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Seitenübersicht

2014: Widerstand gegen Naziausstatter Oseberg

Am 03.04.2009 eröffnete in der Essener Innenstadt (Viehofer Straße) die Modeboutique "Oseberg". Dieses Bekleidungsgeschäft verkauft ausschließlich Produkte der Marke "Thor Steinar" - ein Modelabel, dass bei den extremen Rechten sehr beliebt ist.

Sofort baute sich in Essen Widerstand auf. Ein Bündnis gegen Oseberg entstand. Dort sind die jeweils aktuellsten Informationen abrufbar. Zudem gibt es inzwischen ein Nachtbarschaftsinitiative.

Der Mietvertrag läuft wohl erst 2019 aus.



Inhaltsverzeichnis

Demonstration 05. April 2014

Hier finden Sie den Aufruftext zur Demonstration

WAZ, 07.04.2014 Demonstranten protestierten gegen das Geschäft „Oseberg“

WAZ20140407-OsebergDemo.png

WAZ / Essen,Montag, 07.04.2014

Demonstranten protestierten gegen das Geschäft „Oseberg“

100 Teilnehmer bei Kundgebung in der Innenstadt am Samstagmittag


Etwa 100 Männer und Frauen haben am Samstagmittag in der Innenstadt gegen das Geschäft „Oseberg“ demonstriert. Das berichten übereinstimmend die Essener Polizei sowie die Veranstalter. Mehrere linke Gruppen hatten zu der Kundgebung am Flachsmarkt aufgerufen. Anlass: Das umstrittene Geschäft, das Bekleidung der Marke „Thor Steinar“ verkauft, ist schon fünf Jahre an der Viehofer Straße ansässig. „Thor Steinar“ wird vor allem von Mitgliedern der rechtsradikalen Szene getragen. Nach Angaben der Polizei verlief die Kundgebung „störungsfrei“. Redner erklärten mehrfach, dass Geschäfte wie „Oseberg“ dazu beitrügen, dass rechtsradikales Gedankengut gesellschaftsfähig werde. Außerdem sei das Geschäft ein Anlaufpunkt für Neonazis aus ganz NRW. Ein Sprecher der Veranstalter sagte, mit der Resonanz auf den Kundgebungsaufruf sei man sehr zufrieden.

NRZ, 07.04.2014 Erneuter Protest gegen „Oseberg“

NRZ20140407-OsebergDemo.png

NRZ / Essen,Montag, 07.04.2014

Erneuter Protest gegen „Oseberg“


Etwa 100 Bürger haben am Samstagmittag in der Innenstadt gegen das Geschäft „Oseberg“ demonstriert. Das berichten übereinstimmend die Polizei sowie die Veranstalter. Mehrere linke Gruppen hatten zu der Kundgebung am Flachsmarkt aufgerufen. Anlass: Das umstrittene Geschäft, das Bekleidung der Marke „Thor Steinar“ verkauft, ist schon fünf Jahre an der Viehofer Straße ansässig. „Thor Steinar“ wird vor allem von Mitgliedern der rechtsradikalen Szene getragen. Das Geschäft sei Anlaufpunkt für Neonazis aus NRW. Nach Angaben der Polizei verlief die Kundgebung „störungsfrei“. Ein Sprecher der Veranstalter erklärte, mit der Resonanz der Kundgebung sei man sehr zufrieden.

WAZ, 01.04.2014 Linken-Demo gegen rechten Klamotten-Laden

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WAZ / Essen,Dienstag, 01.04.2014

Linken-Demo gegen rechten Klamotten-Laden

Kundgebung am Samstag auf der Viehofer Straße. Anlass ist der fünfte Jahrestag der Eröffnung


Linke Gruppen aus Essen und Umgebung planen eine Kundgebung gegen das Neonazi-Geschäft „Oseberg“ an der Viehofer Straße. Unter dem Motto „Nazis das Geschäft versauen! Oseberg dichtmachen!” soll die Demonstration am Samstag, 5. April, ab 13 Uhr an der Viehofer Straße stattfinden. Anlass ist der fünfte Jahrestag der Eröffnung des Bekleidungsgeschäfts. In dem Laden wird die Marke „Thor Steinar“ verkauft, ein Erkennungszeichen der rechten Szene. In einigen Fußballstadien oder im Bundestag ist die Marke verboten. „Auf vielen Thor-Steinar-Kleidungsstücken finden sich Symbole nordisch-völkischer Mythologie, NS-Ideologie und Kolonialismus“, so die Demo-Veranstalter. Das Geschäft sei Anlaufpunkt für Rechtsradikale und Neonazis aus ganz NRW. Inhaber ist die Firma MediaTex mit Sitz im brandenburgischen Mittenwalde, die bundesweit insgesamt zwölf Thor-Steinar-Läden betreibt. Der Oseberg-Laden sei der erste und nach wie vor einzige Thor-Steinar-Laden in Nordrhein-Westfalen und leistet „einen Anteil zur Normalisierung rechtsextremer Symbole“, heißt es.   pg

Farbanschlag März 2014

WAZ/NRZ, 15.03.2014 Staatsschutz ermittelt nach Farbattacke

WAZ20140315-OsebergFarbattacke.png

WAZ/NRZ / Essen,Samstag, 15.03.2014

Staatsschutz ermittelt nach Farbattacke

„Thor-Steinar-Laden“ Oseberg: Schaufenster und Fassade nachts beschmiert


Von Pirkko Gohlke

Rosa Farbe beschäftigt nun den Staatsschutz. Die Beamten ermitteln, weil Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch die Außenfassade des Bekleidungsgeschäftes „Oseberg“ an der Viehofer Straße 20 in der Nordcity großflächig beschmiert haben. Die Ermittler vermuten, dass die Tat einen politischen Hintergrund haben könnte. In dem Laden wird die in der rechten Szene beliebte Marke „Thor Steinar“ verkauft.

Gegen 4 Uhr in der Nacht hatten Polizisten, die auf Streifen waren, die beschmierte Außenfassade entdeckt. Die rosa Farbe verteilten die Täter nicht nur über das Schaufenster des Ladens, auch die Fenster in der ersten Etage waren beschmutzt. Zwischenzeitlich wurde die Fassade wohl gereinigt. Noch am Freitag war Farbe auf der Tür des Geschäftes, auf dem Bürgersteig und an den Fensterrahmen zu sehen.

Das Geschäft ist Anlaufpunkt für Rechtsradikale und Neonazis aus ganz Nordrhein-Westfalen. Verkauft wird dort die Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ – dafür wirbt der Laden unter anderem mit einer großen Fahne im Schaufenster. Die Marke ist ein textiles Erkennungszeichen der rechten Szene.

Inhaber des Geschäftes in der Nordcity, gegen das es in den letzten Jahren immer wieder friedliche Demonstrationen gab, ist die Firma Media-Tex mit Sitz in brandenburgischen Mittenwalde. Sie betreibt bundesweit zwölf „Thor-Steinar-Läden“ – hauptsächlich im Norden und Osten Deutschlands. Das Ladenlokal in Essen ist das einzige der Firma in Nordrhein-Westfalen.

Im Bundestag ist „Thor-Steinar-Kleidung“ verboten, ebenso in einigen Landtagen und Fußballstadien – so zum Beispiel beim Heimspiel von Rot-Weiss Essen. Währenddessen wird die einschlägige Kleidung in Essen wohl bis 2019 weiter verkauft. Obwohl der Vermieter schon mit einer Räumungsklage versucht hatte, Media-Tex loszuwerden, wird der Mietvertrag in diesem Monat um weitere fünf Jahre verlängert. Das ist möglich, weil Media-Tex den Vertrag einseitig verlängern kann.
Bildunterschrift:
Mit rosa Farbe wurde der Laden „Oseberg“ an der Viehofer Straße 20 in der Nordcity beschmiert.   FOTO: KERSTIN KOKOSKA


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