Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

Diese Webseiten sind veraltet und wurden seit Juni 2017 nicht mehr aktualisiert.
Bitte haben Sie Geduld - es wird an einer Lösung gearbeitet.
1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerAuf.gif
Essen extrem rechts »
11ordnerZu.gif
Übersicht
11ordnerZu.gif
AfD
11ordnerZu.gif
Salafisten
11ordnerZu.gif
Pegida in Essen
11ordnerZu.gif
NPD / JN »
11ordnerZu.gif
Flüchtlingshetze »
11ordnerZu.gif
Bürgerwehr
11ordnerZu.gif
Hooligans »
11ordnerAuf.gif
Pro NRW »
111ordnerAuf.gif
Übersicht
111ordnerZu.gif
2015: OB-Wahl
111ordnerZu.gif
Pro NRW im Rat
111ordnerZu.gif
Hetze am 1. Mai 2014
111ordnerZu.gif
Pro NRW Jahresberichte
111ordnerZu.gif
2013: diverse Vorfälle »
111ordnerZu.gif
2012: 28.4. in Kray »
111ordnerZu.gif
2010: E-Katernberg »
111ordnerZu.gif
2009: Stoppt Rassisten
111ordnerZu.gif
Tipps für Kommunen
11ordnerZu.gif
Die Rechte »
11ordnerZu.gif
2014 neuer Stadtrat
11ordnerZu.gif
Kameradschaften
11ordnerZu.gif
Oseberg/Rechte Mode »
11ordnerZu.gif
Republikaner
11ordnerZu.gif
unklares/sonstiges »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Pro NRW bzw Pro Essen

Bei 'pro Köln e.V.' und 'pro NRW' steht weiterhin die pauschale Herabsetzung und Diffamierung von Minderheiten im Mittelpunkt ihrer Politik. Dies zielt vor allem auf Muslime, die als unerwünschte, nicht integrierbare Menschen zweiter Klasse dargestellt werden.  aus: Verfassungsschutzbericht NRW 2012, (Juni 2013)

Eq-proHirn.jpgAus Pro Köln entstanden die Parteien Pro NRW und Pro Deutschland. Sie fallen durch ihre populistische Vorgehensweise auf und verbreiten ihren Fremdenhass unter dem Deckmantel der "Islamkritik" oder Asylpolitik. Daher werden diese Gruppierungen häufig als "rechtspopulistisch" bezeichnet. Der Verfassungschutz NRW stuft sie als rechtsextremistisch ein.

Im Mai 2014 hat pro NRW bei der Wahl zum Rat der Stadt Essen 1,7% der Stimmen erhalten. Somit verfügt sie über zwei Ratsmandate (Christine Öllig, Silwana Spiegelhoff). Um einen Fraktionsstatus zu erreichen sind wenigstens drei Ratsmandate notwendig.
Zum Wahlwochenende schätzt die NRZ pro NRW wie folgt ein:

NRZ, 24.05.2014 Auszug: Auf dem Weg zur Mehrheit im Rat

NRZ20140524-RatKleinBewerber.png

WAZ / Essen-Stadtteil, Rubrik Auszug,Samstag, 24.05.2014

Auf dem Weg zur Mehrheit im Rat

Womöglich kommt es auf die ganz Kleinen an


Bewerber ...GANZ LINKS...'
./.


Bewerber ...GANZ RECHTS...

NPD
Wenn Marcel Haliti im Stadtparlament redete, gingen nicht wenige Ratskollegen lieber vor die Tür: Luft schnappen. Allzu oft war dies in viereinhalb Jahren allerdings nicht erforderlich, denn zum Reden kam der Ratsherr von ganz rechts außen eher selten: Die ausländerfeindlichen Hetztiraden ersparte man sich, indem der Übergang zur Tagesordnung bei den anderen Parteien stets eine üppige Mehrheit fand. Es war diese politische Auseinandersetzung per Geschäftsordnung, die Haliti erst vor kurzem auch einen Punktsieg vor Gericht einbrachte – als er sich mit einem versandten Kondom über die Ratskollegen und ihre zu verhütende Politik lustig machte. Politisch saß die NPD den Rat schlichtweg aus, vielleicht auch deshalb landete Haliti in der Reserveliste nur auf einem aussichtslosen Platz 5. Spitzenkandidat ist stattdessen jetzt Rentner Hans-Joachim Gottschalk, Weltkriegs-Jahrgang 1943, aus Haarzopf.


Republikaner
Viereinhalb Jahre lang blieb Republikaner-Ratsherr Günter Weiß mehr oder weniger stiller Beobachter des Politgeschehens im Rat. Und selbst mit der entscheidenden Nachricht rückte er nicht selber heraus, sondern verließ sich darauf, dass sie vom Oberbürgermeister vorgelesen wurde: dass er nämlich ausgetreten sei, bei den Reps, kurz vor Ende der Ratsperiode. Zur Begründung erklärte Weiß, er verlasse eine „Partei im Niedergang“, was irgendwie nicht ganz zu passen scheint, angesichts der breiten Kandidatenschar, mit der die Republikaner immerhin alle 41 Kommunalwahlbezirke besetzen konnten. An der Spitze der Kandidatenliste steht jetzt Karl-Ernst Ostholt, gefolgt von Ex-Ratsherr Volkmar Barth. Sie selbst sehen sich gemäßigt rechts, worüber sich streiten ließe mit NPD und AfD auf dem „Weltsozialamt“, das sie alle stadtweit plakatieren.


Pro NRW
Pro klingt nach dafür, aber im Wesentlichen sind sie dagegen. Das signalisieren die Rechtspopulisten regelmäßig bei ihren Demonstrationen, die sich auch in Essen vornehmlich gegen Migranten, vor allem gegen Muslime und mitunter auch gegen die von der Stadt auf gesetzlicher Grundlage eingerichteten Flüchtlingsheime richten. Mit nicht unerheblichem Erfolg offenbar, zumindest, was die Bewerbersuche angeht: „Pro NRW“ tritt in allen 41 Kommunalwahlbezirken an, wobei auffällt, dass die von Spitzenkandidatin Christine Öllig und Silwana Spiegelhoff angeführte Reserveliste zu großen Teilen aus Frohnhauser Bürgern zusammensetzt. Im Wahlkampf lässt man eher Plakate sprechen. Ob sich das beschworene Bauchgefühl in Stimmen ummünzt, ist offen: Bei den Demos bleiben die „Pro NRW“-Leute jedenfalls meistens unter sich.


...UND IRGENDWO DAZWISCHEN

Die PARTEI
Inhalte überwinden! Wer solche Parolen pflegt, hat erstens das politische Alltags-Blabla zweifellos verstanden und zweitens einen schönen Humor. Dass dies reicht, um die „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“, kurz: PARTEI in den Rat zu torpedieren, darf man bezweifeln. Denn an politischen Inhalten – siehe oben – gebricht es der Truppe, die mit Spitzenkandidat Matthias Stadtmann in immerhin 23 Kommunalwahlbezirken antritt. Alles nur Spaß also? Naja, witzig allemal.

BIGWAM
Das Kürzel bedeutet in der Langfassung „Bürgerinitiative gegen den wilden Automarkt“, und damit ist eigentlich alles gesagt: Genervt von den dort auftretenden Problemen und enttäuscht von den etablierten Parteien machen Anwohner und Unterstützer mobil und treten auch nur in den beiden Kommunalwahlbezirken Bergeborbeck/Bochold und Vogelheim an. Ein Sitz im Rat gilt als nahezu aussichtslos. Mehr Chancen hätte man womöglich bei einer Kandidatur für die Bezirksvertretung IV (Borbeck) gehabt, doch dort tritt BIGWAM nicht an.

Am 04.02.2016: wurde bekannt, dass Pro NRW die frisch gegründete „Bürgerwehr“ unterstützen will.

Am 13.09.2015: Bei der Oberbürgermeisterwahl erhielt der Pro NRW-Kandidat 3,8% (33,9% Wahlbeteiligung). Andere als rechtsradikal bekannte OB-Kandidaten tragen nicht an. Die Stadtteile Vogelheim (8,5%) und Frintrop (7,1%) haben am meisten Pro NRW gewählt. Der Wahlkampf war wenig überzeugend.

Am 03. Juli 2014 lässt sich Pro NRW im Rat der Stadt Essen von der NPD unterstützen.

Am 01. Mai 2014: Wiederum will Pro NRW vor Flüchtlingsheimen hetzen.

Am 05.10.2013 hat der "Pro NRW" Ableger erneut zwei Aufmärsche vor Flüchtlingsheimen gemacht. Essen-stellt-sich-quer führte Gegenkundgebungen durch.

Am 29. August 2013: Mit acht Leuten kam "Pro Deutschland" nach Essen (auf den Seiten des Anti-Rassismus-Telefons).

Im August 2013 äußerte sich "pro NRW " voll des Lobes über das von der Stadt Essen geplante Asyl-Konzept, was die Abschreckung der Roma zum Ziel hatte (Informationen dazu auf der Seite des Anti-Rassismus-Telefons).

Am 21. Mai 2013 hat der Kreisverband von Pro NRW in Essen-Altendorf getagt - aber nicht allein: eine kurzfristige Kundgebung von Essen stellt sich quer mit nahezu 50 Teilnehmern fand sich live vor der Gaststätte ein.

Am 9. März 2013 ist Pro NRW in Essen-Haarzopf vor einem Asylbewerberheim aufgelaufen. Wie letzten Jahr haben sie mit einer festen Anzahl von ca. 20 - 30 Wanderdemonstranten eine Kette von Kundgebungen in ganz Nordrhein-Westfalen abgefahren.

Am 28. April 2012 ist Pro NRW in Essen-Kray vor einer Moschee aufmarschiert. Das Anti-Rassismus-Telefon hat ein aufklärendes Flugblatt gegen Pro NRW erstellt.

2011 sind uns keine nennenswerten Aktivitäten aufgefallen. Zuletzt führten sie im Rahmen einer "Anti-Minarettkonferenz" begleitende "Mahnwachen" vor Moscheen des Ruhrgebietes durch. Am 26. März 2010 waren sie in Essen-Katernberg. Zur Landtagswahl 2010 hat Pro NRW noch in jedem der vier Essener Wahlbezirke Direktkandidaten aufgestellt, bei der Wahl 2012 nicht mehr.


Bitte beachten Sie auch:


Inhaltsverzeichnis

nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png