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Seitenübersicht

9. November: Jährlich wiederkehrendes Gedenken zur Reichspogromnacht

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Vielen Essenern ist es ein besonderes Anliegen, den 9. November nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Für den 9. November 2011 rief Essen stellt sich quer um 18:00 zur Gedenkveranstaltung am Germaniaplatz in Borbeck auf. Am gleichen Abend aber marschierte die NPD in der Innenstadt auf. Also verkürzte man das Gedenken in Borbeck und begab sich zum Weberplatz.

  • Hier finden Sie alle Informationen zum Gedenken am 9. November
  • auf der Folgeseite finden sie unsere letzte Pressemitteilung und die nachträgliche Berichterstattung über den 9. November, wo oft über 'Essen stellt sich quer' und NPD gemeinsam berichtet wird.



Es hat aber auch weitere Veranstaltungen zum 9. November gegeben:

  • Die Gedenkveranstaltung der Stadt Essen begann um 19:00 Uhr in der Alten Synagoge
  • Ebenfalls am 9.November hat der Kurs Praktische Philosophie der Städtischen Realschule Überruhr zu einem Rundgang durch die Steeler City (siehe unten) eingeladen.
  • Im Essener Dom fand ein Ökumenischer Gedenkgottesdienst statt.
  • Am Freitag davor, dem 4. 11. gab es wieder einmal Rock gegen Rechts in Holsterhausen (siehe unten) .


Am 9. November 2010 veranstaltete u.a. die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) eine Buchlesung in der Essener Volkshochschule.

Am 9. November 2009 führte die Essener Antifa-Gruppe AEZ eine Demonstration in E-Borbeck durch - Zeitgleich marschierte die NPD am Borbecker Germaniaplatz auf.


Inhaltsverzeichnis

in Borbeck

Reden auf der Veranstaltung

Wir haben von einigen Rednern die Redemanuskripte erhalten, die wir hier gern dokumentieren.


Rede für 'Essen stellt sich quer' und für das Anti-Rassismus-Telefon

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Mein Name ist Gabriella Guidi.

Ich spreche hier für den Verband Essen stellt sich quer, der diese Veranstaltung - mit anderen - initiiert hat und für das Anti-Rassismus-Telefon Essen.

Es ist gar nicht so schwierig, für beide Organisationen gleichzeitig zu sprechen. Beide Organisationen, wir alle, die wir hier zusammen sind - alle, die den Aufruf vom Essen stellt sich quer unterschrieben haben - wir alle sind hier, weil in Deutschland Schreckliches passiert ist und wir nicht wollen, dass es wieder passiert.

Wir gedenken im Trauer den Opfern des 9. November 1938 und der nachfolgenden Schreckenszeiten.

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Berlin, 23.09.1941
(Bundesarchiv, Bild 183-R99993 /
CC-BY-SA / verändert)
Wir alle kennen den 9. November 1938. Es war ein wichtiger Tag im Übergang zum tödlichen Terror gegen die Juden. Am Ende der Terrorherrschaft der Nazis standen:
  • Über 2000 Essener ermordete Jüdinnen und Juden .
  • Sechs Millionen Juden, eine halbe Million Sinti und Roma, Homosexuelle, unendlich viele Demokraten, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftlern, bekennenden Christen, Pazifisten und anderen Gegnern der Nazis als Opfer.
  • Ein Weltkrieg mit 55 Millionen Toten.

Mehrmals haben die Nazis hier in Borbeck gerade am 9. November versucht, einzumarschieren. Wir freuen uns, dass es ihnen in diesem Jahr nicht gelungen ist.

Wir alle, die hier sind, finden ekelerregend, dass die Neonazis gerade an so einem Tag versuchen, ihre Gewaltideologie zu verbreiten. Diesen Ekel teilen z.B. auch viele ältere Bürger von Borbeck und Umgebung, die zu Recht den Neonazis die Schrecken des Krieges vorwerfen, die sagen: "wir wollen nie wieder verängstigt in Keller sitzen" wie sie es während des Krieges machen mussten.

Heute verbreiten die Neonazis wieder Angst und Schrecken: Diesmal sind es die Einwanderer und die Andersdenkenen auf die sie sich stürzen. Im Namen des Deutschtums, der Kultur des Abendlandes versuchen sie unserer Gesellschaft eine Spaltung aufzwingen:

Wie die Juden damals, sind heute die viele Menschen mit Migrationshintergrund unsere Mitbürger! Wir müssen uns bewusst sein, welche katastrophalen Auswirkungen Rassismus und Menschenverachtung hat. - Nicht nur den Schrecken, den diese neue Nazis ohne Uniform verbreiten, sondern auch den Rassismus, der sich breit in unsere Gesellschaft reinfrisst.

Vergessen wir nicht:

  • Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
  • Rassismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!


Rede für die 'Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes'

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Hallo! Ich heiße Steffen und ich spreche für die Ortgruppe Essen der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten".

6 Millionen ermordete Jüdinnen und Juden - das ist eine Zahl, unter der sich keiner so richtig was vorstellen kann.

Ein Schicksal kann jedoch während einer Redezeit erzählt werden: Das von Elly Loewenstein.


Elly Löwenstein lebte direkt am Borbecker Bahnhof in der Borbecker Str. 136. Sie verlor ihren Mann, Max Loewenstein, der sich noch vor der sogenannten "Arisierung" seines Geschäftes 1938 durch die Firma Lembeck das Leben nahm. Von dem Kaufpreis, der von dem Geschäftsmann Fritz Korsch aufgebracht wurde, sah Elly nichts. Das Geld wurde sofort als jüdischer Besitz beschlagnahmt.

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Paris, Juni 1942
(Bundesarchiv, Bild 183-N0619-506 /
CC-BY-SA / verändert)
Ihre älteste Tochter Edith musste bereits 1933 nach Frankreich fliehen. Dort kämpfte sie während der faschistischen Okkupation von 1940-1949 in der Résistance an vorderster Front.

In den Nächten vom 9. bis 11. November 1938 versteckte sich Elly auf dem Dachboden ihrer Wohnung. Von dort aus konnte sie beobachten, wie faschistische Schlägerbanden und Teile der Bevölkerung am Borbecker Markt ihrem antisemitischen Hass freien Lauf ließen und die zahlreichen ansässigen jüdischen Geschäfte verwüsteten.

Ihre jüngste Tochter Gertrud floh kurz nach der Pogromnacht nach Australien. Als sie 1951 nach Essen zurückkehrte, erfurh sie noch, dass ihre Mutter Elly Loewenstein laut Todeserklärung des Amtsgerichts Essen am 31. Dezember 1945 an "Kriegseinwirkungen" gestorben sei.

Das ist nur eines von vielen Einzelschicksalen, die sich in Deutschland zugetragen haben.

73 Jahre nach diesen Pogromen sieht es die Bundesregierung offenbar als unnötig an, eine Partei zu verbieten, die sich offensichtlich als Erbe der NSDAP versteht, verurteilte Gewalttäter auf ihre Wahllisten setzt und mit einer Demonstration zum Thema "Mauertote" am 9.11. in Borbeck allen Antifaschisten und vor allem den Opfern der Pogromnacht ins Gesicht lacht.

Die Verfassungsrichter hatten während des Verbotsverfahrens 2003 deutlich gemacht, dass ein erneutes Verbotsverfahren durchaus möglich ist. Wir meinen: Auch ohne die 20% Informationen, die von bezahlten sogenannten Vertrauensleuten des Verfassungsschutzes kommen, hat man genug Argumente und Belege von Internetseiten und Redebeiträgen zusammen, um die NPD zu verbieten.

Die VVN-BdA hat auf Demonstrationen und an Infoständen letztes Jahr über 5000 Argumente gegen die rechtsradikale NPD und für ein erneutes Verbotsverfahren gesammelt, um sie den Innenministern vorzulegen.

Die Innenminister jedoch schwadronieren über linke Gewalttäter, versuchen Linke und Rechte im "Extremismus"-begriff zusammenzufassen und stellen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die in Dresden bei kältester Temperatur ihre Bürgerrechte auf Meinungsfreiheit und legitimen Protest gegen Geschichtsverdreher ausüben mit einer Datenüberwachung unter Generalverdacht.

Ein Verbot der NPD ist keine Frage der Möglichkeit, sondern eine Frage des politischen Willens und die Frage in welcher Gesellschaft wir leben möchten.


Rede für den Deutschen Gewerkschaftsbund

DGBLogo.pngLiebe Akteure des Bündnisses „Essen stellt sich quer“,

sehr geehrte Anwesende, meine Damen und Herren,

die Terrornacht vom 09. auf den 10. November 1938 war der Auftakt einer gelenkten und systematischen Vernichtungskampagne sowie eine kollektives Wegschauen,

  • als Synagogen angezündet wurden,
  • als jüdische Geschäfte geplündert und zerstört wurden,
  • als man Menschen jüdischer Herkunft ihrer Menschenwürde beraubte, indem man sie wie Vieh behandelte.

Es war ein Wegschauen aus Furcht, aus Gleichgültigkeit oder es geschah in stillem Einverständnis.

Auch Tausende von Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen haben in der Zeit der NS-Diktatur ihr Leben gelassen. Bis in die Gegenwart gibt es immer wieder Gewerkschaftsveranstaltungen, die von Rechtsradikalen gestört und angegriffen werden. So z.B. am 1. Mai diesen Jahres in Niedersachsen.

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Rußland, Dezember 1941
(Bundesarchiv, Bild 183-B19030 /
CC-BY-SA / verändert)
Am 9. November 1938 waren Menschen jüdischer Herkunft die Opfer einer menschenverachtenden Ideologie.

Doch mit dem Gedenken an diesen Tag kann es nicht nur darum gehen, an diese Gräueltaten der Vergangenheit zu erinnern und der Opfer zu gedenken, sondern auch darum, die Gegenwart zu betrachten.

Auch heute noch werden jüdische Friedhöfe geschändet. Auch heute noch werden Menschen bzw. Minderheiten in diesem Land und in dieser Stadt aufgrund ihrer Religion, ihrer Ethnie oder ihrer Herkunft verfolgt oder diskriminiert.

Als Erinnernde und Mahnende wir sind aufgerufen, dagegen anzugehen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert seit geraumer Zeit ein Verbot der NPD als rassistische, nationalistische, antisemitische und somit demokratiefeindliche Partei.

Rechtsextremismus darf kein Bestandteil einer demokratischen Kultur der Meinungsfreiheit sein.

Gleichzeitig zeigt sich Rechtsextremismus zunehmend ‚anpassungsfähig‘ und wird dadurch zu einer noch größeren Gefahr.

Er ist nicht mehr so leicht auszumachen, da er zum einen zunehmend jugendliche Subkultur kopiert oder beispielsweise mit der Kritik an einem sogenannten ‚völkervernichtenden Liberalkapitalismus‘ versucht, aktuelle politische Themen aufzugreifen.

Darüber hinaus scheint es wichtig, die Gefahr eines derzeit wachsenden – weil breitentauglichen – Rechtspopulismus in ganz Europa zu erkennen und diesem nicht nur auf institutioneller Ebene, sondern auch und vor allem auf zwischenmenschlicher Ebene entschieden entgegenzutreten.

Wenn wir eines in unserer Gesellschaft und somit auch in unserer Stadt brauchen, dann sind es Menschen mit Zivilcourage.

Und das sind Menschen, die nicht wegschauen. Es sind Menschen, denen etwas nicht gleichgültig ist oder die mal eben nicht einverstanden sind.

Und es sind jene Menschen, die Erinnerung wachhalten. Deshalb, sehr geehrte Anwesende, meine Damen und Herren, danke ich dem Bündnis „Essen stellt sich quer“, dass es diese Veranstaltung organisiert und dafür entsprechend mobilisiert hat sowie Ihnen und Euch allen für das heutige Dabeisein.

Ich hätte es sehr befürwortet, wenn die Essener Polizei als Ordnungs- und Genehmigungsbehörde die heutige Kundgebung der NPD in der Essener Innenstadt verboten hätte.

Denn der 9. November ist ein Tag des Gedenkens an Millionen ermordeter Menschen in Deutschland und Europa und es darf schlichtweg nicht wahr sein bzw. bleiben, dass Rechtsextremisten – insbesondere an diesem Tag – erneut eine Versammlung in der Stadt Essen genehmigt wird.

Daher rufe ich Sie und Euch auf, im Anschluss an unsere Kundgebung gemeinsam zum Weberplatz in die Essener Innenstadt zu fahren, um genau das couragiert und lautstark deutlich zu machen.

Vielen Dank.


Es sprach Christian Lorenz, DGB-Jugendbildungsreferent


Rede für die ev. Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim

EvKirchBoVoLogo.pngLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Borbecker,


es ist gut, das wir heute hier zusammengekommen sind und niemand von uns gesagt hat: "Da habe ich nichts mit zu tun! Das geht mich nichts an! Da sollen sich andere drum kümmern! Ich habe genug mit mir selbst zu tun!"

Denn so hat es damals angefangen. Und so fängt es ja immer an. So ist es gut, dass wir heute hier und nachher auf dem Weberplatz ein deutliches und klares Zeichen setzen gegen den Versuch der NPD, das Gedenken an die schrecklichen Geschehnisse der Pogromnacht 1938, an die heute überall in Deutschland und auch in Essen zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste erinnern, durch ihre sogenannte Mahnwache auf dem Weberplatz herabzuwürdigen.

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Wilna, Litauen 25.07.1941
(Bundesarchiv, Bild 183-R99291 / CC-BY-SA / verändert)
Da müssen wir Flagge zeigen, da kann, da dürfte niemand sagen: "da habe ich nichts mit zu tun." Und deshalb ist es aus meiner Sicht so wichtig, an den 9. November 1938 zu erinnern: Vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Mitbürgern wurden geplündert und zerstört, Menschen jüdischen Glaubens wurden misshandelt, verhaftet, deportiert, ermordet. Auch hier in Borbeck. Die Stolpersteine auch in Borbeck weisen darauf hin und erinnern uns. Dieses Pogrom war das öffentliche Fanal für das, was dann folgen sollte: der Völkermord am europäischen Judentum.

Wir sind es den Opfern schuldig, uns zu erinnern – auch nach so vielen Jahren noch. Wir sind es uns selbst und den nachfolgenden Generationen schuldig uns zu erinnern, und zwar solange, bis wir all unsere Kraft, all unser Tun und Denken für die Bewahrung des Lebens, für den Frieden und die Gerechtigkeit, für den Erhalt der Demokratie einsetzen. Denn nur im Erinnern werden wir begreifen, wie dünn die Haut ist, die wir Kultur nennen und die es uns ermöglicht, miteinander zu leben, ohne übereinander herzufallen. Die Erinnerung mahnt uns, wie wenig es bedarf, dass Menschen ihre Überzeugungen und Werte, ihre Kultur und ihren Glauben verraten und aus freundlichen Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten so schnell die einen zu Tätern und die anderen zu Opfern werden und wieder andere zu Zuschauern, die ihre Hände in Unschuld waschen.

Nur wer sich erinnert, kann eine menschenwürdige Zukunft für alle gestalten. Und nur, wer sich erinnert, weiß, wie notwendig und wichtig es ist, dass wir heute hier sind und sagen: "Ja, da habe ich was mit zu tun! Das geht mich sehr wohl etwas an! Selbstverständlich ist das auch meine Sache! Da werde ich mich drum kümmern!"


Wir sind verantwortlich, wir können, wir müssen etwas tun.

  • Den Anfängen wehren,
  • uns gegen nazistisches Gedankengut stellen,
  • gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Position beziehen.

Ich danke Ihnen.


Es sprach Christoph Ecker, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Borbeck - Vogelheim



03.11.2011, NRZ: Bündnis ruft auf zur Demo gegen Rechts

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NRZ / Essen,Donnerstag, 03.11.2011

Bündnis ruft auf zur Demo gegen Rechts


Das Bündnis "Essen stellt sich quer" ruft auf zu einer antifaschistischen Gedenkkundgebung und Demonstration am 9. November um 18 Uhr auf dem Germaniaplatz in Borbeck.

Der 9. November ist der 73. Jahrestag der Pogrome, die auch in Essen den Übergang von der Repression zum tödlichen Terror gegen Juden darstellen. Die Demonstration soll aber auch daran erinnern, dass am 9. November der vergangenen Jahre rechte Kundgebungen in Borbeck stattfanden.

Das Bündnis, dem mehr als 100 Personen aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen angehören, will deutlich machen, dass das Gedenken an die Novemberpogrome und der Widerstand gegen Neonazis fest in der Bevölkerung verankert sind.

Pressemitteilung vom 02.11.2011

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Essen stellt sich Quer

Bündnis
- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
c/o Anti-Rassismus-Telefon
Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
T/Fax: 0201 - 23 20 60

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02.11.2011

Presseerklärung: Antifaschistisches Gedenken am 9. November in Borbeck

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ ruft, unterstützt von über 100 Persönlichkeiten aus Politik, Initiativen, Kirchen, Vereinen und Jugendorganisationen zu einer antifaschistischen Gedenkkundgebung und Demonstration am 9. November.

Der 9. November ist der 73. Jahrestag der Pogrome, die in Deutschland und auch in Essen den Übergang von der systematischen Repression zum tödlichen Terror gegen Juden darstellten. Diesem Gedenken ist die Aktion gewidmet.

Die Demonstration soll aber auch daran erinnern, dass ausgerechnet am 9. November der vergangenen beiden Jahre, Neonazis in Borbeck aufmarschierten, um im Schein brennender Fackeln ihre menschenverachtenden Inhalte zu verbreiten.

Das Bündnis hofft auf eine breite Teilnahme an den Aktionen, um deutlich zu machen, dass in Essen und in Borbeck, das Gedenken an die Novemberpogrome und der Widerstand gegen Neonazis heute fest in der Bevölkerung verankert sind.

Die Auftaktkundgebung beginnt am 9. November um 18:00 Uhr auf dem Germaniaplatz.


Pressemitteilung vom 16.10.2011

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Essen stellt sich Quer

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16.10.2011


Presseerklärung: Antifaschistische Gedenkaktion am 9. November in Borbeck
– Aufruf trifft auf große Resonanz


Das Bündnis „Essen stellt sich quer“, plant für den 9. November eine antifaschistische Gedenkaktion in Essen Borbeck.

„Wir wollen an die Überfälle der Nazis in der Reichspogromnacht erinnern und damit deutlich machen, dass es ein Skandal ist, wenn heute Neonazis immer wieder in unserer Stadt aufmarschieren, so, wie es in den letzten beiden Jahren am 9. November in Borbeck passiert ist.“

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ ist sehr zufrieden mit den ersten Reaktionen auf den Aufruf. Knapp einhundert Erstunterzeichner/innen liegen vor. Bundes- und Landtagsabgeordnete, Pfarrer, Gewerkschafter/innen, Betriebs- und Personalräte, ein breites Spektrum der Kommunalpolitik, Vertreterinnen von Jugendorganisationen, Bürgerinitiativen und der Friedensbewegung machen die Breite der Unterstützung deutlich.

Am 20. Oktober wird zu einer Bürgerversammlung zur Vorbereitung der antifaschistischen Aktivitäten eingeladen:



Bürgerversammlung:

Zur Information und Vorbereitung laden wir zu einer Bürgerversammlung ein:

  • am Donnerstag, 20.10.2011 um 19.00 Uhr
  • in das Gemeindezentrum der Dreifaltigkeitskirche,
  • Stollbergstraße 54, Borbeck

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind von der Veranstaltung auszuschließen.


Anlagen:



Aufruf zum 9. November 2011

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Seite 1/2

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Essen stellt sich Quer
Bündnis gegen
Rassismus und Rechtsradikalismus
c/o Anti-Rassismus-Telefon

Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
T/Fax: 0201 - 23 20 60

Aufruf zum 9. November

Zweimal in Folge haben NPD Essen und ihre Anhänger, die Freien Nationalisten, ausgerechnet am 9. November eine Kundgebung auf dem Germaniaplatz in Borbeck abgehalten. Mit den symbolisch mitgeführten Fackeln haben sie die Brandnacht des 9. November 1938 auf ihre Art „zelebriert“, eine Verunglimpfung und Verhöhnung der jüdischen Opfer des Faschismus, eine Missachtung des Gedenkens an die Pogromnacht.

Wie in ganz Deutschland brannten auch in Essen vor 73 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November die Synagogen. Auch in Essen wurden Geschäfte und Wohnungen von SS-Schergen zertrümmert, jüdische Bürger verhaftet, zusammengeschlagen, in KZ verschleppt, ermordet. Mit der Reichspogromnacht wurde ein weiteres Kapitel der Entrechtung und Verfolgung jüdischer Menschen eingeleitet. Es endete in den Gaskammern von Auschwitz, Treblinka, Majdanek, Belcek, in einer millionenfach industriell organisierten Massenvernichtung von Menschen, in einem in der bisherigen Geschichte einmaligen Verbrechen. Über 2000 Essener Jüdinnen und Juden wurden in Vernichtungslagern ermordet oder durch Kommandos der Faschisten in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten des Ostens erschossen.

Wir verwahren uns dagegen, dass die Nazis diesen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust missbrauchen, um in Borbeck oder in anderen Essener Stadtteilen rassistische, volksverhetzende, antisemitische und nationalistische Reden zu halten. Wir fordern die Polizeipräsidentin auf, jegliches Auftreten dieser braunen Horde in Essen zu verbieten.

Verhindern Sie mit uns, dass Nazis in Borbeck oder anderswo in Essen ganz besonders an diesem Datum aber auch an anderen Tagen aufmarschieren. Unterstützen Sie diesen Aufruf und kommen Sie zur Demonstration und Gedenkkundgebung an die Pogromnacht am 09. November nach Borbeck.

Am 9. November beginnt die Auftaktkundgebung
um 18.00 Uhr am Germaniaplatz, Borbeck

Zur Information und Vorbereitung laden wir ein zu einer
Bürgerversammlung
am Donnerstag, 20.10.2011 um 19.00 Uhr
in das Gemeindezentrum der Dreifaltigkeitskirche, Stollbergstr. 54

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Seite 2/2

Den umseitigen Aufruf unterstützen bisher (Stand: 6.10.2011):


Britta Altenkamp, SPD-MdL; Hermann und Marion Baur, DKP Essen; Muhammet Balaban, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Essen; Bärbel Beuermann, Die Linke MdL; Mehmet Bingöllü, Essener Friedensforum; Gerd Bierikoven, Borbeck, Vorstandsmitglied „Essen steht AUF“; Alfred Bongers, Arbeitskreis Vogelheimer Bürger e.V.; Helmut Born, Betriebsratsvorsitzender, ver.di-Landesbezirksvorstand; Bernd Brack, Ehrenvorsitzender von ProAsyl; Karla Brennecke-Roos, SPD-Ratsfrau; Rainer Burk, Essen; Jörg Bütefür, Fraktionsgeschäftsführer Die Linke; Inge De Caerlé; Christa Clausen,DFG/VK; Alice Czyborra, VVN-BdA Essen; Arturo Holuigue de la Vega, SPD-Ratsherr; Günter Düsing, DKP Essen; Ilona Deymann, DKP Essen; Metin Dursun, Kurdischer Verein; Gerd Deumlich, VVN-BdA Essen; Birgit Dinkelbach-Schlegel, Essener Friedensforum; Stefan Dolge, Die Linke, Mitglied der Bezirksvertretung VIII; Dr. Thorsten Drewes, Vorstandssprecher von Bündnis90/Die Grünen, stellvertretender Bezirksbürgermeister Borbeck; Anke Dussmann; Ralf Elsner, Seniorenbeirat Die Linke; Ralf Fischer, Kreisvorstand Die Linke; Rolf Fliß, Bürgermeister der Stadt Essen, Bruni Franke, Journalistin; Wolfgang Freye, Fraktionsvorsitzender Die Linke beim RVR; Kai-Uwe Gaida, Personalratsvorsitzender der Stadt Essen; Marijke Garretsen; Kai Gehring, MdB Bündnis90/Die Grünen; Theresa Giancotti Trautvetter, Essener Friedensforum; Gabriele Giesecke, stellvertr. Fraktionsvorsitzende Die Linke; Heinz Giesen, VVN-BdA Essen; Erika Goniczewski, DKP Essen; Gabriella Guidi, Anti-Rassismus-Telefon; Heinz Hammer, Vors.der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Essen; Rolf Hempelmann, SPD-MdB; Nina Herff, Ratsfrau Die Linke; Walter Hilbig, Vorsitzender der Naturfreunde Ortsgruppe Bredeney; Petra Hinz, SPD-MdB; Irmgard Huber-Schermeier; Prof. Wolfgang Hufschmidt; Monika Jennis, Essener Friedensforum; Claudia Jetter; Attac-Netzwerk Essen; Ingrid Jellema, VVN-BdA; Olaf Jellema, Pfarrer; Daniela Kämper, SPD-Ratsfrau; Alfred Keienburg, pax christi Bistum Essen; Dietrich Keil, Ratsherr „Essen steht AUF“; Patrik Köbele, DKP-Kreisvorstand; Andreas Koerner, Vorstand Historischer Verein Essen, verantw.für Verlegung der Stolpersteine; Marion Köster, DKP-Bezirksvorsitzende Ruhr-Westfalen; Peter Köster, Betriebsrat, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG Bau-MEO; Sophia Krause, Vorsitzende Jusos Essen; Jörg Kuhlmann, Vorsitzender der GEW Essen; Hans Peter Leymann-Kurtz; Fraktionsvorsitzender Die Linke; Ulla Lötzer, MdB stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag; Lucien Luckau, Jusos Essen; Christian Lorenz, Jugendbildungsreferent des DGB Region MEO; Ulrich Macher, Friedensinitiative Borbeck; Siw Mammitzsch, DKP Kreisvorstand Essen; Erika und Erich Markowski, DKP Essen; Dietlinde Mayer, Anti-Rassismus-Telefon; Bernhard Menzemer, Pfarrer; Siegfried Meyer, Ehrenvorsitzender Bürgerliste Nord; Frank Müller, SPD-Ratsherr; Christine Müller-Hechfellner, Ratsmitglied Bündnis90/Die Grünen; Patrick Münch, Attac; Prof. Dr. Renate Nestvogel, UDE, Fachbereich Bildungswissenschaft; Alexander Nolte, Jusos Borbeck; Bruno Neumann, 1. Essener IG Metall-Bevollmächtigter; Azize Oguz, Spitzenkandidat Linke Liste zur Integrationswahl; Birgit Petereit, Kreissprecherin Die Linke; Angela Petersen, Betriebsratsvorsitzende; Juliane Pilz, Sprecherin Essener Friedensforum, DFG-VK; Dagmar Poschmann, Bezirksbürgermeisterin Borbeck; Axel Rademacher, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap; Margret Rest, VVN-BdA Essen; Barbara Rienas, Die Linke Bezirksvertreterin Bezirk IV; Max Rodermund, Bezirksschülervertretung, SDAJ; Klemens Ross, ProAsyl; Karl-Heinz Sabellek, DKP Katernberg; Dieter Schermeier; Hiltrud Schmutzler-Jäger, Bündnis90/Die Grünen Fraktionssprecherin; Karin Schnittker, DKP-Kreisvorstand Essen; Paul Schnittker, Sprecher der VVN-BdA Essen; Andrea Scholz; Luise Scholz, DKP-Altendorf; Ulrike Schreiner-Menzemer, Pfarrerin; Eberhard Schweitzer, MLPD Essen; Herbert Seiffert, Die Linke; Kaveh Shoaei, Antirassismus-Telefon; Waltraud Steuer, BG45-Hartz4-Netzwerk Essen; Alois Stoff, DFG/VK; Gabriele Stopschinski-Bungardt, Essen-Dellwig; Cornelia Swillus-Knöchel, Bezirksvertreterin Bezirk II; Olaf Swillus, Anti-Rassismus-Telefon; Julijan Tajnsek, DKP-Essen-Nord; Bernhard Trautvetter, Essener Friedensforum, GEW; Rosel Vadehra-Jonas, VVN-BdA Essen, Vorstandsmitglied der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis; Walter Wandtke, Ratsherr, Bündnis90/Die Grünen;


ViSdP: Essen stellt sich Quer, Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
c/o Anti-Rassismus-Telefon
Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
T/Fax: 0201 - 23 20 60



Weitere UnterstützerInnen (Stand 19. Oktober 2011)

 
  • Dunja Arens , Essen
  • Sebastian Foerster, SAV Sozialistische Alternative Dortmund
  • Andreas Jordan, Vorsitzender des Gelsenzentrum e.V. - Gemeinnütziger Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Gelsenkirchen;
  • Eckard Löser, ehem. Regionsvorsitzender des DGB MEO
  • Günter Lindtner, Mannheim
  • Mehrdad Mostofizadeh, MdL Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW
  • Gitta Wester, Jugendverband REBELL Essen


Bitte unterstützen Sie den Aufruf

Sie können als Einzelperson den Aufruf unterstützen! Wir benötigen dazu folgende Daten:
  1. Ihr Name (wird veröffentlicht)
  2. (ggf.) Funktion/Tätigkeit für eine Organisation (wird veröffentlicht)
  3. Telefon/Email/Brief-Kontakt (wird nicht veröffentlicht)


Bitte teilen Sie uns ihre Unterstützung mit:

  • via Fax (0201-) 23 20 60 (Anti-Rassismus-Telefon)
  • via Email an Info<a>Essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png
  • via Brief an Essen stellt sich quer / co. Anti-Rassismus-Telefon, Friedrich-Ebert-Str.30, 45127 Essen.


Vielen Dank!


in Steele

SchülerInnen erinnern in Steele (9. November 2011)

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Einladung

SchülerInnen erinnern an die Reichspogromnacht 1938 in Steele
9.November 2011 von 17.30 – 18.30 Uhr

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(Kaufhaus Moritz Coppel in Steele – Stoffabteilung – vor 1933 aus dem Archiv der Alten Synagoge Essen A.R.1347)


Am Mittwoch den 9. November, dem 73. Jahrestag der Reichspogromnacht, lädt der Kurs Praktische Philosophie der Städtischen Realschule Überruhr zu einem Rundgang durch die Steeler City ein. Vier illustrierte Familienbiografien bieten einen Einblick in das Leben von Steeler Bürgern jüdischen Glaubens vom Kaiserreich bis zu ihrer Vertreibung oder Ermordung im Nationalsozialismus. Bisher wenig bekannte Dokumente und Fotos aus den Essener Archiven werden begleitend dazu in einer Videoanimation vorgestellt.

„Nicht – weil wir uns als Täter fühlen, auch nicht – weil wir uns als Opfer fühlen, sondern weil es für uns Anlass zum Nachdenken gegeben hat, wie Menschen im Nationalsozialismus entrechtet wurden, die hier als Bekannte, als Freunde, als Sportkollegen, als Eltern, eben als Steeler Bürger gelebt haben“, antwortet ein 15 Jähriger auf die Frage nach der Ursache für so viel Engagement. Seine Mitschülerin fügt hinzu, dass sie sich über jede und jeden freut, die sie bei dieser Gedenkveranstaltung begleiten und unterstützen.

Der Rundgang beginnt bei gutem Wetter um 17.30 Uhr auf dem Grendplatz/ Ecke Bochumerstraße. Bei Regen findet die Veranstaltung zeitgleich im Kulturzentrum Grend statt.


Nach dem Ende der Veranstaltung besteht die Gelegenheit an der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Essen teilzunehmen


Weitere Informationen:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Katja Schütze
Kronprinzenstr. 15
45128 Essen
Tel: 0201/ 22 79 82
katja.schuetze<a>hu-bildungswerk.dePost_icon.png

in Holsterhausen

Fr.: 04.11.: Rock gegen rechts im Falkenzentrum Süd

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!


Das traditionelle Rock gegen Rechts im Falkenzentrum Süd!

  • Topping of Whipped Cream (Rock'nRoll)
  • Abnormal End (Metal)
  • Empty Day (Metal)

Ab 19 Uhr, Eintritt 3€.


Am Folgetag, Samstag ab 14:00 Uhr finden Workshops gegen Rechts statt (Teilnahme kostenlos).

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