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NPD-Aufmarsch am 2. April 2016

NPD2Apr2016-Logo150px.png NPD2Apr2016-Logo150px.png

Am Samstag, den 2. April marschierte die NPD in Essen auf
400px-NPD2Apr2016-Titelbild_FB.jpg Von 14-20 Uhr sind sie durch die Innenstadt marschiert und haben dabei gegen Flüchtlinge gehetzt.
Essen-stellt-sich-quer forderte das Verbot des Naziaufmarsches und organisierte zeitgleich eine Gegenveranstaltung für Vielfalt und Toleranz.
Herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen unserer Veranstaltung!

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Essen-stellt-sich-quer rief auf
zur Unterschriftenaktion

  • für ein Verbot des NPD-Aufmarsches
  • für Für Vielfalt, Toleranz, Solidarität
    und die Achtung der Menschenrechte


Inhaltsverzeichnis

Nach der Aktion

WAZ/NRZ, 05.04.2016 Leserbrief OB in den Norden!

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WAZ / Essen, Rubrik Leserforum,Dienstag, 05.04.2016

OB in den Norden!


Demonstrationen in Essen. Da skandiert der Oberbürgermeister lieber „Essen ist bunt“ auf einer meines Erachtens zwecklosen Demonstration, anstatt sich die Bedenken der Bürger in den nördlichen Stadtteilen einmal zu eigen zu machen. Nimmt er diese Leute nicht ernst ? Ein Weitermachen wie bisher kann es so nicht geben. Seine Anwesenheit bei diesen Aktionen, auch wenn Sie vom politischen Gegner initiiert sind, hätten ihm gut angestanden. Was um Himmels Willen ist denn in Essen bunt ? Ich kenne nur die bunte Blumenpracht in der Gruga.
Frank Radzicki, Essen
In der NRZ erschien der weitgehend wortgleiche Leserbrief


WAZ/NRZ, 05.04.2016 Politisches Herumschmieren

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WAZ/NRZ / Essen,Dienstag, 05.04.2016

Politisches Herumschmieren


Gegen Nazis – gute Sache. Was aber die Kunst im Stadtgarten damit zu tun hat, bleibt schleierhaft. Bei der Gegendemonstration zur NPD-Demo am vergangenen Samstag wurde nicht nur dieser Skulpturen-Sockel beschmiert, auch private Toreinfahrten und Mauern waren Ziel der Sprayer-Kommandos, deren Wirken ziemlich risikofrei ist. Auch nach Anzeigen lässt sich selten jemandem etwas nachweisen. FOTO: OH Aufschrift: „No Naziz“ / „No Nazis“

Ruhrbarone, 04.04.2016 Essen: Die Gefahr kommt aus der Mitte

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Essen: Die Gefahr kommt aus der Mitte

Der Artikel befasst sich mit dem NPD-Aufmarsch und mit der Demonstration der Anti-Flüchtlingsinitiativen am Tag danach. Zur NPD-Demo und den Protest von Essen-stellt-sich-quer werden nur wenige Worte verloren. Die "spannendere" Kundgebung habe in Essen-Schonnebeck stattgefunden. Die Rede von SPD-Ratsherrn Guido Reil und die Reden anderer hätten den Autor "mehr an eine Veranstaltung der AfD [erinnert]". Er bemängelte, dass es gegen die "200 Menschen aus der 'Mitte der Gesellschaft'" keinen Widerstand gab und konstatiert angesichts der dort genannten "kreative[n] Gründe, warum man gegen Ausländer ist", dass im Essener Norden "die Saat von rechtspopulistischen Agitatoren aufgeht".


vom 04.04.2016, Sebastian Weiermann, auf: Ruhrbarone.de, (Permanent-Link vom 05.04.2016 18:38)

Vice.com, 04.04.2016 Die 90er haben angerufen und wollen ihre Neonazis zurück

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Die 90er haben angerufen und wollen ihre Neonazis zurück

Der Autor hat den NPD-Marsch mit vielen Fotos begleitet. Anfangs beschreibt er den bundesweiten Zustand der rechtsradikalen Szene um dann die "Highlights" des NPD-Aufmarsches aufzuzeigen.


vom 04.04.2016, Felix Huesmann, auf: VICE.com, (Permanent-Link vom 05.04.2016 14:18)

WAZ/NRZ, 04.04.2016 „Nicht braun, sondern bunt“

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NRZ / Essen,Montag, 04.04.2016

„Nicht braun, sondern bunt“

800 Bürger gingen gegen die NPD im Südviertel auf die Straße. Die Polizei hatte die Lage mit einem Großaufgebot im Griff. Gerüchte um wöchentliche „Pegida“-Demos


Von Jörg Maibaum

Von wegen „einmal Deutschland und zurück“. Dafür reichte es noch lange nicht. Nach nur drei Stunden des gut behüteten Anwanderns gegen die angebliche Asylflut und Islamisierung hatte das Häuflein der knapp 100 Rechtsextremisten schon genug: Bis 20 Uhr hatten sie in Essen protestieren wollen. Doch bereits gegen 17 Uhr am Samstag rollten die NPD-Anhänger ihre Fahnen wieder ein und strichen die Segel, während rund 800 Gegendemonstranten, die dem Aufruf des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ ins sonnige Südviertel gefolgt waren, überlaut und gut gelaunt einen gefühlten Etappensieg gegen die ewig gestrigen Botschaften feierten.

Danach war auch der Polizei ein wenig zumute. Schließlich hatte man behördlicherseits keine Mühen gescheut, der NPD und den Antifaschisten möglichst kommode Aktionen frei von Störungen des jeweils anderen Lagers zu ermöglichen: Einsatzhundertschaften und Zivilkräfte, Hundeführer und Reiterstaffel hatten die Lage innerhalb der aufwändigen Absperrungen bis zum Schluss so souverän im Griff, dass weder die für den Fall der Fälle bereit gestellten Wasserwerfer zum Einsatz kamen, noch die Blockadeaktionen linksautonomer Aktivisten von irgendeinem Erfolg gekrönt waren. Am Ende wurden nicht mehr als fünf Demonstranten vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Hauptsächlich wegen Rauschgiftdelikten, wie Polizeisprecher Ulrich Faßbender sagte, und einer wegen eines körperlichen Angriffs auf den Versammlungsleiter der NPD. Der 34-jährige aus dem linken Spektrum wurde festgenommen, sein Gegenüber blieb unverletzt. Polizeichef Detlef Köbbel meinte zufrieden: „Beabsichtigte Störungen konnten wir im Ansatz verhindern. Unser Konzept ist aufgegangen.“

Unser auch, dürfte Max Adelmann für sich reklamieren. Natürlich sei es bedauerlich, dass es der NPD gelungen ist, durch die Stadt zu marschieren, sagte der Sprecher des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ am Tag nach der Demonstration mit einer „überdurchschnittlich hohen Zahl“ von Unterstützern, die ihren Protest „klar und deutlich“ auf die Straße getragen haben – „wenn auch nicht ganz in der Nähe der NPD, wie wir uns das vorgestellt haben“. Das habe die Polizei verhindert. Klar und deutlich seien auch die Worte des Oberbürgermeisters bei der Auftaktkundgebung gewesen: „Ein NPD-Auftritt in Essen darf nicht unkommentiert bleiben, deshalb bin ich als Oberbürgermeister gekommen“, sagte Thomas Kufen: „Essen ist nicht braun, sondern bunt.“

Einfache Botschaften verfangen – gerade bei der NPD: Die hat auf Essen offenbar keine Lust mehr und kündigte nach ihrem Aufmarsch an, am 1. Mai nach drei Jahren zur Abwechslung mal Bochum heimsuchen zu wollen.

Wo die Einen das Feld räumen, könnten Andere nachrücken: Auf einer „Pegida“-Demo am Samstag in Mönchengladbach soll ein Essener Redner angekündigt haben, ab 13. April wöchentliche Demonstrationen der „besorgten“ Bürger in Essen abhalten zu wollen, berichtete Max Adelmann. Der Polizei waren derlei Absichten zumindest bis gestern noch nicht bekannt.
Bildunterschrift:
  • Dem Aufruf zum Protest des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ folgten rund 800 Bürger, die sich auf der Rellinghauser Straße versammelten. FOTO: KNUT VAHLENSIECK erkennbare Transparentaufschriften: „Nazis rauchen heimlich Shisha“ / „ver.di Bezirk Essen“
  • Ein Demonstrant wurde nach einem Angriff auf den Versammlungsleiter der NPD festgenommen. FOTO: KDF-TV & PICTURE
In der NRZ erschien der gekürzte Artikel


DieFreiheitsliebe.de, 03.04.2016 Gegen die NPD: Essen stellt sich quer – quer genug?

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Gegen die NPD: Essen stellt sich quer – quer genug?

Nach einer Darstellung des Demonstrationsablaufes weist die Autorin darauf hin, dass es auch laute Stimmen linker TeilnehmerInnen gegenüber den Organisatoren gab. Man sei "zu kooperativ" mit der Polizei gewesen und mit quer stellen habe das Format wenig zu tun. Auch wurde die Anwesenheit und Rede des OB Kufen (CDU-Mitglied) kritisiert, "da die CDU mit ihrer Politik genau das gesellschaftliche Klima befördert und pflegt, in dem Gewächse wie NPD, PEGIDA, ProNRW und auch AfD erst gedeihen konnten." Die Autorin erkennt dem gegenüber aber auch an, dass dessen Teilnahme ein wichtige Legitimation der Bündnisarbeit gegen Rechts ist und so die Bewegung für Bürger besser anschlussfähig ist. Weitere Kritik gab es an der mangelnden Bereitschaft zu Blockaden und sonstigen Aktionen. Aber auch hier sei wieder zu bedenken, dass politisch wenig versierte Essener Antifa-Aktionen eher als abschreckend statt anziehend empfinden könnten. Die Autorin wünscht sich daher in Zukunft im Vorfeld eine stärkere Vernetzung, um effektive, wahrnehmbare und koordinierte Aktionen durchführen zu können. Der menschenfeindlichen NPD sei am Demonstrationstag eindeutig zu viel Platz gewährt worden. Der Artikel endet mit dem Aufruf an die Kritiker, sich bitte schon im Vorfeld aktiv an der Organisation zu beteiligen.


vom 03.04.2016, Marion Bezbozhnaja Wegscheider, auf: DieFreiheitsliebe.de, (Permanent-Link vom 05.04.2016 13:23)

Weiteres im Internet

 
  • Auf unserer facebook-Seite finden sich einige Fotostrecken zur Aktion
  • ak[due]ll.de veröffentlichte am 4. April einen Bericht über die Aktion.
  • Der Kreisverband Essen von Die Partei beschwert sich, trotz Beteiligung von der Antifa keine Bezahlung erhalten zu haben.
  • Während der Aktion wurde auf Twitter #noNPDessen am meisten genutzt. Enthalten sind dort sind auch alle Meldungen des offiziellen Essen-stellt-sich-quer-Twitters @ESSQ
  • Zuvor haben schon Kray ist bunt und die Die Linke zur Teilnahme aufgerufen.


Reden auf der Veranstaltung

Bisher sind uns nur einige Redeskripte zur Veröffentlichung gestellt worden. Wir nehmen gerne weitere an!

Max Adelmann (Essen-stellt-sich-quer): Für Freiheit, Leben, Vielfalt, Solidarität

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Für die Freiheit ! Für das Leben ! Für Vielfalt ! Für Solidarität !

Wieder gibt es grausame Terroranschläge Europa.
Wir trauern um die Opfer des Anschlages in Brüssel, in Ankara, in Lahor. Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach an Trauer,- und Gedenkveranstaltungen für die Opfer verschiedener Terroranschläge gedacht und werden dies auch weiterhin tun.
Wieder versuchen Neonazis, Rassisten und Rechtspopulisten von diesen Terrorakten zu profitieren. Und heute treten hier die geistigen Brandstifter von der NPD auf. Einer von Verbot bedrohten verfassungswidrigen Partei.

Islamisten sind Vertreter einer menschenverachtenden Ideologie. Ihre Feindbilder sind neben Juden/Jüdinnen alle aufgeklärten und emanzipatorischen Menschen:

  • Menschen, die ihr individuelles Leben leben und genießen.
  • Menschen, die sich keinem Dogma unterordnen wollen.
  • Menschen, die andere Menschen lieben als die, die sie nach Auffassung der reaktionären Menschenfeinde lieben sollen.
  • Menschen, die einfach anders leben möchten und das Recht auf die Selbstbestimmung ihres eigenen Lebens in die eigene Hand leben.
  •   Menschen wie wir also.

Aktuell fliehen wegen Krieg und Terror und wegen der menschenverachtenden Ideologien in ihrer ehem. „Heimat“ hunderttausende nach Europa. Diese sind dem Hass von vielen ausgesetzt, da sie von diesen aufgrund eines stumpfen Rassismus mit ihren ehemaligen Peinigern gleichgesetzt werden.

Neonazis wie die NPD, Rassisten und Rechtspopulisten vertreten jedoch eine sehr ähnliche, in vielen Punkten gleiche menschenverachtende Ideologie wie die Islamisten, die sie aktuell vorgeben als Feinde zu haben. Diese Gruppen sind keine Feinde – Sie sind ideologische Partner.
Sie sind sich einig in ihrem Antisemitismus, in der Ablehnung moderner Lebensformen, in ihrer Ablehnung der Emanzipation, der Demokratie, der rechtlichen Gleichstellung aller Menschen. Ihre Ziele sind menschenverachtende, autoritäre Diktaturen bzw. faschistische Systeme.

In Europa gibt es seit Jahren wieder mordende Neonazis, die schon tausende Tote zu verantworten haben. In Deutschland gibt es seit dem Aufkommen der verschiedenen Gida-Bewegungen und der AfD sowie dem Erstarken der klassischen rechtsextremen Gruppen und Parteien eine brutale Serie mit einer hohen Zahl von Anschlägen und Übergriffen auf Flüchtlinge und Demokrat*innen.

Die NPD, eine Partei, die in anderen Bundesländern mit dem Slogan „Konsequent abschieben“ auf Stimmenfang ging, hat in einer von Migration geprägten Stadt wie Essen nichts verloren. Sie schürt grundlos diffuse Ängste.
Ihre Anhänger lehnen demokratische Grundwerte ab und befürworten Gewalt gegen Gruppen die nicht in ihr Weltbild passen. Statt Lösungen bieten sie einfache und falsche Antworten auf dem Rücken derer an, die sich nicht wehren können. Als geistiges Erbe des Nationalsozialismus gebührt ihr der entschiedene Widerstand der Gesellschaft.

Fast tägliche Meldungen über Brandanschläge auf Asylbewerber-Unterkünfte und über rassistische Gewalttaten führen uns vor Augen, wohin solche Hass-Demonstrationen unter dem genannten Motto führen.

Die 6 Millionen Toten des Holocausts, die über 50 Millionen des von Nazi-Deutschlands gestarteten 2. Weltkrieges mahnen uns. Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg und nie wieder Menschenhass! Zeigen wir, dass Essen sich für das friedliche Miteinander aller Menschen einsetzt, weil davon unsere Zukunft abhängt:

Für Vielfalt, Toleranz, Solidarität und die Achtung der Menschenrechte! Für die Freiheit ! Für das Leben !

Alice Czyborra (VVN-BdA) Wir fordern: Verbot und Auflösung der NPD

EqNPD20160402Czyborra.jpgDie DGB-Jugend und die VVN-BdA werden in zwei Wochen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald besuchen. Wir werden dort einen Baum für den Essener Widerstandskämpfer Theo Gaudig pflanzen. Theo Gaudig hat bitter erfahren müssen, was Faschismus heißt. 15 Jahre brutalster Gewalt in faschistischen rumänischen Gefängnissen und in Buchenwald hat er ertragen müssen. Er gehörte zu den Überlebenden, die vor 71 Jahren den Schwur von Buchenwald geleistet hatten: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.“

Theo Gaudig wie viele Widerstandskämpfer, Überlebende des Faschismus waren Zeitzeugen und Mahner vor der Refaschisierung der Bundesrepublik und vor der Gefahr neonazistischer Parteien. 50 Jahren hat es gedauert bis endlich das NPD-Verbotsverfahren eingeleitet wurde, und das nur, weil die Forderung nach einem Verbot immer lauter wurde.

Es gibt Kommentatoren jedoch, die die Notwendigkeit eines NPD-Verbots in Frage stellen. Diese Partei gerate immer mehr in die Bedeutungslosigkeit, würde sich von allein erledigen. Ihre rechtsextreme Meinung, so wird gesagt, müsse eine wehrhafte Demokratie aushalten können. Wir sagen: Der Prozess kommt zu einer Zeit, in der die NPD sich wieder im Aufwind sieht. Rassistische Demonstrationen wie heute passieren nicht von allein und Flüchtlingsheime brennen nicht von selbst. Hinter mancher Gruppe so genannter „besorgter Bürger!“ steht in Wirklichkeit die NPD. Die Debatten um die Asylsuchenden, die sich verschärfenden und menschenverachtenden Maßnahmen gegen Asylbewerber bestärken geradezu gewaltbereite Neonazis im Umfeld der NPD in ihrem Tun. Die steigende Zahl der Gewalttaten belegt es. Allein die Existenz der Partei erweckt den Anschein, dass Neofaschismus gesellschaftsfähig sei, dass sie zur Normalität in unserem Land gehört. Ein Verbot der NPD würde nicht nur die Zerstörung einer Organisationsstruktur bedeuten, sondern auch die Kriminalisierung ihrer Ideologie verstärken. Das wäre ein schwerer Schlag insbesondere auch für die AfD, die mit ihren Inhalten ebenso gerichtlich angreifbar würde. Und es hätte auch Konsequenzen für die Partei „Die Rechte“, die Nachfolge der verbotenen Kameradschaften.

Wir fordern:

  • Verbot und Auflösung der NPD und ihrer Nebenorganisationen!
  • Einzug ihres Vermögens! Dann würde ihr Landesbüro in Kray auch aufgelöst.
  • Wir fordern Verbot und Auflösung von Ersatz- und Auffangorganisationen
Wir begrüßen das Verbotsverfahren. Natürlich machen wir uns keine Illusionen. Die Wurzeln des Faschismus werden mit einem Verbot der NPD nicht ausgerottet sein. Aber es wäre ein Erfolg im Widerstand gegen Faschismus, für den Theo Gaudig und seine Kameradinnen und Kameraden ein Leben lang gekämpft hatten.

Gabriele Giesecke (Die Linke) NPD muss endlich verboten werden!

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Im Hintergrund: Die Gruppe Dead Memory
NPD muss endlich verboten werden!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
es ist bedrückend, dass heute die NPD wieder durch Essen marschieren kann und die Polizei keine Handhabe gesehen hat, der braunen Brut den Aufmarsch zu verbieten. Umso wichtiger ist es, dass das NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht endlich zu einem Verbot der NPD führt.

Uns allen ist natürlich klar, dass ein Verbot der NPD nicht das Phänomen des Rechtsextremismus in Deutschland löst. Auch ohne NPD gibt es rassistisches und faschistisches Gedankengut und es bilden sich rechte Gruppen.

Trotzdem wäre ein Verbot ein wichtiges Signal. Ein Signal, dass eine Politik, die dem Nationalsozialismus wesensverwand ist in unserem Land keinen Platz hat. Dass eine Politik, die die Menschenwürde, die Freiheits- und Gleichheitsrechte missachtet, eine Politik, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angreift in unserem Land keinen Platz hat.

Ein Verbot der NPD würde den unerträglichen Zustand beenden, dass diese menschenverachtende Politik auch noch durch Steuergelder finanziert wird und endlich der NPD das Parteienprivileg entziehen.

Die Mobilisierung der rechten Szene hat gerade im letzten Jahr deutlich zugenommen. Es ist unerträglich, dass Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte zunehmen, das Menschen, die vor Not und Gewalt geflohen sind und bei uns Schutz suchen, angegriffen und angefeindet werden.

Das Verbot der NPD wäre ein wichtiges Zeichen, aber natürlich muss weit mehr getan werden. Dazu gehört Aufklärung, in den Bildungseinrichtungen, in den Schulen, in der Kultur, in der Politik und allen gesellschaftlichen Bezügen. Dazu gehört die Finanzierung von Projekten gegen rechtes Gedankengut.

Und selbstverständlich sind wir auch in Essen in der Pflicht aktiv gegen rechtes Gedankengut vorzugehen. Und wir sind in der Pflicht, Bürgerinnen und Bürger dort zu unterstützen, wo sie sich aktiv für ein offenes und friedliches Miteinander einsetzen. So z.B. die vielen Menschen, die sich aktiv in die Runden Tische einbringen, die Flüchtlinge dabei unterstützen, sich in ihre neue Heimat einzufinden.

Dabei dürfen wir über Problemlagen nicht hinweggehen, sondern müssen Lösungen entwickeln. DIE LINKE Ratsfraktion hat deshalb im letzten Herbst erneut angeregt, dass ein umfassendes Konzept für die Integration von Flüchtlingen in Essen entwickelt werden muss. Leider ohne Erfolg. Dabei fehlen Kita-Plätze – nicht nur für Flüchtlingskinder. Dabei brauchen wir dringend neue Schulplätze, wir brauchen zusätzliche Sprachkurse, wir brauchen bezahlbaren Wohnraum. Die Unterbringung von mehreren tausend Flüchtlingen in unwürdigen Zelten muss schnellstens beseitigt werden. Die Unterbringung in Zelten ist für Flüchtlinge unerträglich und fördert Ressentiments in der Bevölkerung.

Eine humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen und eine soziale Stadtteilentwicklung, die vor allem Stadtteile mit einem hohen Anteil von ärmeren Menschen gezielt fördert ist notwendig. Damit könnte auch Aktionen, wie z.B. morgen in Schonnebeck, das Wasser abgegraben werden. Essen ist in der Lage, Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren und zwar in allen Stadtteilen.

Wir Linke wollen, dass die Stadt Essen auch sichtbare Zeichen setzt. Wir wollen, dass Essen sich der Städtekoalition gegen Rassismus anschließt und aktiv die interkulturelle Orientierung ausbaut.

Das Verbot der NPD würde es uns in Essen erleichtern, eine soziale und antirassistische Politik weiterzuentwickeln. Ein Verbot der NPD würde es möglich machen, Aufmärsche wie den heutigen zu verbieten. Ein Verbot der NPD wäre ein deutliches Zeichen gegen Gedankengut, das an die faschistischen Gesellschaftsvorstellungen anknüpft.

Das Verbot der NPD wäre ein wichtiger Schritt, dem braunen Spuk ein Ende zu setzen. Bis dahin werden wir so wie heute der NPD und allen anti-demokratischen Kräften aktiv – auch auf der Straße – entgegentreten.


Wir bedanken uns

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... für die Mucke von No Respite
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...für die Mucke von Dead Memory
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... für all die Verschönerungen am Weg
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... bei all den Teilnehmern
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... bei all den Rednern


Aufruf und Unterschriftenaktion

Essen-stellt-sich-quer, 04.03.2016 Aufruf zur Kundgebung für Vielfalt und Toleranz

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 

Pressemitteilung des Bündnisses
Essen stellt sich quer

Aufruf zu Kundgebungen für Vielfalt und Toleranz am 2.4. 2016 in der Essener Innenstadt

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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
www.essen-stellt-sich-quer.de
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www.facebook.com/pages/
Essen-stellt-sich-quer

Essen, 04. März 2014

Essen stellt sich quer fordert: NPD-Aufmarsch verbieten!

Die rechtsextreme NPD hat für Samstag, den 2. April von 14.00 – 20.00 unter dem Motto „Einmal Deutschland und zurück! Asylmissbrauch und Islamisierung stoppen“ eine Demonstration durch die Essener City angemeldet. Dies hat die Polizei bestätigt. Das Bündnis Essen stellt sich quer fordert ein Verbot dieses Aufmarsches.

Eine Partei, die in anderen Bundesländern mit dem Slogan „Konsequent abschieben“ auf Stimmfang geht, hat in einer von Migration geprägten Stadt wie Essen nichts verloren. Sie schürt diffuse Ängste vor einem von ihr so genannten Asylmissbrauch und vor Menschen nicht-christlichen Glaubens. Bei diesem Schüren religiöser Ablehnungen missbraucht sie die christliche Religion, deren Nächstenliebe alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben meint.

Ihre Anhänger lehnen demokratische Grundwerte ab und befürworten Gewalt gegen Gruppen, die nicht in ihr Weltbild passen. Statt Lösungen bieten sie einfache und falsche Antworten auf dem Rücken derer an, die sich nicht wehren können. Als geistiges Erbe des Nationalsozialismus gebührt ihr der entschiedene Widerstand der Gesellschaft.

Fast tägliche Meldungen über Brandanschläge auf Asylbewerberunterkünfte und über rassistische Gewalttaten führen uns vor Augen, wohin solche Hass-Demonstrationen unter dem genannten Motto führen.

Das Bündnis ist auch um die Sicherheit der Essenerinnen und Essener besorgt. Rund 100 Neonazis, die die Essener Innenstadt am Wochenende unsicher machen, wecken böse Erinnerungen, wie zuletzt an den 20.9.15 bei der HoGeSa-Demo: Im Anschluss an deren Kundgebung sind Passantinnen und Passanten sowie Gegendemonstrierende angegriffen und eine Bar beschädigt worden. Die Polizei hatte die Lage nicht unter Kontrolle.

In Essen ist kein Platz für Faschismus! Essen stellt sich quer fordert daher alle Menschen in Essen auf, sich an den Kundgebungen für Vielfalt und Toleranz zu beteiligen! (Daten hierzu werden noch veröffentlicht.)

Wir fordern die Polizei auf den NPD-Aufmarsch zu verbieten!

Zeigen Sie, dass Essen sich für das friedliche Miteinander aller Menschen einsetzt, weil davon unsere Zukunft abhängt:

Für Vielfalt, Toleranz, Solidarität und die Achtung der Menschenrechte!
Die Menschenwürde ist unantastbar – Gemeinsam schützen wir sie!


Essen-stellt-sich-quer, 04.03.2016 Unterschriftenaktion gegen den Aufmarsch

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Essen stellt sich quer fordert:
NPD-Aufmarsch am Samstag 2. April 21016 in der Essener Innenstadt verbieten!

Die rechtsextreme NPD hat für Samstag, den 2. April von 14.00 – 20.00 unter dem Motto „Einmal Deutschland und zurück! Asylmißbrauch und Islamisierung stoppen!“ eine Demonstration durch die Essener City angemeldet. Dies hat die Polizei bestätigt. Das Bündnis Essen stellt sich quer fordert ein Verbot dieses Aufmarsches. Eine Partei, die in anderen Bundesländern mit dem Slogan „Konsequent abschieben“ auf Stimmfang geht, hat in einer von Migration geprägten Stadt wie Essen nichts verloren. Sie schürt diffuse Ängste vor einem von ihr so genannten Asylmißbrauch und vor Menschen nicht-christlichen Glaubens. Bei diesem Schüren religiöser Ablehnungen missbraucht sie die christliche Religion, deren Nächstenliebe alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben meint. Ihre Anhänger lehnen demokratische Grundwerte ab und befürworten Gewalt gegen Gruppen, die nicht in ihr Weltbild passen. Statt Lösungen bieten sie einfache und falsche Antworten auf dem Rücken derer an, die sich nicht wehren können. Als geistiges Erbe des Nationalsozialismus gebührt ihr der entschiedene Widerstand der Gesellschaft. Fast tägliche Meldungen über Brandanschläge auf Asylbewerberunterkünfte und über rassistische Gewalttaten führen uns vor Augen, wohin solche Hass-Demonstrationen unter dem genannten Motto führen. Das Bündnis ist auch um die Sicherheit der Essenerinnen und Essener besorgt. Rund 100 Neonazis, die die Essener Innenstadt am Wochenende unsicher machen, wecken böse Erinnerungen, wie zuletzt an den 20.9.15 bei der HoGeSa-Demo: Im Anschluss an deren Kundgebung sind Passantinnen und Passanten sowie Gegendemonstrierende angegriffen und eine Bar beschädigt worden. Die Polizei hatte die Lage nicht unter Kontrolle.

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Eduard Abbrent, Bozena Adamski, Max Adelmann - Essen stellt sich quer, Kalal Al Barkat, Hussein Al Barkat, Ibrahem Al Boram, Bassam Alkodmani, Adnan Alsamal, Viginin Alvarez, Ingrid Arndt, Dagmar Arnecke - Umweltgew., Fatima Asanay, Abdulhamid Bakleh, Sarah Bär, Tarzciela Barahonz, Dagmar Barkhofen - Runder Tisch, Kyra Bartok, Helga Bauch, Marion Becker - IG Metall, Nadine Bendahan - Solid NRW, Johanna Berger-Otte, Rita Bergers, Karoline Berges, Indre Bermann, Thomas Berns - DKP, Hjalk Berns, Gert Bierikoven - Essen steht Auf, Mehmet Bingöllü - Essener Friedensforum, Andrea Bitther - ver.di, Kerstin Blenn, Niklas Bogacki - IG Metall, Brigitte Böshagen, Ellen Boudaghi, Christa Bovens, Katharina Boy - Studentin, Michael Bramekamp - IG Metall, Julian Brand - BDgR, Rolf Brandt - EK.R, Tanja Braun - IG Metall, Karla Brennecke-Roos - SPD, Mechtild Brock, Marianne Brünninghaus, Erika Bühler, Jimmy Bulanik - Die Linke, Bündnis Aufstehen gegen Rassismus, Dörte Camara - Awo Tatjana Carvajal, Brigitte Castillo/Hernandez, Walter Czerniak - IG Metall, Alice Czyborra - VVN-BdA, Arndt Decker - IG Metall, Hans Dehnen, Umut Demiraslan, Günther Dette - DKP, Harald Deutzmann, Regine Deutzmann, Die Linke Essen, Birgit Dinkelbach-Schlegel - Attac, U 6, Laura Dinnebier - Refugee Support/FSP Sovi, Renate Dohrn - MLPD, Eva Döring, Stefan Dovas - IG Metall, Hella Driehorst, Giesela Düsing - DKP, Alfred Eberhardt - IG Metall, Romina Eggert - Jusos Essen, Tim Eickholt - IGBCE, Stefanie Eisenberg - Lole, Juliane Eisenberg - Tusem e.V., Nastja Eisenberg, Ulrike Eitelhuber - Die Linke, Jules EL Khatib - Solid  , Ludwig Erbslöh, Giler Erdal-Rakfurt - Est, Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen, Ochan Eyioglu - IG Metall, Udo Falkenthal - IG Metall, Zina Fattah - KSJ, FG BRD-Kuba e.V. Regionalgruppe Essen, Constanze Fiebach, Tanja Fink - WiE, Catrin Fiswick, Miriam Franke - Studentin, Hans Martin Frenzen, Susanne Frenzen, Barbara Freund, Wolfgang Freye - Betriebsratsvors., Fraktionsvors. Die Linke im RVR, Wolfgang Freye - IG Metall, Renate Fröhlich, Hans Frohnert - DKP, Angelika Gabriel-Meier, Dahut Galhi, Irmtraut Gassner, Andrea Gatke - IGM, Karoline Gedick - IG Metall, Anne Gehle - Caritas, Fritzu Gehle - St. Joseph, Ursula Geissler-Sahin - DKP, Rudi Gerke - IG Metall, Jochen Gerks-Gotegeil, Detlev Gerlach - IG Metall, Michael Gerritzen, Uschi Gerster - ver.di, Günther Geßlang, Torben Gewehr - Pro Asyl, Theresa Giancotti - Essener Friedensforum, Gabriele Giesecke - Fraktionsvors. Die Linke im Rat der Stadt Essen, Heinz Giesen - DKP, Maria Greb, Dieter Greese, Lothar Grüll - ver.di, Heinz W. Hammer - FG BRD-Kuba e.V., Claudia Hansen, Anke Hardam, Karoline Harf-Kroll, Sophia Hartmann - IG Metall, Thomas Hartung - Ev.Kgm, H.Günter Hartwig - IG Metall, Dennis Heidrich - SPD, Brigitte Heitlindemann - IG Metall, Anne Hemeda, Michael Hemminghaus, Bernadotte Hensmann, Lothar Hesse, Dorothea Hilbig, Walter Hilbig - VVN-BdA -DKP, Dieter Hillebrand - DGB, Klaus Holtermann, Ulrich Hoppe, Eva-Marie Hüsch - IG Metall, Markus Isecke-van Ackern, Isabell Janik - Pro Asyl, Juliane Jankovic - SPD-Ratsfrau Rat Essen, Olaf Jellema, Monika Jennis - Essener Friedensforum, Claudia Jetter - Attac       , Stefan Juchhoff, Sonja Kamstiess - DKP, Oliver Kann - Jusos Zollverein, Michaela Kaplan, Ergin Kaplan, Leonie Kaplan, Luis Kaplan, Heinz Kassenböhmer, Claudia Kassenböhmer, Heike Kaupenjomann - ver.di, Dietrich Keil - Essen steht Auf, Susanne Keil - Courage, Daniel Kerekes - Die Linke , Hartmut Ketteler, Anja Kiefer - IG Metall, Serhut Kilic - Revolutionärer Jugendbund, Frank Kircher - IG Metall, Günter Kirchheim, Angelika Kleinekort, Patrik Köbele - Vorsitzender der DKP, Manfred Koch - IG Metall, Norbert Korth - IG Metall, Marion Köster - DKP, Peter Köster - IG Bau, Marion Köster - IG Metall, Jürgen Kraft, Sascha Kral - IG Metall, Anita Kramer, Kristina Krause - IG Metall, H.-Peter Krause - IG Metall, Claudia Kremeyer, Barbara Krips - KfD, Vera Krips, Dietet Krohn - IG Metall, Petra Krug - DKP, Ulrike Kühne, Oliver Kumutat - IG Metall, Volker Kuns - IG Metall, Adnan Kurspallie, Annegret Kuschel, Manfred Kuth - IG Metall, Matthias Lamm, Alexander Land, Miriam Langenickel, Michael Laudert - IG Metall, Philipp Leber, Margit Lefeld, Wolfgang Lettow, Alfred Lindeken, Renate Lingott, Irma Loch - VVN-BdA, Florin Loch - DKP/VVN-BdA/IG Metall, Monika Löcken, Lucien Luckau - SPD Katernberg, Gabriek Lüning, Maurike Maaßen, - ver.di, Andrea Macher - VVN-BdA Essen, Ulrich Macher, Katharina Malek - You are welcome here, Mohamad Manafikhi, Heinz Martin - IG Metall, Knut Maßmann - VVN-BdA, Jürgen Matena - GEW, Dietlinde Mayer - Anti-Rassismus-Telefon, Wilfried Mayer, Karl-Heinz Medler - DKP, Markus Meier - ver.di, Heidi Menikherm, Ute Meyer, Annette Mildenberger, Frank Mildenberger, Hans-Günter Mölders - IG Metall, N. Morawitz, Niema Movassat - MdB Die Linke, Melina Mrozek - Studentin, Manfred Mühleib - IG Metall, Dagmar Muhrmann, Frank Müller - Stellv. Vors. der SPD-Ratsfraktion, Bettina Müller, Daniel Neumann - Attac, Bruno Neumann - IG Metall, Hartmut Nietheck, Astrid Nordmann, Volker Nowel, Andrea Offner - IG Metall, Bridget Onga - Studentin, Mohamed Ouniaun, Mathias Pabst, Klaus Pawlowiki - IG Metall, Karl Pohl, Lisa Pommec, Peter Powlowski - IG Metall, Gerda Quadrak - IGBauen, Agrar, Armin Rahmann, Hamza Rajab, Marion Rendel, Margret Rest - VVN-BdA, Britta Reuter, Kathrin-A Richter - ProAsyl/FR Essen, Wolfgang Richter, Margrit Ritter, Mirjam Roggeband, Mechthild Rohmann-Wagener, Tanja Rohr - SJD-Die Falken, Alfred Rose - IG Metall, Klemens Roß, Alphons Rüther - IG Metall, Klaus Saller - IG Metall, Markus Saure - Willkommen in Oberhausen, Tanja Schaarschmidt, Stefanie Schau - Uni Essen, Marita Schimnatkowski, Nora Schinker, Hildburg Schlegelmilch, Jörg Schlüter - IG Metall, Paul Schmidt, Dagmar Schmitt - verdi/EsAuf, Vanessa Schmitt - IG Metall, Andrew Schneider - IG Metall, Karin Schnittker - DKP, Paul Schnittker - VVN-BdA, Erik Schnittker, Dagmar Schnittker - VVN-BdA/DKP/ver.di, Tanja Schuch-Remy, Elsabeth Schüttler, Georg Schydlo, Stephan Seifen - IG Metall, Hildegard Semmelmann, Martina Serfen - IG Metall, Isabel Sierra, Eva Sigl, Delbarin Silo, Edgar Simon - IG Metall, Rainer Sonntag, Franz Springer - IG Metall, Jennifer Staßfurth - Studentin, Inge Stehr, Heike Stiels, Ulrich Straeter, Delia Streuter, Jonas Südorach - Student, Zainab Sulaiman, Olaf Swillus - Umweltgew., Szymaniak - FV Courage, Nicole Szymaniak, Julijan Tajnsek - DKP, Christine Thoma, Werner Traemailow, Bernhard Trautvetter - Essener Friedensforum-GEW -VVN-BdA, Thea Tubbentha, Britta Vait - DKP, Maike van Ackern, Oliver Van der Heide - IG Metall, Brigitte van Haaren - AWO-Kita Levinstr., Gabi Vieczorrek - DKP, Kar.-Heinz Völker - IG Metall, Bernd Vollmer , VVN-BdA Essen c/o Paul Schnittker, Toni Wardenski - IG Metall, Marion Wegscheider - Die Linke KV Essen, Ralf Weißke, Rudi Weißmann - IG Metall, Irmgard Wieczorek, Claudia Wiegand - IG Metall, Friederike Wilberg, Rainer Wilt - IG Metall, Kurt Wisniewski - Gemeinschaftsgärten, Doris Wrobel, Michael Zühlke - IG Bau


Organisatorisches zur Demonstration

Wir treffen uns am
  • Samstag, den 02. April
  • auf der Rellinghauser Straße Richtung HBF Essen

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Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Aufgrund der Anreise der Nazis über den Essener HBF bitten wir alle TeilnehmerInnen mit der Straßenbahn und Bus bis zur Haltestelle Aalto-Theater bzw. U-Bahn Station Philharmonie zu fahren.

Ankunftszeiten Haltestelle Aalto-Theater am Samstag, 2. April 2016:

  • Tram / Straßenbahn
    • Linie 101 aus Richtung Borbeck, Altendorf, Innenstadt: 13:12 und 13:27 Uhr
    • Linie 105 aus Richtung Borbeck, Altendorf, Innenstadt: 13:15 und 13:30 Uhr
    • Linie 105 aus Richtung Rellinghausen, Südviertel: 13:18 und 13:33 Uhr
    • Linie 106 aus Richtung Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Rüttenscheid, Südviertel: 13:11 und 13:26 Uhr
    • (Linie 108 aus Richtung Altenessen, Nordviertel, Innenstadt: 13:11 Uhr in Linie 105 umsteigen)
    • (Linie 107 aus Richtung Katernberg, Stoppenberg am Rathaus um 13:11 Uhr in Linie 105 umsteigen.
  • Bus
    • Linie 145 aus Richtung Haarzopf, Frohnhausen, Innenstadt: 13:12 Uhr
    • Linie 145 aus Richtung Heisingen, Stadtwald, Rüttenscheid: 13:17 Uhr
    • Linie 146 aus Richtung Leithe, Kray, Frillendorf, Huttrop: 13:27 Uhr
    • Linie 146 aus Richtung Heisingen, Stadtwald, Rüttenscheid: 13:28 Uhr
    • Linie 154 aus Kray, Ostviertel, Innenstadt: 13:15 Uhr
    • Linie 154 aus Bergerhausen, Südostviertel: 13:31 Uhr
    • Linie 155 aus GE-Rotthausen, Kray, Ostviertel, Innenstadt: 13:30 Uhr
    • Linie 155 aus Kupferdreh, Bergerhausen, Südostviertel: 13:16 Uhr

Bitte richtet euch darauf ein, dass die U-Bahn-Station "Philharmonie" zeitweise gesperrt sein wird. Die Presse berichtete am Freitag:

Die Haltestelle „Philharmonie“ wird von der U11 aus Gründen der Sicherheit voraussichtlich zumindest zeitweise nicht angefahren. „Die Einschränkungen sind lageabhängig“, sagt Faßbender [Polizeiprecher], und deshalb nicht exakt voraussagbar.

Ankunftszeiten Haltestelle Philharmonie am Samstag, 2. April 2016:
(Haltestelle Philharmonie. Von dort ca. 300m Fußweg zum Aalto-Theater)

  • U-Bahn
    • Linie U 11 aus Richtung GE-Buerer Str., Karnap, Altenessen, Universität, Innenstadt: 13:16 und 13:31 Uhr
    • Linie U 11 aus Richtung Messe/Gruga, Rüttenscheid: 13:16 und 13:31 Uhr
  • Tram / Straßenbahn
    • Linie 108 aus Richtung Altenessen, Nordviertel, Innenstadt: 13:23 Uhr
    • (Linie 107 aus Richtung Katernberg, Stoppenberg am Freistein um 13:17 Uhr in Linie 108 umsteigen.)
    • Linie 108 aus Richtung Bredeney, Rüttenscheid: 13:21 Uhr

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Pressespiegel vor der Aktion

WAZ/NRZ, 02.04.2016 Kufen zur NPD-Demo: Extremisten unerwünscht

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WAZ / Essen,Samstag, 02.04.2016

Kufen zur NPD-Demo: Extremisten unerwünscht


OB Thomas Kufen hat sich gestern noch einmal kritisch zur heutigen Demonstration der NPD im Südviertel geäußert und „dieser Stimmungsmache“ eine Absage erteilt. Essen sei Heimat für viele Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur. „Auf die gemeinsame Heimat und den Zusammenhalt sind wir stolz“, sagte Kufen: „Extremisten aus welcher politischen oder ideologischen Ecke auch immer sind in Essen unerwünscht.“ Die Flüchtlingssituation oder Anschläge dürften nicht missbraucht werden, um Ängste und Vorurteile zu schüren.
Auch in der NRZ erschien der fast inhaltsgleiche Artikel
Der vollständige Text der Pressemeldung der Stadt Essen vom 1.4.2016
"Unsere Stadt ist Heimat für viele Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur. Auf die gemeinsame Heimat und den Zusammenhalt sind wir stolz. Extremisten aus welcher politischen oder ideologischen Ecke auch immer sind in Essen unerwünscht! Die aktuelle Flüchtlingssituation oder die jüngsten terroristischen Anschläge dürfen nicht missbraucht werden, um Ängste und Vorurteile zu schüren. Dieser Stimmungsmache erteile ich eine klare Absage."


WAZ/NRZ, 01.04.2016 Polizei rät: Südviertel am Samstag meiden

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WAZ/NRZ / Essen,Freitag, 01.04.2016

Polizei rät: Südviertel am Samstag meiden

Ohne Behinderungen und Einschränkungen werden die Demo der NPD und die Gegendemo von „Essen stellt sich quer“ nicht über die Bühne zu bringen sein. Auch die autonome Szene hat massiv mobilisiert


Von Jörg Maibaum

Straßen werden gesperrt, Umleitungen eingerichtet und auch Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr sind am morgigen Samstag zwischen 13 und 20 Uhr aus Sicht der Polizei unvermeidlich, wenn zwei Demonstrationen südlich des Hauptbahnhofs möglichst konfliktfrei über die Bühne zu bringen sind. Gegen die angekündigte Demo der rechtsextremen NPD und deren Anhänger will das Bündnis „Essen stellt sich quer“ viel friedlichen Protest auf die Straße bringen.

200 Rechten dürften 500 Gegendemonstranten gegenüberstehen, so die Veranstalter beider Lager, die ihre Meinungen unter massiver Polizeibegleitung öffentlich kundtun wollen. Da sich schönes Wetter ankündigt, hält die Polizei eine größere Teilnehmerzahl durchaus für möglich.

Die Essener Behörde richtet sich in Absprache mit der Bundespolizei deshalb auf eine Großlage ein. Was schon allein daran ablesbar ist, dass Polizei-Chef Detlef Köbbel selbst die Einsatzleitung übernehmen wird: „Ortskundige werden gebeten, den Bereich südlich des Hauptbahnhofs und das Südviertel nach Möglichkeit in den Nachmittagsstunden zu meiden“, lautet der Appell des Leitenden Polizeidirektors. Man werde sich dennoch bemühen, die Einschränkungen für die Bürger und die Geschäftsleute, die bereits mit Flugblättern vorab von der Polizei informiert worden sind, so gering wie möglich zu halten.


„Es sind alle Bürger
willkommen, die
uns unterstützen –
so lange sie sich
benehmen.“
Max Adelmann,
„Essen stellt sich quer“,
über Aufrufe von Linksaußen.

Wie Polizeisprecher Ulrich Faßbender sagte, sollen Absperrungen bewusst flexibel gehandhabt werden. So werden etwa Kradfahrer den Verkehr zur Sicherheit aller Beteiligten vorübergehend anhalten und zur zügigen Weiterfahrt auffordern, wenn der Tross der Demo-Teilnehmer ein Häuschen weiter gezogen ist. Betroffen sein werden vor allem der Platz um die Freiheit, die Rellinghauser Straße, der Opernplatz und die Brunnenstraße, weil dort Kundgebungen geplant sind. Die Haltestelle „Philharmonie“ wird von der U11 aus Gründen der Sicherheit voraussichtlich zumindest zeitweise nicht angefahren. „Die Einschränkungen sind lageabhängig“, sagt Faßbender, und deshalb nicht exakt voraussagbar.

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ bittet alle Teilnehmer der Gegendemo, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, möglichst den Halt „Aalto Theater“ zu benutzen, um direkte Konfrontationen mit NPD-Anhängern im Hauptbahnhof zu vermeiden und sich bis 13.30 Uhr zur Auftaktkundgebung an der Rellinghauser Straße, südlich vom Aufmarschort der NPD, einzufinden. Bündnissprecher Max Adelmann ruft die Bürger zur Teilnahme auf, um den Rechtsextremen zu zeigen, dass sie in Essen unerwünscht sind. „Wir wünschen uns eine friedliche, bunte und vielfältige Veranstaltung“, auf der zwei Bands aus Essen und Dortmund auftreten sowie Gastredner das Wort ergreifen werden. Symbolisch protestieren wollen auch die Emschergenossenschaft und der Regionalverband Ruhr. An deren Stammsitzen nahe der Demo-Route sollen Transparente für Respekt, Toleranz und eine bunte Stadt werben, so Adelmann.

Den Veranstaltern der Gegendemo und auch der Polizei ist nicht entgangen, dass die linke Szene seit Wochen massiv gegen die NPD-Demo mobilisiert. „Wir haben da ein wachsames Auge drauf“, bestätigt Faßbender, ohne aber sagen zu können, in welchem Ausmaß womöglich gewaltbereite Anhänger des autonomen Spektrums am morgigen Samstag auflaufen werden. Auszuschließen sei das nicht: „Wir sind gut aufgestellt.“ Max Adelmann zeigt keine Berührungsängste mit den Linksaußen: „Es sind alle Bürger willkommen, die uns unterstützen – so lange sie sich benehmen.“


Polizei-Infos und ein buntes Fest
  • Aktuelle Behörden-Infos zum Demo-Einsatz finden Interessierte am Samstag auf Twitter unter #DemoEssen2016 und auf der Facebook-Seite der Essener Polizei.
  • „Essen stellt sich quer“ plant zum Abschluss der Demo ein „buntes antifaschistisches Fest mit Live Musik und Reden“. Es spielen „Dead Memory“ und „No Respite“.

Bildunterschrift:
Die Zugwege des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ und der NPD führen am morgigen Samstag durch das Südviertel. GRAFIK: BERTELMANN (QUELLE: POLIZEI)

Ruhrbarone, 31.03.2016 Essen: Der Trümmerhaufen will marschieren

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Essen: Der Trümmerhaufen will marschieren

Der aktuelle Zustand der NPD in Nordrhein-Westfalen wird als sehr schlecht („Trümmerhaufen“) eingestuft.
Die Ruhrbarone wollen die rechtsextreme Demonstration und die Gegenaktivitäten am Samstag begleiten und live berichten.


vom 31.03.2016, Sebastian Weiermann, auf: Ruhrbarone.de, (Permanent-Link vom 01.04.2016 12:54)

NRZ, 23.03.2016 Polizei vor Demo-Großeinsatz

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NRZ / Essen,Mittwoch, 23.03.2016

Polizei vor Demo-Großeinsatz

NPD-Aufmarsch am 2. April: Ausnahmezustand im Südviertel


Am 2. April gilt im Südviertel der Ausnahmezustand. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz bei dem NDP-Aufmarsch und der gleichzeitigen Gegenkundgebung des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ vor. Die rechtsextremistische Partei rechnet mit 200 Teilnehmern, die Veranstalter der antifaschistischen Demo hoffen darauf, mindestens 500 Bürger mobilisieren zu können. Zudem rufen linksautonome Gruppen ihre Anhänger über soziale Netzwerke zum Protest auf. Unbeteiligte müssen ab der Mittagszeit bis in die Abendstunden mit Behinderungen und Sperrungen rechnen. Welche Straßen zu welchen Uhrzeiten genau dicht sein werden, hat die Polizei noch nicht festgelegt.

Wie Polizeisprecherin Tanja Horn gestern auf Nachfrage berichtete, habe man sich inzwischen mit den Veranstaltern auf die jeweiligen Demonstrationswege geeinigt.

Der auf etwa sechs Stunden angesetzte NPD-Auflauf beginnt um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bergarbeiter-Denkmal „Steile Lagerung“ an der Freiheit. Danach ziehen die Rechten über die Huyssenallee, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Mozart- und Helbingstraße zurück zur Freiheit. Vor dem Südausgang des Hauptbahnhofs findet das Treffen sein Ende.

Die Teilnehmer der Gegendemo „Für Frieden und Humanität – stoppt Faschismus und Krieg“ treffen sich um 13.30 Uhr auf der Rellinghauser Straße in Höhe des Aalto-Theaters. Nach einer Kundgebung auf dem Opernplatz geht es über die Brunnenstraße bis zum Alfred-Herrhausen-Haus, wo der Umzug sein Ende findet.

Das Bündnis bittet alle Unterstützer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, an der Haltestelle „Aalto-Theater“ auszusteigen. So könne eine direkte Konfrontation mit NPD-Anhängern, von denen viele aus umliegenden Städten nach Essen kommen dürften, im Hauptbahnhof vermieden werden.

Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem friedlichem Verlauf der Demos aus. j.m.
Bildunterschrift:
Am 2. April stellt sich Essen wieder quer. FOTO: VON BORN
Auch in der WAZ erschien dazu ein fast inhaltsgleicher gekürzter Artikel


Antifa Essen Z, 18.03.2016 AEZ unterstützt die Aktionen

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Nazis vertreiben – Refugees bleiben!

Für den 02.04.2016 mobilisiert die Essener NPD zu einer Demonstration unter dem Motto „Einmal Deutschland und zurück! Asylmissbrauch und Islamisierung stoppen!“ nach Essen-Mitte.
Wir unterstützen den Aufruf, dies nicht unkommentiert zu lassen. Kommt nach Essen und macht den NPD Aufmarsch zum Desaster!
Für weitere Infos im Vorfeld und am Tag selbst, folgt diesem Twitteraccount.
Über den Twitter wird ebenfalls die Nummer des Ermittlungsauschusses (EA) veröffentlicht.
Benutzt am Tag selbst bitte #nonpdessen als Hashtag.
02.April: NPD-Demo in Essen verhindern!


vom 18.03.2016, Antifa Essen Z., auf: Antifa-Essen-Z, (Permanent-Link vom 19.03.2016 07:42)

WAZ/NRZ, 09.03.2016 NPD weicht dem Ostermarkt

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 09.03.2016

NPD weicht dem Ostermarkt

Rechtsextreme müssen mit dem Südviertel vorlieb nehmen


Der Ostermarkt am 2. April in der Innenstadt hat der NPD einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht: Die rechtsextreme Partei und ihre Anhänger werden nicht wie geplant auf dem Willy-Brandt-Platz aufmarschieren, sondern müssen sich mit einem Zug durch das Südviertel zufrieden geben. Das Treffen der Neonazis findet nun an der Freiheit statt und wird nach einer Demo südlich der Bahntrasse dort auch wieder enden, bestätigte Polizeisprecher Marco Ueberbach gestern auf Anfrage. Dies sei das Ergebnis eines ersten Kooperationsgespräches der Veranstalter mit Behördenvertretern. „Man hat sich auf einen alternativen Kundgebungsort geeinigt“, sagte Ueberbach. Die Uhrzeiten und der genaue Demonstrationsweg seien noch offen.

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ hatte ein Verbot des NPD-Aufmarsches mit geschätzten 100 Teilnehmern gefordert und die Essener aufgefordert, sich an den antifaschistischen Kundgebungen zu beteiligen. Orte und Zeiten werden noch veröffentlicht, kündigte Bündnissprecher Max Adelmann an: „In Essen ist kein Platz für Faschismus.“ j.m.
Bildunterschrift:
Mehrfach ließ die NPD ihre überschaubare Anhängerschar in Essen aufmarschieren. FOTO: VAHLENSIECK

NRZ, 05.03.2016 Demo-Verbot gefordert.

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NRZ / Essen, Rubrik Kurz gemeldet,Samstag, 05.03.2016

Demo-Verbot gefordert.


Das Aktionsbündnis „Essen stellt sich quer“ fordert, die geplante NPD-Demo am 2. April zu verbieten. Für den Fall, dass der rechtsextreme Aufmarsch stattfindet, ruft Bündnis-Sprecher Max Adelmann die Essener Bürger auf, sich an Gegen-Kundgebungen „für Vielfalt und Toleranz“ zu beteiligen.

WAZ, 05.03.2016 „Essen stellt sich quer“ organisiert Gegen-Demo

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WAZ / Essen, Rubrik Kurz gemeldet,Samstag, 05.03.2016

„Essen stellt sich quer“ organisiert Gegen-Demo


Das Aktionsbündnis „Essen stellt sich quer“ fordert, die geplante NPD-Demo am 2. April zu verbieten. Die rechtsextreme Partei, die in anderen Bundesländern mit dem Slogan „Konsequent abschieben“ auf Stimmenfang gehe, habe in einer von Migration geprägten Stadt wie Essen nichts verloren. Für den Fall, dass die Demo nicht verboten wird, ruft Bündnis-Sprecher Max Adelmann die Essener Bürger dazu auf, sich an Gegen-Kundgebungen „für Vielfalt und Toleranz“ zu beteiligen.

WAZ/NRZ, 24.02.2016 NPD will in der Innenstadt aufmarschieren

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 24.02.2016

NPD will in der Innenstadt aufmarschieren

Polizei bestätigt Anmeldung für 2. April


Die NRW-NPD und der Essener Kreisverband der Partei planen einen größeren Aufmarsch in der Innenstadt. Wie die Polizei bestätigte, wurde für Samstag, 2. April, eine, so der Aufruf, „regionale Demonstration“ der Rechten angemeldet. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit rund 100 Teilnehmern, die zwischen 14 und 20 Uhr nach einer Auftaktkundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz durch die Innenstadt ziehen wollen, um sich danach wieder auf dem Willy-Brandt-Platz zu versammeln. „Einmal Deutschland und zurück! Asylmissbrauch und Islamisierung stoppen“, heißt das Motto des rechten Treffens, das offensichtlich Ressentiments gegen die Unterbringung von Asylbewerbern bedienen will. Die Polizei hat das Vorhaben der NPD noch nicht geprüft, sagte Polizeisprecher Peter Elke. Offen sei deshalb, ob und in welchem Rahmen der Aufmarsch an welchem Ort stattfinden könne. Zuletzt sahen sich in Essen am Tag vor der Reichspogromnacht im vergangenen November in Borbeck und Frintrop jeweils ein Dutzend NPD-Anhänger einer vielfach größeren Zahl von Gegendemonstranten gegenüber. j.m.

Material

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Karten: Demo-Route / Zugang via U-Bahn

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Zugang via U-Bahn Station Philharmonie
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