule und der Leither Schule. Es spricht Herr Bezirksbürgemeister Arnold Kraemer das Grußwort zur Eröffnung.

Die Karawane macht an weiteren Stationen Halt. An jeder Station wird ein Sandbild gelegt, begleitet von Friedensgebeten und Erklärungen der Künstler:

„Kiwittspielplatz“ (Kiwittstr./Ecke Marienstr., 90m entfernt von der NRW-NPD- Landeszentrale), Programm: Interkulturelle Botschafter/innen SJD – die Falken in Kray und Gecko-Mobil – Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Gemeinde Kray

St. Barbara-Kirche (Krayer Str.), Programm: Die Katholische Gemeinde St. Barbara Essen-Kray erinnert an die Stolpersteine für das Ehepaar Kreulich. Und Beteiligung von “Essen stellt sich quer” - Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus zum Thema "Zivilcourage"

Alte Kirche (Leither Str.), Programm: Evangelische Kirchengemeinde Essen- Kray – die Kindergarten-Kinder der Kita Leither Straße setzen die Symbole der drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Islam, Christentum - zum “Engel der Kulturen” zusammen.

Yavuz Sultan Selim Cami-i Moschee (Heinrich-Sense-Weg), Programm: Die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen-Kray e.V. stellt thematisch die Verständigung in den Mittelpunkt. Jugendliche interpretieren spirituelle Gesänge.

Das „Engel der Kulturen“-Rad kommt nach 4stündiger Karawane um 15.00 Uhr auf dem Krayer Markt an. Auf dem zur Joachimstraße liegenden gepflasterten Fußgängerbereich wird gemeinsam eine 65cm x 65cm Bodenintarsie verlegt, die dauerhaft in den Boden verankert wird. Für die zukünftige Pflege und den Erhalt wird die Krayer Bürgerschaft e.V. zeichnen, die ab diesem Zeitpunkt die „Patenschaft“ übernimmt.

Die Verlegung der Bodenintarsie wird begleitet von Erklärungen der Künstler und von Friedensgebeten/-grüßen/-gesten durch Vertreter/innen der Krayer Religionsgemeinschaften, Engagierte Bürger, Jugendliche, Schüler/innen, Beteiligte von Vereinen, Verbänden und Kultureinrichtungen – quer durch alle Altersgruppen.

Es werden auch Vertreter der Bezirksvertretung VII und des Rates der Stadt Essen mitgehen, sowie öffentliche Personen Grußworte sprechen: der Justizminister des Landes NRW, Thomas Kutschaty, der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, und der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Essen, Samir Fetic.

Höhepunkt ist das thermische Ausbrennen eines neuen Engels der Kulturen für die Verlegung der Bodenintarsie in der nächsten Stadt. Die Anwesenden werden daran beteiligt.

Für das sich anschließende Interkulturelle Fest sind Informationsstände und ein Kulturprogramm zum Genießen und/oder Mitmachen in Planung. Ende ist um 17.30 Uhr.

Beteiligte am Krayer Markt sind: die Grundschulen „Leitherschule“ (Zweig Meistersingerstraße), „Christophorusschule“, „Bonifaciusschule“ und „Joachimschule“, Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen Kray e.V., Katholische Gemeinde St. Barbara Essen-Kray, Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray, Studio-Bühne Essen-Kray und die Evangelische Jugend Essen. Weitere Akteure im Umfeld des Krayer Marktes sind angefragt. Durch gemeinschaftliches Handeln wird ein besonderes Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt. Gleichzeitig steht die Veranstaltung auch als klare Botschaft gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie, Fundamentalismus und die damit einhergehende Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen.

Der Stadtteil Kray stellt sich damit als breites Bündnis “Kray ist bunt” (www.kray-ist-bunt.de) stellvertretend für die gesamte Stadt Essen deutlich gegen den Zuzug der nordrhein-westfälischen NPD mit ihrer Landesgeschäftsstelle in das Hinterhofhaus in der Marienstraße in Kray und antwortet darauf mit diesem Beitrag zur Sprachfähigkeit im Miteinander der Kulturen und einer Interkulturellen Begegnung auf dem Krayer Markt.

Informationen www.engel-der-kulturen.de/kray.html.

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Werner Göbelsmann, Engel-der-Kulturen Botschafter, Moderator am Krayer Markt
  • Pfarrerin Michaela Langenheim, Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray


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