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Pro NRW bzw Pro Essen

Bei 'pro Köln e.V.' und 'pro NRW' steht weiterhin die pauschale Herabsetzung und Diffamierung von Minderheiten im Mittelpunkt ihrer Politik. Dies zielt vor allem auf Muslime, die als unerwünschte, nicht integrierbare Menschen zweiter Klasse dargestellt werden.  aus: Verfassungsschutzbericht NRW 2012, (Juni 2013)

Eq-proHirn.jpgAus Pro Köln entstanden die Parteien Pro NRW und Pro Deutschland. Sie fallen durch ihre populistische Vorgehensweise auf und verbreiten ihren Fremdenhass unter dem Deckmantel der "Islamkritik" oder Asylpolitik. Daher werden diese Gruppierungen häufig als "rechtspopulistisch" bezeichnet. Der Verfassungschutz NRW stuft sie als rechtsextremistisch ein.

Im Mai 2014 hat pro NRW bei der Wahl zum Rat der Stadt Essen 1,7% der Stimmen erhalten. Somit verfügt sie über zwei Ratsmandate (Christine Öllig, Silwana Spiegelhoff). Um einen Fraktionsstatus zu erreichen sind wenigstens drei Ratsmandate notwendig.

Zum Wahlwochenende schätzt die NRZ pro NRW wie folgt ein:
Pro klingt nach dafür, aber im Wesentlichen sind sie dagegen. Das signalisieren die Rechtspopulisten regelmäßig bei ihren Demonstrationen, die sich auch in Essen vornehmlich gegen Migranten, vor allem gegen Muslime und mitunter auch gegen die von der Stadt auf gesetzlicher Grundlage eingerichteten Flüchtlingsheime richten. Mit nicht unerheblichem Erfolg offenbar, zumindest, was die Bewerbersuche angeht: „Pro NRW“ tritt in allen 41 Kommunalwahlbezirken an, wobei auffällt, dass die von Spitzenkandidatin Christine Öllig und Silwana Spiegelhoff angeführte Reserveliste zu großen Teilen aus Frohnhauser Bürgern zusammensetzt. Im Wahlkampf lässt man eher Plakate sprechen. Ob sich das beschworene Bauchgefühl in Stimmen ummünzt, ist offen: Bei den Demos bleiben die „Pro NRW“-Leute jedenfalls meistens unter sich.

Hier alternativ der gesamte NRZ-Artikel.

Am 04.02.2016: wurde bekannt, dass Pro NRW die frisch gegründete „Bürgerwehr“ unterstützen will.

Am 13.09.2015: Bei der Oberbürgermeisterwahl erhielt der Pro NRW-Kandidat 3,8% (33,9% Wahlbeteiligung). Andere als rechtsradikal bekannte OB-Kandidaten tragen nicht an. Die Stadtteile Vogelheim (8,5%) und Frintrop (7,1%) haben am meisten Pro NRW gewählt. Der Wahlkampf war wenig überzeugend.

Am 03. Juli 2014 lässt sich Pro NRW im Rat der Stadt Essen von der NPD unterstützen.

Am 01. Mai 2014: Wiederum will Pro NRW vor Flüchtlingsheimen hetzen.

Am 05.10.2013 hat der "Pro NRW" Ableger erneut zwei Aufmärsche vor Flüchtlingsheimen gemacht. Essen-stellt-sich-quer führte Gegenkundgebungen durch.

Am 29. August 2013: Mit acht Leuten kam "Pro Deutschland" nach Essen (auf den Seiten des Anti-Rassismus-Telefons).

Im August 2013 äußerte sich "pro NRW " voll des Lobes über das von der Stadt Essen geplante Asyl-Konzept, was die Abschreckung der Roma zum Ziel hatte (Informationen dazu auf der Seite des Anti-Rassismus-Telefons).

Am 21. Mai 2013 hat der Kreisverband von Pro NRW in Essen-Altendorf getagt - aber nicht allein: eine kurzfristige Kundgebung von Essen stellt sich quer mit nahezu 50 Teilnehmern fand sich live vor der Gaststätte ein.

Am 9. März 2013 ist Pro NRW in Essen-Haarzopf vor einem Asylbewerberheim aufgelaufen. Wie letzten Jahr haben sie mit einer festen Anzahl von ca. 20 - 30 Wanderdemonstranten eine Kette von Kundgebungen in ganz Nordrhein-Westfalen abgefahren.

Am 28. April 2012 ist Pro NRW in Essen-Kray vor einer Moschee aufmarschiert. Das Anti-Rassismus-Telefon hat ein aufklärendes Flugblatt gegen Pro NRW erstellt.

2011 sind uns keine nennenswerten Aktivitäten aufgefallen. Zuletzt führten sie im Rahmen einer "Anti-Minarettkonferenz" begleitende "Mahnwachen" vor Moscheen des Ruhrgebietes durch. Am 26. März 2010 waren sie in Essen-Katernberg. Zur Landtagswahl 2010 hat Pro NRW noch in jedem der vier Essener Wahlbezirke Direktkandidaten aufgestellt, bei der Wahl 2012 nicht mehr.


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