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Seitenübersicht

9. November 2008: Jährlich wiederkehrendes Gedenken zur Reichspogromnacht

Vielen Mitgliedern des Runden Tisches ist es ein besonderes Anliegen, den 9. November nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Am 09.11.2008 gab es diverse Einzelveranstaltungen und ein gemeinsames Plakat der Veranstalter.


Inhaltsverzeichnis

Hier sind alle uns bekannt gewordenen Gedenkveranstaltungen zur Reichpogromnacht am 9. November 2008.
Es handelt sich hier um Auszüge aus dem Rundbrief Nr. 106.
Die ersten vier Veranstaltungen wurden auf einem gemeinsamen Flublatt und PDFicon.gif Plakat (65.2 KB) angekündigt.


Do, 06.11. 17:00 Uhr, Eulenspiegel: Film: "Kindertransporte"

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

 

(siehe http://www.falken-essen.de/events/aktionen/aktionen.php4)

Filmveranstaltung zum Gedenktag der Reichspogrome am 9. November

Kindertransporte in eine fremde Welt - 10.000 Abschiede

von Deborah Oppenheimer

Ein mit dem Oskar preisgekrönter Dokumentarfilm über Kinder jüdischer Herkunft, die 1938/39 aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England ausreisen konnten.

Die Filmvorführung ist am Donnerstag, den 6. November 2008 im Filmtheater Eulenspiegel (Steeler Str. 208 - 212/Nähe Wasserturm/Straßenbahn 103 und 109 - Haltestelle Wörthstraße)

Der Eintritt kostet 3,50 Euro

Die Schulvorstellung ist um 10 Uhr.

Die Nachmittagsvorstellung ist um 17.30 Uhr.

Schulklassen und -kurse können sich unter detlef.black@falken-essen.de oder unter der Rufnummer 0201-595041 bei der SJD-Die Falken anmelden.Bitte die Anmeldeliste ausfüllen und uns per e-mail zuschicken.

Weitere Infos zum Film könnt ihr dem Flyer Kindertransporte in eine fremde Welt - 10.000 Abschiede entnehmen: . http://www.falken-essen.de/events/aktionen/Flyer_Kindertr_Essen2.pdf

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)

Ordner.png Dieser Text wird auch in Infobrief Nr. 106 vom 23.10.2008 benutzt.




Fr, 07.11. 19:00 Uhr, Falkenzentrum Süd: "Rock gegen Rechts"

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Am Freitag, den 7.November 2008 findet das 5. Rock gegen Rechts Konzert im Falkenzentrum Süd, Holsterhauser Str. 200 statt.

Damals war das Festival die Antwort auf eine Ankündigung der NPD, Frankfurt zur ersten nationaldemokratischen Stadt Deutschlands zu machen. Rock gegen Rechts ist eine im Vorfeld vom 9. November stattfindende Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht. Engagierte Bands gegen Rechts können sich für dieses Konzert im Falkenzentrum bewerben. Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr von verschiedenen Gruppen mit Infoständen unterstützt, wie z.B von Jusos, die jungen Grünen, Die Linke, Attac, die DGB-Jugend und den Falken. In diesem Jahr unterstützen folgende Bands das "Rock gegen Rechts" Konzert:

H.S.E., Maestra, Addictive und Asbestos in Osbestrics. Der Eintritt kostet 3,- Euro. Einlass: 19 Uhr

Weitere Infos zu "Rock gegen Rechts" findet ihr unter: www.essener-eigenart.de

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)

Ordner.png Dieser Text wird auch in Infobrief Nr. 106 vom 23.10.2008 benutzt.



So, 09.11. 15:00 Uhr, Freisenbruch: Lesung + Gedenken

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Gedenkveranstaltung mit Franz van der Kemp

zum 70. Jahrestag der Reichsprogromnacht

am Sonntag, 9. November 2008

um 15 Uhr im Heliand-Zentrum

Mit den Ereignissen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden durch das nationalsozialistische Regime seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holokaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete. In dieser Nacht brannten viele Synagogen und jüdische Einrichtungen in Deutschland und Österreich wurden systematisch zerstört. Auch die Essener und die Steeler Synagoge wurden von SA- und SS-Leuten in Brand gesteckt. Am 27. Oktober 1941 begannen die Deportationen der Essener Juden in die Vernichtungslager. Schätzungen zufolge kam die Hälfte der zirka 4.500 Gemeindemitglieder, die 1933 in Essen lebten, in der Nazizeit ums Leben.

So auch die Familie Mayer aus Freisenbruch in der Bochumer Landstraße 353. Sie wurden 1942/43 deportiert und in den Vernichtungslagern der Nazis ermordet. Heute erinnern "Stolpersteine" vor dem Haus der Familie an diese Greueltaten.

Franz van der Kemp, Autor der Buches "Achtung Achtung! Ende Ende! Geschichte einer Kindheit und Jugend in dunkler Zeit 1932-1951" wird als Zeitzeuge, der in unserem Stadtteil gelebt hat, diese Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Mitgliedern des Runden Tisches Freisenbruch gestalten.

Im Anschluss an die Veranstaltung wollen wir gemeinsam zum Gedenken am ehemalige Wohnhaus der jüdischen Familie Mayer in der Bochumer Landstraße Blumen niederlegen.

Veranstalter: Runder Tisches Freisenbruch, eine Initative von Bürgerinnen und Bürgern aus Freisenbruch und Umgebung gegen Neonazis und rechte Gewalt

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)

Ordner.png Dieser Text wird auch in Infobrief Nr. 106 vom 23.10.2008 benutzt.



So, 09.11. 11:00 Uhr, Lichtburg, Film: "Die Welle"

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Die Evangelische Jugend plant in Abstimmung mit den anderen Jugendverbänden des AKJ für den 9.11. eine Matinee in der Lichtburg, bei der der Film "die Welle" gezeigt wird.

Der deutsche Kinofilm basiert auf einem 1967 in Amerika durchgeführtem Sozialexperiment zur Demonstration faschistischer Bewegungen. Der Stoff wurde bereits 1981 fürs Fernsehen verfilmt, der gleichnamige Film wurde oft in deutschen Schulen vorgeführt, der daraus entstandene Roman Die Welle (1981) von Morton Rhue ist ebenfalls häufig Unterrichtsgegenstand.

Die Neuverfilmung lief sehr erfolgreich in den deutschen Kinos, nach 10 Wochen hatten bereits mehr als 2,3 Mio. Besucher den Film gesehen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und eine Gruppe von Schülern. Während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" bekommt dieser gegen seinen Willen statt des Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte "Durchkauen" des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Er startet ein Experiment, um seinen Schülern zu demonstrieren, wie einfach es auch heute noch ist, die Massen zu manipulieren und eine Diktatur zu errichten.

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)

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So, 09.11. 19:00 Uhr, Raatssaal: Gedenken Reichspogromnacht

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(Inhalt Flugblatt: Einladung der Stadt Essen)

Einladung zur Gedenkveranstaltung

am Sonntag, 9. November 2008, 19.00 Uhr, im Ratsaal Essen

Vor 70 Jahren, am 9. November 1938, wurden Synagogen, Gebetssäle, Geschäfte und Privathäuser jüdischer Bürgerinnen und Bürger - auch aus Essen - verwüstet. Zahlreiche Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt.

Heute ist bekannt, dass diese Aktion zentral geplant und gelenkt wurde. Mit ihr begann eine neue Phase in der versuchten Vernichtung des deutschen und europäischen Judentums.

Nach Kriegsbeginn 1939 wurde die Verfolgung und Vernichtung der Juden auf ganz Europa ausgeweitet.

An die Pogromnacht von 1938 und an das damit eingeläutete Ende des besonderen Versuchs der deutschen Juden, Teil der Gesamtgesellschaft zu werden, erinnern die Stadt Essen und die Jüdische Kultusgemeinde in einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung im Ratssaal.

Dr. Wolfgang Reiniger (Oberbürgermeister)

Jewgenij Budnizkij (Jüdische Kultus-Gemeinde)

Programm

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) - Variation Serieuses Op. 54

Dr. Wolfgang Reiniger - Oberbürgermeister der Stadt Essen

Franz Schubert (1797 - 1828) - "Der Wanderer" und - "Gretchen am Spinnrad" (Liedparaphrasen von Franz Liszt, 1811-1886)

Jewgenij Budnizkij - Vorsitzender der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen

George Gershwin (1898-1937) - The Man I Love

György Kurtag (*1926) Acht Stücke für Klavier op. 3


Seit Anfang September ist die ALTE SYNAGOGE geschlossen und die sichtbare Fortentwicklung der Einrichtung zu einem Haus der jüdischen Kultur hat begonnen.

Aktuelle Informationen Über den Fortgang der Arbeiten (mit Fotos zum Baufortschritt) können Sie jederzeit über die Homepage der Alten Synagoge abfragen. Ihre Fragen zum Projekt beantworten die Mitarbeiter/innen der Alten Synagoge selbstverständlich gern. Im Frühjahr des "Kulturhauptstadt Europas"-Jahres 2010 soll das Haus wiedereröffnet werden.

Aus diesem Grund findet die diesjährige Gedenkveranstaltung nicht - wie seit 1980 in der Alten Synagoge statt, sondern im Ratssaal des Rathauses. Wir bitten um Verständnis.

Der Interpret:

Boris Bloch wurde 1951 in Odessa geboren, ist Pianist und Dirigent. 1974 verließ er die Sowjetunion und emigrierte nach New York City. Seit 1985 lebt Bloch in Deutschland, erst in Essen, jetzt in Düsseldorf.

Seit 1985 ist er Professor für das Hauptfach Klavier an der Folkwang Hochschule in Essen (Standort Duisburg). Bloch leitet regelmäßig Meisterkurse an der Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg und die Sommerkurse an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

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So, 16.11. 16:30 Uhr, Astra-Kino: Gottesdienst und Film

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Das Evangelische Männerwerk Essen und die Altstadtgemeinde laden ein:

Gottesdienst und Filmvorführung am Sonntag, den 16.11. um 16:30 Uhr im Astra-Filmtheater, Teichstr. 2, Nähe Hauptbahnhof

"Als die Häuser brannten!"

70 Jahre Reichspogromnacht

Dialogpredigt zwischen dem Stadthistoriker Dr. Ernst Schmidt und Pfr. Steffen Hunder

Musikalische Gestaltung: Bläserkreis der Altstadt-Gemeinde unter der Leitung von Andreas Roth

Im Anschluss an den Gottesdienst zeigen wir einen Film, in dem es um die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich geht.

Der Eintritt ist frei.

Reservierung ist dringend empfohlen! - Freikarten zum Besuch des Filmes erhalten Sie im Gemeindeamt Essen-Altstadt, III. Hagen 39, 45127 Essen, Tel. 2205-274 / e-mail ev.ga.altstadt@gmx.de

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