Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerAuf.gif
Essen extrem rechts »
11ordnerZu.gif
Übersicht
11ordnerZu.gif
AfD
11ordnerZu.gif
Salafisten
11ordnerZu.gif
Pegida in Essen
11ordnerZu.gif
NPD / JN »
11ordnerAuf.gif
Flüchtlingshetze »
111ordnerZu.gif
Nord-SPD »
111ordnerZu.gif
FDP Essen
111ordnerAuf.gif
Frintrop »
1101ordnerAuf.gif
Soli-Demonstration
1101ordnerZu.gif
Rechte Versammlung
11ordnerZu.gif
Bürgerwehr
11ordnerZu.gif
Hooligans »
11ordnerZu.gif
Pro NRW »
11ordnerZu.gif
Die Rechte »
11ordnerZu.gif
2014 neuer Stadtrat
11ordnerZu.gif
Kameradschaften
11ordnerZu.gif
Oseberg/Rechte Mode »
11ordnerZu.gif
Republikaner
11ordnerZu.gif
unklares/sonstiges »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Frintrop: Solidaritätsdemo für Flüchtlinge unter Polizeischutz

Die Essener Gruppe Antifa Essen Z hat am 14. Oktober 2015 in Frintrop eine Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit durchgeführt. Schon im Vorfeld wurde in den sozialen Medien dagegen gehetzt.
Unter Polizeischutz war ein friedlicher Verlauf der Veranstaltung möglich.
  • Schon im August gab es wegen einer angeblichen Vergewaltigung eine Bürgerversammlung "besorgter Bürger", die aus dem Ruder geraten ist.


Inhaltsverzeichnis

Demonstration "Flüchtlinge Willkommen" am 14. Oktober 2015

Aufruf der Essener Antifa Essen Z.

Quelle: www.Antifa-Essen.de

AntifaessenZLogo.jpg


Mittwoch, 14. Oktober .2015:
Antifa-Demo in Essen-Frintrop

Die Antifa Essen Z ruft für den 14. Oktober zu einer Demonstration in Essen-Frintrop auf. Anlass sind die fortwährenden Anfeindungen gegen Flüchtlinge in dem Stadtteil. Die Demo startet um 19.00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Frintroper Höhe.

Aufruf zur Demo am 14. Oktober in Frintrop

Der Essener Nordwesten ist seit vielen Jahren eine lokale Hochburg der rechten Szene. Zahlreiche AktivistInnen der NPD leben in Borbeck und den angrenzenden Stadtteilen, bei Wahlen erzielen rechte Parteien hier regelmäßig Spitzenwerte. Als im Herbst 2013 erstmals Flüchtlinge im Stadtteil Frintrop untergebracht wurden, bot dies dem rechten Mob einen willkommenen Anlass, ihren rassistischen und fremdenfeindlichen Gefühlsausbrüchen freien Lauf zu lassen. Innerhalb weniger Tage sammelten AnwohnerInnen in dem kleinen Ortsteil über 1.000 Unterschriften gegen die Flüchtlingsunterkunft. Auf einer kurzfristig anberaumten Bürgerversammlung wurden VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausgebuht, während NPD-AktivistInnen laustarken Zuspruch ernteten. Am Gebäude der leerstehenden Walter-Pleitgen-Schule, das nun zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden sollte, brachten AnwohnerInnen unzählige Plakate und Transparente an, auf denen sie ihren Unmut über die Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtteil bekundeten. Seither ist Frintrop regelmäßig Schauplatz rechter Aufmärsche und Kundgebungen, die vor allem von den rechtsradikalen Parteien NPD und PRO NRW organisiert werden.

Im Sommer 2015 ist die Situation im Stadtteil weiter eskaliert. Ende Juli wurde bekannt, dass die Polizei wegen eines Sexualdelikts gegen einen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft ermittelt. Eine anonyme Anwohnerinitiative lud daraufhin zu einer Bürgerversammlung ein, die am 14. August in der Gaststätte Wienert in Frintrop stattfand. TeilnehmerInnen dieser Veranstaltung griffen vermeintliche GegendemonstrantInnen an, mindestens eine Person wurde dabei verletzt. Im Anschluss an die Bürgerversammlung formierten sich rund 70 TeilnehmerInnen zu einer scheinbar spontanen Demonstration, skandierten aggressiv rassistische Parolen und zogen in Richtung der Flüchtlingsunterkunft. Diese mehr oder weniger spontanen Aufmärsche wiederholten sich an den folgenden Mittwochabenden immer wieder.

Nachdem am 2. September bereits 150 AntifaschistInnen gegen die rassistischen Zustände im Stadtteil demonstrierten, möchten wir mit unserer Aktion am 14. Oktober erneut ein Zeichen setzen: Wir werden die flüchtlingsfeindliche Stimmung im Stadtteil nicht hinnehmen und dem rechten Mob nicht die Straße überlassen! Wir solidarisieren uns mit allen Flüchtlingen, unabhängig von Herkunftsland und Fluchtgrund und kämpfen gemeinsam gegen Ausgrenzung und rassistische Hetze!

Kommt zur Demo nach Essen!

  • 14. Oktober, 19.00 Uhr, Haltestelle Frintroper Höhe!


Presseberichte über die Demonstration

WAZ, 16.10.2015 200 Teilnehmer bei Kundgebung in Frintrop für Flüchtlinge

WAZ20151016-zweihundertTeilnehmer.png

WAZ / Essen,Freitag, 16.10.2015

200 Teilnehmer bei Kundgebung in Frintrop für Flüchtlinge

Anzeige wegen nicht angemeldeter rechter Demo


Rund 200 Teilnehmer einer Demo versammelten sich am Mittwochabend in Frintrop unter dem Motto: „Refugees Welcome – Flüchtlinge Willkommen“. Dazu aufgerufen hatte die Antifa Essen wegen der „anhaltend fremdenfeindlichen Stimmung im Stadtteil“. Unter den Teilnehmern war SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Marschan, als Privatperson und Frintroper, betonte er, wollte er Flagge zeigen. Die Sorgen der Menschen bei dem Thema könne er aber durchaus verstehen.

Die Teilnehmer zogen eng begleitet vom Großaufgebot der Polizei unter anderem über die Frintroper Straße und den Höhenweg. Eine Kundgebung gab es an der ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule, in der Flüchtlinge leben. Wegen dieser Unterkunft klagen einige Anwohnern regelmäßig über Missstände. Zuge spitzt hatte sich die Lage, als im Sommer ein Sexualdelikt an einer 14-Jährigen angezeigt wurde und ein Flüchtling (18) zunächst in U-Haft kam. Abgeschlossen ist der Fall laut Staatsanwaltschaft noch nicht.
Bildunterschrift:
„Refugees Welcome“ lautete das Motto der Demo in Frintrop. FOTO: RENE ANHUTH

NRZ, 15.10.2015 Großaufgebot der Polizei in Frintrop

NRZ20151015-GrossaufgebotPolizei.png

NRZ / Essen,Donnerstag, 15.10.2015

Großaufgebot der Polizei in Frintrop

Demo für Flüchtlinge startete friedlich


Friedlich startete gestern Abend eine Demonstration der linken Antifa in Frintrop, die zu einer Kundgebung gegen Rassismus und für ein Miteinander mit Flüchtlingen aufrief. Rund 200 Teilnehmer kamen.

Die Antifa hatten den Aufzug für 19 Uhr über den Höhenweg zum Frintroper Markt und dann weiter zur ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule angemeldet, um dort untergebrachte Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Die Polizei war mit zahlreichen Kräften in Uniform und in Zivil vor Ort, weil zuvor im Internet Gegenproteste angekündigt worden waren. Nach Angaben der Polizei erschienen am Abend rund 30 Anhänger der rechten Szene zum Frintroper Markt, um gegen die Antifa zu demonstrieren. Die Polizei schritt zwar zunächst nicht gegen die Rechten ein, wertete deren Auftritt aber auch nicht als zulässige Spontandemo. Gegen den Organisator werde deshalb wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt, kündigte Polizeisprecherin Tanja Hagelüken an. Die Polizei hatte die Aufgabe, beide Lager strikt zu trennen. Zumindest bis 19.30 Uhr gab es keine Zwischenfälle. M.M.

Vor der Demonstration

WAZ, 14.10.2015 Antifa ruft heute zur Demo in Frintrop auf

WAZ20151014-Antifa.png

WAZ / Essen-West,Mittwoch, 14.10.2015

Antifa ruft heute zur Demo in Frintrop auf


Frintrop. Unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen!“ ruft die Antifa Essen Z am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, zu einer Demonstration durch Frintrop auf. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr an der Straßenbahn-Haltestelle Frintroper Höhe. Die Organisatoren rechnen mit 100 Teilnehmern. Immer sei es in den vergangenen Wochen und Monaten zu flüchtlingsfeindlichen Versammlungen in Frintrop gekommen. Mit der heutigen Demonstration will die Antifa Z wie schon bei einer Veranstaltung Anfang September auf dem Frintroper Markt Solidarität mit den Flüchtlingen zeigen.

nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png