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Seitenübersicht

Faschistin aus Essener Karnevalsverein ausgeschlossen

Zum Jahresanfang 2013 machte die Essener Rote Antifa bekannt, dass Marina Simka als Schatzmeisterin im Vorstand der Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Essen-Kupferdreh aktiv ist. Ihr Mann ist in einer rechtextremen Musikgruppe aktiv. Das Ehepaar ist mit hochrangigen NPD- und Rasisstengrößen in Kontakt und auch gemeinsam aufgetreten.

Der Karnevalsverein hat Marina Simka unverzüglich aus dem Verein ausgeschlossen.


Im Februar 2012 wurde bekannt, dass ein ein NPD-Mann Mitglied im "Fanfarencorps Grün-Weiß Essen Burgaltendorf" war. Nach Bekanntwerden wurde er dort unverzüglich ausgeschlossen.
Ende Februar 2012 hat sich die obskure Gruppe von "Antidemokraten" auf den Rosenmontagszug in Essen-Rüttenscheid eingeschlichen.


Inhaltsverzeichnis

05.01.2013, NRZ: "Kein Platz für Rechtsextreme"

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NRZ / Essen,Samstag, 05.01.2013

"Kein Platz für Rechtsextreme"

Karnevalsgesellschaft beschloss einstimmig den Ausschluss


Jecken sind auch gut darin, mal keinen Spaß zu verstehen. Im Fall der als Faschistin angeprangerten Marina S. konnte es für den Vorstand der Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Kupferdreh nur eine Lösung geben: einen Schlussstrich zu ziehen unter die Affäre, die Antifaschisten in dieser Woche anschoben. Marina S. wurde am Donnerstagabend auf einer außerordentlichen Sitzung des Vorstandes mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen. Von der Entscheidung betroffen sind auch die drei Kinder der jungen Frau, die gemeinsam mit ihrem Mann Lieder wie "Bombenhagel", "Nationalist" oder "Klagt nicht, kämpft" schmetterten - unter anderem auf Veranstaltungen rechter Organisationen. In einer Mitteilung des Vorsitzenden der KG, Manfred Geldmacher, hieß es gestern: "Innerhalb unseres Karnevalsvereins ist kein Platz für Faschismus, kein Platz für Rassismus und alles, was dazugehört."     j.m.

05.01.2013, WAZ: Karnevalsverein "KG Rot-Grün" zieht einen „Schlussstrich“

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WAZ / Essen,Samstag, 05.01.2013

Karnevalsverein "KG Rot-Grün" zieht einen „Schlussstrich“

Affäre um Neonazi-Sängerin endet mit Rauswurf


Von Stefan Kober

Das Entsetzen ist in der Stimme von Manfred Geldmacher noch immer kaum zu überhören. „Heftig“ habe ihn und den gesamten Verein die Affäre um eine Neonazi-Sängerin in der „KG Rot-Grün“ getroffen, erzählt der Vorsitzende. Für den Karnevalsverein aus Kupferdreh konnte es nur eine Lösung geben: Einstimmig hat der siebenköpfige Vorstand in einer Sitzung am Donnerstagabend den Ausschluss von Marine S. beschlossen - und zwar mit sofortiger Wirkung. Nach zehn Minuten war das Thema auf der außerordentlichen Vorstandssitzung abgeschlossen. Vom Ausschluss betroffen sind auch die drei minderjährigen Kinder von Marina S., die auch als Kassenprüferin in der „KG Rot-Grün“ aktiv war. Der Vorsitzende Geldmacher hofft, nun einen ‚Schlussstrich‘ unter die Affäre ziehen zu können.

Manfred Geldmacher wünscht sich, „dass Ruhe im Verein einkehrt“. Schließlich kommt die diesjährige Session auch bei der „KG Rot-Grün“ so langsam in ihre heiße Phase. Auf der Affäre sei nun ein „Deckel drauf“, sagt Geldmacher. Es gehe darum, weiteren Schaden von der „KG Rot-Grün“ fern zu halten.

04.01.2013, NRZ: Schluss mit lustig für Marina S.

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NRZ / Essen,Freitag, 04.01.2013

Schluss mit lustig für Marina S.

Vorstand des Karnevalsvereins einigte sich auf Rauswurf


Erst das Outing, dann der Rauswurf: Nach den Vorwürfen der Roten Antifa wegen des angeblichen Verbreitens rassistischen und faschistischen Gedankenguts gegen die Kupferdreher Karnevalistin Marina S. sah der Vorstand der KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh gestern offenbar nur eine Möglichkeit. Intern wurde die Trennung von der dreifachen Mutter beschlossen. Am Abend sollten die Mitglieder den Entschluss der Vereinsführung auf einer Versammlung unterstützen.

"Rechtsextremistisches Gedankengut hat bei uns keinen Platz", erklärte der Erste Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft, Manfred Geldmacher. Mit dem sofortigen Rausschmiss, von dem auch die drei Kinder von Marina S. betroffen sind, soll Schaden vom Verein abgewendet werden. In ihren Liedern und Texten, die Marina S. und ihr Ehemann Sebastian S. unter anderem Übers Internet verbreiten, werde nach Aussage der Antifaschisten ein fanatischer Patriotismus beschworen. Der 1946 zu lebenslanger Haft verurteilte Hitler-Stellvertreter Rudolf Heßwerde in den Stücken des Duos zum Märtyrer erklärt.     j.m.

04.01.2013, WAZ: Neonazi-Sängerin fliegt aus ihrem Karnevalsverein

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WAZ / Essen,Freitag, 04.01.2013

Neonazi-Sängerin fliegt aus ihrem Karnevalsverein

Vorstand der "KG Rot-Grün Kupferdreh" wollte gestern den Rauswurf von Marina S. beschließen


Der Kupferdreher Karnevalsverein "KG Rot-Grün" schließt seine Kassenprüferin Marina S. endgültig aus. "Wir werden das heute in einer außerordentlichen Vorstandssitzung beschließen", kündigte am Donnerstag Manfred Geldmacher an, der Vorsitzende des Vereins. Die WAZ hatte berichtet, dass sich Marina S. in ihrer Freizeit als Sängerin in einem rechtsextremen Musikprojekt beteiligt. Im April war sie gemeinsam mit ihrem Mann Sebastian S. bei einer Veranstaltung der Nachwuchsorganisation der NPD, den "Jungen Nationaldemokraten", als musikalischer Akt aufgetreten. Auf die rechtsextremistischen Aktivitäten von Marina S. hatte die Essener Jugendgruppe "Rote Antifa" in dieser Woche hingewiesen.

"Rechtsextremistisches Gedankengut hat bei uns keinen Platz", erklärte Geldmacher am Donnerstag erneut. Mit dem sofortigen Rausschmiss, von dem auch die drei Kinder von Marina S. betroffen sind, soll Schaden vom Verein abgewendet werden. Der Höhepunkt der Karnevalssession steht kurz bevor. Am Samstag stellt das Festkomitee Essener Karneval (FEK) offiziell das Motto des künftigen Rosenmontagszug vor.

"Der Essener Karneval darf Rechtsextremisten keinen Platz bieten", so Oliver Weiß, der Sprecher des FEK. Der Kupferdreher Verein "Rot-Grün" handle mit seinem Ausschlussverfahren richtig. "Wir dürfen bei solchen Angelegenheiten nicht wegschauen", sagte Weiß, erklärte aber auch: "Wir können den rund 2500 Mitgliedern in den Essener Vereinen immer nur vor den Kopf schauen. Wir können uns von niemanden ein polizeiliches Führungszeugnis vorzeigen lassen."

Die Lieder, die Marina S. und ihr Ehemann Sebastian in Auszügen auch im Internet verbreiten, stünden nach Angaben der Beteiligten nicht auf dem Index. Angeblich lassen die Neonazi-Musiker jeden Song vor Veröffentlichung juristisch prüfen. Die Texte beschwören einen fanatischen Patriotismus und erklärten ausdrücklich den 1946 verurteilten Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zum Märtyrer.    MarS

03.01.2012, Essener KG Rot-Grün: Mitteilung zum Ausschluss

Hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir Marina S. aus der KG Rot Grün ausgeschlossen haben.

Die KG Rot Grün distanziert sich auf das SCHÄRFSTE von Rechtsradikalismus, fachistischen und rassistischen Gedankengut.

Desweiteren schließen wir Marina S. und ihren Ehemann von allen Veranstaltungen der KG Rot Grün aus.

Manfred Geldmacher
1. Vorsitzender

KG Rot Grün


03.01.2013, WDR.de: Rechtsradikale Sängerin schockt Karnevals-Verein

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Nachdem ein langjähriges weibliches Mitglied von Rot-Grün Kupferdreh als rechtsradikale Sängerin enttarnt worden ist, wehrt sich der Verein: Vereinspräsident Manfred Geldmacher sagte dem WDR Fernsehen: "Wir werden heute Abend ihren Ausschluss aus dem Verein beschließen."


vom 03.01.2013 16.17, WDR Fernsehen / Aktuelle Stunde, auf: wdr.de, (Permanent-Link vom 04.01.2013)

03.01.2013, NRZ: Junge Mutter als Rassistin im Jeckenkostüm?

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NRZ / Essen,Donnerstag, 03.01.2013

Junge Mutter als Rassistin im Jeckenkostüm?

Antifa erhebt Vorwürfe gegen KG Kupferdreh


Das neue Jahr hat für den Vorstand der Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Essen-Kupferdreh alles andere als ausgelassen begonnen: Seit gestern sieht sich der erste Vorsitzende Manfred Geldmacher mit einem ernsten Vorwurf von Antifaschisten konfrontiert. Die Schatzmeisterin des Vereins, Marina S. verbreitete zusammen mit ihrem Ehemann als Musikduo unter dem Namen "Projekt Aaskereia" rassistisches und faschistisches Gedankengut. Mit Liedern wie "Bombenhagel", "Nationalist" und "Klagt nicht, kämpft" lege das Duo einen "fanatischen Nationalismus und seine Verbundenheit mit dem Gedankengut des Nationalismus" offen. "SS-Mitglieder werden als Helden verehrt und die deutsche Geschichte wird umgedichtet", sagt Mahir Yolcu, Pressesprecher der Roten Antifa, die gestern Fotos von der dreifachen Mutter kleiner Kinder in Umlauf brachte. Eins zeigt Marina S. bei einem Auftritt mit ihrem Mann im Rahmen des so genannten "Südwestdeutschen Kulturtages" der NPD und der Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN). Bei der Veranstaltung waren hochrangige NPD-Politiker anwesend, so die Antifa, die den Vorstand des Karnevalsvereins aufforderte, sich "sofort von Marina S. zu distanzieren".


""Können Vorwürfe
nicht bestätigen"

Was Manfred Geldmacher gestern "erst einmal" getan hat. "Wir können die Vorwürfe so nicht bestätigen." Es seien viele offene Fragen vor einem möglichen Vereinsausschluss zu klären. "Wahrscheinlich morgen schon" werde die Angelegenheit auf einer Vorstandsversammlung beraten und möglicherweise Konsequenzen gezogen. "Ich bin aus allen Wolken gefallen", sagte der Vereinsvorsitzende. Er kenne die junge Frau und deren Familie auch privat seit vielen Jahren. "Das sind gute Karnevalisten. ich wusste nicht, dass sie eine solche Musik macht." Ihm gegenüber habe Marina S. gestern eingeräumt, dass sie auf dem Foto sei, dass die Antifa verbreite: "Das ist eine Hetzkampagne", soll sie gesagt haben. Die junge Frau sei nicht im Vorstand der Karnevalsgesellschaft aktiv, korrigierte Geldmacher. Das sei ein fehlerhafter Eintrag auf der Internetseite. Nach NRZ-Informationen sind Marina S. und ihr Ehemann beim polizeilichen Staatsschutz nicht aktenkundig. Weder ihre Musik noch ihre Band steht auf dem Index der Behörden.   &nbsp: j.m.

03.01.2013, WAZ: Neonazi-Sängerin im Karnevalsverein

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WAZ / Essen,Donnerstag, 03.01.2013

Neonazi-Sängerin im Karnevalsverein

Kassenprüferein der Kupferdreher "KG Rot-Grün" sang beim NPD-Nachwuchs. Verein ist geschockt.


von Martin Spletter

Ein langjähriges Mitglied der Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Kupferdreh, die dreifache Mutter Marina S., ist als rechtsextremistische Sängerin enttarnt worden. Ihr droht nun der Rausschmiss aus dem Club. "Wir sind geschockt und denken über ein Ausschlussverfahren nach", erklärte Manfred Geldmacher(64), der Vorsitzende von "Rot-Grün." Der Verein hat zurzeit etwa 65 Mitglieder und besteht seit 1963.

Die Essener Jugendgruppe "Rote Antifa" hatte am Mittwoch darauf hingewiesen, dass Marina S. in einem Musikprojekt gemeinsam mit ihrem Mann Sebastian S. "rassistisches und faschistisches Gedankengut" verbreite. Im April trat das Paar auf einer Veranstaltung der NPD-Nachwuchsorganisation "Junge Nationaldemokraten" (JN) im elsässischen Salmbach auf und sang "rockige Balladen", wie es auf einer Internet-Seite heißt. Ein Foto im Netz dokumentiert den Auftritt unmissverständlich. Der Veranstaltung wohnte auch Udo Pastörs bei, der Vize-Bundesvorsitzende der NPD.

"Sie hat mir gegenüber diesen Auftritt zugegeben", erklärte Geldmacher. Er steht dem Karnevalsverein seit 1966 vor. Zur Familie S. gebe es seit Jahren private Kontakte: "Wir haben nie etwas davon gemerkt. Der Verein distanziert sich ausdrücklich von diesen privaten Aktivitäten der Familie S. Ein rechtsradikales Weltbild ist mit Grundsätzen unserer KG Rot-Grün nicht vereinbar." Der Verein stehe für Toleranz - nicht nur deshalb veranstalte man seit Jahren neben den traditionellen Sitzungen auch "lila Sitzungen", die sich ausdrücklich an homosexuelle Männer und Frauen richten. Geldmacher: "Der Vorstand wird zusammenkommen und über ein Ausschlussverfahren entscheiden."

Sebastian S. ist seit Jahren als rechtsextremer Aktivist bekannt. Im Jahr 2011 trat er von seinem Posten als Vize-Chef eines Velberter Judo-Clubs zurück, nachdem seine Gesinnung öffentlich bekannt wurde. S. erklärte am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung: "Wir haben uns nichts zuschulden kommen lassen." Frage wollte S. nicht beantworten, brach das Telefonat ab.

Die Lieder, die ausschnittsweise auf der Homepage des Musikprojekts zu hören sind, tragen Titel wie "Soldat und Pflicht", "Nationalist" oder "Deutschland - Heilige Mutter mein". Im Lied "Ermordet im Kerker" wird ausdrücklich der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß als Märtyrer verehrt.

Bereits im Februar 2012 war ein Mitglied des Fanfarencorps Grün-Weiß Burgaltendorf als NPD-Funktionär enttarnt worden.


Kommentar

In der Mitte

von Martin Spletter

Fanatischer Nationalismus ist keine Sache allein von irren Glatzköpfen, sondern auch von Bürgern, die in der gesellschaftlichen Mitte stehen - wie Marina S. Der Verein muss nun ein Zeichen setzen. Rechte Geschichten um den Ehemann sind Jahre alt. Vielleicht hätte der Verein genauer hinschauen müssen, ob auch Frau S. braun eingefärbt ist. Auch wenn man sich seit Jahren kennt und Gesinnungen offenbar gut getarnt werden können.
Bildunterschrift:
"Wir haben nie etwas bemerkt": Marina S. (unten 2. v. r.) auf dem Wagen der KG Rot-Grün beim Kupferdreher Karnevalsumzug im Jahr 2011

Januar 2013, Rote Antifa: Faschistin in Essener Karnevalsvorstand

 

Pressemitteilung der Roten Antifa von Januar 2013

Kameradschaftsförderung? Faschistin im Vorstand der KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh!

Seit fast 50 Jahren feiert die Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Essen-Kupferdreh die jährliche Karnevalssaison. Laut Vereinssatzung hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht: "die Geselligkeit, Kameradschaft und Förderung des Humors" voranzutreiben. Zwar ist haben wir grundsätzlich nichts gegen Karneval, wenn jedoch in einem Karnevalsverein Neonazis mit offenen Armen empfangen werden, oder schlimmer noch, diese auch noch leitende Funktionen inne haben vergeht uns das Lachen.

Konkret handelt es sich um Marina Simka, als Schatzmeisterin ist sie Teil des Vorstandes der KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh und gleichzeitig verbreitet sie mit ihrem Ehemann Sebastian Simka als Musikgruppe, unter dem Namen „Projekt Aaskereia“, rassistisches und faschistisches Gedankengut.

Mit Liedern wie "Bombenhagel", "Nationalist" und "Klagt nicht Kämpft" zeigt Marina Simka mit Ihrem Mann ihren fanatischen Nationalismus und ihre Verbundenheit mit dem Gedankengut des Nationalsozialismus. In ihrem Lied „Ermordet im Kerker“ glorifizieren sie den ehemaligen Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess zum deutschen Kriegshelden und beschwören seine Ermordung.

„Die Titel und Texte der Lieder zeigen deutlich sehr deutlich eine rassistische und chauvinistische Weltanschauung: Es geht um den zweiten Weltkrieg, es geht um die Wehrmacht, es geht um Deutsch- und Soldatentum - und nicht um fröhliche Karnevalsmusik. In den Liedern werden SS-Mitglieder als Helden verehrt und die deutsche Geschichte wird im nationalsozialistischem Sinne umgedichtet.“, sagt Mahir Yolcu , Pressesprecher der Roten Antifa.

Im Rahmen des sogenannten "Südwestdeutschen Kulturtages" der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und ihrer Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) stand Marina Simka am 18. April 2012 gemeinsam mit ihrem Ehemann Sebastian Simka auf der Bühne, um mit hochrangigen NPD-Politikern und Rassisten wie Dr. Olaf Rose, Udo Pastörs und dem Moderator Sebastian Räbiger die knapp 300 Zuschauer zu unterhalten.

Wir fordern deshalb den Vorstand de KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh auf, sich sofort von Marina Simka zu distanzieren, ihr die Mitgliedschaft zu entziehen und sie und ihren Mann von den Veranstaltungen der Karnevalsgesellschaft auszuschließen!

„Gerade Karnevalsgesellschaften verstehen sich als Botschafter für Toleranz und Gleichberechtigung. Marina und Sebastian Simka stehen jedoch für das genaue Gegenteil, für Hass und Ausgrenzung. Für uns steht fest, Rassisten und Faschisten darf keine Bühne geboten werden, weder in Karnevalsgesellschaften noch in Sportvereinen oder Parlamenten.“


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