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Salafisten verteilen den Koran in der Essener Innenstadt

Im April 2016 sind die salafistischen Koranverteiler ins Augenmerk gerückt, weil wenigstens ein Attentäter der Essener Sikh-Gemeinde den salafistischen Koranverteilern nahe stehen soll.

Regelmäßig gibt es in der Essener Innenstadt einen Stand der Salafisten, die im Rahmen der "LIES"-Aktion den Koran kostenlos verteilen.

Im November 2016 hat der Innenmister den Verein verboten, der diese Koranverteilungen in Deutschland organisierte.



Inhaltsverzeichnis

WAZ/NRZ, 23.06.2017 „Wegweiser“ führt nach Stoppenberg

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WAZ/NRZ / Essen,Freitag, 23.06.2017

„Wegweiser“ führt nach Stoppenberg

Das Salafisten-Präventionsprogramm des Landes kommt am Alten Rathaus des Stadtteils unter. Die Anlaufstelle soll nach den Sommerferien an den Start gehen


Von Jörg Maibaum

Die Stadt ist bei ihrer Suche nach einem geeigneten Standort für das Präventionsprogramm „Wegweiser“ endlich fündig geworden: Das neue Beratungs-Angebot gegen den gewaltbereiten Salafismus, das seit etlichen Monaten vorbereitet wird, kommt im ehemaligen Bürgeramts-Büro nahe des Alten Rathauses am Stoppenberger Markt unter. Dies bestätigte jetzt Ordnungsdezernent Christian Kromberg: „Wir hoffen, nach den Sommerferien an den Start gehen zu können.“ Zur Zeit liefen der Umbau der Räumlichkeiten und die Auswahl geeigneter Kandidaten aus „zahlreichen Bewerbungen“.

Am Ende werden ein Sozialarbeiter und ein Islamwissenschaftler übrig bleiben, die künftig eng mit Sozialverbänden, Moscheegemeinden, kommunalen Ämtern, dem Jobcenter, der Polizei und Institutionen der Jugendarbeit zusammenarbeiten sollen, um eins zu verhindern: dass die salafistische Strömung, die nach Krombergs Einschätzung spürbar breiter wird, nicht noch mehr junge haltlose Menschen mit sich reißt. Extremistischen Blendern soll gleichzeitig das Wasser abgegraben werden.


„Wir hoffen, nach
den Sommerferien
an den Start gehen
zu können.“
Christian Kromberg,
Beigeordneter

Um einigen Missverständnissen vorzubeugen, die bereits für Verunsicherung im Stadtteil sorgen: Stoppenberg wird nun nicht zu einem Treffpunkt der Terroristen-Szene, weil sich dort potenziell gewaltbereite Islamisten auf die Couch legen, um sich therapieren zu lassen. Vielmehr versteht sich „Wegweiser“ – eingebunden in das Hilfenetzwerk der Stadt – als Anlaufstelle für all diejenigen, die in ihrer Nachbarschaft, ihrem Bekanntenkreis oder ihrer eigenen Familie verdächtige Entwicklungen beobachten und den Verdacht hegen, dass ein junger Mensch auf radikale Gedanken kommen könnte oder bereits gekommen ist.

Das Angebot richtet sich also auch an Erzieherinnen, Lehrer, Eltern oder Verwandte, die möglicherweise Rat suchen oder Auffälligkeiten mitteilen wollen. „Wegweiser“ soll diejenigen vor dem falschen Weg bewahren, die möglicherweise gerade auf krumme Gedanken kommen. Während diejenigen, die sich wie die Bombenbauer von der Bersonstraße bereits so weit radikalisiert haben, dass sie Verbrechen begehen, ein Fall für die Polizei, den Verfassungsschutz und die Justiz sind. Für diese Klientel ist „Wegweiser“, das sich nicht als Aussteiger-, sondern als Nichteinsteiger-Programm versteht, also kaum die richtige Adresse.

Von dem Projekt erhoffen sich Stadt und Land aber auch neue Erkenntnisse darüber, warum sich Jugendliche radikalisieren. Wissens-Defizite sind nicht von der Hand zu weisen. So weit ist selbst die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema nicht, und in der Praxis mangelt es oft an Erfahrung. Allein die Erkenntnis, dass nahezu alle für den gewaltbereiten Salafismus anfälligen jungen Menschen aus eher prekären Verhältnissen stammen und in ihrer empfundenen Verliererrolle anfällig werden für die Heldenlügen von Fanatikern im Internet, reicht als Erklärung des Phänomens einfach nicht aus.

In so genannten Fallkonferenzen soll deshalb künftig jedwede Erkenntnis über jeden einzelnen gefährdeten Jugendlichen eingespeist werden, um passende Hilfen zu entwickeln. Die Stadt geht von einer größeren zweistelligen Zahl derer aus, die für „Wegweiser“ in Frage kommen.
Bildunterschrift:
  • Die Methoden radikaler Salafisten sind vielfältig, um Nachwuchs zu gewinnen. Das Vorbeugungs-Programm „Wegweiser“ soll verhindern, dass es den Extremisten gelingt. FOTO: BORIS ROESSLER

WAZ/NRZ, 06.02.2017 Gegen Salafisten und die AfD

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WAZ/NRZ / Essen,Montag, 06.02.2017

Gegen Salafisten und die AfD

Erneut verteilte die CDU Grundgesetze in der Innenstadt. Dabei dürfte neben dem Aufklärungsgedanken auch der beginnende Wahlkampf eine Rolle spielen


Von Markus Grenz

Grundgesetze gegen den Salafismus - erneut hat die CDU am Samstag in der Innenstadt um die 500 Fibeln verteilt. Neben den Spielarten des Islamismus ist hier mit der AfD noch ein unsichtbarer Gegner dabei. Denn es ist Wahlkampf, und die CDU will wohl auch konservativen Skeptikern zeigen, dass auf sie immer noch Verlass ist.

„Ich glaube, es ist schon wichtig zu zeigen: Hier steht die CDU“, stellt Ratsherr Fabian Schrumpf fest und drückt einem Vorbeieilenden eine weiße Fibel in die Hand. Er selbst steht auf der Kettwiger Straße inmitten des samstäglichen Passantenstroms, unter dem Arm geklemmt einen kleinen Stapel Grundgesetze. Offiziell soll es heute ihm, dem Essener CDU-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer und weiteren Parteivertretern um das Flagge zeigen gegen den Salafismus gehen. Doch in einem Jahr mit Land - und Bundestagswahl geht es auch darum zu zeigen, dass die auch den Wahlkampf noch beherrscht.

„Wir stehen hier gegen alle, die nicht hinter dem Grundgesetz stehen“, sagt Fabian Schrumpf, der im Essener Süden das Landtagsmandat erringen will. Seit rund zwei Jahren verteilt die CDU hier regelmäßig die Fibeln in deutscher und arabischer Sprache. „Auch wenn die Salafisten keine Standgenehmigung mehr bekommen, ist die Aktion nicht überflüssig. Der Salafismus ist die am stärksten wachsende Spielart des Extremismus“, unterstreicht Matthias Hauer und mischt sich in ein Gespräch, bin dem sich ein älterer Herr deutlich in Rage geredet hat.


„Auch wenn die
Salafisten keine
Standgenehmigung
mehr bekommen,
ist die Aktion nicht
überflüssig.“
Matthias Hauer, MdB-CDU

Mit jedem Satz klettert der in seiner Erregtheitsskala eine Stufe höher. Vom Brand in einer Paderborner Flüchtlingsunterkunft geht es über die Ermordung einer Freiburger Studentin zum Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt – alles Taten, die von Flüchtlingen bzw. Migranten begangen wurden oder die ihnen zugeschrieben worden sind. Gefasst versucht Hauer, den Wutbürger mit Vernunft zu beruhigen. „Natürlich trifft man auch auf radikale Meinungen“, wird er kommentieren, als der ältere Herr sich Luft gemacht und abgezogen ist. Ob er sich hat überzeugen lassen, darf bezweifelt werden. Die Reaktionen an diesem Tag sind allerdings recht unterschiedlich. Viele Spaziergänger nehmen gerne die Fibeln an, andere sind skeptisch.

„Ich glaube, dass das Verteilen des Grundgesetzes hier nicht viel bringt“, kommentiert eine Dame mittleren Alters, die ein differenzierteres Weltbild zeigt. Passant Pascal von Bellen (27), der rund zehn Minuten später vorbeikommt, findet: „Durch das Internet und insbesondere über die sozialen Medien erreicht man doch viel mehr Menschen.“

Fabian Schrumpf hat noch kurz vor dem Start der Aktion online mit Fragestellern kommuniziert. „Das Internet ersetzt eben nicht das persönliche Gespräch. Die politische Arbeit auf der Straße wird immer ihren Platz haben“, unterstreicht er und richtet weiter die Augen auf den Passantenstrom. Im Laufe der zweistündigen Aktion werden nicht nur viele Fibeln verteilt, sondern auch zahllose Fünf-Minuten-Gespräche geführt. Und auch darauf kommt es im Wahlkampf eben an.
Bildunterschrift:
Matthias Hauer (links) verteilte am Samstagmittag auf der Kettwiger Straße in der Innenstadt das Grundgesetz - und führte auch manche hitzige Diskussion. FOTO: STEFAN AREND

WAZ/NRZ, 02.02.2017 CDU verteilt Grundgesetz am Burgplatz

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WAZ/NRZ / Essen,Donnerstag, 02.02.2017

CDU verteilt Grundgesetz am Burgplatz

Kampagne gegen Salafismus geht weiter


Die CDU Essen setzt ihre Kampagne gegen salafistische Aktivitäten in dieser Stadt fort. Am Samstag, 4. Februar, werden die Christdemokraten von 11 bis 13 Uhr auf der Kettwiger Straße (Höhe Burgplatz) wieder über die Gefahren des Salafismus informieren und das Grundgesetz verteilen. „Der Salafismus ist eine besonders radikale Form des Islamismus und die derzeit am schnellsten wachsende Art des Extremismus in Deutschland. Dagegen wollen wir klar Flagge bekennen und aufklären“, so CDU-Chef Matthias Hauer.

Auf ihrem Kreisparteitag im vergangenen Jahr hatte die CDU Essen die Stadt aufgefordert, der salafistischen „Lies“-Bewegung keine Genehmigungen mehr für Infostände zu erteilen. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadt den Salafisten nunmehr die Genehmigungen versagt und damit deutlich macht, dass deren Hetze hier nicht geduldet wird. Wir werden weiterhin über die Gefahren aufklären.“
Bildunterschrift:
CDU-Chef Matthias Hauer verteilt das Grundgesetz. FOTO: STEFAN AREND

WAZ/NRZ, 01.02.2017 Essener CDU: „Grundgesetz statt Salafismus“

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WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 01.02.2017

Essener CDU: „Grundgesetz statt Salafismus“


Die CDU Essen wird am Samstag, 4. Februar, von 11 bis 13 Uhr an der Kettwiger Straße (Höhe Burgplatz) mit einem Infostand unter dem Motto „Grundgesetz statt Salafismus“ über die Gefahren des Salafismus informieren.

„Der Salafismus ist eine besonders radikale Form des Islamismus und die derzeit am schnellsten wachsende Art des Extremismus in Deutschland. Dagegen wollen wir klar Flagge bekennen und aufklären“, so der Essener CDU-Chef Matthias Hauer MdB. Die Essener CDU führte die Aktion bereits in der Vergangenheit durch. Auf ihrem Kreisparteitag im letzten Jahr hatte sie die Stadt aufgefordert, der salafistischen „Lies“-Bewegung keine Genehmigungen mehr für Infostände zu erteilen,

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