Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerZu.gif
Essen extrem rechts »
1ordnerAuf.gif
Essen erinnert + gedenkt »
11ordnerZu.gif
- Übersicht
11ordnerZu.gif
27.1.: Auschwitzbefreiungstag »
11ordnerAuf.gif
9.11.: Reichspogromnacht »
111ordnerZu.gif
- 9.11.2016
111ordnerAuf.gif
- 9.11.2015
111strMitte.gif
NPD-Proteste
111strEnd.gif
Gedenken
111ordnerZu.gif
- 9.11.2014
111ordnerZu.gif
- 9.11.2013
111ordnerZu.gif
- 9.11.2012
111ordnerZu.gif
- 9.11.2011
111ordnerZu.gif
- 9.11.2010
111ordnerZu.gif
- 9.11.2009
111ordnerZu.gif
- 9.11.2008
11ordnerZu.gif
Stolpersteine
11ordnerZu.gif
Je suis Paris
11ordnerZu.gif
8.05.: Tag der Befreiung
11ordnerZu.gif
Antirassistische Wochen 2014
11ordnerZu.gif
Umgang mit Geschichte »
11ordnerZu.gif
2008: Zug der Erinnerung
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

9. November: Zwei Nazi-Aufmärsche und jährlich wiederkehrendes Gedenken zur Reichspogromnacht

Wie zu befürchten war, haben die Essener Neonazis das Gedenken um die Pogromnacht am 9. November gestört und wieder provoziert.

Zuerst ist die NPD am Sonntag, den 8. November in den verkaufsoffenen Samstag der Borbecker Innenstadt hineingeplatzt.
Anschließend sind sie in Frintrop aufmarschiert: Im Stadtteil haben sich einige Ortsansässige mit überregionalen Neonazis, Hooligan-Schlägertypen und Pegida-Funktionären zusammengetan, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Mitte Oktober musste eine Solidaritätsveranstaltung für die Flüchtlinge unter erheblichen Polizeischutz stattfinden.

Wir haben zum Gegenprotest aufgerufen:

  • um 16:30 am Frintroper Markt
  • um 14:00 am Borbecker Markt (Rechtsstr/Gerichtsstr)


Gedenken zur Pogromnacht

Vielen Essenern ist es ein besonderes Anliegen, den 9. November trotzdem nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

200px-Eq-stolp-15s.jpgIn diesem Jahr wenden wir uns den vielen Stolpersteinen in Essen zu: sie weisen auf die unzähligen Einzelschicksale in unserer Stadt hin.

Wir rufen alle auf, sich an der gemeinsamen Aktion zu beteiligen!
Suchen Sie sich einen Standort aus der Liste des Historischen Vereins aus. Weitere Informationen zu einzelnen Steinen haben wir auch hier dokumentiert.




Inhaltsverzeichnis

NPD am 8. November: Essen-stellt-sich-quer ruft zu Gegenaktionen auf

WAZ, 12.11.2015 PolizeiPräsident: NPD kurzfristig, Lautstärke notwendig

WAZ201511112-Heimspiel.png

WAZ / Essen-West,Donnerstag, 12.11.2015

Heimspiel für Polizeipräsident

Frank Richter ist gebürtiger Borbecker. Am Dienstag stellte sich der neue Behördenleiter der Bezirksvertretung IV vor. Jahrelange Probleme bleiben aktuell


Artikelauszug: (Gesamtartikel anzeigen)

...

Die NPD hätte ihre Demonstration wohl auch kurzfristig, aber bereits schon am Donnerstag angemeldet. Damit war sie einen Tag schneller als die Gegendemonstranten. Und da sich die Rechtsradikalen in der Verhandlung mit der Polizei kooperativ gezeigt und sich auf einen Standort am Rande der Fußgängerzone eingelassen hätten, wäre rechtlich nichts gegen ihre Kundgebung möglich gewesen. Und ohne entsprechende Lautstärke sei jede Demonstration sinnlos, fügte Frank Richter hinzu. Sein Tipp an die Grünen: Wenn sie rechtzeitig eine Demonstration anmeldeten, wären vielleicht alle in Frage kommenden Plätze bereits für sie reserviert.
...
Bildunterschrift:
 
  • Kraftfahrzeugverkehr in der Borbecker Fußgängerzone, wie hier 2012, ist ein umstrittenes Thema. Auch dafür wurde der Polizeipräsident sensibilisiert.FOTO: KONOPKA
  • Frank Richter FOTO: VON BORN

WAZ/NRZ, 09.11.2015 Die Mehrheit stand quer

WAZ20151109-MehrheitQuer.png

WAZ/NRZ / Essen,Montag, 09.11.2015

Die Mehrheit stand quer

Protest gegen NPD blieb friedlich


Von Wolfgang Kintscher

In früheren Jahren war schon der Termin pure Provokation: Ausgerechnet zum Gedenktag an die Reichspogromnacht traf sich da die rechtsextreme NPD in Essen, um vorgeblich der Mauertoten zu gedenken. In diesem Jahr zog man den Termin um einen Tag vor – und stand bei den beiden Demos in Borbeck und Frintrop mit jeweils etwa einem Dutzend Teilnehmern einer vielfach größeren Menge von Gegendemonstranten gegenüber. Hüben wie drüben blieb es laut Polizei weitestgehend friedlich, gezählt wurden eine Anzeige wegen Beleidigung und eine wegen Körperverletzung. Die NPD klagte, weil die Gegendemo zu laut war, die andere Seite beschwerte sich über die Verbreitung indizierter Lieder. Gegen 19 Uhr war der Spuk dann vorbei.
Bildunterschrift:
Gegendemonstranten auf dem Frintroper Markt. FOTO: KV

Essen-stellt-sich-quer, 6.11.2011: "Keinen Platz für Hetze"

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



Pressemitteilung des Bündnisses
Essen stellt sich quer


Sonntag: Protest gegen NPD in Frintrop

EqLogoKastenTrans160.png
Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
www.essen-stellt-sich-quer.de
info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png
www.facebook.com/pages/
Essen-stellt-sich-quer

Essen, 6. November 2015

Das Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus „Essen stellt sich“ quer ruft für Sonntag, den 8.11.2015 zum Protest gegen die NPD auf, die am Spätnachmittag eine Kundgebung in Frintrop plant. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Frintroper Markt. Das Motto ist:

Gebt der NPD keinen Platz für Hetze gegen Flüchtlinge – nicht in Frintrop und auch nicht anderswo!

„Weil es Aktivitäten gegen Flüchtlinge in der Unterkunft Walter-Pleitgen-Schule gibt, versucht die abgehalfterte NPD sich an örtliche Nazis anzubiedern“, sagt Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses. „Aber sie hat in Frintrop keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Wir meinen, dass dieser Stadtteil und Essen insgesamt diese braunen Gesellen nicht braucht!“
Die Zahl von Straftaten gegen Asylunterkünfte in Deutschland beträgt in diesem Jahr aktuell über 550, mehr als dreimal so viel wie 2014. Die Unterkunft Walter-Pleitgen-Schule wurde bereits mit Stahlkugeln beschossen, es gibt sogenannte „Bürgerinitiativen“ gegen die Unterkunft und erst Anfang dieser Woche zeigte ein alkoholisierter Rassist, indem er vor der Schule herum randalierte und die Bewohner beschimpfte, welche Qualität diese Proteste in dem Stadtteil Frintrop haben. Nun möchte die NPD Öl ins Feuer gießen und aus einer weiteren Steigerung der Spannungen zwischen den Menschen Profit schlagen, indem man sich als Ordnungsmacht aufspielt, die gnadenlos gegen alles vermeintlich Undeutsche vorgeht.
„Essen stellt sich quer“ will gemeinsam mit den Frintroper Bürgern zeigen, dass niemand braune Hetze und Anschläge gegen Flüchtlinge braucht, und dass die NPD in Frintrop nicht erwünscht ist.
Unser Protest wird bunt, friedlich und laut sein!

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ hat inzwischen erfahren, dass die NPD eine weitere Kundgebung in Borbeck angemeldet hat.
Deswegen haben wir per Eilanmeldung eine Kundgebung von 14 bis 16 Uhr in dem Bereich Rechtsstraße/Gerichtsstraße angemeldet. Der genaue Ort wird beim Kooperationsgespräch mit der Polizei (am 7.11.) festgelegt.
Das Bündnis ist allerdings erstaunt und missbilligt es aufs Schärfste, dass eine NPD-Kundgebung, wenn vielleicht auch nur am Rande, an einem verkaufsoffenen Sonntag mit Verkaufsständen und Kinderunterhaltung in der Fußgängerzone stattfinden kann. Wir sind darauf gespannt, wie die Polizei unseren Rechtsanspruch in Hör- und Sichtweite der NPD-Kundgebung erfüllen möchte. Gerade in solchen Fragen ist das Verhalten der Essener Polizei gegenüber der demokratischen Öffentlichkeit meistens negativ zu beurteilen.
Das Bündnis geht davon aus, dass sich die Borbecker Bürgerinnen und Bürger am verkaufsoffenen Sonntag nicht für dumm verkaufen lassen, schon gar nicht von der NPD. Wir hoffen dass die Bürgerinnen und Bürger von Borbeck gemeinsam mit „Essen stellt sich quer“ laut und friedlich ihrem Missfallen Ausdruck verleihen.


Stadt Essen, 08.11.2015 OB Thomas Kufen spricht sich gegen NPD-Aufmarsch aus

9novOB20151108.jpg
Oberbürgermeister Thomas Kufen zur NPD-Demo in Frintrop

NPD-Mitglieder demonstrieren heute in unserem Frintrop. Ich verurteile zutiefst, dass Rechtsextreme die aktuelle Situation von Flüchtlingen und Asylbewerbern in unserem Land missbrauchen wollen, um verfassungsfeindliches und menschenverachtendes Gedankengut zu verbreiten. Fremdenhass und Gewalt haben in Essen keinen Platz! Als Essener Oberbürgermeister wende ich mich klar gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Gewalt - und weiß mich dabei unterstützt von den Essenerinnen und Essenern.


vom 08.11.2015 13:30, Preseinformation Stadt Essen, auf: www.Essen.de, (Permanent-Link vom 08.11.2015 23:30)

Radio Essen, 07.11.2015 Demonstrationen für Vielfalt und Toleranz

9NovRAdEssn20151108.jpg
Morgen werden viele Menschen in unserer Stadt für Vielfalt und Toleranz demonstrieren.

Morgen werden viele Menschen in unserer Stadt für Vielfalt und Toleranz demonstrieren. Das Bündnis "Essen stellt sich Quer" protestiert in Frintrop und Borbeck gegen zwei Kundgebungen der rechtsextremen NPD. Ab 14 Uhr wird das Bündnis in der Gerichtsstraße in Borbeck demonstrieren. Im Vorfeld hat bei "Essen stellt sich quer" vor allem die Genehmigung der rechten Demo für Kopfschütteln gesorgt, denn in Borbeck ist morgen auch verkaufsoffener Sonntag. Ab 16.30 Uhr wird "Essen stellt sich quer" in Frintrop besonders lautstark gegen Rechts protestieren. In dem Stadtteil sei schon auf die Notunterkunft für Flüchtlinge in der ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule mit Bleikugeln geschossen worden - deswegen müsse gerade dort gezeigt werden, dass für rechte Hetze kein Platz sei, heißt es vom Bündnis.


vom 07.11.2015 13:30, Radio Essen, auf: RadioEssen.de, (Permanent-Link vom 08.11.2015 02:05)

WAZ/NRZ, 07.11.2015 Protest gegen NPD-Kundgebung

WAZ20151107-NPDprotest.png

WAZ/NRZ / Essen,Samstag, 07.11.2015

Protest gegen NPD-Kundgebung

Rechte wollen in Frintrop und Borbeck aufmarschieren


Die NPD will am morgigen Sonntag in Borbeck und Frintrop aufmarschieren. Nach Auskunft der Polizei haben die Rechten zwei Kundgebungen angemeldet: von 14.30 bis 16 Uhr an der Gerichtsstraße und von 17 bis 19 Uhr auf dem Frintroper Markt. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 15 Teilnehmern. Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ ruft zum Protest gegen die „braune Hetze“ auf. Die Gegendemo beginnt um 16.30 Uhr an der Ecke Höhenweg/Im Neerfeld.

Wie und ob das Bündnis auf den NPD-Aufmarsch in Borbeck reagiert, blieb offen. „Wir missbilligen, dass die Polizei eine solche Kundgebung an einem verkaufsoffenen Sonntag zulässt“, kritisierte Bündnis-Sprecher Max Adelmann: „Wir gehen davon aus, dass sich die Borbecker nicht für dumm verkaufen lassen.“ j.m.
Hinweis: Zeitungsmeldung nicht mehr ganz aktuell!
Zu Redaktionsschluss war noch nicht bekannt, dass Essens-stellt-sich-quer inzwischen auch zur Gegenkundgebung auf dem Borbecker Markt aufruft.


Gedenken zum 9. November an Stolpersteinen in Essen

Fotos vom Gedenken an den Stolpersteinen

Hier eine Bilderserie (siehe auch auf facebook)

09nov2015ser1-101.jpg 09nov2015ser1-102.jpg 09nov2015ser1-103.jpg 09nov2015ser1-104.jpg 09nov2015ser1-105.jpg 09nov2015ser1-106.jpg 09nov2015ser1-107.jpg 09nov2015ser1-108.jpg 09nov2015ser1-109.jpg 09nov2015ser1-110.jpg 09nov2015ser1-111.jpg 09nov2015ser1-112.jpg 09nov2015ser1-113.jpg 09nov2015ser1-114.jpg 09nov2015ser1-115.jpg 09nov2015ser1-116.jpg 09nov2015ser1-117.jpg


Hier eine weitere Bilderserie siehe auch auf facebook

09nov2015ser2-201.jpg 09nov2015ser2-202.jpg 09nov2015ser2-203.jpg 09nov2015ser2-204.jpg 09nov2015ser2-205.jpg 09nov2015ser2-206.jpg 09nov2015ser2-207.jpg 09nov2015ser2-208.jpg 09nov2015ser2-209.jpg 09nov2015ser2-210.jpg 09nov2015ser2-211.jpg 09nov2015ser2-212.jpg 09nov2015ser2-213.jpg


Auch die Jusos in Essen waren aktiv
09nov2015jus.jpg
Und auch vor dem Büro des
Anti-Rassismus-Telefons gibt es einen.
09nov2015art.jpg


Aufruf "9. November 2015: Stolpersteine gegen das Vergessen"

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



Reichspogromnacht 9. November 1938

Stolpersteine gegen das Vergessen

EqLogoKastenTrans160.png
Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
www.essen-stellt-sich-quer.de
info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png
www.facebook.com/pages/
Essen-stellt-sich-quer

Essen, 3. November 2015

Vor 77 Jahren am 9. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen niedergebrannt, jüdische Geschäfte demoliert und geplündert, Wohnungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger zertrümmert, Menschen zusammengeschlagen, verhaftet, in Konzentrationslagern gebracht. In dieser Nacht wurden auch jüdische Menschen ermordet. Es war der Anfang der „Endlösung der Judenfrage“ und endete in den Gas- kammern von Auschwitz und anderen Vernichtungslagern in einem unvorstellbaren industriell organisierten Mord an 6 Millionen Jüdinnen und Juden und 500 000 Sinti und Roma,

Mit den Stolpersteinen, dem Kunstprojekt von Gunter Demnig, wird in vielen Städten Deutschlands und Europa an das Schicksal der von den Nazis ermordeten Menschen erinnert. Sie geben Opfern wieder einen Namen. Auch in Essen sind an vielen Orten Stolpersteine verlegt worden, in die Namen der Diskriminierten, Deportierten und Ermordeten eingraviert sind.

Wir wenden uns an Essener Bürgerinnen und Bürger, an Schülerinnen und Schüler, im Gedenken an die Pogromnacht am Montag, dem 9. November 2015 die in der Nähe Ihrer Wohnung, Ihrer Schule oder Ihrer Arbeitsstätte verlegten Stolpersteine zu putzen, sie als Zeichen des Erinnerns und des Mahnens gegen den aktuell zunehmenden Rassismus mit Blumen und Kerzen zu schmücken

Die Liste der Stolpersteine, sortiert nach Stadtteilen, finden Sie unter: HV-Essen.de/.../...Stadtteil.pdf

Empfehlung: Putzen mit Essigwasser und einem schon benutzten Schwamm oder mit handelsüblichem Putzmittel für Metalle und einem weichen Tuch, auf keinen Fall Drahtbürste verwenden

Teilen Sie uns bitte mit, welche Stolpersteine Sie reinigen wollen: Anti-Rassismus-Telefon 0201/ 23 20 60 E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png


Gemeinsam rufen dazu auf:

  • Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus „Essen stellt sich quer“
  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Essen
  • Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken Kreisverband Essen
  • Anti-Rassismus-Telefon Essen
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Unterbezirk Essen
  • Die Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Essen
  • Essener Friedensforum
  • Bürgerinitiative „Stolpersteine in Essen-Süd“
  • „Sago“ Künstlerduo
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Stadtverband Essen
  • Kommunalpolitisches Bündnis „Essen steht AUF“
  • Steeler Archiv e.V.
  • Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Essen
  • Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Essen


WDR Studio Essen, 9.11. Bürger schmücken Stolpersteine

Wdr9nov2015Rep.jpg
Bürger schmücken Stolpersteine

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ ruft Bürger dazu auf, so genannte Stolpersteine zu reinigen, die an die Opfer des NS-Terrors erinnern. Am 09. November 1938, in der Reichspogromnacht, zerstörten die Nazis unter anderem Synagogen, Gebetssäle und andere jüdische Einrichtungen. Allein in Essen sind mehrere Hundert Stolpersteine verlegt. Die Messingtafeln, auf denen die Namen der Opfer zu lesen sind, markieren den Ort, an dem jüdische Bürger und andere Verfolgte bis zum Zeitpunkt ihrer Deportation oder Ermordung gelebt haben. Um an sie zu erinnern und als Mahnung gegen zunehmenden Rassismus will das Essener Bündnis die Stolpersteine nicht nur putzen, sondern auch mit Blumen und Kerzen schmücken. Schulen, Vereine, Gewerkschaften und Parteien beteiligen sich an der Aktion.


vom 09.11.2015, 07.50 Uhr, WDR Studio Essen, auf: wdr.de, (Permanent-Link vom 10.11.2015 06:50)

Radio Essen, 9.11. Stolpersteine werden geputzt

9NovRAdEssn20151109.jpg
Mehrere Essener wollen heute die Stolpersteine in ihrer Umgebung putzen, um an die Opfer der Reichspogromnacht zu erinnern.

Mehrere Essener wollen heute die Stolpersteine in ihrer Umgebung putzen, um an die Opfer der Reichspogromnacht zu erinnern. Am 9. November 1938 wurden in mehreren Städten in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Geschäfte demoliert und Wohnungen geplündert. Danach wurden Juden in Deutschland jahrelang systematisch verfolgt und getötet. Die Stolpersteine erinnern an die Menschen, die bei uns in Essen im Dritten Reich verfolgt und getötet wurden. Die Steine liegen in der Regel vor den Häusern, in denen sie zuletzt gewohnt haben.


vom 09.11.2015 06:30, Radio Essen, auf: RadioEssen.de, (Permanent-Link vom 10.11.2015 07:04)

Veranstaltungen zum 9. November

6. November, ab 18:00 Uhr Falken-Workshop "Putzparty - Faschos? Wisch und Weg!"

WAZ20151106-FalkenLadenEin.png

WAZ / Aus den Stadtteilen,Freitag, 06.11.2015

Falken laden zu Aktionen gegen Rechts

„Putzparty“ mit Vortrag und Workshops


Holsterhausen. Das Falkenzentrum Süd an der Holsterhauser Straße 200 veranstaltet am heutigen Freitag, 6. November, ab 18 Uhr mit Jugendlichen eine „Putzparty - Faschos? Wisch und Weg!“ Die Veranstaltung hieß früher „Rock gegen Rechts“. Sie will ein Zeichen setzen gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit. „Wir wollen Jugendliche für geschichtliche und gegenwärtige Geschehnisse sensibilisieren“, heißt es in der Ankündigung. Die „Putzparty“ beginnt mit einem inhaltlichen Austausch in Form von Workshops.

Dabei geht es um Bilder im Kopf, die entstehen, wenn man an Menschen auf der Flucht denkt. Ein gemeinsam entworfenes Bild zum Thema „Menschen auf der Flucht“ soll auf der Außenfassade vom Falkenzentrum Süd umgesetzt werden. Auch Ausdrucksformen wie Rap, Lyrik und Beatbox werden vorkommen. Es gibt einen Vortrag über das Asylrecht mit anschließendem Gespräch. Nach den Workshops gibt es Zeit und Möglichkeit, sich auszutauschen und Spaß zu haben. „Kann Sein & Koni“ sorgen für Tanzmusik, danach geht es mit „Junkfood“ elektronisch weiter. Der Eintritt kostet zwei Euro, die Eintrittsgelder werden an ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge in Holsterhausen gespendet. Infos:  70 38 22.

8. November, 11:00 Uhr Ausstellungseröffnung und Konzert

WAZ20151103-AusstellungKonzertPogromnacht.png

WAZ / Aus den Stadtteilen,Dienstag, 03.11.2015

Ausstellung und Konzert erinnern an Pogromnacht

Veranstaltung mit verschiedenen Künstlern in der Bergerhauser Pax-Christi-Kirche


Bergerhausen. Zum Jahrestag der Reichspogromnacht finden in der Pax-Christi-Kirche, An St. Albertus Magnus 45, am Sonntag, 8. November, um 11 Uhr eine Ausstellungseröffnung und ein Konzert statt. Die Ausstellung mit Werken der Hattinger Malerin Arsène-F. Wiesemann trägt den Titel „Pogrom und Verständigung“ und passt sich gut in den Charakter der Kirche ein, in der es um Gedenken an Gewaltopfer geht. Die Werke beziehen sich aber auch auf das Vorgehen des nationalsozialistischen Regimes in der Reichspogromnacht. Angesichts der gegenwärtigen Ausschreitungen gegen Flüchtlinge bleibe diese Thematik aktuell, so die Veranstalter. Das Konzert mit dem Tamigu-Trio findet in der Besetzung Violine, Orgel, Sprecher und kleines Schlaginstrumentarium statt. Dabei wird neben Werken von Bach, Händel und Vitali für Violine und Orgel auch ein Werk des tschechischen Barockkomponisten Jiri Antonin Benda das Programm bereichern. Am Ende steht das Präludium und Allegro von Fritz Kreisler, ebenfalls für Violine und Orgel. Von dem Komponisten Günther Wiesemann werden eine Triokomposition als Klangmeditation und ein Werk mit einer Sprechpartie zur Friedensthematik geboten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

8. November, 17:00 Uhr Kammerkonzert zum Gedenken in Überruhr

NRZ20151107-Kammermusik.png

WAZ/NRZ / Aus den Stadtteilen,Samstag, 07.11.2015

Kammerkonzert erinnert an Reichspogromnacht

Der Akkordeonist Roman Yusipey spielt im Friedrich-Graeber-Gemeindehaus in Überruhr


Überruhr. Mit einem Kammerkonzert wird am Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr im Friedrich-Graeber-Gemeindehaus (Überruhrstraße 70c) unter dem Titel „Zwischen-Welten – Akkordeon plus“ dem 77. Jahrestag der Reichspogromnacht gedacht.

Mit diesem Konzert des herausragenden Akkordeonisten Roman Yusipey wird an die Vorkommnisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht, in der jüdische Synagogen in Brand gesteckt und zahlreiche Menschen ermordet wurden. Das Konzert in der Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Überruhr gestalten mit ihm der Hamburger Tenor Björn Klein und der Klarinettist Mark Rovner, beides Künstler mit höchster musikalischer Ausstrahlungskraft.

Jiddische Volkslieder
„Wer Roman Yusipey im Mai in der Stephanus-Kirche erleben durfte, wird sich freuen, den Preisträger internationaler Wettbewerbe in den USA, in Italien und der Ukraine nochmals, quasi vor der Haustüre, hören zu können“, ist Kirchenmusiker Bernhard Schüth, der für die Konzertreihe verantwortlich zeichnet, ganz sicher.

„Zwischen-Welten“ ist der Titel dieses Konzertes, das mit Hilfe von Kompositionen von Ernest Bloch, Bela Kovacs, H. Kon, Klezmerklängen und mit jiddischen Volksliedern aus dem Ruth-Rubin-Archiv musikalisch an die Reichspogromnacht erinnert. Mal trauernd, mal trotzig, aber immer voller Leben spielen die drei Künstler gegen die Verbrechen der Vergangenheit an.

Der Eintritt zu dem Konzert im Friedrich-Graeber-Gemeindehaus ist frei. Am Konzertende wird um eine Kollekte gebeten. Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der bezirklichen Kulturarbeit auf der Ruhrhalbinsel (Bezirk VIII).
Bildunterschrift:
Eine internationale Größe der Musik: Akkordeonist Roman Yusipey. FOTO: OLAF EYBE

9. November, 17:00 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst im Dom

WAZ2151030-Pogromnacht.png

WAZ/NRZ / Essen,Freitag, 30.10.2015

Erinnerung an die Pogromnacht 1938


In der Alten Synagoge (Edmund-Körner-Platz 1) wird am 9. November, 19 Uhr an die Reichspogromnacht 1938 erinnert. Vorher findet um 17 Uhr ein Ökumenischer Gedenkgottesdienst im Dom statt. Der Leiter der Alten Synagoge, Uri Kaufmann sagte: „Angesichts von Übergriffen auf Synagogen und Gemeindezentren in Wuppertal, Gelsenkirchen und Bochum letztes Jahr zeigt sich diese Notwendigkeit des Erinnerns.“ Für die Nachkommen der Opfer sei wichtig, dass die Menschen in Essen sich auch 77 Jahre nach der Pogromnacht sich der Erinnerung stellten. Das Ensemble Ros witha Dasch/Ulrich Rauhe wird jiddische Lieder aus Vilnius vortragen.
Weitere Informationen dazu auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Essen (www.ekir.de).


9. November, 17:00 Uhr Gedenken der VVN/BdA an Stolpersteinen in E-Kray

 

Eq-VVNBDALogo.gif
Verein der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
VVN-Bda Essen
c/o Paul Schnittker



Im Gedenken an die Pogromnacht:

Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus

Treffpunkt: 9. November ,17.00 Uhr vor der Barbarakirche auf der Krayer Straße
17.30 Uhr Gedenkveranstaltung von Kray ist bunt auf dem Krayer Markt


Zum 77. mal jährt sich am 9. November die Pogromnacht, der staatlich angeordnete Nazi-Terror gegen die jüdische Bevölkerung. Es war der Anfang der „Endlösung der Judenfrage“, des industriemäßig organisierten Mordens an 6 Millionen Jüdinnen und Juden und 500.000 Sinti und Roma in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern.

Die Novemberpogrome dienten auch dazu, die deutsche Bevölkerung einzustimmen auf einen Krieg gegen „minderwertige“ Völker, sie auszuplündern, ihr Volk als „Untermenschen“ zu versklaven oder gar auszurotten. Zehn Monate nach der Pogromnacht begann der 2. Weltkrieg und endete in Blut und Tränen.

Die VVN-BdA lädt ein zu zwei symbolischen Orten in Kray.

Um 17.00 treffen wir uns im Gedenken an Maria und Bernhard Kreulich vor der Barbarakirche auf der Krayer Straße, wo Stolpersteine für sie liegen. Das Krayer katholische Ehepaar wurde wegen ihrer Antikriegshaltung und „Wehrkraftzersetzung“ 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

Unser Gang führt uns dann zum Krayer Rathaus (nahe der Kirche). Die erste Ratssitzung nach der Befreiung vom Faschismus unter dem ersten Essener Oberbürgermeister Heinz Renner, Antifaschist, Widerstandskämpfer und Kommunist, fand in dem Krayer Rathaus statt. Es war der Neuanfang in der Hoffnung, dass nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus von Deutschland ausgeht.

Anschließend nehmen wir teil an der Gedenkveranstaltung von Kray ist bunt auf dem Krayer Markt. (Die Wege zwischen den Orten sind kurz.)


WAZ/NRZ, 09.11.2015 Gedenkveranstaltung in Kray

NRZ20151109-GedenkKray.png

WAZ/NRZ / Essen, Rubrik Aus den Stadtteilen,Montag, 09.11.2015

Gedenkveranstaltung in Kray

Erinnern an die Pogromnacht: Barbarakirche ist Treffpunkt


Kray. „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“, ist die Veranstaltung überschrieben, zu der die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) am heutigen Montag, 9. November, in Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 einladen. Damals wurden in Deutschland Synagogen und Geschäfte von Juden zerstört, viele Juden in Konzentrationslagern inhaftiert. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Barbarakirche auf der Krayer Straße, gegen 17.30 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung „Kray ist bunt“ auf dem Krayer Markt.

Es handelt sich um zwei symbolische Orte. „Vor der Barbarakirche, wo Stolpersteine für sie liegen, treffen wir uns im Gedenken an Maria und Bernhard Kreulich“, so Paul Schnittker. Das katholische Ehepaar aus Kray wurde wegen seiner „Antikriegshaltung und Wehrkraftzersetzung“ einst 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

Von der Kirche führt der Weg die Teilnehmer zum nahe gelegenen Krayer Rathaus. Dort fand die erste Sitzung des Essener Stadtrates nach der Befreiung vom Nationalsozialismus statt, und zwar unter der Leitung des ersten Essener Oberbürgermeisters, des Kommunisten Heinz Renner.

Anschließend ist eine Veranstaltung auf dem Krayer Markt vorgesehen.
Bildunterschrift:
Ein symbolischer Ort: Vor der Barbarakirche in Kray liegen Stolpersteine für das Ehepaar Kreulich. FOTO: VON BORN

9. November, 17:30 Uhr Gedenken von Kray-ist-bunt an Stolpersteinen in E-Kray

Treffpunkt ist der Krayer Markt direkt neben dem Engel der Kulturen.

Quelle: www.Kray-ist-bunt.de

Wir vergessen nicht!
Herzliche Einladung zu einem kurzen Gedenken an die Reichsprogromnacht am 9. November 1938.
Die Initiative “Kray ist bunt” lädt ein: am 9. November um 17.30 Uhr auf dem Krayer Markt am Engel der Kulturen. Wir wollen uns erinnern und ein Zeichen setzen für ein anderes Miteinander von Religionen und Völkern.


9. November, 18:00 Uhr Gedenken auf Montagsdemonstration

Auch auf der Montagsdemonstration (Start um 18:00 an der Porschekanzel) soll der Pogromnacht gedacht werden.


9. November, 18:30 Uhr SPD putzt Stolpersteine in Borbeck

WAZ20151106-SPDputzt.png

WAZ / Essen-West,Freitag, 06.11.2015

Borbecker SPD putzt die Stolpersteine


Borbeck. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Borbeck treffen sich am Montag, 9. November, um 18.30 Uhr, um die Stolpersteine im Stadtteil, ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, zu putzen. Weitere Helfer, die sich anschließen möchten, sind am Treffpunkt Borbecker Platz willkommen. Allein in Borbeck gibt es über 20 Stolpersteine, die an Mitbürger erinnern, die zwischen 1939 und 1942 aus rassistischen oder politischen Gründen misshandelt, verschleppt oder ermordet wurden. Markstraße: Alfred van Biema; Clementine Grünebaum; Hugo und Jenny Hirsch; Adolf, Martin und Johanna Loewenstein; Adele Seelmann und Berta Stern; Weidkamp: Johanna Berghausen, Adele Biesunski, Ernst Löwenberg, Franz, Helene und Lazarus Schieren; Wüstenhöger Straße: Arthur Salzmann; Rechtstraße: Ludwig Gutzmann; Borbecker Platz: Ernstine, Manfred und Sally Loewenthal sowie Elli Loewenstein.

9. November, 19:00 Uhr Gedenken der Stolperstein-Initiative in Borbeck

NRZ20151107-SchicksaleDerVerfolgten.png

WAZ/NRZ / Aus den Stadtteilen,Samstag, 07.11.2015

Schicksale der Verfolgten

Rundgang zu den Stolpersteinen startet am Montag


Rüttenscheid. Unter der Überschrift „SteinPoesie. Ein Lebens-Gang zur Erinnerung – ganz nah“ lädt die Bürgerinitiative „Stolpersteine in Essen-Süd“ zum Rundgang am Montag, 9. November, 19 Uhr, ein. Treffpunkt des einstündigen „Lebens-Ganges“ ist an der Kreuzung Von-Einem-Straße/Von-Seeckt-Straße.

Anlässlich des stadtweiten Aufrufs des Bündnisses „Essen stellt sich quer“, an den Standorten von Stolpersteinen der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zu gedenken, lädt die Initiative „Stolpersteine in Essen-Süd die Bürger zu der Veranstaltung ein. Auf dem Gang wird an den im April 2015 in den beiden Straßen verlegten 25 Stolpersteinen der Geschichte von Verfolgten gedacht. Dabei werden verschiedene Ausdrucksformen gewählt: von der Rezitation von Gedichten bis zur Darstellung von Augenzeugenberichten werden an den sechs Stolperstein-Standorten unter musikalischer Begleitung Lebensgänge von Verfolgten sinnlich erfahrbar gemacht. In Anbetracht der aktuellen Situation brennender Flüchtlingsheime und vereinzelter Angriffe auf Flüchtlinge wirkt das Gedenken an die Pogromnacht von 1938 auch in die Gegenwart.

In Erinnerung an die während des Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Nachbarn in der Von-Einem-Straße und Von-Seeckt-Straße wurden am 28. April 2015 in beiden Straßen 25 Stolpersteine verlegt. Mit dem Stolperstein-Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig wird in vielen Städten Deutschlands an das Schicksal der von den Nationalsozialisten diskriminierten, verfolgten und ermordeten Menschen erinnert. Sie ge ben Opfern wieder einen Namen und mahnen alle Quartiersbewohner zu einem toleranten Zusammenleben in der Gegenwart.
Bildunterschrift:
Vor dem Haus Von-Einem-Straße 36 sind vier Stolpersteine verlegt worden. FOTO: VON BORN

9. November, 19:00 Uhr Gedenken in der Alten Synagoge

WAZ/NRZ, 29.10.2015 Gedenken in der Alten Synagoge

WAZ2015129-Gedenken9NovSynag.png

WAZ/NRZ / Essen,Donnerstag, 29.10.2015

Gedenken in der Alten Synagoge

Pogromnacht: Am 9. November 1938 brannten die jüdischen Gotteshäuser


Die Alte Synagoge erinnert am Montag, 9. November, 19 Uhr, an die Reichspogromnacht 1938. „Das Gedenken an die Verwüstung und Zerstörung von über 1400 Synagogen und Gebetssälen stellt uns jedes Jahr vor eine neue Herausforderung“, schreibt die Synagoge in einer Mitteilung. „Damals wurden 30 000 Menschen verhaftet und 400 ermordet oder in den Tod getrieben.“

In der Gedenkstunde, zu der Stadt und Synagoge jetzt einladen, halten Oberbürgermeister Thomas Kufen und Schalwa Chemsuraschwili (Jüdische Kultus-Gemeinde Essen) die Ansprachen. Das musikalische Rahmenprogramm wird von Roswitha Dasch und Ulrich Rauhe gestaltet. Schon vorher, ab 17 Uhr, findet im Essener Dom, Burgplatz 2, ein ökumenischer Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) statt.

„In diesem Jahr erinnert man sich in ganz Europa mit zahlreichen Feierlichkeiten an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren“, heißt es seitens der Stadt. „Diese sollen aber nicht das Gedenken an die zerstörten Synagogen vergessen machen. Vor allem sollen dabei die Deportationen im Fokus stehen, die bis September 1943 andauerten. So ist beispielsweise nicht bekannt, welche jüdischen Mitbürger am 10. November 1941 aus Essen über Düsseldorf nach Riga deportiert worden sind.“


Mehr Informationen: www.alte-synagoge.essen.de
Bildunterschrift:
Die Alte Synagoge an der Steeler Straße (Edmund-Körner-Platz) ist die zentrale Einrichtung jüdischer Erinnerungskultur. FOTO: HANS BLOSSEY
Das vollständige Programm hier auf Essen.de


WAZ, 09.11.2015 Erinnerung an die „Reichspogromnacht“

WAZ20151109-ErinReichspogromnacht.png

WAZ / Essen, Rubrik Heute in unserer Stadt,Montag, 09.11.2015

Erinnerung an die „Reichspogromnacht“


Die Gedenkfeier zur Erinnerung an die „Reichspogromnacht“ am 9. November 1938 beginnt um19 Uhr in der Alten Synagoge am Edmund-Körner-Platz 1. 8845218

9. November, 19:30 Uhr Kettwig: Gedenken in ev. Kirche

NRZ20151105-Pogromnacht.png

NRZ / E-Kettwig, Rubrik Kurz notiert,Donnerstag, 05.11.2015

Pogromnacht


Am kommenden Montag, 9. November, findet um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche am Markt das Gedenken der Opfer der Reichspogromnacht statt. Das Vorbereitungsteam der Evangelischen Kirchengemeinde Kettwig und der Freien evangelischen Gemeinde Kettwig lädt zu dieser Gedenkfeier ein.

nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png