Aus Essen stellt sich quer
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05.11.2010, Pressemitteilung: NPD in Borbeck unerwünscht!
06.11.2010, Borbecker Nachrichten: Borbeck stellt sich quer
Borbecker Nachrichten / Essen,Samstag, 06.11.10
Borbeck stellt sich quer
Entscheidung der Polizei für viele Bürger nicht nachvollziehbar Die Empörung ist groß, das Unverständnis über die Entscheidung der Polizei, den geplanten Aufmarsch der NPD am 9. November Zu genehmigen, ebenso.
Wir sind es den Opfern der Nazigewalt auch 2010 schuldig, diese "Mahnwache" unbedingt zu verhindern. Und wir sind unseren Kindern verpflichtet, über die Nazivergangenheit in der Weise auf zu klären, dass es nie wieder zu nationalsozialistischem Ein- fluss auf unsere Gesellschaft kommen wird. " Karl H. Klein-Rusteberg, Geschäftsführer der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V, schreibt: "Der angekündigte Aufmarsch der NPD am 9. November gilt als Provokation. Ein Akt der Provokation ist es jedoch nur dann, wenn wir uns provozieren lassen. Aus unserer Sicht ist die beabsichtigte Demonstration des Rechtsextremismus ein Akt fundamentaler politischer Dummheit. Die NPD meint an einem 9. November an die Mauertoten mit einer "Mahnwache" erinnern zu müssen. Die Akteure von rechts konnten nicht bemerken, dass, mit aller geschichtlichen Zufälligkeit dieses Datums, der 9. November nunmehr auch das zentrale Datum der politischen Freiheit in Deutschland ist. Und wer wollte es bestreiten: Allen Extremismen in Geschichte und Gegenwart ist gemeinsam: Freiheit ist das, was sie am meisten hassen. Mit dem 9. November bleibt der Novemberpogrom des Jahres 1938 zu erinnern. Das eine geschichtliche Datum ist nicht gegen das andere auszuspielen: Die Zerstörung der Synagogen und weiterer jüdischer Einrichtungen in 1938 und die Öffnung der Mauer in 1989. Deutschland hat das bedenkenswerte, negative "historische Privileg" zwei Unterdrückungssysteme durchlebt zu haben, deren Herrschaftsanspruch total war. Keines dieser Systeme — und auch kein neues dieser Art — soll Zukunft in Deutschland gewinnen. Die NPD jedenfalls wird uns nicht dorthin treiben." „Es ist kein Zufall, dass die NPD mit ihrer Anhängerschaft, den jungen Nationaldemokraten, den Freien Nationalisten diesen Tag für ihre Mahnwache mit Fackeln - in Anlehnung an die Fackelaufmärsche der NSDAP - gewählt hat", schreiben Alice Czyborra und Paul Schnittker von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Essen. "Auf Borbecker Initiativen hin wurden in Erinnerung an die vom Faschismus ermordeten jüdischen Bürger Stolpersteine verlegt, an denen sich jährlich Borbecker Bürger am 9. November versammeln. Es ist für uns als Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Essen unerträglich, dass in diesem Jahr am Tag der Reichpogromnacht Neonazis ihre Kundgebung in unmittelbarer Nähe dieser Gedenksteine abhalten. Wir fordem die Polizeipräsidentin auf, die Kundgebung der NPD am 9. November auf dem Germaniaplatz zu verbieten."Bildunterschrift: Ende März machten die Katernberger gegen rechte Aufmärsche mobil. Am kommenden Dienstag stellt sich Borbeck um 18 Uhr auf dem Hölting Platz quer. Auch in Katernberg geht der Protest weiter: am 27. November Foto:Archiv/Gol |
05.11.2010: Polizei: Keine Verbotsgründe
04.11.2010, Borbecker Nachrichten: Kalkulierte Provokation beleidigt Opfer der Kriege
Borbecker Nachrichten / Essen,Donnerstag, 04.11.10
Kalkulierte Provokation beleidigt Opfer der Kriege
Breiter Widerstand gegen NPD-Aufmarsch an der Germania
Der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein protestiert energisch dagegen, dass am 9. November eine Versammlung mit Totengedenken und Kranzniederlegung am Germaniadenkmal in Borbeck stattfinden soll. Er fordert die Entscheidungsträger auf, diese provokante Aktion mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, Stellvertrend für diese stellt sich der BBVV gegen den plumpen Versuch, positiv besetzte Orte in Borbeck gleichsam durch die Hintertür parteipolitisch zu missbrauchen. Da machen wir Borbecker nicht mit. |
04.11.2010, Borbecker Nachrichten: Für anständige Menschen unerträglich
Borbecker Nachrichten / Essen,Donnerstag, 04.11.10
Für anständige Menschen unerträglich
Gegen-Kundgebungen am 9. November angekundigt
Auch die Gewerkschaft BAU ruft zum Protest auf. "Schon vor Beginn der vor der NPD geplanten Aktion um 18 Uhr ruft die IG BAU ihre Mitglieder auf, sich ab 17 Uhr an Protesten in der Borbecker city zu beteiligen. Wir untrerstützen den Aufruf von Gründgens und Sykorra, sich ohne Wenn und Aber gegen diese Provokation der Rechten zu wenden." In einem gemeinsamen Schreiben haben sich die Bezirkbürgermeisterin von Borbeck, Dagmar Poschmann (SPD), und ihre Stellvertreter Margarete Roderig (CDU) und Thorsten Drewes (Grüne) an Oberbürgermeister Paß gewandt und ihn aufgefordert, sich bei der Polizeipräsidentin für ein Verbot der NPD-Kundgebung einzusetzen. Die Christinnen und Christen in der Groß-Pfarrei St. Josef lehen diese Provokation unmissverständlich ab und fordern die zuständigen Behörden auf, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um diese rein 'politische' Kundgebung zu untersagen. Für Nazis darf es im Großraum Borbeck keine Plattformen geben. Der 9. November gilt als 'deutsches Datum' und ist historisch verbunden mit dem Hitler-Ludendorff-Putsch in München von 1923 mit zahreichen Toten und Verletzten, vor allem aber mit dem beginn der Pogrome 1938, bei denen mehrere Hundert Menschen jüdischen Glaubens den Tod fanden und zahlreiche Synagogen von Nazischergen in Brand gesetzt wurden. Eine Welle unvorstellbarer Gewalt gegen Juden in Deutschland schloss sich 1938 an. Wir sind es den Opfern der Nazigewalt auch 2010 schuldig, diese "Mahnwache" unbedingt zu verhindern. Und wir sind unsereren Kindern verpflichtet, über die Nazivergangenheit in der Weise auf zu klären, dass es nie wieder zu nationalsozialistischem Einfluss auf unsere Gesellschaft kommen wird. Beim Bürgerstammtisch am Donnerstag, 4. November, um 20 Uhr im Gasthof Krebs sprechen die Borbecker Grünen über die Planungen für Gegendemonstrationen zum NPD-Aufmarsch. Ein von Rechtsradikalen angemeldeter Aufzug mit Fackeln am Jahrestag der brennenden Synagogen und der Pogrome der Nazis gegen die jüdischen Bevölkerung sei eine "antisemitische Provokation". Polizeipräsidentin Fischer-Wiensziehr müsse die Versammlung verbieten. Weiter heißt es in der Stellungnahme: Bildunterschrift: "Essen stellt sich quer" hieß das Motto im April 2007. Damals mit Ernst Schmidt, Bezirksbürgermeiser Kehlbreier und OB Wolfgang Reiniger auf dem Alten Markt. Auch jetzt wird wieder zu Kundgebungen gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Borbeck aufgerufen Foto Archiv/Jörg Weiner |
03.11.2010, Borbeck Kurier: Protest wächst weiter an
Borbeck Kurier / Essen-Borbeck,Mittwoch, 03.11.10
Protest wächst weiter an
"Borbeck stellt sich quer"
Diese sollen am Dienstag, 9. November von 17 bis 21 Uhr auf dem Germania- und dem Höltingplatz, dem Alten und Neuen Markt sowie dem Bahnhofsplatz stattfinden. Einzelheiten dazu werden am heutigen Mittwoch, 3. November, 19 Uhr bei einem gemeinsamen Treffen des Runden Tisches und der Initiative "Katernberg stell sich quer" im Gemeindehaus am Katernberger Markt besprochen. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Auch der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein (BBVV) protestiert energisch dagegen, dass am 9. November eine Versammlung mit Totengedenken und Kranzniederlegung am Germaniadenkmal stattfinden soll. "Es ist nicht hinnehmbar, dass an einer Erinnerungsstätte, die für die Toten der Kriege gedacht ist, eine "Mahnwache" für die Toten an der innendeutschen Grenzmauer angehalten wird. Diese Aktion ist mehr als nur eine Geschmacksverirrung, sie ist eine gezielte, in Bezug auf Zeit und Ort wohl kalkulierte Provokation, die auf zynische Weise den eigentlichen Bedeutungsgehalt eines Ortes der kollektiven Erinnerung für eindeutig ideologisch-politische Zwecke nutzt. Da machen wir Borbecker nicht mit" |
02.11.2010, WAZ: Gegendemo zum NPD-Aufmarsch
WAZ / Essen,Dienstag, 02.11.10
Gegendemo zum NPD-Aufmarsch
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02.11.2010, NRZ: Für uns unerträglich
NRZ / Essen,Dienstag, 02.11.10
Gegendemo zum NPD-Aufmarsch
NPD-Mahnwache: Kritik an der Polizei nimmt zu.
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01.11.2010, Grüne Zeiten: Borbeck stellt sich quer
Grüne Zeiten Newletter / Essen, November 2010
Borbeck stellt sich quer
Bildunterschrift: (c) die Grünen |
30.10.2010, VVN fordert von Polizei Demo-Verbot
30.10.2010, Borbeck Kurier: Breite Front gegen NPD-Demo
Borbeck Kurier / Essen-Borbeck,Samstag, 30.10.10
Breite Front gegen NPD-Demo
Rat der Stadt und BV sind sich einig
Der Rat fordert alle Essener aus, sich gegen die gepante Veranstaltung zu wehren, appelliert ebenso wie die Bezirksvertretung an die genehmingenden Behörden und Gerichte, alles rechtlich Mögliche zu unternehmen, um die Demonstration zu verhindern. Ach die DKP Borbeck schließt sich den Protesten an. Am Samstag 6. November treffen sich die Mitglieder um 11 Uhr am Neuen Markt in Borbeck Mitte, um an die Opfer der Reichspogromnacht in Nazi-Deutschland zu gedenken. Dort befindet sich eine Tafel, die an die faschistische Vergangenheit erinnern soll. |
29.10.2010, WAZ: NPD-Demo: Rat und OB protestieren
WAZ / Essen,Freitag, 29.10.10
NPD-Demo: Rat und OB protestieren
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29.10.2010, NRZ: OB und Rat stellen sich gegen die NPD
NRZ / Essen,Freitag, 29.10.10
OB und Rat stellen sich gegen die NPD
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28.10.2010, WAZ: NPD-Demo: Rechte Parolen sind nicht willkommen
WAZ / Essen/Borbeck,Mittwoch, 28.10.10
Rechte Parolen sind nicht willkommen
Gründgens und Sykorra zur geplanten 'Mahnwache' der NPD. Friedliches Miteinander dürfen ewig Gestrige nicht zerstören
Gespenstische Situation Im Zweiten Weltkrieg diente der Borbecker Platz als Versammlungsort für Kundgebungen der NS-Diktatur. Junge Menschen, besonders die im sogenannten NS-Jungvolk organisierten Schüler, wurden hier mitten im Krieg von der Nazi-Führung zum Appell zusammengerufen, um an die Machtergreifung Hitlers 1933 zu erinnern. Zeitzeugen berichten, wie gespenstisch die Situation auf dem Borbecker Marktplatz im Januar 1943 gewesen ist. Auf der einen Seite die zu propagandistischen Zwecken missbrauchten jungen Menschen, auf der anderen Seite die deutlich erkennbaren ersten Zerstörungen durch die Luftangriffe. Wegen des strikten Fotografierverbots konnten lediglich zwei Bilder von der gespenstischen Kulisse gemacht werden und zwar heimlich durch die Schaufensterscheibe eines angrenzenden Geschäftes. In der Nachkriegszeit wurden Alter Markt und Germaniaplatz zu Schauplätzen friedlicher Kundgebungen. Junge Menschen bewiesen hier eindrucksvoll, dass sie aus der Geschichte gelernt haben. Schüler gegen Gewalt Sie mahnten bei einer friedlichen Demonstration an, das Germania-Denkmal als Symbol der kollektiven Erinnerung an die Opfer der Kriege, aber auch an die Opfer des Nationalsozialismus zu begreifen. 'Zweitausend Schüler bei Demo gegen Gewalt', 'Schüler sind gemeinsam gegen Gewalt', 'Schüler setzen Zeichen gegen Terror und Krieg' und 'Borbecker Schüler gegen Krieg' sind nur einige der Schlagzeilenfür Veranstaltungen, die in der Presse als 'überwältigende Demonstrationen' bezeichnet wurden. Diese Bereitschaft zum friedlichen Miteinander – gerade bei jungen Menschen – dürfen wir uns nicht durch ewig Gestrige zerstören lassen. Das Zentrum von Borbeck hat sich zu einem Ort friedlicher demokratischer Auseinandersetzung entwickelt. Es taugt nicht für eine Veranstaltung rechter Gruppen, die politisch nach rückwärts gewandt sind. Zwar kann diese rechte 'Mahnwache' aus rechtlichen Gründen möglicherweise nicht verhindert werden, gleichwohl können wir unseren Widerstand in Wort und Schrift ohne Wenn und Aber kundtun.“ |
28.10.2010, NRZ: Borbecker fordern Widerstand
NRZ / Essen,Donnerstag, 28.10.10
Borbecker fordern Widerstand
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28.10.2010, Borbecker Nachrichten: Widerstand ohne Wenn und Aber
Borbecker Nachrichten / Essen,Donnerstag, 28.10.10
Widerstand ohne Wenn und Aber
Borbecker wenden sich gegen NPD-Aufmarsch
Die beiden früheren Gymbo-Pädagogen schreiben: Die absicht der NPD, am 9. November - dem Jahrestag der Pogromnacht von 1938 - in Borbeck-Mitte eine "Mahnwache" zu veranstalten, kann durch die Wahl von Zeit und Ort nur als Provokation empfunden werden. Rechte Parolen in Borbeck nicht willkommen Bereits im Jahr 2007 machten auf dem Alten Markt mehr als 1000 Bürgerinnen und Bürger - darunter der damalige Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger und Stadthistoriker Dr. Ernst Schmidt in seiner letzten Öffentlichen Reden - unmissverständlich klar, dass rechte Parolen in Borbeck nicht willkommen sind. Breites gesellschaftliches Bündnis Unter dem Motto "Essen stellt sich quer - Borbeck stellt sich quer" - stellte ein breites gesellschaftliches Bündnis eine beeindrückende Einmütigkeit in der Ablehnung der gleichzeitig am Bahnhof stattfindenden Kundgebung rechter Gruppen unter Beweis. Im Zweiten Weltkrieg diente der Borbecker Platz als Versammlungsort für Kundgebungen der NS-Diktatur. Junge Menschen, insbesondere die im so genannten NS-Jungvolk organisierten Schüler, wurden hier mitten im Krieg von der Nazi-Führung zum Appell zusammengerufen, um an die Machtergreifung Hitlers 1933 zu erinnenrn. Gespenstische Situation auf dem alten Markt Zeitungen berichten, wie gespenstisch die Situation auf dem Borbecker Marktplatz im Januar 1943 gewesen ist. Auf der einen Seite die zu propagandistischen Zwecken missbrauchten jungen Menschen, auf der anderen Seite die deutlich erkennbaren ersten Zerstörungen durch die Luftangriffe. Schauplatz friedlicher Kundgebungen junger Menschen In der Nachkriegszeit wurden der Alte Markt und der Germaniaplatz zu Schauplätzen friedlicher Kundgebungen. Junge Menschen bewiesen hier eindrucksvoll, dass sie aus der Geschichte gelernt haben. Sie mahnten bei einer friedlichen Demonstration an, das Germania-Denkmal als Symbol der kollektiven Erinnerung an die Opfer der Kriege, aber auch an die Opfer des Nationalsozialismus zu begreifen. Diese Bereitschaft zum friedlichen Miteinander gerade bei jungen Menschen dürfen wir uns nicht durch ewig Gestrige zerstören lassen. Zentrum taugt nicht für Versammlungen rechter Gruppen Das Zentrum von Borbeck hat sich zu einem Ort friedlicher demokratischer Auseinandersetzungen entwickelt. Es taugt nicht für eine Veranstaltung rechter Gruppen, die politisch nach rückwärts gewandt sind. |
27.10.2010, WAZ: NPD-Demo: Wenig Aussicht auf Verbot
WAZ / Essen,Mittwoch, 27.10.10
NPD-Demo: Wenig Aussicht auf Verbot
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27.10.2010, NRZ: NPD-Aufmarsch: Bislang keine Verbotsgrunde
NRZ / Essen,Mittwoch, 27.10.10
NPD-Aufmarsch: Bislang keine Verbotsgründe
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27.10.2010, Borbeck Kurier: Kundgebung in Borbeck
Borbeck Kurier / Essen-Borbeck,Mittwoch, 27.10.10
Kundgebung in Borbeck
Neo-Nazi-Aufmarsch am 9. November
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26.10.2010, WAZ/NRZ: NPD will am 9. November in Borbeck marschieren
WAZ/NRZ / Essen,Dienstag, 26.10.10
NPD will am 9. November in Borbeck marschieren
Zum Jahrestag des Pogroms von 1938 planen Rechtsextreme eine "Mahnwache" - zum Gedenken an die Mauertoten. Bündnis stellt sich quer
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24.10.2010, Pressemitteilung: NPD-Aufmarsch am 9.11. in Borbeck verbieten!
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