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Marokkaner angegriffen

Autonome.png"Anders" aussehende Mitbürger müssen auch in Essen mit der ständigen Bedrohung leben, völlig überraschend von rechtsextremen Gewalttätern angegriffen zu werden.

Im vorliegenden Fall ist derzeit nicht bekannt, ob und welcher rechtsextremen Gruppe der Täter zugeordnet werden kann. Laut Polizeibericht soll der Täter wegen Gewalttaten und Volksverhetzung bekannt sein.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen um 3:20. Der NRZ nach soll die Polizei den Täter auch als Anhänger von Borussia Mönchengladbach kennen. Am gleichen Tag fand die No Hogesa-Veranstaltung von Essen-stellt-sich-quer statt.


Inhaltsverzeichnis

WAZ, 22.01.2015 Aktionsbündnis warnt vor Hetze

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WAZ / Essen,Donnerstag, 22.01.2015

Aktionsbündnis warnt vor Hetze


Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ zeigt sich bestürzt über den brutalen Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten auf einen 34 Jahre alten Marokkaner am Hauptbahnhof. Sprecher Max Adelmann: „Wir erwarten von Polizei und Behörden eine gründliche Bearbeitung des Vorfalls und im Schuldfall eine zügige Bestrafung des Täters.“ Ein Klima der Hetze gegen Flüchtlinge, gegen Migranten, gegen Sinti und Roma, gegen Muslime, gegenwärtig angeheizt durch Hogesa und Pegida, steigere die Spannungen in der Gesellschaft. Das ermuntere Rechtsradikale geradezu, solche Gewalttaten zu begehen, warnt Adelmann.

NRZ, 22.01.2015 Gefahr von Rechts nicht unterschätzen

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NRZ / Essen, Rubrik In Kürze,Donnerstag, 22.01.2015

Gefahr von Rechts nicht unterschätzen

Bündnis spricht von einem Klima der Hetze


Nach dem brutalen Angriff eines mutmaßlichen Neonazis auf einen Marokkaner im Hauptbahnhof warnen das Bündnis „Essen stellt sich quer“ und das Anti-Rassismus-Telefon davor, die Gefahr von Rechts zu unterschätzen. „Ein Klima der Hetze angeheizt durch Hogesa und Pegida ermuntert Rechtsradikale geradezu, solche Gewalttaten zu begehen“, findet Bündnis-Sprecher Max Adelmann. „Diese Menschen werden jeden Millimeter Spielraum nutzen, den wir ihnen überlassen“, sagt Rainer Sonntag vom Anti-Rassismus-Telefon. Der tägliche Einsatz für Menschlichkeit dürfe nicht nachlassen. Dass die Essener dies können, habe die Demo am Sonntag gezeigt.

20.01.2015: Pressemitteilung von Essen-stellt-sich-quer

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Pressemitteilung des Bündnisses
„Essen stellt sich quer“
Zum Überfall im Hauptbahnhof am
Sonntagfrüh
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
www.essen-stellt-sich-quer.de
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Essen-stellt-sich-quer

Essen, 20. Januar 2015

Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass am frühen Morgen unseres Demonstrationstages von
"Nein zu HoGeSa - Gemeinsam gegen Rassismus Und für Vielfalt in Essen!" am Hauptbahnhof Essen ein Mensch wegen seines Aussehens angegriffen und verletzt wurde.
Ersten Zeitungsangaben zufolge soll der Täter ein rechtsradikaler, gewalttätiger Fußballfan sein.

Wir erwarten von Polizei und Behörden eine gründliche Bearbeitung des Vorfalls (incl. Klärung welche offensichtlichen rassistischen/ausländerfeindlichen Beweggründe für die Tat ausschlaggebend waren). Wir erwarten im Schuldfall eine zügige Bestrafung des Täters.
Wir sind von der offensichtlich rassistischen und ausländerfeindlich motivierten Gewalttat erschüttert.

Ein Klima der Hetze gegen Flüchtlinge, gegen Migranten, gegen Sinti und Roma, gegen Muslime, gegenwärtig angeheizt durch HoGeSa und Pegida steigert die Spannungen in der Gesellschaft, und das ermuntert Rechtsradikale geradezu, solche Gewalttaten zu begehen.

Umso wichtiger ist es, dass so viele Menschen gegen HoGeSa und Pegida usw. auf die Straße gehen, wie die eindrucksvollen Kundgebungen in Essen, Duisburg und Düsseldorf am Sonntag und Montag demonstriert haben.

In Essen fand eine der größten, buntesten Demonstrationen gegen Rassismus und Ausländerhass in den letzten Jahren statt. Essen stellt sich quer bedankt sich bei allen, die diese Gegenkundgebung gegen HoGeSa und für Vielfalt unterstützt haben, durch ihre Unterschrift unter dem Aufruf, durch Spenden, durch Hilfe bei der Organisation, durch Teilnahme und Beiträge.

An diesem Tag haben viele Essener demonstriert, dass sie Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in ihrer Stadt nicht zulassen. Die ganze Vielfalt der Essener Stadtgesellschaft, repräsentiert durch ein sehr breites Bündnis stand und steht dafür auf, die Vielfalt der einzelnen Menschen wertzuschätzen. Denn die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar.

Mit der Bitte um Veröffentlichung


21.01.2015: Pressemitteilung des Anti-Rassismus-Telefons


Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V.

Anti-Rassismus-Telefon

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Fredrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen,

Tel/Fax: 0201-232060


Essen, den 21.01.2015

Pressemitteilung


NoHoGeSA –Demonstration in Essen- ein voller Erfolg

Jetzt bloß nicht nachlassen!


5000 Menschen, die sich am Sonntag gegen Rassismus stellten.
Das ist eine beeindruckende Zahl. 100 gewaltbereite, teils bewaffnete Menschen wollten die Demonstration angreifen. Von den Demonstranten fast unbemerkt hat die Polizei dies verhindert. Diese Zahl hinterlässt einen Eindruck davon, wozu diese gewalttätigen Menschen bereit sind.
Der Vorfall von Sonntagnacht, bei dem am Essener Hauptbahnhof ein junger Mann marokkanischer Herkunft Opfer eines rassistisch motivierten Übergriffes wurde, zeigt deutlich, dass wir die Gefahr immer noch unterschätzen. Diese Menschen werden jeden Millimeter Spielraum nutzen, den wir ihnen überlassen. Laut Zeugenaussagen erfolgte der Angriff auf den Mann marokkanischer Herkunft ohne ersichtliche Provokation, der Täter ist polizeibekannt, unter anderem wegen Volksverhetzung.

Wir sind davon überzeugt, dass besonders heute niemand schweigen darf, wenn ihm ein friedliches Miteinander wichtig ist.
Aufgrund der aktuellen Situation wünschen sich die Mitarbeiter des Anti-Rassismus-Telefons Essen, dass der tägliche Einsatz für mehr Menschlichkeit nicht nachlässt.

Wir fordern eine konsequente und umfassende Aufklärung des Übergriffes am Essener Hauptbahnhof und wünschen dem Betroffenen gute Besserung.

Antirassistische Arbeit hat in Essen und im Ruhrgebiet eine langjährige Tradition. Auf Grund der sich weiter ausbreitenden rassistischen Gesinnungen, bittet das Antirassismus-Telefon Essen alle aktiven Bürgerinnen und Bürgern sich den Protesten und der antirassistischen Arbeit des Anti-Rassismus-Telefons Essen und seinen Organisationen anzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen

NRZ, 20.01.2015 Marokkaner auf Bahnsteig bewusstlos getreten

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NRZ / Titelseite (Mantel),Dienstag, 20.01.2015

Marokkaner auf Bahnsteig bewusstlos getreten


Essen. Nach einem mutmaßlich rassistischen Angriff im Essener Hauptbahnhof ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Mönchengladbacher. Der 24-Jährige hat am Sonntagmorgen mit seinen Springerstiefeln einen Marokkaner auf einem Bahnsteig bewusstlos getreten. Das Opfer schlug mit dem Kopf auf einem Betonsockel auf und erlitt schwere Verletzungen. Der Angreifer will in Notwehr gehandelt haben. Drei Zeugen gaben gegenüber der Bundespolizei aber an, es habe keinen ersichtlichen Grund für den Tritt gegen die Brust gegeben. Wie Bundespolizeisprecher Jürgen Karlisch berichtete, ist der 24-Jährige bereits mehrfach durch rechtsextreme Straftaten und Gewaltdelikte aufgefallen. j.m.

NRZ, 20.01.2015 Mit Springerstiefeln zugetreten: Marokkaner schwer verletzt

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NRZ / Essen,Dienstag, 20.01.2015

Mit Springerstiefeln zugetreten: Marokkaner schwer verletzt

Nach einer mutmaßlich rassistischen Attacke im Hauptbahnhof wurde ein 24-jähriger Rechter festgenommen


Von Jörg Maibaum

Ein Marokkaner ist im Essener Hauptbahnhof zum Opfer einer mutmaßlich rassistischen Attacke geworden: Ein 24 Jahre alter Mönchengladbacher trat am frühen Sonntagmorgen mit seinen Springerstiefeln auf sein zehn Jahre älteres Opfer ein und verletzte es schwer. Der 34-Jährige fiel nach einem harten Tritt gegen die Brust rücklings zu Boden, schlug mit dem Hinterkopf auf einem Betonsockel auf und blutete stark.

Ein alarmierter Notarzt und Sanitäter kümmerten sich auf dem Bahnsteig um den Bewusstlosen, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Angreifer, der kurz nach der Tat in Höhe des Taxistandes von Bundespolizisten festgenommen werden konnte, nachdem er hatte fliehen wollen. Zeugen identifizierten ihn zweifelsfrei.

Der 24-Jährige ist nach rechtsextremistischen Straftaten und Gewaltdelikten einschlägig bekannt, berichtete Bundespolizei-Sprecher Jürgen Karlisch gestern auf Nachfrage. Die Behörden werfen ihm unter anderem Volksverhetzung vor. Der Schläger, der zur Tatzeit über ein Promille Alkohol intus hatte, gab gegenüber der Polizei zwar an, in Notwehr gehandelt zu haben. Er habe seine Begleiterin vor dem 34-Jährigen schützen müssen. Die genauen Gründe aber nannte er nicht.

Drei Zeugen sahen den Angriff
Bislang schenken die Ermittler seiner Darstellung aber offenbar nicht allzu viel Glauben. Es gebe schließlich drei Zeugen, so Karlisch, die gesehen haben wollen, dass es keine Provokation gegeben habe. Es sei kein Grund für den Angriff erkennbar gewesen.

Die Bundespolizei vermutet, dass es sich bei dem 24-Jährigen um einen Anhänger von Borussia Mönchengladbach handelt, der wegen des Freundschaftsspiels gegen RWE angereist war. Dem Opfer geht es wieder besser. Wie Jürgen Karlisch berichtete, konnte der Mann das Krankenhaus inzwischen verlassen.

Hier der ähnliche Artikel aus dem Lokalteil der WAZ

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