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Seitenübersicht

9. November: Jährlich wiederkehrendes Gedenken zur Reichspogromnacht

Eq-9NovAktLogo.jpgVielen Essenern ist es ein besonderes Anliegen, den 9. November nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Dieses Jahr jährt sich die Reichspogromnacht zum 75. Mal.

Hier finden Sie Informationen über die Essener Aktionswochen von Essen-stellt-sich-quer und weitere Aktionen in Essen um den 9. November.

Diese Sonderseite berichtet über den Aufmarsch der NPD in Essen-Borbeck. Wieder einmal ein Versuch der NPD, den 9. November für ihre menschenverachtende Hetze zu missbrauchen.



RWE-logo.png120px-9Nov2013BlutPlakat.jpgAuf dieser Sonderseite dokumentieren wir die Auseinandersetzung über die von angeblichen "Fans" mit Gewaltandrohung abgesetzte Filmvorführung - und deren Ersatzvorstellung am 22.11. Hier geht es allgemein um das Problem von Rechtsradikalen bei RWE.



Termine der Aktionswochen im Überblick

 

  • Mittwoch 16.Oktober 18:00 Uhr Film "Blut muss fließen" , Melches-Hütte, AWO-Fanprojekt (für RWE-Fans und Fan-Clubs) Achtung! der verhinderte Termin wird am 22.11. im RWE-Stadion wiederholt!
  • Donnerstag, 17. Oktober 10:00 Uhr, Film "Blut muss fließen" , Lichtburg, Kettwiger Straße 36, Innenstadt Reservierungstelefon/VVK: 0201-231023 (für Schulen und Bildungsträger/Jugendgruppen)
  • Mittwoch, 23. Oktober 19:00 Uhr, Vortrag und Diskussion Nazi-Terror aufarbeiten!, im Heinz Renner Haus, Severinstraße 1
  • Freitag, 8. November 19.00 Uhr Konzert Rock gegen Rechts, Falkenzentrum Süd
  • Samstag, 9. November 14:00 Rundgang Geh Denken!, Willy-Brandt-Platz
  • NEU: Freitag, 22. November 18:00 Uhr Film "Blut muss fließen", Stadion Essen (Wiederholung des verhinderten Termins vom 16. Oktober)

Siehe auch die weiteren Aktivitäten rund um den 9. November


Inhaltsverzeichnis

Sonstige Presse

WAZ/NRZ, 20.11.2013 RWE setzt Zeichen gegen Rassismus

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 20.11.2013

RWE setzt Zeichen gegen Rassismus

Nazi-Doku wird Freitag im Stadion gezeigt


Mitte Oktober verhinderten Hooligans aus dem Umfeld von Rot-Weiss Essen die Filmvorführung „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ in den Räumen des Awo-Fanprojekts. Um ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen, haben sich RWE, das AWO-Fanprojekt und die Grundstücksverwaltung Essen dazu entschieden, die Dokumentation zum Thema Rechtsradikalismus am Freitag, 22. November, um 18 Uhr im größeren Rahmen im Stadion Essen zu zeigen.

Die preisgekrönte Dokumentation „Blut muss fließen“ von Regisseur Peter Ohlendorf zeigt den deutschen Journalisten mit dem Pseudonym Thomas Kuban während seiner neunjährigen verdeckten Filmrecherche im Rechtsrock-Milieu.

An die Filmvorführung schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Mit Regisseur Peter Ohlendorf diskutieren der Fanforscher und Publizist, Jonas Gabler, der Leiter der Koordinierungsstelle Fanprojekte der Deutschen Sportjugend, Michael Gabriel, sowie Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses „Essens stellt sich quer“ und Michael Welling, Vorstand von Rot-Weiss Essen.

Verweis auf Dokumentation zum RWE-Vorfall

Ausgelagert auf diese Sonderseite ist die vollständige Dokumentation über die Verhinderung der Filmaufführung am 16. Oktober und die Ersatzaufführung am 22. November.


WAZ, 11.11.2013 Pfeifkonzert übertönt rechtsextreme Propaganda

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WAZ / Essen,Montag, 11.11.2013

Pfeifkonzert übertönt rechtsextreme Propaganda

150 Polizisten trennten Demonstranten. Justizminister Thomas Kutschaty fordert NPD-Verbot


Die Reichspogromnacht zählt zu den schwärzesten Stunden deutscher Geschichte. Dass ausgerechnet die für ihre rechtsextreme Gesinnung bekannte NPD für den Tag, an dem sich die Verwüstung jüdischer Wohnungen, Geschäfte und Synagogen jährt, zu einer „Gedenkstunde für die Mauertoten“ aufrief, passte vielen Essener Bürgern nicht.

Weswegen das Bündnis „Essen stellt sich quer“ Bürger und Vertreter von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften für den Samstag zur Gegendemonstration auf dem Borbecker Marktplatz aufrief. Zur Mittagszeit standen sich dort ein Häuflein Rechtsextremer und ihre Gegner gegenüber – getrennt durch Absperrgitter und 150 Polizisten. So geriet der provozierende Aufmarsch zur erwarteten Farce.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) nannte die NPD-Aktion vor rund 200 Gegendemonstranten ein zynisches Signal gegen „Demokratie und Freiheit“ und betonte: „Es ist Zeit für ein NPD-Verbot“. Was die Provokateure, die mit einer Verstärkeranlage nach Borbeck gekommen waren, zu sagen hatten, ging im gellenden Pfeifkonzert der unter. Zwischenfälle blieben aus. Cla.P
Bildunterschrift:
NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) sprach sich bei einer Demonstration des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ für ein NPD-Verbot aus.   FOTO: KNUT VAHLENSIECK

Verweis auf Dokumentation zum NPD-Aufmarsch in E-Borbeck

Ausgelagert auf diese Sonderseite ist die vollständige Dokumentation über den Aufmarsch der NPD am 9. November in Borbeck und die Gegenaktionen von Essen-stellt-sich-quer.


NRZ, 08.11.2013 Erinnerung an die Pogromnacht

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NRZ / Essen,Freitag, 08.11.2013

Erinnerung an die Pogromnacht

Gedenken in Steele und in der Innenstadt


Mit verschiedenen Veranstaltungen gedenken die christlichen Kirchen, die jüdische Kultus-Gemeinde, die Stadt und Vereine am kommenden Sonntag der Reichspogromnacht, die sich vor 75 Jahren im nationalsozialistischen Deutschland ereignete.

Den Auftakt macht um 15 Uhr das Steeler Archiv. Dessen Mitglieder laden in die Steeler Friedenskirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 39, ein, um an die Brandschatzung der Steeler Synagoge am Isinger Tor und die Zerstörung jüdischen Lebens im Stadtteil zu erinnern. Anhand von Zeitungsberichten sowie Gerichts- und Gestapo-Akten aus der Zeit soll der Verlauf der Ereignisse nachgezeichnet werden. Eintritt frei.

Um 17 Uhr beginnen die christlichen Kirchen der Stadt in der AltKatholischen Friedenskirche, Bernestraße 1, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst unter dem Titel „Mit Psalmen Buße tun“. Die Predigt wird Dr. Matthias Ring, Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, halten. „Mit unserem Gottesdienst wenden wir uns gegen das Vergessen“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Essen.

Um 19 Uhr laden die Stadt Essen und die jüdische Kultus-Gemeinde zur Gedenkveranstaltung in die Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, ein. Oberbürgermeister Reinhard Paß spricht Grußworte, Hans-Hermann David Byron von der Kultus- Gemeinde hält eine Gedenkansprache. Für das Schlussgebet wird darum gebeten, dass Männer eine Kopfbedeckung mitbringen   wati

Schützenball, Tanz und Tombola am 75. Jahrestag des 9. November

Leserbrief: Mangelnde Sensibilität und Sachkompetenz

Original-Leserbrief (Veröffentlichung derzeit nicht bekannt)

Betreff: »Schützenball mit Tanz, Show und Tombola«, Westanzeiger, 06.11.2013

9. November 1938: Mit der faschistischen Reichspogromnacht fand der Auftakt zur industriell organisierten Judenvernichtung in Deutschland und Europa statt.

Diese Barbarei jährt sich 2013 zum 75. Mal. Antifaschistische rganisationen und jüdische Gemeinden führen in ganz Deutschland, so auch in Essen, Erinnerungs- und Aufklärungsveranstaltungen durch (siehe u.a.: http://www.essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:Hauptseite ).

Was macht der »Bürger-Schützenverein Altendorf 1760« an ausgerechnet diesem Tag? Er lädt ein zum »festlichen Hubertusball« mit »Marschklängen, Tanzprogramm und Partyband«, das alles mit feuchtfröhlichem Charakter«.

Dies zeugt, gelinde gesagt, von eingeschränkter politischer Kompetenz des Schützenvereins und zudem einer mangelnden Sensibilität gegenüber den Opfern des faschistischen Terrors.

Heinz-W. Hammer, Essen


Westanzeiger, 06.11.2013 Schützenball Tanz, Show und Tombola

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Westanzeiger / Essen,Mittwoch, 06.11.2013

Schützenball Tanz, Show und Tombola

Altendorfer Schützen laden zumHubertusfest am 9. November ein


Mit dem festlichen Hubertusball präsentiert sich in wenigen Tagen ein weiteres herausragendes Ereignis aus dem prallgefüllten Veranstaltungskalender des Bürger-Schützenvereins Altendorf 1760. So erlebt die Brauchtumsfeier am Samstag, 9. November, in der Aula der Gesamtschule Bockmühle eine Neuauflage.

Wie in den Vorjahren lädt die traditionsreiche Schützenfamilie wiederum alle Mitbürger des Stadtteils zur Teilnahme an diesem Bürgerfest ein. Der Beginn des Programms ist auf 19 Uhr angesetzt, der Einlass in den Saal erfolgt bereits ab 18.30 Uhr und ist für alle Besucher kostenlos.

Zum Auftakt des Festabends erwarten die Schützen den Einzug ihrer Vereinsmajestäten. Unter Marschklängen werden das ‚amtierende Altendorfer Königspaar Friedhelm I, Börsch und Lisa I. Sprang vom Hofstaat feierlich in den Saal geleitet. Zu den königlichen Pflichten gehört es an diesem Abend, langjährige Vereinsmitglieder und erfolgreiche Sportschützen zu ehren.

Das Tanzprogramm bestreitet die Partyband. Die Musikformation verfügt über ein vielschichtiges Repertoire, das alle Variationen von etablierten bis zu aktuellen Tanz- und Unterhaltungsrhythmen abdeckt. Darüber hinaus präsentieren die „Action-Girls“ der Tanzgarde Homberg einen Auftritt innerhalb der Programmfolge.

Neben den musikalischen Höhepunkten des Festes schüttet die Glücksgöttin das Füllhorn aus. Bei der großen Tombolaverlosung sind viele Preise abzuräumen. Die Besitzer der drei Hauptlose dürfen ihre Gewinne aus den Händen des Königspaares entgegennehmen.

Damit auch der feuchtfröhliche Charakter des Hubertusfestes nicht zu kurz kommt, haben die Schützen für die leiblichen Genüsse Bier-, Sekt- und Weinstände eingerichtet. Ebenso wie das deftige Speisenbüfett bieten sie eine verlockende Auswahl für alle Geschmacksvorlieben.

NRZ 18.10.2013 Liste der verbleibenden Termine der Aktionswoche

Am Ende des Artikel "Hooligans verhindern Neonazi-Filmdoku" (auf der Sonderseite zur RWE-Filmaufführung)


WAZ/NRZ 10.10.2013 Kinoanzeige: Blut muss fließen

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WAZ/NRZ / Essen, Rubrik Anzeigen, Donnerstag, 10.10.2013

Kinoanzeige: Blut muss fließen

Undercover unter Nazis


In Anwesenheit des Regisseurs Peter Ohlendorf

Astra: Mi, 20.15, ab 18 J.

02.10.2013 Pressemitteilung: "Aktionswoche" beginnt mit Kundgebungen gegen Pro NRW

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



Pressemitteilung
Beginn der Aktionswochen gegen
Neonazismus und Rechtspopulismus
wird vorverlegt -
Zwei Kundgebungen gegen Pro NRW am 5.10.2013
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
www.essen-stellt-sich-quer.de
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www.facebook.com/pages/
Essen-stellt-sich-quer

Essen, 02. Oktober 2013

Der geplante Beginn der Aktionswochen gegen Neonazismus und Rechtspopulismus von „Essen stellt sich quer“ wird vom 16. auf den 5. Oktober vorverlegt.

Beginnen sollten die Aktionswochen mit einem Filmtag am 16. Oktober, an dem für unterschiedliche Zielgruppen der Film „Blut muss fliessen… Undercover unter Nazis“ u. a. in der Lichtburg gezeigt wird.

Weil die rechtspopulistische und islamophobe Gruppierung „Pro NRW“ nun am Samstag, 5. Oktober im Rahmen einer Kurztournee gleich zwei Kundgebungen in Essen plant, hat „Essen stellt sich quer“ beschlossen dies zum Anlass zu nehmen den Beginn der Aktionswochen auf den 5. Oktober vorzuverlegen.

„Eigentlich sollen die Aktionswochen der Vorbereitung auf den 75. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November dienen. Das nun die Provokateure von Pro NRW wieder einmal mit einer Demo-Reisegruppe in Essen haltmachen und ausgerechnet vor zwei Flüchtlings-Notunterkünften demonstrieren wollen, begreifen wir von „Essen stellt sich quer“ als willkommene Gelegenheit denen wieder einmal zu zeigen das sie in Essen nicht erwünscht sind.“ …so der Sprecher von „Essen stellt sich quer“.
Alleine die Absicht in der Nähe der Dilldorfschule in Kupferdreh aufzumarschieren, wo, wie bekannt ist, überwiegend syrische Kriegsflüchtlinge untergebracht sind, zeigt das niederträchtige Denken dieser Gruppe die nicht davor zurückschreckt selbst gegen evtl. traumatisierte Menschen, die Verwandte und Bekannte im Bürgerkrieg in Syrien verloren haben, eine Drohkulisse aufzubauen. Eine solche politische Haltung ist für Demokraten unerträglich und darf in Essen keinen Raum bekommen. Deshalb wehren wir uns gegen diese Gruppe von fehlgeleiteten Möchtegern-Politikern mit zwei Aktionen…

Essen stellt sich quer ruft zu zwei Kundgebungen am Samstag, 5. Oktober in Essen auf:

  1. In Essen-Frintrop in der Straße „Im Neerfeld“ direkt an der Flüchtlingsunterkunft Walter-Pleitgen-Schule ab 12:30 Uhr. (Zugang zum Kundgebungsort über die Teisselstraße)
  2. In Essen-Kupferdreh in der Oslenderstraße (in direkter Nähe zur Flüchtlingsunterkunft Dilldorfschule) Treffen ab 14:00 Uhr, Beginn um 14:30 Uhr.

Jeder, der mit uns gegen Pro NRW demonstrieren möchte, besonders die Bürger der betroffenen Stadtteile, die die Flüchtlinge unterstützen möchten, ist bei unseren Kundgebungen willkommen.

Unsere Kundgebungen überschneiden sich zeitlich. Wir gehen davon aus, das eine große Zahl der Teilnehmer in Frintrop von dort aus nach Kupferdreh kommen um die dortige Kundgebung von „Essen stellt sich quer“ zu unterstützen.

Im Anhang zu dieser Pressemitteilung senden wir Erstinformationen zu unseren Aktionswochen gegen Neonazismus und Rechtspopulismus mit. Weitere Materialien sind abrufbar (Mail an: info@essen-stellt-sich-quer.de), bzw. werden in den nächsten Tagen gesondert veröffentlicht.


Weitere Aktivitäten & Termine in Essen um den 9. November

09.11.-30.11. Theater: Anne Frank Tagebuch

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 »Ich bin ein amüsanter Clown für einen Nachmittag.« (Anne Frank)

Sommer 1942: Acht Menschen tauchen unter. Sie sind Juden und verstecken sich vor der Verfolgung der Nationalsozialisten in einem Hinterhaus in Amsterdam. Eine von ihnen ist Anne Frank. In diesem Versteck schreibt sie ihr weltberühmtes Tagebuch. Es dokumentiert den Alltag der Untergetauchten, Annes Sehnsucht nach einem normalen Leben jenseits des Terrors und ihre Versuche, die Welt, die Menschen, die Politik, den Krieg zu begreifen. Im August 1944 wird das Versteck verraten. Im Alter von 15 Jahren stirbt Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Das Tagebuch der Anne Frank gilt als eines der eindrücklichsten Dokumente von Judenverfolgung, Terror und Krieg und ebenso als das wirkungsstarke literarische Vermächtnis einer begabten jungen Autorin.

 »Radfahren, tanzen, pfeifen, die Welt sehen, mich jung fühlen,
wissen, dass ich frei bin – danach sehne ich mich.
«

Zwanzig Menschen im Alter von 14 bis 76 Jahren werden Annes Worten ihre Stimmen geben. Denn auch im Jahre 2013 sollen sie gehört werden.

Mit Analia Connena Meier, Pedram Dastyari, Ralph Evers, Armin Goertz, Sebastian Hartmann, Ann-Kathrin Hundt, Julia Ingeli, Susanne Kirchhoff, Patricia Koscevic, Victoria Messenbrink, Willi Nienhaus, Carmen Obarowski, Bärbel Obiegbu, Barbara Pieronczyk, Katja Romanski, Anna Schrepper, Nora Schroers, Kalle Spies, Erika Taplick, Muriel Ullrich, Alessandra Wiesemann und Richard Wilke
Regie: Kerstin Plewa-Brodam · Dramaturgie: Sarah Jäger · Choreographie: Sabrina Klammer · Produktionsassistenz: Nina Sabath · Support Kostüme: Anke Kortmann · Ton: Mark Rabe · Dokumentation: Delil Ashad · Foto: Frank Vinken · Technik: Lennart Wölki, Heinz-Peter Brodam

Premiere: 9. November 2013 / 20 Uhr
in der (ehemaligen) Herz-Jesu-Kirche*, Am Buschgarten 8, Essen-Steele

weitere Termine: 10.11./18 Uhr, 22.11./20 Uhr, 23.11./17 Uhr und 20 Uhr, 24.11./18 Uhr, 28.11./20 Uhr, 29.11./20 Uhr u. 30.11./19 Uhr (zum letzten Mal)

(* Hinweise: Der Veranstaltungsort ist nicht beheizt! Bitte warme Kleidung/Decken mitbringen! Wegen begrenzter Parkplätze wird eine Anreise mit ÖPNV empfohlen; Die Herz-Jesu-Kirche ist direkt gegenüber dem S-Bahnhof Essen-Steele-Ost)
Verlagsrechte: S. Fischer Verlage, Frankfurt/Main

Eintritt Abendkasse: 14 € / erm. 10 € / VVK: 10 € / Gruppenerm. auf Anfrage
Infos/Kartenreservierung: 0201 - 55 46 01 oder info<a>studio-buehne-essen.dePost_icon.png
VVK: mittwochs von 18 bis 20 Uhr im STUDIO, Korumhöhe 11, Essen-Kray

Schüler der gymnasialen Oberstufe an der Erich Kästner-Gesamtschule stellen im Rahmen der Veranstaltungen in der Herz-Jesu-Kirche Arbeiten zum Projekt ›Spurensicherung: A.F.‹ aus.

Studio-Bühne Essen · Korumhöhe 11 · 45307 Essen
Tel. 0201 - 55 15 05 · Fax: 0201 - 55 49 35
info<a>studio-buehne-essen.dePost_icon.png
www.studio-buehne-essen.de

Als Preisträger der ›amarena Innovationsförderung 2013‹ wird das Projekt der Studio-Bühne Essen gefördert über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages; außerdem wird das Projekt mit einem Zuschuss der Bezirks­ vertretung der Stadt Essen sowie einer Zuwendung durch das Kulturbüro der Stadt Essen gefördert und unterstützt durch die ›Freunde und Förderer der Studio-Bühne Essen‹.

Mehr Informationen:


WAZ/NRZ, 27.11.2013 Drama auf begrenztem Raum

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 27.11.2013

Drama auf begrenztem Raum

Die Studio-Bühne Essen zeigt das „Anne Frank Tagebuch“. Das preisgekrönte Theaterprojekt wird in einer Kirche gespielt


Wie fühlt man sich, wenn man sich als 13-Jährige vor seinen Verfolgern verstecken muss? Anne Frank, die von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus mit Familie einen geheimen Unterschlupf vor den Nazis gefunden hat, bevor sie nur 15jährig im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgebracht wurde, gibt in ihrem Tagebuch darüber Auskunft. Es ist ein berührendes Dokument, das die Studiobühne Essen eindrucksvoll in Szene gesetzt hat.

Nicht mit einer Anne Frank und ihren Vertrauten arbeitet die Studiobühne, nein, gleich mit 20 Frauen und Männern, die dem geschriebenen Wort Ausdruck verleihen. Der Ort, an dem das Stück aufgeführt wird, erscheint dabei seltsam geeignet: Die stillgelegte HerzJesu-Kirche, kahl, erhaben in den Dimensionen, eiskalt, weil ungeheizt, lässt den Betrachter die Begrenztheit des Raumes, zugleich die Kälte und Unbarmherzigkeit des Schicksals jüdischer Verfolgter nachempfinden. Regisseurin Kerstin Plewa-Brodam findet zudem für die Enge dieses Lebens Requisiten, die bildhaft das Vegetieren zwischen wenigen Habseligkeiten beschreiben. Dramaturgin Sarah Jäger hat schwerpunktmäßig diejenigen Textpassagen herausgepickt, die das Drama beleuchten.

Katja Romanski, eine von vielen, die hier Anne Franks Worte zitieren, sagt, für sie wäre wichtig gewesen, zu begreifen, „dass es auch in furchtbaren Situationen so etwas wie Alltag gibt“. Dieser Alltag hieß: lautloses Verhalten zu bestimmten Zeiten, Konflikte, das karge Essen und vor allem Angst. Die Angst als ständiger Begleiter des Mädchens, das früh seine schriftstellerische Begabung unter Beweis stellte. Das Tagebuch wird brutal beendet. Ein anonymer Informant hat die Untergetauchten verraten. Auch für dieses Ende hat die Regisseurin ein expressives Bild gefunden. Eine der Schauspielerinnen schreibt mit Kreide „Hier endet Annes Tagebuch“ an die kahle Kirchenwand. Die Schauspieler haben vorher einer nach dem anderen schweigend den Raum verlassen.

Herz-Jesu-Kirche, Am Buschgarten 8, Restkarten: 55 46 01, www.studio-buehne-essen.de   DSG
Bildunterschrift:
Kerstin Plewa-Brodam

WAZ, 23.11.2013 Oberstufenschüler zeigen Anne-Frank-Ausstellung

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WAZ / Essen-Stadtteil,Samstag, 23.11.2013

Oberstufenschüler zeigen Anne-Frank-Ausstellung

Kooperation mit Studio-Bühne in der Herz-Jesu-Kirche


Steele. Schüler der Erich Kästner-Gesamtschule haben in Kooperation mit der Studio-Bühne ungewöhnliche Bilder gefunden, sich in die Gefühlslage der Anne Frank zu versetzen. Der Wunsch nach einem normalen Leben, die Sehnsucht nach Freundschaft und Liebe. All das zeigt die Oberstufe in einer Ausstellung, die am Freitag eröffnet wurde und noch bis Ende November in der stillgelegten HerzJesu-Kirche, Am Buschgarten 8, zu sehen ist. Gleichzeitig zeigt die Studiobühne dort ihr Stück „Anne Frank Tagebuch“.

Die Theatermacher hatten Schulen eingeladen, sich mit dem Mädchen Anne Frank zu beschäftigen. Die Arbeiten der Schüler – Fotos, Bilder, Materialkollagen, Reliefs sowie kleine Plastiken – beschäftigen sich nicht nur mit Anne Frank, sondern auch mit Christian Boltanski, einem der bedeutendsten Gegenwartskünstler Frankreichs. Sein Vater, Sohn jüdischer Eltern, überlebte die Besatzung Frankreichs durch die Nazis in einem Versteck unter den Küchendielen. Bei ihrer Spurensuche stießen die Schüler auch auf die Namen von jüdischen Mitbürgern aus Essen, die vor den Nationalsozialisten fliehen mussten. Dutzende dieser Namen markieren den Weg aus der Ausstellung in den Kirchraum, wo die Studiobühne ihr Stück zeigt. Die Ausstellung ist an den Aufführungstagen, 23., 24., 28., 29. und 30. November zu sehen. Restkarten für das Stück sind nur noch für heute (20 Uhr), Samstag, 30. November, und Donnerstag, 5. Dezember, zu haben.


Informationen unter: studio-buehne-essen.de
Bildunterschrift:
Beschäftigten sich künstlerisch mit Anne Frank: Ann-Christin Brod, Larissa Schmitz, Chantal Grimmelt und Austen Nyavedij (v.l.).

29.10.-11.11. Ausstellung "Pavillon des Nachdenkens" in der Marktkirche

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Pavillon20131109.jpg „Erinnern, erkennen, engagieren“ lautet das Motto einer Kampagne, mit der die evangelischen Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen an das Leid und die schrecklichen Folgen der Reichspogromnacht vor 75 Jahren erinnern wollen. Rund um den Jahrestag dieses Ereignisses am 9. November sind an vielen Orten Veranstaltungen gegen das Vergessen geplant. In der Essener Marktkirche regt der „Pavillon des Nachdenkens“ vom 29. Oktober bis 11. November dazu an, sich mit historischen Abläufen wie aktuellen Bezügen der damaligen Geschehnisse auseinanderzusetzen.

Am Abend des 9. November 1938 wurden überall in Deutschland jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger überfallen, ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört und ihr Hab und Gut geplündert. In vielen Städten, auch in Essen, setzten Nationalsozialisten die Synagogen in Brand und verschleppten zahlreiche Juden in Konzentrationslager. Heute gilt die Reichspogromnacht als Symbol für die Menschenverachtung der nationalsozialistischen Diktatur – und als Vorbote eines weitaus schlimmeren Verbrechens, des Völkermords an den europäischen Juden während des Zweiten Weltkriegs.

„Wir wollen uns ‚erinnern’, um mit unseren jüdischen Geschwistern zu trauern und zu gedenken, aber auch um aus der Erinnerung zu lernen. Wir wollen unseren Blick schärfen und ‚erkennen’, was jetzt und heute um uns herum geschieht. Und wir wollen aufmerksam sein und uns ‚engagieren’ – gegen Diskriminierungen, gegen Übergriffe und Gewalt in Worten und Taten, ob gegen einzelne Mitmenschen oder Menschengruppen“, erläutert Simone Enthöfer, Landesjugendpfarrerin der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend in NRW (aej).

Mit vielen kleineren und größeren Aktionen wollen junge Menschen um den 9. November herum der Pogromnacht gedenken. Die Ideen reichen von Ausstellungen über Lesungen, Theater, Interviews, Gottesdiensten, Konzertveranstaltungen, Kreativ- und Kunstevents bis hin zur Gedenkstättenarbeit. Der mobile „Pavillon des Nachdenkens“, der vom 29. Oktober bis 11. November in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, zu sehen ist, ist ein begehbarer Gitterkäfig, der aus dreißig Bauzaunelementen besteht. Im Innern erzählen zehn gestaltete Holzsäulen mit Symbolen und Gegenständen die Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Es gibt nur einen Weg hindurch, es wird immer enger, es gibt kein Zurück! Am Ende des Parcours besteht die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten und Spuren zu hinterlassen: Durch ein Gespräch, einen Eintrag in das Gästebuch oder eine interaktive Bildschirmpräsentation zum jüdischen Leben. Der Eintritt ist frei.

Der „Pavillon des Nachdenkens“ in der Marktkirche kann montags bis freitags von 10.30 bis 13.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 12 bis 14 Uhr besichtigt werden.


NRZ, 29.10.2013 „Pavillon des Nachdenkens“ lädt ein

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NRZ / Essen,Dienstag, 29.10.2013

„Pavillon des Nachdenkens“ lädt ein

Marktkirchen-Aktion erinnert an Pogromnacht


„Erinnern, erkennen, engagieren“ lautet das Motto einer Kampagne, mit der die evangelischen Jugendverbände in NRW an das Leid und die Folgen der Reichspogromnacht vor 75 Jahren erinnern wollen. Rund um den Jahrestag dieses Ereignisses am 9. November sind an vielen Orten Veranstaltungen gegen das Vergessen geplant.

In der Marktkirche (Markt 2 / Porschekanzel) regt der „Pavillon des Nachdenkens“ ab heute bis 11. November dazu an, sich mit historischen Abläufen wie aktuellen Bezügen der damaligen Geschehnisse auseinanderzusetzen. Der mobile „Pavillon“ ist ein begehbarer Gitterkäfig, der aus 30 Bauzaun-Elementen besteht. Im Innern erzählen zehn gestaltete Holzsäulen mit Symbolen und Gegenständen die Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Am Ende des Parcours besteht die Möglichkeit, Spuren zu hinterlassen. Mehr Infos im Netz unter: marktkirche-essen.de

10.11., 15:00 Uhr Was geschah vor 75 Jahren in Steele?

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75 Jahre des Novemberpogroms. Was geschah in Essen-Steele? Eine Rekonstruktion in Szenen, Bildern und Texten. Mit Texten von Ingrid Niemann und Ludger Hülskemper-Niemann, szenischen Darstellungen von Marianne Kleine-Frauns-Niehues und SchülerInnen der Frida-Levy-Gesamtschule und musikalischer Begleitung durch Birgit Schmitz. Im Gemeindezentrum der Ev. Friedenskirche Essen-Steele.

Was geschah im November 1938 in Essen Steele? Die Brandschatzung der Steeler Synagoge am Isinger Tor, die Zerstörung aller noch vorhandenen jüdischen Geschäfte und fast aller jüdischen Wohnungen und die Verhaftung von mehr als 20 jüdischen Männern waren lange aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. Anhand von Zeitzeugenberichten, Gerichts- und Gestapoakten soll eine Rekonstruktion der damaligen Ereignisse in Text und Bildern versucht werden. Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Königssteele und des Steeler Archivs.


NRZ, 31.10.2013 Die Schrecken der Pogromnacht in Steele

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NRZ / Essen-Stadtteil,Donnerstag, 31.10.2013

Die Schrecken der Pogromnacht in Steele

In Kooperation von Steeler Archiv und Evangelischer Kirchengemeinde erinnert eine Rekonstruktion in Szenen, Bildern und Texten an die tragischen Geschehnisse des 10. November 1938


Von Michael Heiße

Steele. Die Nacht des 9. auf den 10. November 1938, auch Pogromnacht genannt, steht wie kaum ein anderes Datum für die Gräueltaten des NS-Regimes. Auch die Steeler Synagoge am Isinger Tor ging damals in Flammen auf. Die Evangelische Kirchengemeinde Steele und das Steeler Archiv wollen gemeinsam nachhaltig und eindrucksvoll an dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte erinnern.

Ludger Hülskemper ist Lehrer für Geschichte an der Frida-Levy-Gesamtschule an der Varnhorststraße. Gemeinsam mit seiner Frau Ingrid Niemann beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Steele, der beide sogar ein Buch widmeten. Bereits vor 19 Jahren erschien unter dem Titel „Vom Geleitbrief zum gelben Stern“ ein Band über 450 Jahre jüdisches Leben in Steele. Darin zeichnen die Autoren die Geschichte Steeler Juden nach, die bereits 1491 begann und mit den nationalsozialistischen Deportationen der Jahre 1941/42 endete.

Seit jeher fühlte sich das Lehrerehepaar – Ingrid Niemann arbeitete bis zu ihrer Pensionierung am Gymnasium an der Wolfskuhle – nicht nur der Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse, sondern auch der historischen Aufklärung dieser verpflichtet. Dies erklärt ihr aktuelles Engagement zum 75. Jahrestag des Novemberpogroms – eine „Rekonstruktion in Szenen, Bildern und Texten“ am Sonntag, 10. November, von 15 bis 16.30 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Friedenskirche an der Kaiser-Wilhelm-Straße.

„Wir wollten etwas machen, das sich von den zahlreichen Veranstaltungen zum Thema bewusst abhebt“, beschreibt Ludger Hülskemper die Intention. Daher beziehen sich die von ihm und seiner Frau geschriebenen einleitenden und auch gelesenen Texte zwischen den drei Spielszenen ganz bewusst einzig und allein auf die Geschehnisse der Pogromnacht in Steele.

Eine Gruppe von insgesamt zehn Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Schüler der der Klassen 9, aber auch aktueller Abiturienten und ehemalige Schulabsolventen der Frida-Levy-Gesamtschule – spielen die Szenen, die Marianne Kleine-Frauns-Niehues, eine ehemalige Theaterpädagogin der Schule, schon seit Wochen mit ihnen in einigen Proben erarbeitet hat.

„Die Szenen haben die Aufgabe, die gelesenen Texte zu intensivieren“, erklärt Ludger Hülskemper. Die erste davon zeigt die Brandschatzung der Steeler Synagoge und die Reaktion von Kindern und Erwachsenen darauf. „Emotionen wie Wut, Verzweiflung, Betroffenheit, aber vielleicht auch Zustimmung wechseln sich ab“, sagt Hülskemper. Was folgt ist die Zerstörung jüdischer Geschäfte und Wohnungen. Wie könnten Täter, wie Zuschauer agieren? „Der eine klaut, der andere geht einfach weg, der Dritte betet“, sagt Hülskemper, der das Szenario mit Lesungen von Zeugenaussagen eines Anton Lehnhäuser anno 1948 begleiten wird.

Die dritte und längste Szene dokumentiert die Verhaftung jüdischer Männer am Beispiel Kurt Neumark. Gezeigt wird ein Verhör der Polizei. Die Lesung der begleiteten Texte erfolgt auch hier in verteilten Rollen.


HISTORISCHE BILDER AUS DEM STEELER ARCHIV

  • Die eindrucksvollen Bilder der Synagoge und der Steeler Geschäfte stammen allesamt aus dem großen Fundus des Steeler Archivs.
  • Die musikalische Begleitung der Veranstaltung am 10. November übernimmt Birgit Schmitz an der Gitarre.
  • Das Buch „Vom Geleitbrief zum gelben Stern“ wird zum Jahrestag eine Neuauflage erleben.
    Bildunterschrift:
     
  • Das Kaufhaus Coppel wurde in der Pogromnacht zerstört, wie so viele jüdische Geschäfte in Steele.   FOTOS: STEELER ARCHIV
  • Innenansicht des Kaufhauses Coppel an der Hansastraße.
  • Die brennende Synagoge Steele am 10. November des Jahres 1938.

10.11., 17.00 Uhr Ökomenischer Gottesdienst

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Ökumenischer Gedenkgottesdienst anlässlich der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 Am 10.11. um 17.00 Uhr in der Alt-Katholischen Friedenskirche, Bernestr. 1. Die Predigt wird der Alt-Katholische Bischof Dr. Matthias Ring halten (Anschließend um 19.00 Uhr: Empfang der Stadt Essen in der Alten Synagoge).


Die ACK Essen veranstaltet seit vielen Jahren an diesem Datum einen ökumenischen Gedenkgottesdienst anlässlich der Reichspogromnacht vom 9. November 1938.
Der Gedenkgottesdienst zur Reichspogromnacht wird dieses Jahr in Absprache mit der Stadt Essen und der jüdischen Kultusgemeinde auf Sonntag, den 10. November 2013, verlegt

In dieser Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zeigte sich das grausame Gesicht der nationalsozialistischen Diktatur besonders deutlich – und eine ganze Gesellschaft wurde Zeuge: Mitten in Deutschland brannten die Synagogen, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden geschlagen, verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet, ihre Geschäfte geplündert, Wohnhäuser gebrandschatzt und Friedhöfe geschändet.

Mit unserem Gottesdienst wenden wir uns bewusst gegen das Vergessen. Auch heute ist es unerlässlich, sich Gedanken über das damalige Geschehen zu machen: Warum diese vernichtende Gewalt? Warum kein Aufschrei und kein Protest gegen die Brunnenvergifter, Brandstifter und Gewalttäter? Warum schwiegen damals auch so viele Christinnen und Christen? Taten der Menschenverachtung, Versagen und Schuld sind untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden; die Erinnerung daran ist eine Voraussetzung dafür, eine bessere Zukunft für alle Menschen zu gestalten. Gerade auch die christliche Kirchen und Gemeinden haben Verantwortung zu übernehmen angesichts unserer Geschichte. Zu dieser Verantwortung müssen wir uns bekennen, jede Generation auf das Neue. Dieser Gottesdienst kann dazu einen entscheidenden Beitrag liefern.

So will der Gottesdienst die Erinnerung an die Reichspogromnacht und das durch sie verursachte Leid wach halten und gleichzeitig nach den Lehren fragen, die aus diesem Verbrechen zu ziehen sind. Dieser Gedenkgottesdienst findet jeweils abwechselnd in einer der zentral gelegenen Kirchen in der Essener Innenstadt statt (Evangelische Marktkirche, Römisch-Katholischer Dom, Alt-Katholische Friedenskirche).

Quelle: www.ekir.de


10.11., 17.00 Uhr Kirchenkonzert "jüdische Komponisten und eine palästinensische Melodie"

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

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Am Sonntag, den 10. November um 18.00 Uhr in der Kirche Billebrinkhöhe.

BenefizKonzert für Flüchtlingskinder aus Syrien

75 Jahre nach der Pogromnacht 1938 erklingen Klezmer-Melodien, Lieder ohne Worte, Psalmen für Chor von Gil Adema, Leonard Bernstein, Paul Ben Chaim, Ernest Bloch, Felix Mendelssohn,

vorgetragen von Marc Rovner (Klarinette) Irmgard Huber-Schermeier (Klavier), Vitali Reichert (Akkordeon), dem Chor Billebrinkhöhe (Leitung Dieter Schermeier).

Dazwischen erklingt eine einzige palästinensische Melodie, vorgetragen von Nabil Lmasoudi, Gesang und arabische Laute (Oud). Neben dem Gedenkenan den Holocaust soll, sozusagen symbolisch, an die „Nakba“ (Vertreibung der Palästinenser) gedacht werden.

Es soll ein Benefizkonzert sein für konkrete Hilfe für syrisch-palästinensische Flüchtlingskinder in 4 Palästinenser-Lagern im Libanon. (Mehr Infos dazu im Anhang )

Alle sind herzlich eingeladen, auch zu anschließenden Gesprächen bei Brot und Wein.

Palest20130910.jpgHilfe für Flüchtlingskinder aus Syrien

Über die deutsche Evangelische Gemeinde in Beirut haben wir eine persönliche Verbindung zu zwei konkreten Initiativen im Libanon.

Eine Nachmittagsschule für ca 400 syrische Flüchtlinge in der Bekaa-Ebene. Syrische Lehrerinnen unterrichten nachmittags in der kommunalen Schule und können selbst damit ein wenig Geld verdienen. Eine libanesische Jugendgruppe betreut täglich in drei Schichten ca 500 Flüchtlinge, hilft ihnen, die schweren Erlebnisse zu verarbeiten und sorgt so gut wie möglich für Essen, Trinkwasser und sanitäre Anlagen.

Dramatische Verhältnisse herrschen im palästinensischen Flüchtlingslager Shatila ( Foto ) im Herzen von Beirut. Das Lager ächzt unter dem Zustrom tausender palästinensischer Flüchtlinge aus Syrien. In allen palästinensischen Lagern herrscht eine explosive Stimmung aus Not, Platzmangel und politischen Konflikten. Essen und Trinken, medizinische Versorgung, Ausbildung oder auch nur halbwegs sinnvolle Beschäftigung für Kinder und Jugendliche – an allem mangelt es. Das Joint Committee of Churches in Beirut (JCC) hilft nach Kräften in 4 der 11 Lager, manchmal nur mit einem einfachen Dach über dem Kopf. In Bildungseinrichtungen geht es darum, die Schüler zum Schulgang zu ermutigen, ihnen eine Lernchance und ein paar glückliche Stunden zu geben

Spendenbescheinigungen stellt die ev. Kirchengemeinde Bergerhausen gerne aus.


Quelle: via EMail


WAZ, 08.11.2013 Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht

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WAZ / Essen,Freitag, 08.11.2013

Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht


Bergerhausen. „Jüdische Komponisten und eine palästinensische Melodie“ stehen auf dem Programm eines Gedenkkonzertes, mit dem die Evangelische Kirchengemeinde Bergerhausen am Sonntag, 10. November, um 18 Uhr in ihrer Kirche auf der Billebrinkhöhe, Billebrinkhöhe 72, an die Reichspogromnacht vor 75 Jahren und ihre Folgen für die Juden in Deutschland erinnert. Zwischen den Solo-Stücken bringt Nabil Lmasoudi (Gesang und Oud) eine palästinensischen Melodie zu Gehör, die das Gedenken an den Holocaust an den europäischen Juden mit der Erinnerung an die „Nakba“, die Vertreibung der Palästinenser, ergänzt. Im Anschluss lädt die Gemeinde zu Gesprächen bei Brot und Wein ein. Der Eintritt ist frei. Die Organisatoren freuen sich über eine Spende für syrisch-palästinensische Kinder, die in vier libanesischen Flüchtlingslagern leben.

10.11., 19.00 offizielle Gedenkveranstaltung in der Alten Synagoge

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Quelle auf www.essen.de und Einladung zum Empfang in der Alten Synagoge PDFicon.gif (54.8 KB)

Städtische "Gedenkfeier anlässlich der Zerstörung der Synagogen in Deutschland vor 75 Jahren - 9. November 1938-2013" in der Alten Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1,45127 Essen.

Das Gedenken an die Verwüstung und Zerstörung von über 1.400 Synagogen und Gebetssälen stellt uns jedes Jahr vor eine neue Herausforderung.

Der 9. November ist in der jüdischen Erinnerungskultur der spezifische Gedenktag an den Untergang des deutschen Judentums. Damals wurden 30.000 Menschen verhaftet und 400 ermordet oder in den Tod getrieben. Da der 9. November in diesem Jahr auf einen Schabbat (Samstag) fällt, wurde die Gedenkfeier auf Sonntag verlegt.

Schülerinnen und Schüler der benachbarten Frida-Levy-Schule haben sich mit der Geschichte der Alten Synagoge beschäftigt und unter Anleitung von Peter Dreist eine Skulptur geschaffen. Schülerinnen und Schüler der Realschule Überruhr berichten von ihren Recherchen zur Geschichte der Familie Löwenstein.


Programm

Begrüßung Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen

Ansprache: Hans-Hermann David Byron, Jüdische Kultus-Gemeinde Essen

Präsentation Peter Dreist, Frida-Levy Gesamtschule Kunstprojekt: Skulptur aus Anlass "100 Jahre Alte Synagoge Essen"

Präsentation Gabriele Thimm und Schüler der Realschule Überruhr zum Thema: "Weiterleben nach der Kristallnacht - Die Familie Löwenstein aus Essen-Steele"

Gedenkgebet für die Opfer der Schoah: "El male rachamim …" (Gott voller Erbarmen …), Rezitation Hans-Hermann David Byron

(Im Anschluss stehen Schülerinnen und Schüler der Frida-Levy-Schule für Fragen zur Skulptur zur Verfügung)
Musikalische Umrahmung durch eine Gruppe Schülerinnen und Schüler der Realschule Überruhr, u.a. Rap über die Familie Löwenstein
Wir ersuchen die Herren, für das Gebet am Schluss eine Kopfbedeckung mitzunehmen.


WAZ/NRZ, 12.11.2013 „Ich sah die Synagoge brennen“

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WAZ/NRZ / Essen,Dienstag, 12.11.2013

„Ich sah die Synagoge brennen“

Der Essener Architekt Wolfgang Esser ist einer der letzten Zeitzeugen der Pogromnacht am 9. November 1938. Das Erlebte hat er bis heute nicht vergessen


Von Vera Eckardt

Wolfgang Esser war neun Jahre alt, als ihn sein Vater am frühen Abend des 9. Novembers 1938 an die Hand nahm und von Rellinghausen Richtung Innenstadt lief. „Es war gespenstisch“, erinnert sich der Architekt, „überall kaputte Fensterscheiben und zerschlagenes Geschirr, das unter meinen Schuhsohlen knirschte“. Dazu das furchtbare Gejohle und Grölen der SA-Schergen, die in den Straßen wüteten. Diese schrecklichen Bilder, diese Eindrücke haben sich für immer in sein Gedächtnis eingebrannt. „Als wir dann die Innenstadt erreichten und die brennende Synagoge sahen, sagte mein Vater: Merk’ dir das. Jetzt wird sich alles ändern.“

Wie recht er hatte, macht 75 Jahre nach dieser Nacht der Verwüstung, der Zerstörung und Vertreibung, Hans-Hermann David Byron auf der Gedenkfeier in der Alten Synagoge noch einmal deutlich: Der 9. November 1938 war der unheilvolle Auftakt zum Massenmord an den Juden, so der stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde in seiner Rede. „Es waren nicht nur SA-Truppen, die in der Pogromnacht die deutschen Juden terrorisierten, es waren auch Freunde, Nachbarn und Kollegen, die sich beteiligten.“

Das deckt sich mit den Erinnerungen von Wolfgang Esser, der inzwischen 84 Jahre alt ist und regelmäßig zu den Gedenkfeiern anlässlich der Pogromnacht in die Alte Synagoge kommt. Was ihn besonders beeindruckt ist, dass erstaunlich viele junge Menschen zwischen den Würdenträgern und Politikern der Stadt sitzen. „Das ist gut so. Vergessen darf man nie“, sagt Esser, der Zeit seines Lebens seine Stimme gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus erhob.


„Das Grölen der
SA-Schergen
vergesse ich nie“
Wolfgang Esser,
Essener Zeitzeuge
der Pogromnacht

Sichtlich berührt hört er den Schülern der Realschule Überruhr zu, die auf der Feier die Geschichte der Familie Löwenstein nacherzählen. Essener Juden, denen nur zum Teil die rettende Flucht ins Ausland gelungen ist. Die Schüler haben nicht nur recherchiert, sondern den Kontakt zu den überlebenden Löwensteins, die in Amerika wohnen, wieder hergestellt. Ganz anders beteiligt sich die 12. Jahrgangsstufe der Frida-Levy-Gesamtschule an der Gedenkfeier: Zum 100-jährigen Bestehen der Alten Synagoge hat sie eine mehrdimensionale Skulptur geschaffen: In der Mitte eine gespaltene kopflose Figur, die ihre Arme in die Höhe streckt, umringt von drei Tafeln, auf denen die wechselvolle Geschichte des jüdischen Gotteshauses dargestellt wird. Intensiv haben sich die Schüler aller Nationen und Religionen nicht nur mit dem Holocaust, sondern auch mit dem Judentum auseinandergesetzt. „Das ist wichtig. Denn gegen Vorurteile hilft nur Aufklärung“, sagt Esser.
Bildunterschrift:
 
  • 1938 wurde die Alte Synagoge zerstört, heute ist sie ein Ort der Begegnung und der Erinnerung.   FOTO: ULRICH VON BORN
  • Vergessen darf man nie“, sagte Wolfgang Esser bei der Gedenkfeier zur Pogromnacht. Er war neun Jahre alt, als die Alte Synagoge in Brand gesetzt wurde.

NRZ, 11.11.2013 Eine Skulptur gegen das Vergessen

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NRZ / Essen,Montag, 11.11.2013

Eine Skulptur gegen das Vergessen


Künstlerisch erinnerten Schülerinnen und Schüler der Frida-Levy-Schule an das Schicksal der Essener Juden bei der Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht in der Alten Synagoge. Die Gesamtschüler hatten sich zuvor mit der Geschichte des jüdischen Gotteshauses auseinandergesetzt, um die facettenreiche Skulptur zu schaffen. Gemeinsam mit Vertretern der jüdischen Kultusgemeinde und vielen Bürgern gedachte die Stadt anschließend der Verwüstung jüdischer Geschäfte und der Zerstörung der Synagogen vor 75 Jahren.   FOTO: ULRICH VON BORN

NRZ, 06.11.2013 Der Verwüstung gedenken

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NRZ / Essen,Mittwoch, 06.11.2013

Der Verwüstung gedenken


Die Stadt Essen und die Jüdische Kultus-Gemeinde laden zur Gedenkveranstaltung am Sonntag, 10. November, um 19 Uhr in die Alte Synagoge ein. Gedacht wird der Verwüstung und Zerstörung der Synagogen vor 75 Jahren in der Pogromnacht 1938. Oberbürgermeister Reinhard Paß wird Grußworte an die Gäste richten. Hans-Hermann David Byron, Jüdische Kultus-Gemeinde Essen wird die Gedenkansprache halten. Zum Rahmenprogramm tragen Schülerinnen und Schüler der Frida-Levy-Schule bei. Sie haben sich mit der Geschichte der Alten Synagoge beschäftigt und unter Anleitung von Peter Dreist eine Skulptur geschaffen, die sie präsentieren. Schüler der Realschule Überruhr haben sich mit dem Thema „Weiterleben nach der Kristallnacht - Die Familie Löwenstein aus Essen-Steele“ beschäftigt und berichten von ihren Recherchen. Sie übernehmen auch die musikalische Gestaltung des Abends.

WAZ, 09.11.2013 Gedenken an Pogromnacht vor 75 Jahren

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WAZ / Essen,Samstag, 09.11.2013

Gedenken an Pogromnacht vor 75 Jahren

Stadt und Jüdische Gemeinde laden ein


Die Stadt Essen und die Jüdische Kultus-Gemeinde laden zur Gedenkveranstaltung an diesem Sonntag, 10. November, um 19 Uhr in die Alte Synagoge ein. Gedacht wird der Verwüstung und Zerstörung der Synagogen vor 75 Jahren in der Pogromnacht 1938. Oberbürgermeister Reinhard Paß wird Grußworte an die Gäste richten. Hans-Hermann David Byron von der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen wird die Gedenkansprache halten.

Zum Rahmenprogramm tragen Schüler der benachbarten Frida-Levy-Schule bei. Sie haben sich anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Alte Synagoge Essen“ mit dessen Geschichte beschäftigt und unter Anleitung von Peter Dreist eine Skulptur geschaffen, die an diesem Abend präsentiert wird.

Schülerinnen der Realschule Überruhr haben sich mit dem The- ma „Weiterleben nach der Kristallnacht – Die Familie Löwenstein aus Steele“ beschäftigt und berichten von ihren Recherchen. Ferner sorgen sie für die musikalische Untermalung der Veranstaltung.

Da dieses Jahr der 9. November auf einem Samstag (Schabbat) fällt, wird die Gedenkfeier auf Sonntag, 10. November, verlegt.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst erinnern die christlichen Kirchen am Sonntag, 10. Nov., an die Pogromnacht, die sich vor 75 Jahren im nationalsozialistischen Deutschland ereignete. Der Gedenkgottesdienst beginnt um 17 Uhr in der Friedenskirche der Alt-Katholischen Gemeinde an der Bernestraße 1.

9.11. 16:00 Vesper-Gedenken in der Marktkirche

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WAZ/NRZ / Essen-Stadtteil,Montag, 04.11.2013

Gedenken an die Pogromnacht


Stadtmitte. Das Gedenken an die Reichspogromnacht steht im Mittelpunkt der Vesper um Vier, die die Evangelische Kirche in Essen am Samstag, 9. November, um 16 Uhr in der Marktkirche, Markt 2 / Porschekanzel feiert. Vor 75 Jahren, am Abend des 9. November 1938, wurden überall in Deutschland jüdische Mitbürger überfallen, ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört und ihr Hab und Gut geplündert. In vielen Städten, auch in Essen, setzten Nationalsozialisten die Synagogen in Brand und verschleppten Juden in Konzentrationslager. Heute gilt die Reichspogromnacht als Symbol für die Menschenverachtung der nationalsozialistischen Diktatur – und als Vorbote eines weitaus schlimmeren Verbrechens, des Völkermords an den europäischen Juden während des Zweiten Weltkriegs. Der Eintritt zu der halbstündigen Andacht, in der das Gedenken im Mittelpunkt steht, ist frei.

9.11. 19:30 Gedenkfeier in der Marktkirche

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NRZ / Essen,Mittwoch, 06.11.2013

Gedenk-Steine werden abgelegt

Erinnerung an die Pogromnacht


Am kommenden Samstag, 9. November, findet in der Evangelischen Kirche am Markt wieder die Gedenkfeier zur Pogromnacht statt. Beginn wird um 19.30 Uhr sein.

Verantwortet und eingeladen dazu wird vom ACK Kettwig - Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Kettwigs. In dieser Gedenkfeier werden die Namen (sowie Alter, Beruf und Wohnort in Kettwig) der Kettwiger Bürgerinnen und Bürger verlesen, die in den Jahren der Nazi-Herrschaft in Kettwig verschleppt und in verschiedenen Konzentrationslagern umgebracht wurden.

Im Anschluss an die Feier gibt es einen gemeinsamen Gang zum Gedenkstein der ehemaligen Synagoge in Vor der Brücke (Landsbergerstraße). Dort werden dann Gedenk-Steine abgelegt.
Bildunterschrift:
Die Kirche am Markt.   FOTO: REINER WORM

8.11. 18:00 Billebrinkhöhe: Lichterkette und Konzert für Flüchtlinge

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WAZ/NRZ / Essen-Stadtteil,Montag, 04.11.2013

Lichterkette und Konzert für Flüchtlinge


Bergerhausen. Eine Lichterkette für den Frieden in Syrien organisieren das Integrationsmodell Essen und die evangelische Gemeinde Bergerhausen am Freitag, 8. November, 18 Uhr, rund um die Kirche auf der Billebrinkhöhe 72. Die Teilnehmer können Kerzen als Zeichen der Hoffnung selbst mitbringen oder erhalten welche vor Ort. Als Windschutz eignen sich Gläser. Bei der Veranstaltung werden Spenden für syrische Flüchtlingskinder gesammelt. Anschließend gibt es für die Teilnehmer warme Getränke. Ebenfalls für syrische Flüchtlingskinder ist der Erlös eines besonderen Konzertes bestimmt, das am Sonntag, 10. November, 18 Uhr, in der Kirche auf der Billebrinkhöhe 72 stattfindet. Es werden Werke jüdischer Komponisten und palästinensische Melodien gespielt. Neben Solisten ist der Chor der Billebrinkhöhe zu hören. Die Leitung hat Dieter Schermeier.

8.11. 20:00 Ev. Kirche Rellinghausen: Abrahamkonzert

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WAZ/NRZ / Essen,Samstag, 09.11.2013

Konzert erinnert an die Pogromnacht

Ensemble Avram spielt in Rellinghausen


Rellinghausen. Mit einem „Abrahamkonzert“ gedenkt die Evangelische Kirchengemeinde Rellinghausen am Samstag (20 Uhr), des 75. Jahrestags der Reichspogromnacht, an die Verfolgung und Vernichtung der Juden während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Darüber hinaus steht die Veranstaltung für die Botschaft, dass eine friedliche Verständigung zwischen den Religionen, Kulturen und Nationen ohne Alternative ist.

Diesem Anspruch trägt auch das Ensemble Avram Rechnung: Die Formation besteht aus Musikern, die aus verschiedenen kulturellen und musikalischen Richtungen stammen und sich nach Abraham, dem Urvater dreier Weltreligionen, benannt haben. Unter der künstlerischen Leitung der Sängerin Schirin Partowi verbinden sich musikalische Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam zu meditativen Klangwelten, die einen Bogen von mittelalterlicher Musik, Barock und Klassik über Jazz, Klezmer und Weltmusik bis zu traditionellen orientalischen Tönen schlagen. Das Konzert findet in der Kirche an der Oberstraße 65 statt. Der Eintritt kostet 15 Euro.
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WAZ / Essen, Rubrik Heute in unserer Stadt,Samstag, 09.11.2013

Abrahamskonzert mit Shirin Partowi


Das Ensemble Avram mit Shirin Partowi gibt am heutigen Samstag um 20 Uhr ein Abrahamskonzert in der ev. Kirche Rellinghausen, Oberstr. 55. Karten: 15, erm. 8 Euro. Das Konzert wirbt für das friedliche Miteinander der Religionen. Infos: 44 05 72.

30.10., 19.00 Filmvorführung Wir haben es erlebt - Das Ghetto von Riga

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„Wir haben es doch erlebt...“ - Das Ghetto von Riga

(Deutschland 2013; 98 Min.; Buch und Regie: Jürgen Hobrecht)

im Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Eintritt 6 Euro, in Anwesenheit des Regisseurs Jürgen Hobrecht.
Der Dokumentarfilm erzählt von der Verschleppung von ca. 24.606 Juden aus dem Deutschen Reich nach Riga. Etwa 20.000 werden ins das sog. “Reichsjudenghetto” gesperrt, mehr als 4.500 werden direkt nach der Ankunft in Riga erschossen.

Veranstalter: Filmkunst und Kinokultur Essen e.V., in Zusammenarbeit mit der Alten Synagoge - Haus jüdischer Kultur, mit Unterstützung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.. Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister a.D. Wolfgang Tiefensee, Vorsitzender von Gegen Vergessen für Demokratie e.V.

Bevor die deutschen, österreichischen und tschechischen Juden in das Ghetto kommen, wird das lettische Ghetto liquidiert. Beinahe 27.000 lettische Juden werden in einer 2-tägigen “Aktion”, am 30.11.41 und am 8.12.41 erschossen, um Platz für die Juden aus dem Reich zu schaffen. Mit dem Film ”Wir haben es doch erlebt... – Das Ghetto von Riga“ wird erstmals die Geschichte des Ghettos vollständig erzählt - der deutsche und der lettische Teil sind gleichermaßen im Fokus. Zeitzeugen erzählen von dem Massaker, dem Leben im Ghetto und vom Überleben mit dem Trauma.
Mehr Informationen zum Film unter http://www.phoenix-medienakademie.com/riga/


15.10. Filmvorführung "Blut muss fließen" in Oberhausen

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100px-9Nov2013BlutPlakat.jpgFilmvorführung Blut muss fließen um 20:00 Uhr in der Halle im Drucklufthaus , Am Förderturm 27. Mit Regisseur und Produzent Peter Ohlendorf. Der Eintritt ist frei. (Quelle und Infos: derWesten.de )


10.10. Filmvorführung "Blut muss fließen" in Gelsenkirchen

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100px-9Nov2013BlutPlakat.jpgFilmvorführung Blut muss fließen um 19:30 in den Apollo Cinemas, Willy Brandt Allee 55.

Im Anschluss daran wird der Regisseur Peter Ohlendorf über die Hintergründe des Films berichten und für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen. Eintritt 3 Euro / Karten beim Organisator, dem Schalker Fanprojekt erhältlich.


03.10.2013 "Hitlerjunge Salomon"

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WAZ, 3./4. 10.2013: Als aus Sally Hitlerjunge Jupp wurde

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WAZ / Essen,Donnerstag, 03.10.2013

Als aus Sally Hitlerjunge Jupp wurde

Der Jude Sally Perel überlebte den Holocaust auf ungewöhnliche Weise. Am Leibniz-Gymnasium erzählte der Zeitzeuge aus seinem bewegten Leben


Von Thorsten Schabelon

Altenessen. Es ist ruhig in der Aula des Leibniz-Gymnasiums. So ruhig, dass man viele der 200 Schüler atmen hören kann. So ruhig, wie es sich Lehrer in ihrem Unterricht wünschen. Nur hören die Schüler nicht einem Lehrer zu, sondern Sally Perel. Der erzählt von einem Besuch in Auschwitz. „Ich habe diese Haufen aus Kinderschuhen gesehen. Diese vielen Haarlocken. Der Geruch von verbrannten Leichen ist dort bis heute spürbar.“

Betroffene Stille in der Aula.
„Damals habe ich mir vorgenommen, bis zu meinem letzten Tag über das Geschehene zu berichten und für die Wahrheit zu kämpfen.“

Sally Perel ist Deutscher und Israeli. Er ist Jude und hat den Holocaust überlebt. Der 88-Jährige ist einer von den Zeitzeugen dieser dunkelsten Epoche der deutschen Historie, von denen es immer weniger gibt.

„Ich bin lebendige Geschichte. Ihr seid die letzte Generation, die noch Zeitzeugen erleben kann“, sagt er zu den Leibniz-Teenagern. Und die hören genau zu, was der besondere Besucher zu erzählen hat. Salomon, kurz Sally, wurde in Deutschland geboren. Und hat in Deutschland überlebt. Als Jupp. So nannte er sich, als ihn die Wehrmacht aufgriff. Und ihn in Braunschweig in eine Schule der Hitlerjugend steckte. Dort lebte er in „der Haut des Feindes“. Und in ständiger Angst, entdeckt zu werden. Sally, der Jude, erlag der Faszination des faschistischen Systems. „Ich war teilweise begeisterter Hitlerjunge und hatte schöne Erlebnisse: Im Sport, mit Opern von Richard Wagner. Mit meiner Freundin. Der Hitlerjunge war in dieser Zeit dominant. Der Jude verdrängt.“

„Du sollst überleben“, hatte ihm seine Mutter vor dem Abschied mit auf den Weg gegeben. „Vergiss nie, wer du bist“, hatte sein Vater gesagt. Die Eltern überlebten den Holocaust nicht. Sally Perel schon. Und er fand nach dem Krieg sich und seine Identität wieder. Er wanderte nach Israel aus, begann sein zweites Leben. Und schrieb Jahrzehnte später die Ereignisse seines erstes Lebens in der Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ auf. Ein Buch als Mahnung und Mahnmal, das sich die Leibniz-Schüler gestern dutzendweise zum Lesen mit nach Hause nahmen.

Ebenso, wie die Ratschläge Sally Perels: „Schuld erbt man nicht“, sagte er zu den Zuhörern. Und er schärfte mit einem Appell das Bewusstsein der Gymnasiasten, die zwei Stunden lang fasziniert zugehört hatten: „Wir müssen aus der Vergangenheit lernen, in der Gegenwart richtig zu handeln. Ihr seid für mich neue Zeitzeugen. Ihr habt mich als eine der ersten Quellen gehört. Helft mit, dass die Wahrheit wachgehalten wird.“


Schüler reisen 2014 nach Ausschwitz

  • Sally Perel war auf Einladung der Leibniz- Lehrerin Katrin Schmeetz in das Gymnasium nach Altenessen gekommen. Die Pädagogin hatte ihn auf einer Veranstaltung angesprochen.
  • In dem Gymnasium gibt es einen Projektkurs „Gegen das Vergessen“, in dem 35 Schüler mitarbeiten.
  • „Eine tolle Zahl. Mit so vielen Interessenten hätten wir bei der Einrichtung des Kurses nicht gerechnet“, sagt Schulleiter Martin Tenhaven.
  • Neben dem klassischen Unterricht hat der Kurs auch noch eine weitere Komponente: Im Februar 2014 reisen die Schüler nach Auschwitz.
    Bildunterschrift:
    Der Jude und Holocaust-Überlebende Sally Perel war zu Gast am Leibnitz-Gymnasium in Altenessen

WAZ/NRZ, 02.10.2013: „Hitlerjunge Salomon“ spricht heute

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 02.10.2013

„Hitlerjunge Salomon“ spricht heute

Zwei Termine in Altenessen


Der Buchautor Sally Perel („Ich war Hitlerjunge Salomon“) tritt am heutigen Mittwoch, 2. Oktober, zweimal in Altenessen auf. Am Vormittag spricht er im Leibniz-Gymnasium an der Stankeitstraße. Am Abend (18 Uhr) gibt es einen öffentlichen Vortrag in der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee.

Perel berichtet aus seiner bewegten Jugend im Krieg. „Unsere Schüler erhalten damit die Möglichkeit, durch die authentische Schilderung des verbrecherischen Denkens und Handelns der Nationalsozialisten und der bewegenden Schilderung seiner inneren Zerrissenheit, Geschichte aus erster Hand kennenzulernen“, teilt das Leibniz-Gymnasium mit.

Sally Perel wurde 1925 geboren. Die Verfilmung seines Buches war für den Oscar nominiert und mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden. Bei seiner Flucht im Krieg flüchtete Perel nach Minsk, fiel aber deutschen Truppen in die Hände. Er gab sich als „Volksdeutscher Josef Perjell“ aus und überlebte als Jude eine Hitlerjugend-Schule. 1948 wanderte Perel nach Isreal aus.

Essener Aktionswochen: Werbematerial & Infos

Gesamtübersicht: Faltflugblatt (doppelseitig)


Vorderseite

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Filmtag – Vorträge - Diskussionen

Geh Denken! - Workshops

Rock gegen Rechts

Kundgebung 75 Jahre Gedenken

an die Pogromnacht 1938


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Terminübersicht

Essener Aktionswochen gegen Neonazismus und Rechtspopulismus

  • Mittwoch 16.Okt. + Donnerstag 17. Okt.
    Blut muss fließen - Undercover 16. Oktober
    am Mittwoch, 16. Oktober
    18:00 Uhr, Melches-Hütte, AWO-Fanprojekt
    18:30 Uhr, Uni Essen
    20:15 Uhr, Astra-Theater
    am Donnerstag, 17. Oktober
    10:00 Uhr, Lichtburg
  • Mittwoch, 23. Oktober
    Nazi-Terror aufarbeiten!
    19:00 Uhr, Heinz Renner Haus, Severinstraße 1
  • Mittwoch, 30. Oktober
    Neonazismus und extrem rechte Parteien auf dem Vormarsch?
    19:00 Uhr, Zeche Carl
  • Freitag, 8. November
    Workshops und Rock gegen Rechts
    16:00 Uhr, Workshops, Falkenzentrum Süd
    19:00 Uhr, Konzert, Falkenzentrum Süd
  • Samstag, 9. November
    Geh Denken !
    14:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz
    Kundgebung ! Gedenken an die Pogromnacht
    16:30 Uhr, Marktkirche 15:00 Marktplatz Borbeck am Bahnhof E-Borbeck
  • NEU: 'Freitag, 22. November 18:00 Uhr Film "Blut muss fließen", Stadion Essen Wiederholung des verhinderten Termins vom 16. Oktober)


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Fr, 8. November: Workshops und Konzert

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Workshops und Konzert

Freitag, 8. November 2013 ab 16:00 Uhr


Rechtsradikale in sozialen Netzwerken - Was tun?

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Erstellen eines satirischen Werbespots gegen Rechts
Workshops für Jugendliche ab 12 Jahren

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Rock gegen Rechts
mit drei Bands ab 19:00 Uhr im

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Sa, 9. November: Geh Denken!

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Geh Denken!

Samstag, 9. November 2013 um 14:00 Uhr
ab Willy-Brand-Platz zur Alten Synagoge


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Ein Rundgang zu Essener Stätten der Opfer, des Widerstandes und der Verbrechen im und nach dem Faschismus.
Themen des Rundgangs: Pogromnacht, Arisierung, Zwangsarbeit, Zerschlagung der Gewerkschaften, Deportation (Stolpersteine), NS-Vergangenheit deutscher Politiker nach dem Faschismus.

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Stadtbildstelle Essen

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Sa, 9. November: Kundgebung!

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9. November 2013 Kundgebung
Zum 75. Gedenken an dir Pogromnacht von 1938

Samstag, 9. November 2013 um 16:30 Uhr
An der Marktkirche, City Platz beantragt
15:00 Uhr Borbecker Marktplatz am Bahnhof Borbeck


Die Novemberpogrome 1938, gelenkt und organisiert vom faschistischen Hitlerregime, markieren den Übergang von Diskriminierung der deutschen Juden hin zu systematischer Verfolgung und Ermordung.
Wenig später waren auch Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter und auch Kriegsgefangene die Opfer.

9. November 2013 Kundgebung

Es sprechen: Landesjustizminister Thomas Kutschaty, sowie Vertreter der DGB-Gewerkschaften und Vertreter der im Bündnis "Essen stellt sich quer" vertretenen Organisationen


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Film: "Blut muss fließen"

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Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Skinheads toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi – Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich, auch in Ländern jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre zusammengetragen hat – einzigartig in Europa,wahrscheinlich sogar weltweit.

Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern und zu radikalisieren – diese „Masche“ zieht: Längst hat sich rund um die Musikveranstaltungen auch ein blühender Markt entwickelt: CD’s der einschlägigen Bands werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Mit rechtsextremen Merchandising-Artikeln ist das nicht anders. Auf diese Weise wird zugleich Geld für die Expansion der „Bewegung“ generiert. Der Journalist Thomas Kuban hat all das mit versteckter Kamera dokumentiert und ist dabei ein hohes Risiko eingegangen.


Der Autor Peter Ohlendorf hat Thomas Kuban auf seiner Reise mit der Kamera begleitet. Diesen Beobachtungen sind Sequenzen des Undercover-Materials gegenübergestellt. In den Dokumentarfilm sind quasifiktionale Elemente integriert, die sich aus Sicherheitsgründen ergeben: Der Protagonist des Films muss unerkannt bleiben, sein Name ist folglich ein Pseudonym. Auch die Stimme von Thomas Kuban wird unkenntlich gemacht.


150px-FilmFaktumLogoSW.png   [www.filmfaktum.de] Verleih und Vertrieb

Entsprechend §6 Abs.1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von jeder der in diesem Flyer genannten Veranstaltungen ausgeschlossen.

 

 

16. und 17. Oktober: Filmtermine

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Mi, 16. Oktober

18:00 Uhr, Melches-Hütte, Hafenstraße 99a,
Vorstellung für RWE-Fans und Fan-Clubs

Vorstellung in Kooperation mit

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18:30 Uhr, Uni Essen, Saal R11 T00 D03
Karten für Studierende beim ASTA

Vorstellung in Kooperation mit

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20:15 Uhr, Astra-Theater, Teichstraße 2,
Reservierungstelefon: 0201-275555

Vorstellung in Kooperation mit

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NEU: 'Freitag, 22. November 18:00 Uhr Film "Blut muss fließen", Stadion Essen Wiederholung des verhinderten Termins vom 16. Oktober)



Do., 17. Oktober
Vorführung für Schulen und
Bildungsträger/Jugendgruppen


10:00 Uhr, Lichtburg,
Kettwiger Straße 36, Innenstadt
Reservierungstelefon/VVK: 0201-231023
Mail: info<a>lichtburg-essen.dePost_icon.png

Vorstellung in Kooperation mit

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Weiterer Vorführtermin ist außerhalb dieser Reihe ist am Dienstag, 15. Oktober, um 20 Uhr in der Halle im Drucklufthaus, Am Förderturm 27 in Oberhausen. (Quelle: derWesten.de)
 

 

Mi, 23. Oktober: Nazi-Terror aufarbeiten!

Nazi-Terror aufarbeiten!
Konsequenzen ziehen!

Mittwoch, 23. Oktober 2013 um 19:00 Uhr
Heinz Renner Haus, Severinstraße 1, Essen


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NSU-Terror-Logo.jpgSeit der "Entdeckung" des NSU sind zwei Jahre vergangen. Mehrere Untersuchungsausschüsse beschäftigen sich mit der Aufarbeitung der "Pleitn-, Pech- und Pannenserie" der staatlichen Geheimdienste un der Ermittlungsbehörden - also mit dem Staatsversagen. Weiterhin wier vertuscht, getäuscht, werden Beweismittel vernichtet.


Staatlich bezahlte rechtsextreme "V-Leute" werden weiterhin geschützt, eingesetzt und hofiert. Die Terrorzelle NSU hatte über hundert Helfer. Angeklagt sind davon nur wenige.
Von den Opfern und deren Angehörigen spricht fast niemand mehr ...
Wir sprechen mit Katharina König, sie ist Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages.

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Mi, 30. Oktober: Extrem rechte Parteien

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Neonazismus und extrem rechte Parteien auf dem Vormarsch?

Mittwoch, 30. Oktober 2013 um 19:00 Uhr
Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, Essen-Altenessen


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Einen Überblick über Kontinuitäten und Veränderungen mit Schwerpunkt auf NRW und Essen.
Referent Jürgen Peters ist freier Journalist, Autor (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland) und ein Kenner der neonazistischen Szene in NRW. Die Gründung von Gliederungen extrem rechter und rechtspopulistischer Parteien in Essen beweist eine Stärkung dieser Szene.
Wir gehen Demokraten damit um?
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Über Essen-stellt-sich-quer

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trifft sich regelmäßig in den Räumen des Anti-Rassismus-Telefons in der Friedrich-Ebert-Str. 30 (U-Bhf. Berliner Platz), 45127 Essen
Telefon: 0201 - 23 20 60
Mail: info<a>Essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png
Facebook: https://facebook.com/pages/essen-stellt-sich-quer
Internet:http://www.essen-stellt-sich-quer.de
Newsletter:Aktuelle Infos werden unregelmäßig versendet. Um in den Verteiler aufgenommen zu werden, senden Sie einfach ihre Mail-Adresse an: info<a>Essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png
Einladung zum Mitmachen:
Wir gehen seit vielen Jahren gegen rechtsextreme Umtriebe in Essen vor. Wir sehen nicht zu, wenn NPD, Pro NRW oder andere Hetzer versuchen, das Miteinander zu vergiften. Wir mischen uns ein.
Wir informieren und erweitern unser Netzwerk, das ermöglichen soll, den „Rechten“ keinen Raum zu lassen, wo immer sie in Essen aktiv sind.

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Gesamtübersicht: langer Senkrechtstreifen und Plakat

Nur die Termine senkrecht untereinander:
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Alle Termine als doppelseitiges Plakat
Plakat, zweiseitig PDFicon.gif (1 MB)
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Übersicht alle Filmtermine Achtung: Material veraltet!

Der verhinderte Filmtermin vom 16. Oktober wird am 22. November um 18:00 im RWE-Stadion wiederholt!
Das hier präsentierte Material beinhaltet diesen neuen Termin nicht und ist daher veraltet!

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