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9. November: Jährlich wiederkehrendes Gedenken zur Reichspogromnacht

Vielen Mitgliedern des Runden Tisches ist es ein besonderes Anliegen, den 9. November nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Am 9. November 2010 veranstaltete die Vereinigung der Verfolgten des – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) eine Buchlesung in der Essener Volkshochschule.

  • Zeitgleich hat die NPD in E-Borbeck einen Aufmarsch durchgeführt. Schon im Vorfeld wurde ausführlich über diese Provokation diskutiert. Essen-stellt-sich-quer organisierte eine erfolgreiche Gegenveranstaltung.

Am 9. November 2009 führte die Essener Antifa-Gruppe AEZ eine Demonstration in E-Borbeck durch - Zeitgleich marschierte die NPD am Borbecker Germaniaplatz auf.

Am 9. November 2008 (der 70. Jahrestag) gab es viele verschiedene Veranstaltungen


Inhaltsverzeichnis


Lesung: aus Peter Gingolds "Paris – Boulevard St. Martin no. 11."

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Die VHS Essen und der VVN-BdA Essen laden ein:
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Buchlesung

Peter Gingold

Paris – Boulevard St. Martin no. 11
Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance
und der Bundesrepublik

Es lesen Alice Czyborra, Tochter von Peter Gingold, und sein Enkel Juri Czyborra

Wann? Dienstag, 09. November 2010, 19.00 Uhr
Wo? VHS, Burgplatz, Raum 1.02
                       

Wer Peter Gingold persönlich kannte oder ihn erlebte, wird ihn in seinem Buch „Paris – Boulevard St. Martin Nr. 11“ lebendig finden, quirlig wie immer. Mit rhetorischem Talent konnte er besonders junge Menschen begeistern, wenn er aus seinem Leben und dem riesigen Fundus seiner Erfahrungen sprach.

Im Kriegsjahr 1916 wurde er in eine jüdische Familie geboren. Als Jugendlicher erlebte er den aufkommenden Faschismus, den Antisemitismus in Frankfurt/Main, schloss sich der Arbeiterjugendbewegung an und nahm teil am ersten Widerstand gegen das faschistische Hitlerregime. Bereits im Sommer 1933 emigrierte seine Familie nach Frankreich. Peter Gingold, wenige Monate später aus Deutschland ausgewiesen, folgte seiner Familie ins Exil nach Paris, erlebte Existenzkampf und die Angst vor Abschiebung der Emigranten. Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht schlossen er und seine Frau Ettie sich dem Widerstand in den Reihen der Résistance an. Peter Gingold wurde verhaftet und es gelang ihm in einer unglaublichen Flucht den Fängen der Gestapo zu entkommen. Er nahm am Aufstand zur Befreiung von Paris teil und erlebte den 8. Mai 1945 in Turin mit der italienischen Resistenza.

Zurückkehrt nach Deutschland gestaltete er dort den politischen Neuanfang aktiv mit. Doch dann erlebte er und seine Familie fast zwei Jahrzehnte erneute Verfolgung, Ausbürgerung und Berufsverbot.

Trotz allem, bezeichnete Peter Gingold sich später selbst als „Reisender im Mut machen“. Mit seinen Erinnerungen verstand er es nicht nur, die Leserinnen und Leser in Spannung zu versetzen, seine Erfahrungen sollen Mut machen, Mut zur Zivilcourage.

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Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Essen; Volkshochschule (VHS) Essen


Zeitgleich zur Lesung führte die NPD in Essen-Borbeck eine Demonstration durch. Essen-stellt-sich-quer nahm dies zum Anlass, um auf der Gegendemonstration eine Rede von Peter Gingold zu verlesen, die er früher schon einmal in Essen gehalten hatte.
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Hier gibt es eine Tonaufnahme (30 Mb) der durchgeführten Lesung





Rock gegen Rechts Festival Im Falkenzentrum Süd

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Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

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Pressemitteilung und Einladung

Rock gegen Rechts Festival Im Falkenzentrum Süd
am 5. und 6. November 2010

Am 16. juni 1979 fand das erste "Rock gegen Rechts" - Festival in Frankfurt am Main statt, bei dem sich 30.000 Musikfans zusammengefunden haben. Damals war das Festival die Antwort auf eine Ankündigung der NPD, Frankfurt zur "ersten nationaldemokratischen Stadt Deutschlands" machen. Das Konzert war eine erfolgreiche Gegenveranstaltung zum geplanten NPD-Treffen in der Stadt.

Von Musik lassen sich vor allem jugendliche stark beeinflussen, was durch "rechte Schulhof- CDs" bestätigt werden kann. "Es gibt kein besseres Mittel als Musik, um die Jugend für unsere Ideen zu begeistern", erklärte der Sänger der neonazistischen Band Skrewdriver.


Dieser Entwicklung wollen wir, Die Falken, entgegentreten und veranstalten jährlich ein "Rock gegen Rechts" Konzert. In diesem Jahr ist es bereits das sechste "Rock gegen Rechts" Konzert.

Da im Vorfeld ein großes Interesse bei den Bands bestand, sich an dem Event zu beteiligen, wurde aus einem eintägigen Konzert ein kleines Festival über zwei Tage.

Am Freitag, den 05.November 2010 um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung mit den Essener Bands "Giesela Johnson", "Hans Reloaded" und "Harte Worte".

Am Samstag, den 06.November 2010 geht es ab 14 Uhr mit inhaltlichen Workshops zum Thema "Rechtsextremismus" weiter. Anschließend ab 18 Uhr spielen die Bands "Stadtlichter",

"Maulhaelden", "Through the park" und "Disruptive Minds". Eine Tageskarte kostet 3,50 Euro und ein Ticket für beide Tage 5 Euro. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

PS: Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu können!


Mit der Bitte um Veröffentlichung
Team des Falkenzentrum Süd


Ordner.png Dieser Text wird auch in Rundbrief 133 benutzt.

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