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Seitenübersicht

Betrunkener Ratsherr Haliti an Schlägerei beteiligt

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Quelle: Wikipedia
NPD-Ratsherr Marcel Haliti und sein Kumpel sind nach heftigem Alkoholgenuss in eine Schlägerei geraten.
Wie üblich: wieder mal sollen die Ausländer alles schuld sein.

Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelte gegen ihn. Am 16. April berichtete die Presse, dass das Verfahren wohl eingestellt wird.


Inhaltsverzeichnis

16.04.2014: Verfahren wird wohl eingestellt

Im Rahmen der Berichterstattung über den Kondom-Prozess gegen Marcel Haliti informiert die Lokalpresse auch, dass das Verfahren wohl eingestellt wird weil die Schuldfrage wohl nicht geklärt werden könne.


NRZ, 22.02.2014 Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NPD-Ratsherrn

NRZ20140222-NPDHalitiSchlaeger.png

NRZ / Stadtteil,Samstag, 22.2.2014

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NPD-Ratsherrn

Marcel Haliti steht nach Schlägerei unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung


Von Jörg Maibaum

Nach einer frühmorgendlichen Schlägerei vor der Borbecker Gaststätte „Wienforth“ hatte sich NPD-Ratsherr Marcel Haliti im Dezember recht geschwollen in Szene gesetzt: Mit Verband um den Kopf und Verletzungen im Gesicht stilisierte der Rathaus-Radikale sich und einen Kumpel auf einschlägigen Internetkanälen als geschundene Opfer eines „feigen bewaffneten Ausländerpöbels“. Dass niemandem die Tränen kamen, hatte seinen Grund: Die unhaltbare Haliti-Hetze ging komplett in die Hose, als sich zwei an der Schlägerei beteiligte junge Deutsche ohne jede Zuwanderungsgeschichte bei der Polizei meldeten und Haliti ihrerseits belasteten (die NRZ berichtete).

Ein erster Propaganda-Tiefschlag. Doch jetzt kommt’s knüppeldicke für den NPD-Kreisvorsitzenden: Die Staatsanwaltschaft wird wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 30-Jährigen ermitteln. Dies kündigte Staatsanwalt Rainer Kock gestern gegenüber der NRZ an. Zeugen haben Haliti im Laufe der Ermittlungen offenbar schwer belastet. „Das Verfahren gegen den Ratsherrn fußt auf Aussagen der Beteiligten“, bestätigte Kock. Neben Haliti stehe ein weiterer junger Mann ebenfalls unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung. Im Zuge des Verfahrens ist nach Auskunft der Staatsanwaltschaft die Wohnung des mutmaßlichen Schlägers nach Waffen durchsucht worden. „Ohne Ergebnis“, wie Kock klarstellt. Haliti hatte seinerseits bei der Polizei zu Protokoll gegeben, am 8. Dezember auf der Johannes-Brokamp-Straße mit Schusswaffen bedroht und geschlagen worden zu sein.

Zuvor hatte der Ratsherr aber wohl allzu tief ins Glas geschaut: „Aufgrund des offensichtlich konsumierten Alkohols war eine genaue Klärung des Sachverhalts nicht möglich“, stellte die Polizei nüchtern fest.

Für den NPD-Ratsherrn wird’s nun recht ungemütlich: In knapp einem Monat muss sich Haliti bereits in einem anderen Verfahren vor dem Amtsgericht verantworten – wegen Beleidigung in zehn Fällen. Wie die NRZ berichtete, hatte der Rechtsaußen im Vorfeld der Bundestagswahl jungnationale Kondome nebst brüskierendem Verwendungszweck-Hinweis an Ratspolitiker verschickt. Weil er einen daraus resultierenden Strafbefehl nicht akzeptierte, war ein öffentlicher Prozess die Konsequenz.
Bildunterschrift:
Die Staatsanwaltschaft hat Marcel Haliti im Visier   FOTO: VAHLENSIECK

NRZ, 13.12.2013 Hetze ging in die Hose

NRZ20131212-HetzeInDieHose.png

NRZ / Essen,Freitag, 13.12.2013

Hetze ging in die Hose

Zwei junge Männer stellten sich nach Schlägerei mit Haliti


Der Versuch der NPD, eine „fünfköpfige Ausländerbande“ für einen Angriff auf ihren betrunkenen Ratsherrn Marcel Haliti vor einer Kneipe in Borbeck verantwortlich zu machen, ist offenbar kläglich in die Hose gegangen: Nach dem gestrigen NRZ-Bericht meldeten sich zwei junge Männer, die in die Schlägerei mit dem NPD-Kreisvorsitzenden verwickelt waren, bei der Polizei und gaben ihre Version zum Besten. Details wurden nicht bekannt. Nur: Es gebe „ganz schöne Widersprüche“ zur Darstellung des NPD-Ratsherrn. Bei den beiden jungen Männern handele es sich um gebürtige Essener ohne Migrationshintergrund. Es werde weiter ermittelt.   j.m.

WAZ, 13.12.2013 Verdächtige entlarven NPD nach Schlägerei

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WAZ / Essen, Rubrik kurz gemeldet,Freitag, 13.12.2013

Verdächtige entlarven NPD nach Schlägerei


Die NPD Essen und der Landesverband hatten den Vorfall wenig zimperlich für ihre fremdenfeindliche Hetze ausgenutzt: Ihr Essener Ratsherr Marcel Haliti war am Sonntag bei einer Schlägerei in Borbeck verletzt worden. Die Rechten verbreiteten, eine „mindestens fünfköpfige, bewaffnete Ausländerbande“ hätte Haliti (30) und dessen Begleiter attackiert. Das stimmt offenbar nicht: Nach unserer Berichterstattung stellten sich gestern die flüchtigen Verdächtigen der Polizei – zwei an der Zahl, ohne Migrationshintergrund. Der Staatsschutz ermittelt. pw

NRZ, 12.12.2013 Ratsherr in Schlägerei verwickelt

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NRZ / Essen,Donnerstag, 12.12.2013

Ratsherr in Schlägerei verwickelt

NPD macht „Ausländer“ für Attacke auf Haliti verantwortlich


Von Jörg Maibaum

Mit „Kondomen für Ausländer und ausgewählte Deutsche“ rief NPD-Ratsherr Marcel Haliti den Staatsschutz vor wenigen Wochen auf den Plan. Jetzt folgt ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen gefährlicher Körperverletzung bei einer heftigen Auseinandersetzung, in die der 30-Jährige verwickelt war. „Zu einer handfesten Schlägerei wurde die Polizei letztes Wochenende (Sonntag, 8. Dezember) in Borbeck gerufen“, heißt es in dem gestrigen Bericht der Behörde.

Und weiter: „Gegen 4 Uhr prügelten sich vier Personen nächtens auf der Johannes-Brokamp-Straße.“ Einer davon war Marcel Haliti, der den Zwischenfall allerdings ganz anders in Erinnerung haben muss: „Eine etwa fünfköpfige, bewaffnete Ausländerbande“ habe den NPD-Kreisvorsitzenden überfallen, lässt sich die „Deutsche Stimme“ vernehmen. „Als die fünf mit Pistolen und Messern bewaffneten Fremdländer ihre Überzahl bemerkten und einen günstigen Moment abpassten, bedrohten sie die beiden Nationaldemokraten, richteten ihre Pistolen auf sie und fingen an sie zusammenzuschlagen.“ Daneben findet sich ein Foto, das den rechten Ratsherrn blutverschmiert und mit einem Verband um den Kopf zeigt. Dass Haliti Gesichtsverletzungen erlitt und sein 28 Jahre alter Begleiter eine blutende Platzwunde am Hinterkopf, ist für die Polizei durchaus Fakt. Die Blessuren wurden im Krankenhaus behandelt. Nur will die Darstellung der „Deutschen Stimme“ wie auch die des NPD-Landesverbandes so gar nicht zu den ersten Aussagen der Prügelknaben passen.

Wie ein Polizeisprecher gestern bestätigte, waren es die mutmaßlichen Opfer selbst, die noch am Ort des Geschehens von nur zwei Unbekannten im Alter von 20 bis 25 Jahren sprachen und den jüngeren der beiden als blond mit einem Irokesenschnitt beschrieben. Der polizeiliche Staatsschutz ermittele auch nur deshalb, weil es sich bei Haliti um eine Person des öffentlichen Lebens handele, einen Ratsherrn, der allzu tief ins Glas geschaut hatte, wie die Polizei meint: „Aufgrund des offensichtlich konsumierten Alkohols war eine genaue Klärung des Sachverhalts nicht möglich.“
Bildunterschrift:
Marcel Haliti

WAZ, 12.12.2013 Polizei widerspricht NPD nach Schlägerei mir Ratsherr Haliti

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WAZ / Essen,Donnerstag, 12.12.2013

Polizei widerspricht NPD nach Schlägerei mir Ratsherr Haliti

Zurzeit keine Hinweise auf Beteiligung von Migranten


Von Philipp Wahl

„Feiger - mit Messern und Pistolen bewaffneter - Ausländerpöbel überfällt NPD-Ratsherr Marcel Haliti.“ Unter dieser Überschrift feiert die NPD den Vorsitzenden ihres Essener Kreisverbandes im Internet auf allen Kanälen als Opfer „einer Bande Kulturbereicherer“. Den 30-Jährigen und einen 28 Jahre alten Begleiter habe Sonntagnacht in Borbeck eine „mindestens fünfköpfige, bewaffnete Ausländerbande im Alter zwischen 20 und 30 Jahren“ zusammengeschlagen, meldet der Verband mit kalkulierter Entrüstung. Auf ihrer Webseite dokumentiert die NRW-NPD den vermeintlich „feigen Überfall“ mit einem Foto, das Haliti mit blutverschmiertem Gesicht zeigt. Was die Polizei bislang zu der Schlägerei herausgefunden hat, zu der sie Sonntagnacht um 4 Uhr vor die Gaststätte „Wienforth“ gerufen wurde, deckt sich allerdings nur in Auszügen mit der Hetze der Rechtsextremen.

Beteiligte waren betrunken
Gesichert ist: Tatsächlich trug Halitis Begleiter auf der Johannes-Brokamp-Straße eine Platzwunde davon, und Halitis blutende Gesichtsverletzungen wurden im Uni-Klinikum behandelt. Die Polizei geht dem Verdacht der schweren Körperverletzung nach und bindet ihre Staatsschützer in die Ermittlungen ein. Bislang aber, so Polizeisprecher Peter Elke, gebe es „keine Hinweise darauf, dass die flüchtigen Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund haben“. Obendrein haben die beiden Beteiligten und mehrere Zeugen unterschiedliche Angaben zur Zahl der mutmaßlichen Angreifer gemacht. Die Polizei fahndet nur nach zwei Flüchtigen, nicht etwa nach fünf. Einer soll Anfang, der andere Mitte 20 sein. Und: „Der Jüngere soll kurze blonde Haare und eine auffällige Irokesen-Frisur gehabt haben“, gibt Elke die Zeugenaussagen wieder.

Klingt nicht gerade nach einer „Ausländerbande“. Laut Zeugen sollen außerdem alle vier Beteiligten Schläge ausgeteilt haben. Was außerdem weder der NPD-Ratsherr noch seine Partei erwähnen: Haliti und sein Begleiter waren nach Angaben der Polizei so betrunken, dass die Beamten ihre Aussagen in der Nacht nicht aufnehmen konnten. Haliti brüstete sich auf seinem öffentlichen Facebook-Profil hingegen: „Da ich von den Schlägen so stark benommen war, kann ich Leider den weiteren Verlauf nicht 100-prozentig genau schildern.“ Immerhin schließen die Ermittler nicht aus, dass die beiden NPD-Männer tatsächlich mit Schusswaffen bedroht und geschlagen wurden.
Bildunterschrift:
Als Organisator von Kundgebungen und Provokateur in der NPD etabliert: Ratsherr Marcel Haliti (30).   FOTO: KNUT VAHLENSIECK

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