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Bundesweiter Hooligan-Aufmarsch am 18. Januar

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Hooligans "gegen Salafismus" wollten am Sonntag, den 18. Januar erneut in Essen aufmarschieren
Essen-stellt-sich-quer stellte sich dem Hass entgegen. Unter dem Motto Nein zu HoGeSa in Essen! - Gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen! fand am gleichen Tag unsere Gegenveranstaltung statt. Die Hooligans haben ihre Anmeldung zuvor zurückgezogen.

Unsere weiteren "No Hogesa" Informationsseiten:


Inhaltsverzeichnis

Danke!

Essen hat sich dem Rassismus widersetzt

Danke an alle, die dabei waren und trotz der eisigen Temperaturen ausgeharrt haben. Danke an alle, die im Vorfeld öffentlich ihre Unterstützung bekundet haben. Wir bedanken uns bei den Leuten, die uns finanziell bei Bühne, Druckkosten und Führungstransparent geholfen haben. Danke allen Rednern und allen Spendern auf der Kundgebung. Auch ein Dankeschön an die Künstler, allen voran Omas Zwerge, die begeistert und kostenlos für uns alle aufgetreten sind. Danke den vielen aktiven Helfern, die seit drei Wochen hart daran gearbeitet haben, dass diese Verstaltung so erfolgreich werden konnte. Und auch ein besonderes Dank an Polizei: Hooligan-Schläger wollten unsere friedliche Veranstaltung stören - die Polizei hat erfolgreich verhindert.


Aktuell

Presse: CDU-Probleme


WAZ, 30.01.2015 Leserbriefe zum CDU-Verhalten nach „No-HoGeSa“

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WAZ / Essen, Rubrik Leserforum,Freitag, 30.01.2015

Nazis sagen Dank / Historischer Fehler / Rote Fahnen


Nazis sagen Dank

CDU will nicht mehr mit Linksextremisten demonstrieren. Jetzt kommt Herr Kufen mit der angeblichen Erkenntnis, dass Verfassungsfeinde „Essen stellt sich quer“ beeinflussen? Bis zu 5000 Teilnehmer, über 100 Helfer, die mögen zwar gegen Rassismus und für Vielfalt demonstriert haben, sind aber wohl in Wirklichkeit alle von Verfassungsfeinden gesteuert?

Die Nazis werden sich bedanken, wenn dank Herrn Kufen in Zukunft auch in Essen die verschiedensten Grüppchen der Besserwisser eigene Veranstaltungen durchführen. Ich schlage schon mal das Motto vor: „Essen getrennt, aber gemeinsam gegen Fremdenhass und Nazis“.
Rainer Sonntag, Essen


Historische Fehler

CDU gegen Linksextremisten. Es war die historische Tragödie Deutschlands, dass der Antikommunismus bei Kirchen, SPD und anderen Demokraten stärker war als der Wille zur antifaschistischen Einheit. Will Thomas Kufen diese verhängnisvollen Fehler wiederholen, wenn er Stimmung gegen „Linksextremisten und Kommunisten“ macht? Dirk Willing, Essen


Rote Fahnen

CDU gegen Linksextremismus. Wer gegen Pegida, Hogesa oder Rassismus auf die Straße geht, sollte das auch auf seine Banner schreiben. Man kann aber den Eindruck gewinnen, diese Slogans gehen hinter roten Fahnen unter, auf denen DKP, MLPD usw. steht. Und diesen Fahnen laufe ich nicht hinterher!
Michael Beduhn, Essen

27.01.2015 Pressemitteilung des Anti-Rassismus-Telefons

Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V.

Anti-Rassismus-Telefon

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Fredrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen,

Tel/Fax: 0201-232060


Essen, den 27.01.2015

Pressemitteilung

CDU überdenkt ihre Teilnahme an der HoGeSa-Veranstaltung


Auch das Anti-Rassismus-Telefon sieht die Anti-HoGesa-Veranstaltung als großen Erfolg. Nicht "obwohl", sondern weil auch die CDU sich hinter die gemeinsame Forderung nach mehr Menschlichkeit gestellt hat.

Schon in unserer Pressemitteilung vom 21.01. zum Überfall auf den Essener Hauptbahnhof stellten wir dar, wie elementar wichtig dieses Engagement auch weiterhin für unsere Gesellschaft ist.

Es gibt viele legitime Gründe, warum man sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus wenden sollte. In der richtigen Vorgehensweise sind sich allerdings alle Experten einig: Nur ein geschlossenes Auftreten aller gesellschaftlichen Kräfte hat die besten Aussichten auf Erfolg.

Wir sind froh, dass es den Essenern gelungen ist, trotz aller Unterschiede, im Widerstand gegen die Menschenverachtung der HoGeSa vereint zu sein.

Wir sind froh, dass es bei uns keine von Neonazis beherrschten Stadtteile gibt, und dass wir bei Demonstrationen nicht offen angegriffen werden. Wir hoffen durch unseren gemeinsamen Widerstand solche Radikalisierungen in Essen zu verhindern.

Anderswo verzettelt sich der Widerstand gegen Rassismus in viele Untergrüppchen, die ihre speziellen Weisheiten zu Markte tragen. Wer in anderen Städten für die Menschlichkeit aufstehen will, muss sich entscheiden, welcher politisch orientierten Aufrufgruppe er sich zuordnet. Gut, dass es diese Spaltung in Essen nicht gibt.

In unserer Antidiskriminierungsarbeit erleben wir täglich, wie schwierig es ist, eigene politische und kulturelle Ansichten in den Hintergrund zu stellen, wenn man gemeinsam für die Grundsätze des fairen Umgangs miteinander eintritt.

Wir bitten daher die CDU, dieses nachträgliche Ausscheren aus der gemeinsamen Geschlossenheit zu überdenken. Die Wahrung der Menschenrechte ist so universal und wichtig, dass man seine sonstigen Präferenzen durchaus kurzzeitig in den Hintergrund stellen darf.


27.01.2015 Jusos-Pressemitteilung: Nur gemeinsam sind wir stark

Quelle: www.JusosEssen.de


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Nur gemeinsam sind wir stark!

27. Januar 2015

Im Nachgang der erfolgreichen Demonstration für ein buntes Essen am 18. Januar sind aus der CDU Stimmen gegen die Vielschichtigkeit des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ laut geworden, da sich dort auch sogenannte „Verfassungsfeinde“ mit einbringen würden. CDU-Fraktionschef Thomas Kufen möchte nun eine „Plattform der Demokraten“ ins Leben rufen, von der ausgehend Themen wie Islamismus, Fremdenfeindlichkeit und Integration diskutiert werden und ggf. Demonstrationen angemeldet werden können.

Der Vorstand der Jusos Essen erteilt diesem Ansinnen eine klare Absage. „Herr Kufen scheint das Bündnis mittels der Einteilung in ‚gute Demokraten‘ und ‚böse linke Verfassungsfeinde‘ auseinander dividieren zu wollen. Davon halten wir nichts“, so Alexander Nolte, Vorsitzender der Jusos Essen. „Gerade die Vielfalt und strukturelle Offenheit von „Essen stellt sich quer“ hat dazu geführt, dass mit rund 5.000 Teilnehmenden die größte Demo der letzten Jahre in Essen stattgefunden hat.“

Oliver Kann, Öffentlichkeitsreferent der Jusos Essen, ergänzt: „Es gilt, aus der Geschichte zu lernen. Die Zersplitterung der demokratischen Kräfte war einer der Gründe für den raschen Aufstieg der NSDAP. Beim Engagement gegen Rechts verfolgen wir einen konstruktiven Dialog über ideologische und parteiliche Grenzen hinweg. Alle Kräfte, die sich gegen menschenverachtende Ideologien einsetzen, müssen zusammenstehen.“

Eine alternative Plattform in Essen, die ähnliche Ziele wie das Bündnis verfolgt, würde zur Schwächung der Kräfte führen, die sich gegen Rassismus und Rechtsradikalismus stark machen. Die Essener CDU sei gut beraten, sich dies zu Herzen zu nehmen. Sie sollten sich zunächst einmal lieber aktiver in den Kampf gegen Rassismus und Rechtsradikalismus einbringen und sich ernsthaft mit dem Bündnis „Essen stellt sich quer“ auseinandersetzen, anstatt lediglich Parallelstrukturen schaffen zu wollen, so die abschließende Meinung des Juso-Vorstandes.


WAZ/NRZ, 27.01.2015 „Protest gegen Rechts nicht aufspalten“

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WAZ/NRZ / Essen,Dienstag, 27.01.2015

„Protest gegen Rechts nicht aufspalten“

SPD hält Sorgen der CDU für unbegründet


In der aktuellen Diskussion um die Rolle von „Essen stellt sich quer“ warnen die Essener SPD-Vorsitzende Britta Altenkamp und der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Rainer Marschan vor einer Spaltung des geschlossenen Protests gegen Rechts. CDU-Fraktionschef Thomas Kufen hatte mit Blick auf Linksextremisten in dem Bündnis erklärt, es sei wenig sinnvoll, „mit Verfassungsfeinden gegen Verfassungsfeinde zu demonstrieren“ und eine eigene Initiative der Demokraten angeregt. Die SPD hält das für unnötig. Es bestehe kein Zweifel daran, dass „Essen stellt sich quer“ unabhängig und parteienübergreifend agiere, heißt es. „Die Anti-Hogesa Demonstration hat gezeigt, dass das Engagement gegen Rechts in Essen überwältigend breit ist und keine parteipolitischen Grenzen kennt. Diese Geschlossenheit müssen wir uns bewahren“, so Altenkamp. Das Bündnis habe in der Vergangenheit viele Aktionen gegen Rechts organisiert und bleibe weiterhin eine geeignete Plattform. „Die verschiedenen Bündnisse dürfen sich nicht auseinanderdividieren, denn das spielt den Rechten in die Karten.“

NRZ, 27.01.2015 Leserbrief Unerträglich

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NRZ / Essen, Rubrik Leser-Klartext,Dienstag, 27.01.2015

Unerträglich


CDU-Demo-Distanzierung. Sie machen sich in einem Kommentar zurecht über die örtliche CDU lustig. Wenn da nicht der überaus ernste Hintergrund wäre: Als organisierter Antifaschist, der damit in das selbstherrliche CDU-Raster des „Linksextremisten“ passen dürfte, habe ich in den vergangenen vier Jahrzehnten an zahllosen Antifa-Demonstrationen teilgenommen, die Lehren aus der deutschen Geschichte inklusive des Schwurs von Buchenwald beherzigend. Dabei wurden CDU-Repräsentanten eher selten angetroffen. Ausgerechnet Franz-Josef Britz als Chef der örtlichen Gliederung jener Partei, in der nach 1945 zahlreiche NSDAP-Funktionäre Unterschlupf fanden und Karriere bis in die Spitze machten, beschimpft nun die sogenannten „Linksextremisten“, die im Unterschied zu ihm seit Jahrzehnten mutiges antifaschistisches Engagement beweisen. Er grenzt aus will sich selbstherrlich zum Entscheider darüber aufschwingen, wer gegen Nazis auf die Straße gehen darf. Das zeugt von einem gehörigen Maß an Realitätsverlust und unerträglicher Arroganz.
Heinz-W. Hammer, Holtener Straße 2
Dieser Leserbrief wurde am Tag zuvor leicht verändert ebenfalls in der NRZ veröffentlicht.


NRZ, 24.01.2015 Kommentar Verquere CDU

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NRZ / Essen, Rubrik Kommentar,Samstag, 24.01.2015

Verquere CDU


Von Wolfgang Kintscher

In der Essener CDU regen sich nach der Anti-„Hogesa“-Demo vom vergangenen Sonntag kritische Stimmen, die das Seit’-an-Seit’-Schreiten mit extremen Linksaußen beklagen und bei künftigen Demos lieber vermeiden wollen. Eine gute Idee.

Ich würde vorschlagen, beim nächsten Mal alle christdemokratischen Rassismus-Gegner vom Dom aus laufen zu lassen, die Gewerkschafter vom alten DGB-Haus und Kommunisten und Co. von der Weststadt (Westen = links). Derweil könnten die Sozialdemokraten frühzeitig am Willy-Brandt-Platz verharren und wahlweise durch den Strom der Kulturschaffenden (Startort: Aalto-Theater) ergänzt werden, während die Sportler – dank ihrer besseren Kondition kein Problem – zwei Stunden zuvor am Stadion losgehen müssten. Auf diese Weise könnte die Lügenpresse nicht nur viel besser nachrechnen, wer zu so einem Thema eigentlich wie viele Leute auf die Straße bringt, sondern auch eine klare Zuordnung der Mitläufer zu den verschiedenen Lagern vornehmen.

Organisatorisch ließe sich die Sortierung sinnvollerweise unter ein jeweils anderes Motto stellen: Die Bolschewiken laufen weiter bei „Essen stellt sich quer“ mit, die anderen reihen sich bei „Essen stellt sich kreuz und quer“, „...querfeldein“, „...querbeet“,„...querulant“ und „...queer“ (für die Schwulen- und Lesben-Verbände) ein. Gabriele Giesecke und Wolfgang Freye von der Linkspartei, die noch am Sonntag das Banner „Essen gegen Hogesa“ flankierten, werden mit einem zunächst sechsmonatigen Banner-Trage-Verbot belegt, bis es genügend Christdemokraten gibt, die sich bereit, willens und in der Lage zeigen, diesen ehrenamtlichen Dienst zu versehen.

Überflüssig zu sagen, dass es eingefleischten RWE-Fans nicht zuzumuten ist, sich mit Schalke 04-Anhängern auf den Demonstrationsweg zu begeben, während die Redner fortan per Schnick-Schnack-Schnuck ausgeknobelt werden und man Patrick Köbele (DKP!) das Megaphon entreißt, um es an Stadionsprecher Walter Ruege weiterzureichen, den Vizechef des Amtes für Ratsangelegenheiten und Repräsentation.

Sonst noch was? Ach ja: Wolfgang Reiniger, Christdemokrat und von 1999 bis 2009 Oberbürgermeister dieser Stadt, wird aus der CDU ausgeschlossen, weil er sich 2007 gegen die NPD quer stellte und sogar als Hauptredner auftrat. Unter heftigem Beifall der Kommunisten übrigens. Tja.

WAZ, 24.01.2015 Linke werfen Kufen „Affront“ vor

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WAZ / Essen,Samstag, 24.01.2015

Linke werfen Kufen „Affront“ vor

CDU will nicht mehr mit Extremisten demonstrieren und regt eigene Plattform an


Als „Affront“ haben die Essener Linken die Ankündigung von CDU-Fraktionschef Thomas Kufen bezeichnet, eine „Plattform der Demokraten“ zu gründen, in der die Themen Islamismus, Fremdenfeindlichkeit und Integration diskutiert werden sollen und die im Bedarfsfall auch Demos organisieren könnte. Damit will Kufen künftig verhindern, dass Christdemokraten sich wie vergangenen Sonntag in der Innenstadt „hinter Fahnen und Plakaten von Kommunisten und Linksextremisten einreihen müssen“, wie er der WAZ erklärte. Die Linke und anderen Protagonisten von „Essen stellt sich quer“ gefällt das nicht. Es gelte, „Gedankenspiele über eine gegenseitige Ausgrenzung zu unterlassen“, forderte Linke-Ratsfrau Gabriele Giesecke. Bei der Vielzahl an beteiligten Organisationen, „müsste doch eigentlich jede die eine oder andere ,aushalten‘, die ihr nicht sonderlich nahesteht“. Eine „Ausgrenzung“ schade dem gemeinsamen Anliegen. Linken-Kreissprecherin Sonja Neuhaus ergänzte dies mit einem scharfen Angriff gegen die CDU: Plattformen wie ,Essen stellt sich quer‘ „gab es bereits, als die CDU das Thema noch nicht für sich entdeckt hat, sondern zu denen gehörte, die selbst Vorurteile und Ressentiments gegen Zuwanderer schürte, und zum Teil heute noch schürt“, so Neuhaus. „Deshalb ist es unredlich, wenn die CDU sich jetzt als die besseren Demokraten darstellen will.“ Max Adelmann, Sprecher von „Essen stellt sich quer“ sagte, man sei „parteipolitisch neutral - jeder darf mitmachen“. Das gelte auch für DKP oder MLPD.

Der Katholikenrat in Essen signalisierte gleichwohl Interesse an der von der CDU angeregten Plattform.   F.S.


Kommentar: Falsche Demo-Freunde

Von Frank Stenglein

Die CDU hat im Nachhinein ein Problem mit ihren Bundesgenossen bei der Demo vom letzten Sonntag und CDU-Fraktionschef Thomas Kufen sagt das offen. Er stört damit das kuschelige Wir-Gefühl, dass bei der Vorbereitung von „Essen stellt sich quer“ entstanden ist. Nun könnte man tatsächlich sagen: Wenn es um die gute Sache geht - hier die Zurückweisung von Rechtsextremisten - sollte doch nicht so wichtig sein, wer neben einem marschiert. In gewissen Grenzen stimmt das auch. Nur: Bei Parteien wie DKP oder MLPD, die die kommunistischen Verbrechen bis heute klein reden oder leugnen, die erklärtermaßen mit der freiheitlichen Grundordnung auf Kriegsfuß stehen und sie durch eine wie auch immer verbrämte Diktatur ersetzen wollen, sollte eigentlich jeder Demokrat ein Störgefühl entwickeln. Wenn demokratische Parteien und Verbände sich an die Seite solcher Gruppen stellen, befördern sie - sicher ungewollt - eine Verharmlosung. Genau aus diesem Grund lässt sich ja auch mit der NPD richtigerweise kein vernünftiger Mensch ein. Es gilt Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hochzuhalten, hingegen Hass, Gewalt, diktatorische Tendenzen und Extremismus aller Art zurückzuweisen - egal ob diese nun rechts, links oder religiös motiviert sind. Wenn die CDU dies erkannt hat - gut so!

23.01.2015 unsere Pressemitteilung: „Essen stellt sich quer“ ist neutral

Pressemitteilung PDFicon.gif (271.2 KB)

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Pressemitteilung


„Essen stellt sich quer“ ist parteipolitisch
neutral – jeder darf mitmachen
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
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Essen, 23. Januar 2015


„Essen stellt sich quer“ ist parteipolitisch neutral – jeder darf mitmachen

Das „Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus – Essen stellt sich quer“ ist parteipolitisch neutral. Dies spiegelt sich wieder in der Anzahl der regelmäßig beteiligten Organisationen (20) und Einzelpersonen sowie deren unterschiedlichen politischen Ausrichtung.

Von den in Essen aktiven Parteien sind SPD, Bündnis 90 – Die Grünen, Die Linke, Essener Zukunftsbündnis, MLPD, DKP und das Wahlbündnis Essen steht AUF aktive Mitglieder in unserem Bündnis, so wie zum Beispiel auch DGB, Essener Jugendbündnis, DFG-VK, Anti-Rassismus-Telefon oder VVN-BdA um nur einige weitere Organisationen zu nennen.

All diese Organisationen und Einzelpersonen stimmen dem Selbstverständnis von „Essen stellt sich quer“ zu (siehe Homepage: http://www.essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:WerSindWir ). Dieses Selbstverständnis lädt jeden zur Mitarbeit ein, der „Rechtsradikalismus und Rassismus nachhaltig ... bekämpfen“ will. Wörtlich heißt es: „Wir stehen für ein zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus. Aus diesem Grund engagieren wir uns für ein tolerantes und weltoffenes Essen – gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern. Über weltanschauliche, parteipolitische und religiöse Grenzen hinweg lautet unser gemeinsamer Nenner: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ 

Diese Offenheit für politische Vielfalt hat am 18. Januar dazu geführt, dass sich rund 5000 Menschen und Organisationen in Essen gegen das Auftreten der Gruppierung Hogesa gewendet haben und mit einer eindrucksvollen Demonstration und Kundgebung gezeigt haben, dass sich die Zivilgesellschaft in Essen in ihrer Gesamtheit solchen gewalttätigen, rassistischen Gruppen entgegenstellt. Das Bündnis "Essen stellt sich quer" fordert nicht nur von anderen ein "buntes Essen", sondern ist es auch selbst. 

Die Äußerungen führender Essener CDU-Mitglieder (Herr Britz, Herr Kufen) in den letzten Tagen lassen nun den Eindruck entstehen, als wolle man den Erfolg kleinreden und die politischen Akteure auseinanderdividieren. Dabei hat die CDU unseren Aufruf gegen Hogesa unterstützt, an den Vorbereitungstreffen teilgenommen und war bei Demonstration und Kundgebung mit Herrn Kufen als Redner prominent vertreten.  

Die Unterstützung des Aufrufs gegen Hogesa im Nachhinein mit der Beteiligung der christlichen Kirchen zu begründen (Herr Britz in der waz) oder die eigene Beteiligung in Frage zu stellen, weil sich andere beteiligt haben, lässt uns an der Ernsthaftigkeit und der Bündnisfähigkeit der CDU zweifeln. "Essen stellt sich quer" ist gerade in letzter Zeit wegen seiner Breite immer wieder gelobt worden. Auf dieses Lob sind wir stolz und werden weiter daran arbeiten, das Bündnis zu vergrößern, ohne Partner auszuschließen. Die Beispiele in vielen Städten zeigen, dass mehrere Bündnisse eine Bewegung gegen Rassismus und Rechtsradikalismus eher schwächen. Deshalb sind wir der Meinung, dass ein weiteres stadtweites Bündnis oder ein „Appell“ in Essen nicht gebraucht wird.  


Mit der Bitte um Veröffentlichung

Max Adelmann
Sprecher des Bündnisses
Essen stellt sich quer



Weitere Informationen

Dies ist nur eine Auswahl. Mehr Pressemitteilungen und ältere Informationen ...

Teilinfo.png Siehe auch  die vollständige Sonderseite der CDU-Probleme


Presse: Übergriff am Hauptbahnhof

WAZ, 22.01.2015 Aktionsbündnis warnt vor Hetze

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WAZ / Essen,Donnerstag, 22.01.2015

Aktionsbündnis warnt vor Hetze


Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ zeigt sich bestürzt über den brutalen Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten auf einen 34 Jahre alten Marokkaner am Hauptbahnhof. Sprecher Max Adelmann: „Wir erwarten von Polizei und Behörden eine gründliche Bearbeitung des Vorfalls und im Schuldfall eine zügige Bestrafung des Täters.“ Ein Klima der Hetze gegen Flüchtlinge, gegen Migranten, gegen Sinti und Roma, gegen Muslime, gegenwärtig angeheizt durch Hogesa und Pegida, steigere die Spannungen in der Gesellschaft. Das ermuntere Rechtsradikale geradezu, solche Gewalttaten zu begehen, warnt Adelmann.
Weitere Informationen

Teilinfo.png Weitere Informationen gibt es auf der Sonderseite zum Übergriff am Essener Hauptbahnhof

Presse: Nachberichterstattung

BN, 23.01.2015 Für Toleranz und Menschlichkeit gingen viele Essener auf die Straße

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Borbecker Nachrichten / Essen,Freitag, 23.01.2015

Für Toleranz und Menschlichkeit gingen viele Essener auf die Straße

Kirchen, Parteien, Verbände hatten zur Demo aufgentfen


Ein bisschen Spaß muss sein, dachten sich die Partei-Piraten und bastelten ein Plakat, das das Schließen von Ölplattformen und Tankstellen und der sich daraus ergebenden nächtlichen Bierknappheit thematisierte. So mancher schmunzelte, doch die meisten waren ernsthaft für eine ernste Angelegenheit am vergangenen Sonntag unterwegs.

Mehrere tausend Menschen - darunter viele Borbecker - gingen gegen rechte Krawallmacher, gegen Rassismus auf die Straße und demonstrierten in der Essener lnnenstadt für Vielfältigkeit, Toleranz und Menschlichkeit.

Von der Marktkirche zum Willy-Brandt-Platz zogen die Teilnehmer der Versammlung. Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr, nahm selbst an der Demontration teil und lobte die absolut friedliche Atmosphäre vor Ort. „Ich habe mich sehr über das breite Bündnis aller gesellschaftlichen Gruppen in Essen gefreut. Sie haben ein deutliches Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit gesetzt.“

In der Tat: So bunt, so vielfältig hat man in Essen wohl noch nie protestiert. Da sah man zum Beispiel die Linken-Ratsfrau Gabriele Gieselre in einer Reihe mit Stadtdechant Dr. Jürgen Cleve, Superintendentin Marion Greve, Generalvikar Klaus Pfeffer, Oberbürgermeister Reinhard Paß, RWE-Chef Dr. Michael Welling und Vertretern aus Einwanderer-Vereinigungen gehen. Von der Aids-Hilfe bis zum kubanischen Freundschaftsverein, von der DKP bis zur CDU. Alle wiren sich einig an diesem Nachmittag, zumindest in diesem Punkt.

Zwar wir der eigentliche Anlass für die bunte Demonstration nicht mehr gegeben - die Polizei hatte im Vorfeld die angekündigte Aktion der Hooligans verboten, da Gewaltexzesse zu befürchten waren - doch zahlreiche Vereine, Parteien, Verbände und auch die Kirchen und Ausländerverbände hatten zur Teilnahme an der Gegendemo aufgerufen und daher wir es recht voll in der lnnenstadt.

Dennoch gab es für die Polizei, die ihre Arbeit gut machte, im Sonntag viel zu tun Bereits am Morgen hatten die Beamten über 100 Personen überprüft, die offensichtlich zu der verbotenen Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ unterwegs waren. 88 Personen erhielten einen Platzverweis, dem sie nachkamen. 15 Männer nahm die die Polizei in Gewahrsam. Bei ihnen wurden geringe Mengen Drogen, eine Schreckschusspistole samt Magazin, ein Einhandmesser, ein Quarzsandhandschuh sowie ein Baseballschläger sichergestellt. Gegen einen weiteren Mann lag ein Haftbefehl vor.
Bildunterschrift:
 
  • Der Halbmond, das Kreuz und der Stern: Sie sollen koexistieren Foto: Kindermann
  • Ein bunter Protestzug. Hier mit im Bild Dr. Michael Welling, Vorsitzender des Vorstandes von Rot-Weiss Esen (links mit Schal), Dr. Jürgen Cleve, Stadtdechant und Pfarrer von St. Dionysius (Mitte) und rechts davon die Linke-Ratsfrau Gabriele Gieseke.
  • Eine bunte Augenweide bei der Demo für Toleranz Foto: Drewes

WAZ, 20.01.2015 Leserbrief Fairer Umgang

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WAZ / Essen, Rubrik Leserforum,Dienstag, 20.01.2015

Fairer Umgang


Demo. Mit all unseren Unterschieden haben wir im Ruhrgebiet lange schon gelernt, fair und menschlich miteinander umzugehen. Auf der Demonstration am Sonntag hat Essen gezeigt, dass wir uns nicht von der Fremdenfeindlichkeit der Hooligans anstecken lassen. Und genauso lassen wir uns auch nicht unser Miteinander vergiften, indem wir ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht stellen.
Rainer Sonntag, Essen

NRZ, 19.01.2015 Die größte Demo seit langem

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NRZ / Essen,Montag, 19.01.2015

Die größte Demo seit langem

5000 Menschen kamen am Sonntag zum Willy-Brandt-Platz, um gegen Fremdenhass zu demonstrieren. Es blieb absolut friedlich – dafür sorgte auch die Polizei, die 100 mutmaßliche Hooligans festsetzte


Von Michael Mücke

Das war sein großer Tag. Max Adelmann, Sprecher von „Essen stellt sich quer“, hat mit seinem Team und den zahlreichen Unterstützern gestern bis zu 5000 Menschen zusammengetrommelt, um gegen Fremdenhass und für Toleranz auf die Straße zu gehen. Es wurde eine der größten Demos, die Essen seit langem erlebt hatte. Der Willy-Brandt-Platz füllte sich derart, dass die Polizei gebeten werden musste, ihre Absperrungen nach hinten zu verlagern. „Es sind noch viele auf der Kettwiger Straße, die wollen hierher“, schallte es vom Lautsprecher.

Es war eine durch und durch friedliche Großdemonstration gegen einen geplanten Aufmarsch der „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa), der von der Polizeipräsidentin aber verboten worden war. Dass es gestern zu keinerlei Zwischenfällen kam, dafür sorgte die Polizei mit einem Großaufgebot an Hundertschaften, die ließen mutmaßliche Hooligans erst gar nicht in die Nähe der Demonstranten.

Die Einsatzkräfte sollten verhindern, dass Anhänger der Hogesa-Szene das Demonstrationsverbot missachten oder die andere Kundgebung stören könnten. Rund um die bunte Schar der Protestler von „Essen stellt sich quer“ waren Seitenstraßen abgeriegelt, der Hauptbahnhof war streng bewacht. Dort und an anderen Punkten der City stießen Beamte auf Einzelne oder kleinere Gruppen, die „Hogesa“ zugerechnet wurden. Über 100 Personen, die nach Einschätzung des Präsidiums offenbar zur verbotenen Hogesa-Demo unterwegs waren, setzten die Einsatzkräfte bereits am Morgen fest, 88 erhielten Platzverweise, 15 kamen in Gewahrsam. Friedliches hatten mehrere Überprüfte wohl nicht im Sinn. Bei ihnen wurden eine Schreckschusspistole ein Baseballschläger, ein mit Quarzsand gefüllter Handschuh und ein Messer sichergestellt.
Bildunterschrift:
 
  • Prominente Vertreter halten an der Demonstrationsspitze das Plakat mit der Liste der Unterstützer von „Essen gegen Hogesa“, darunter Stadtdechant Jürgen Cleve (2.v.l.), OB Reinhard Paß (3.v.r.) und Superintendentin Marion Greve. FOTO: ULRICH VON BORN
  • Ein Mann wird von der Polizei unweit der Demo durchsucht. FOTO: CAROLINE SEIDEL
  • Essen ist bunt – die Bälle sind es auch, viele Sportvereine machten mit. FOTO:UVB

NRZ, 19.01.2015 Friedlich, ausgelassen, energisch

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NRZ / Essen,Montag, 19.01.2015

Friedlich, ausgelassen, energisch

Menschen unterschiedlichster Auffassungen setzten sich gestern auf dem Willy-Brandt-Platz für ein tolerantes Miteinander ein. Der Tenor: „Wir sind Essen.“


Fortsetzung von Seite 1

Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr hatte vor mehr als einer Woche die Hooligan-Demo verboten, weil sie schwere Ausschreitungen befürchtete. Deshalb gestern die massive Polizeipräsenz. Im Hauptbahnhof bewachte die Polizei sogar jeden Bahnsteig. Auch szenekundige Beamte waren vor Ort, die Hooligans rechtzeitig ausfindig machen sollten.

Nur wenige hundert Meter weiter setzte sich um zwölf Uhr die Gegendemo von „Essen stellt sich quer“ in Bewegung. Mittendrin übrigens auch die Polizeipräsidentin, die sich über das „breite Bündnis“ freute. Die Stimmung war friedlich, ja ausgelassen. Eng an eng zogen die Protestler durch die Kettwiger Straße zum Willy-Brandt-Platz. So viele waren gekommen – von den Kirchen, den Parteien, den Sportvereinen, den Gewerkschaften.

Da demonstrierten muslimische Frauen für ein friedliches Miteinander, zeigte eine auf ihrem Transparent neben dem islamischen Symbol auch den Davidstern und das Jesuskreuz. Da wehten grüne, blaue, gelbe und rote Fahnen – manche mit Che Guevara-Konterfei, andere mit dem EU-Symbol. Was sie einte, ist, gemeinsam gegen Rechtsradikalismus und Rassismus aufzustehen. Einer brachte es auf ironische Weise mit drei Wörtern auf einen Nenner: „Döner für alle“, stand auf dem Plakat.

Demo-Organisator Max Adelmann stand glücklich auf der Bühne und schaute auf den vollen Willy-Brandt-Platz. Was für ein Bild. OB Reinhard Paß rief ins Mikrofon. „Was uns eint. Wir sind Essen. Essen ist bunt“ In die gleiche Kerbe schlug CDU-Fraktionschef Thomas Kufen: „Wir sind Essen - und nicht die.“ Und meinte die Hogesa, deren Demoaufruf so viele Essener aufbrachte. M.M.
Bildunterschrift:
Eng an eng und völlig friedlich zogen 5000 Menschen gegen die Hogesa durch die Kettwiger Straße.FOTO: ULRICH VON BORN

WAZ/NRZ, 19.01.2015 Was sagen die Demo-Teilnehmer?

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WAZ/NRZ / Essen,Montag, 19.01.2015

Was sagen die Demo-Teilnehmer?


„Das ist meine erste Demonstration. Nach den Attentaten in Frankreich und den Pegida-Demonstrationen in Dresden hatte ich das große Bedürfnis, auf die Straße zu gehen und Farbe zu bekennen: gegen Rassismus, gegen Intoleranz und gegen rechtes Gedankengut.“
Charlotte Onkelbach, 17, Essener Schülerin

„Ich habe die Schnauze voll von diesen dumpfen Deppen, von Hass und Intoleranz. Mir gefällt auch nicht, wie die Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Ich werde weiter auf die Straße gehen und für ein friedliches Miteinander demonstrieren – schon morgen bin ich in Duisburg dabei.“
Alexander Markwitz, 24, Arbeiter

„Es ist Zeit, Gesicht zu zeigen und für die Grundwerte unserer Demokratie einzutreten. Zum Zusammenleben gehören wir alle – und gerade diese Vielfalt macht uns aus. Ich kann diese dumpfen Parolen nicht mehr hören und auch die Massen, die bei den Pegida-Demos dabei sind, erschrecken mich.“
Erika Schramm, Essenerin

„Wir sind doch Brüder und Schwestern, egal, wie wir unseren Gott nennen. Und wir möchten mit allen Religionen friedlich zusammenleben, ohne Gewalt, Vorurteile und Rassismus. Deswegen sind wir hierhin gekommen und wollen zeigen, das wir Muslime für die gleichen moralischen Werte eintreten.“

Melek Cubukcu, Essenerin

WAZ, 19.01.2015 Bekenntnis gegen Rassismus

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WAZ / Titelseite,Montag, 19.01.2015

Bekenntnis gegen Rassismus


Tausende Essener demonstrierten am gestrigen Sonntag in der Innenstadt friedlich gegen Gewalt und Intoleranz. Ursprünglich war die Veranstaltung als Gegendemo zu einer Hooligan-Aktion geplant, die jedoch verboten wurde. Im Vorfeld überprüfte die Polizei über 100 mutmaßliche Hooligans.

FOTO: ULRICH VON BORN/WAZ Bericht Lokalteil

WAZ, 19.01.2015 Essen setzt ein Zeichen gegen Rassismus

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WAZ / Essen,Montag, 19.01.2015

Essen setzt ein Zeichen gegen Rassismus

Mehrere tausend Bürger demonstrierten friedlich gegen Gewalt und Intoleranz. Unter ihnen Familien, Politiker, Sportvereine und Kirchenvertreter. Polizei überprüfte 100 mutmaßliche Hooligans


Von Vera Eckardt

Es war eine der größten Demonstrationen in der jüngeren Geschichte der Stadt: Tausende Bürger kamen am gestrigen Sonntag in die Innenstadt, um friedlich ein Zeichen gegen Intoleranz, Gewalt und Rassismus zu setzen. Ursprünglich als Gegenveranstaltung für die schließlich von der Polizei verbotenen Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa) angemeldet, wurde es ein Bekenntnis für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander in der Stadt.

Dass die Demonstration, die gegen 16 Uhr endete, so ruhig und ohne große Zwischenfälle verlief, war auch ein Ergebnis der Polizeipräsenz: Bereits am Vormittag hatten die Ordnungshüter mehr als 100 mutmaßliche Teilnehmer der „Hogesa“ an unterschiedlichsten Stellen in der Innenstadt angetroffen und teilweise zur Überprüfung der Personalien festgehalten. 88 erhielten einen Platzverweis; 15 Betroffene, die in Gewahrsam genommen wurden, trugen laut Polizei zum Teil Baseballschläger, Mundschutz, Messer und mit Quarzsand gefüllte Handschuhe bei sich.


„Gewaltbereite
Menschen sind in
unserer Stadt
unerwünscht.“
Reinhard Paß,
Oberbürgermeister

Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis „Essen stellt sich quer“ im Schulterschluss mit den Kirchen, Sportvereinen, der Politik und zahlreichen Verbänden und Vereinen. Folgerichtig wurde der Demonstrationszug, der sich gegen 12 Uhr von der Marktkirche in Richtung Willy-Brandt-Platz in Bewegung setzte, gemeinsam von Oberbürgermeister Reinhard Paß. Superintendentin Marion Greve, Stadtdechant Jürgen Cleve und RWE-Vorstand Michael Welling angeführt. Gekommen waren aber auch zahllose Essener Bürger, die das Bedürfnis hatten, Farbe zu bekennen. So wie Beatrice Berghoff: „Wir wollen uns von unseren Kindern und Enkeln nicht nachsagen lassen, nichts getan zu haben gegen rechte Agitation und Gewalt“, sagt die Essenerin, die nach eigenen Worten 1982 das letzte Mal auf die Straße gegangen ist.

Wie ihr geht es vielen Teilnehmern, die teilweise mit selbst gebastelten Transparenten ihren Unmut aber auch ihre Meinung kundtaten: „Vielfalt macht uns stark“ , „Es ist genug für alle da“ oder „Kein Mensch ist illegal“ heißt es dort. „Ohne Einwanderung würde es das ganze Ruhrgebiet doch nicht geben“, ist Teilnehmer Hartmut Sauter überzeugt. „Wir sind alle Brüder und Schwestern, egal, welcher Religion wir angehören“, sagt eine türkischstämmige Frau, die bereits seit 30 Jahren in Essen lebt. Auf ihrem Transparent hat sie die Symbole des Islams, Juden- und Christentums zu „Coexist“ miteinander verbunden.

Bei der anschließenden Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz fand OB Paß deutliche Worte: „Menschen, die Hass schüren oder Gewalt verherrlichen, sind bei uns Essenern und Essenerinnen unerwünscht.“


Initiator spricht von ca. 5000 Teilnehmern

  • Laut „Essen stellt sich quer“ hat die Demonstration so viele Menschen unterschiedlicher Couleur vereint, wie kaum eine politische Aktion zuvor in Essen.
  • Nach eigenen Angaben kamen rund 5000 Menschen in die Innenstadt. Die Polizei legt sich nicht fest, sondern spricht von mehreren tausend Teilnehmern.

Reviersport 07/2015 Bunt ist besser

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RevierSport, Rubrik Ortstermin: Essen stellt sich quer, 19.01.2015

Bunt ist besser

„Essen stellt sich quer“: 5.000 Menschen demonstrieren für Toleranz


Essen (RS) – Laut Veranstalter war es die größte politische Demonstration in Essen in den letzten Jahren. Gut und gerne 5.000 Menschen sind am Sonntag auf die Straße gegangen, um gegen Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen. Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ hatte im Schulterschluss mit Kirchen, Sportvereinen, Politik und zahlreichen Verbänden dazu aufgerufen, trotz der für diesen Tag abgesagten Kundgebung der „HoGeSa“ gemeinsam durch die Essener Innenstadt zu laufen und Toleranz in einer offenen, freiheitlichen Gesellschaft einzufordern.

Neben Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) marschierte Rot-Weiss Essen Präsident Prof. Dr. Michael Welling an der Spitze der beachtlichen Bewegung von der Marktkirche am Porscheplatz die Kettwiger Straße hoch bis zur Abschlusskundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof. „Ich freue mich darüber, wieviele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind und gemeinsam ein Zeichen für Mitmenschlichkeit, für Vielfalt und Toleranz gesetzt haben“, erklärte Welling und betonte: „Rot-Weiss Essen ist bunt und ein wichtiger Teil einer bunten Stadtgesellschaft.“

30 Hooligans festgehalten
Bereits am Vormittag hielt die Polizei 30 mutmaßliche Teilnehmer der verbotenen Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ an unterschiedlichsten Stellen in der Essener Innenstadt fest. Die Betroffenen trugen nach Angaben der Polizei zum Teil Baseballschläger, Mundschutz und mit Quarzsand gefüllte Handschuhe bei sich. Gut, dass solche Leute von vornherein daran gehindert wurden, in Kampftruppenstärke durch die Stadt zu ziehen!

Schade war auf der anderen Seite, dass sich die beiden großen Revierklubs Schalke 04 und Borussia Dortmund, im Gegensatz zum VfL Bochum, MSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen, an „Essen stellt sich quer“ nicht aktiv beteiligen wollten. hb/ks


Weitere Stimmen

Wolfgang Rohrberg (Geschäftsführer des Essener Sportbundes): „Wir wollen im Sport immer gemeinsam etwas erreichen: Es geht um Zeiten, Weiten und ums Gewinnen. Das passiert im Team, unabhängig von Politik, Hautfarbe, Herkunft, oder geschlechtlicher Vorliebe.“


„Wenn ich ohne Ausländer
antreten müsste, stände
ich ohne Trainer da und
wäre kaum spielfähig“

Niklas Cox (Geschäftsführer ETB Wohnbau Baskets): „Wenn ich ohne Ausländer antreten müsste, stände ich ohne Trainer da und wäre kaum spielfähig – von der sportlichen Qualität ganz zu schweigen. Doch es geht nicht nur um heute. Wir müssen weiter im Dialog bleiben und gemeinsam dafür arbeiten, dass wir hier in Essen für Toleranz und Menschlichkeit stehen.“

Harun Kazoglu (Sportlicher Leiter DJK Katernberg): „Ich setze mich gerne in meiner Freizeit für Bildung sowie Integration durch Sport von Kindern und Jugendlichen ein. Wir dürfen uns als Gesellschaft nicht von den radikalen Parolen spalten lassen.“


Kommentar: Falsches Signal

von Heiko Buschmann

„Wir wollten lieber draußen bleiben“: Schalke 04 und Borussia Dortmund waren am Sonntag bei der Demo außen vor. Beide Klubs haben eine aktive Beteiligung an „Essen stellt sich quer“ mit der Begründung abgelehnt, dass sie das Bündnis zwar inhaltlich voll und ganz unterstützen würden, aber wegen eigener vielfältiger Aktionen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung nicht zur Verfügung stünden. Leider das völlig falsche Signal, denn gerade die beiden Großen sollten, wenn sie auch nicht mit ihren kompletten Vorständen oder Spielerkadern vorneweg marschieren müssen, die Symbolkraft ihrer Unterstützung erkennen!
Bildunterschrift:
 
  • Essens OB Reinhard Paß und RWE-Präsi Michael Welling an der Spitze der Demo. Foto: Tani Capitain
  • „Essen stellt sich quer“: 5.000 Menschen demonstrieren für Toleranz
  • Abschlusskundgebung auf der Bühne von Radio Essen auf dem Willy-Brandt-Platz.

Weitere Meldungen vom 19. Januar

Überregionales und sonstigs vom 19. 01. ...


Alle Pressemeldungen

Teilinfo.png Siehe auch  unsere Sonderseite mit dem kompletten Pressespiegel


Aufruf "No Hogesa"

Unsere Pressemitteilung: „Vielfalt steht im Vordergrund“

Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus



 
Pressemitteilung des Bündnisses
„Essen stellt sich quer“
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Im Büro des Anti-Rassismus-Telefons
Friedrich-Ebert-Str. 30,45147 Essen
Telefon/Fax: 0201-232060
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Vielfalt steht im Vordergrund

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ bekräftigt Demonstrationsaufruf
– auch ohne HoGeSa-Aufmarsch

Die Stadt Essen wird sich mit der Demonstration am kommenden Sonntag in die Reihe der vielen Städte einreihen, die mit großen Demonstrationen und Kundgebungen auch ohne Aktionen der Rechten deutlich gemacht haben, dass HoGeSa oder Pegida weder gebraucht werden noch willkommen sind. Das hoben viele Teilnehmer/innen des letzten Vorbereitungstreffens des Bündnisses „Essens stellt sich quer“ hervor. Sie sahen das erfolgreiche Verbot des HoGeSa- Aufmarsches als wichtigen Erfolg für die demokratischen Kräfte dieser Stadt an.

„Das Ruhrgebiet bietet keinen Platz für rechte Hetze und keinen Platz für islamistische Terroristen! Das ist so und das wird so bleiben!“, sagt Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses und Anmelder der Demonstration. „Im Gegensatz zu Rechtspopulisten, Neonazis und gewalttätigen Hools verunglimpfen wir wegen einigen Terroristen keine ganze Religion. Für Weltoffenheit und bunte Vielfalt, dafür werden wir am Sonntag auf die Straße gehen und dazu rufen wir alle Essenerinnen und Essener, aber auch die Einwohner der Nachbarstädte auf. Essen ist bunt und nicht braun!“ Für „Essen stellt sich quer“ zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Demonstration so viele Menschen aus ganz unterschiedlichen, Ecken‘ der Stadtgesellschaft vereinen wird, wie kaum eine politische Aktion zuvor in Essen.

„Wann gab es das schon einmal, dass Christen, Muslime, Juden, Atheisten, Sportler, Musiker, Künstler, Flüchtlinge, Migranten, Gewerkschafter, Vertreter von Unternehmensverbänden und fast allen Ratsparteien an einem Strang ziehen,“ ergänzt Wolfgang Freye als Leiter der Demonstration. „Eine gemeinsame Zukunft kann es nur ohne Ausgrenzung, Gewalt und Terror geben.“ Angesichts der Breite des Bündnisses wird die Kundgebung mit Beiträgen von Max Adelmann für „Essen stellt sich quer“ und dem Oberbürgermeister Reinhard Paß eröffnet. Anschließend wird es keine Reden geben, sondern Musik und Interviewrunden mit Sportler/innen, Jugendlichen, Flüchtlingen und Migranten, Künstlern und Musikern, Politiker/innen sowie Vertretern von Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden. Neben dem DGB und den großen Gewerkschaften treten dabei auch die Industrie- und Handelskammer und die Essener Kreishandwerkerschaft auf.


Unterstützungsaufruf von Essen-stellt-sich-quer

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Nein zu HoGeSa in Essen! 


Gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen!

 
Die sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) haben für den 18. Januar 2015 eine Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof von 14 bis 18 Uhr angemeldet. Im Ankündigungsvideo einer Privatperson, das im Internet kursiert, wird offen gedroht: „Wenn wir Terror haben wollen, machen wir ihn selber – und das tun wir jetzt.“ Dies ist Ankündigung genug.

Scheinbar wenden sich „HoGeSa“ gegen Salafismus - in Wirklichkeit verbreiten sie Ausländerhass und Rassismus. Wie in Köln und Hannover will diese Vereinigung von kriminellen Schlägern, Hooligans und Rechtsradikalen Angst erzeugen: bedroht werden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger anderer Herkunft sowie alle Andersdenkenden.

Wir in Essen werden uns dem Hass entgegenstellen.

Bereits am 21. September marschierten rund 80 gewaltbereite Hooligans in Essen auf. Die Gruppe hat regionale Verbindungen zu Funktionären von Pro NRW und zur Dortmunder Partei "Die Rechte".  Von Polizei und Justiz fordern wir ein Verbot der angekündigten rassistischen, volksverhetzenden und damit grundgesetzwidrigen Kundgebung.
Selbst wenn es zu einem Verbot des „HoGeSa“-Aufmarsches in Essen kommen sollte: Wir rufen zu gemeinsamen friedlichen Gegenaktionen auf! In Essen ist kein Platz für rechtsradikales oder rassistisches Gedankengut und Gewalt. Wir im Ruhrgebiet haben eine lange Einwanderungstradition und werden weiterhin am solidarischen Umgang miteinander festhalten!

Oberbürgermeister Paß hat die Motive von „HoGeSa“ treffend zusammengefasst: „diese Kundgebung kann doch nur ein Ziel verfolgen: Hass zu schüren gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die friedlich mit und unter uns in Essen leben...“

Unabhängig von den Entscheidungen der Polizei oder Justiz  wegen „HoGeSa“ werden wir jedoch unser demokratisches Recht wahrnehmen, nämlich unseren friedlichen und lautstarken Protest gegen „HoGeSa“ auf die Straße zu tragen.


Wir bitten alle demokratischen Kräfte, Bürgerinnen und Bürger von Essen, Organisationen, Verbände und Vereine,  insbesondere aus Sport, religiösen Gemeinschaften, Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte, Firmen, Jugendorganisationen und -gruppen, Flüchtlingsunterstützer, Künstler die Studierenden und politische Parteien und Vereinigungen in Essen und NRW uns dabei zu unterstützen.

Ich/wir unterstützen diesen Aufruf:(Senden an: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png)
Organisation:
Verantwortlich:
Str./Nr.
PLZ/Ort:
Tel.:
Mail:


Person:
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Organisation
(nur zur Information)
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Unterstützungsaufruf auf türkisch

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Essen şehrinde yapılmak istenen HoGeSa yürüyüşüne HAYIR!


Birlikte ırkçılığa karşı ve Essen’de çeşitliliğe evet



Kendilerine Hooligan denen genellikle şiddet yanlısı gruplar 18.1.2015 tarihinde Willy-Brandt-Platz meydanında Salafist gruplara karşı bir yürüyüş yapmak için müracat ettiler.. İnternette yayınladıkları ... mehr



Unterstützerliste (18. Januar)

Organisationen:

AG Migrations- und Ungleichheitsforschung" Universität DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, AIDS-Hilfe Essen e.V., AK Asyl e.V. - Bielefeld, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Kreisverband Essen e.V., Allianz Essener Demokraten - AEZ - Essen, Alte Synagoge Essen – Haus jüdischer Kultur, Altfrid-Gilde Essen, Ana - Tolia e.V.-Katernberger Frauenverein, Anti-Rassismus-Telefon Essen, Arbeiter-Samariter - Jugend NRW, Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. - Köln, Arbeiter-Samariter-Bund Ruhr e.V. - Essen, Arbeiterwohlfahrt - AWO - Lore-Agnes-Haus, AStA - Allgemeiner Studierenden Ausschuss der Universität DUE, ATTAC - Essen, AWO - Arbeiterwohlfahrt - Bezirk Niederrhein, AWO - Arbeiterwohlfahrt - Kreisverband Essen, AWO-Essen Schönebeck, AWO-Fanprojekt Essen, Bahà'í Gemeinde Essen, Betriebsrat Kennametal Widia Essen, BezirkschülerInnenvertretung Essen, Bezirksjugendwerk der AWO Niederrhein - Essen, BG45 Hartz4-Netzwerk-Essen e.V., BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Kreisgruppe Essen, Bund der Deutschen katholischen Jugend - Diözesanverband Essen, Bund der Deutschen Katholischen Jugend - Stadtverband Essen, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Bezirksverband Ruhr, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Bochum, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Essen, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Mülheim, Bürgerbewegung Montagsdemonstration Gelsenkirchen, Bürgerinitiative Bärendelle - Essen, Bürgerliste Nord - Essen, Cafe Zuflucht - Aachen, Caritas - Flüchtlingshilfe Essen e. V., CDU - Christlich Demokratische Union - Kreisverband Essen, Christoph Metzelder Stiftung - Essen, Club Essen Victoria Soroptimist International, Deutsch-Kurdischer-Solidaritätsverein - Essen, Deutsch-Französisches Kulturzentrum e. V., DFG/VK - Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Essen, DFG/VK - Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband NRW, DGB - Jugend MEO - Stadtverband Mülheim/Essen/Oberhausen, DGB MEO - Deutscher Gewerkschaftsbund - Stadtverband Mülheim/Essen/Oberhausen, Diakoniewerk Essen, DIDF - Föderation der Demokratischen Arbeitervereine - Organisation Essen, DIDF - Jugend - Organisation Essen, DIE LINKE - Kreisverband Essen, DIE LINKE - Landesverband NRW, DIE LINKE – Linksfraktion im Rat der Stadt Essen, DIE LINKE Kreisverband Oberhausen, Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen, DKP - Deutsche Kommunistische Partei - Kreisvorstand Gladbeck, DKP – Deutsche Kommunistische Partei Bezirk Ruhr-Westfalen, DKP – Deutsche Kommunistische Partei Kreisverband Duisburg, DKP – Deutsche Kommunistische Partei Kreisverband Essen, DKP Essen Altenessen, DKP Essen Borbeck/Altendorf, DKP Essen Frohnhausen/Holsterhausen, DKP Essen Mitte/Süd, DKP Essen Nord/Ost, DKP Essen Steele(Kray, DKP-Frauenarbeitskreis Essen, Eickelkamp + Rebbelmund - Architekten - Essen, Elternverband Ruhr e.V., ESPO - Essener Sportbund e. V., Essen steht AUF - Kommunalwahlbündnis Essen, EssenerFriedensforum , Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V., Essener Zukunftsbündns (EZB), ETB Schwarz-Weiss Fußball, ETB Wohnbau Baskets – Basketballverein Essen, Evangelische Jugend Essen, Evangelische Kirche Essen, Evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap, EXILE Kulturkoordination e.V., F.E.L.S. - Forum Essener Lesben und Schwule, FC Kray, Flüchtlingsrat Duisburg, Flüchtlingsrat NRW e. V. – Bochum, Föderation Türkischer Elternvereine in NRW, Forum für Internationale Friedensarbeit e.V. - Essen, Fraktion der Piraten im Landtag NRW, Frauenhaus Essen gGmbH, Frauenverband COURAGE - Essen, freddy fischer stiftung - Essen, Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. - Regionalgruppe Essen, Gemeinsam für Essen e.V., GEW - Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft OV Castrop-Rauxel Gewerkschaft IG Metall - Essen, Gewerkschaft NGG - Region Nordrhein und Ruhrgebiet, Gewerkschaft ver.di - Bezirk Essen, GREND – Kulturzentrum Essen-Steele, Happy Yoga am Rüttenscheider Stern, IG BAU - MEO, IG BCE Bezirk Gelsenkirchen, Initiative Solidarische Welt Oberhausen, Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) - Essen, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften derUniversität Duisburg-Essen , Jugendhilfe Essen gGmbH, Jugendverband REBELL Essen, Jugendwerk der AWO Essen, Jungsozialisten in der SPD – Essen, Katholische Akademie des Bistums Essen - Mülheim a. d. R., Katholische Kirche in Essen, Katholische Pflegehilfe Essen, Katholisches Stadtdekanat - Essen, Kölner Flüchtlingsrat e.V. - Köln, Kolpingwerk DV Essen, Kommission Islam und Moscheen in Essen e.V., Kray ist bunt, KSJ - Kurdische Studierende Jugend - Essen, Kulturbeirat der Stadt Essen, Lesben- und Schwulenverband Landesverband Nordrhein-Westfalen (LSVD NRW e.V.), LINKE LISTE Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen, Linksjugend ['solid] Grevenbroich, Linksjugend ['solid] Ruhr, Marxistische Blätter - Verlag - Essen, Medienkompetenzcenter Ruhr, VVMK e.V. - Essen, MLPD – Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands Essen, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Reg.-Bezirk Düsseldorf, Montagsdemonstration Essen, Moskitos Essen, MSV Duisburg, Mülheim steht AUF – Kommunalwahlbündnis Mülheim an der Ruhr, Netzwerk Faire Metropole Ruhr - Essen, Neue Impulse Verlag - Essen, Occupy Düsseldorf, PARTEIpiraten - Fraktion im Rat der Stadt Essen, pax christi Diözesanverband Essen, Piratenpartei Landesverband NRW ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, Rockförderverein Essen e.V., Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Ruhrporter - Medienprojekt an der Universität Duisburg-Essen, SBG (Sportstätten Betriebsgesellschaft der Stadt Essen mbH), Schaffrick Ingenieure GmbH - Herten, SDAJ - Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend - Essen, SDAJ - Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend - Ruhr - Westfalen, SG Essen-Schönebeck 19/68e.V., SG1 Altendorf/Ruhr, Soziale Liste Bochum, Vorstand, Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken - Kreisverband Essen, SPD - Unterbezirk Essen, SPD ESSEN, AG Migration und Vielfalt, SPD Fraktion in der Bezirksvertretung VI / Zollverein - Essen, SPD Ortsverein Essen - Bergerhausen, SPD Ortsverein Essen - Holsterhausen, SPD Ortsverein Essen - Huttrop/Südostviertel, SPD Ortsverein Essen - Karnap, SPD Ortsverein Essen - Katernberg, SPD Ortsverein Essen - Kray, SPD Ortsverein Essen - Mitte, SPD Ortsverein Essen - Rüttenscheid, Sportredaktion "Auf Asche", Sportredaktion "Lokalsportessen.de", Sportredaktion "RevierSport", Stadt Essen - Vertreten durch Oberbürgermeister Reinhard Paß, TD-Plattform – Die Türkisch-Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e. V. Düsseldorf, TD-Plattform - Gruppe Essen, Together - Essen - Jugendarbeit & Beratung, TuESEM Essen, UETD e. V. - Union europäischer türkischer Demokraten - Essen, Umweltgewerkschaft - Gruppe Essen, Unternehmensgruppe msp - Essen, Ursula und Klaus Metzelder Stiftung "Don Bosco in Borbeck" - Essen, ver.di Vertrauensleute der EVAG, ver.di Vertrauensleuteleitung des Universitätsklinikums Essen, Verein der Familien Union im Essener Integrationsrat, Verein derlibanesichen Familien Union , Verlag Neuer Weg in der Mediengruppe Neuer Weg GmbH - Essen, VfL Bochum, VKJ Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen - Gruppe Bochum, VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen - Gruppe Essen, VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen - NRW, VVN-BdA -Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen - Gruppe Gelsenkirchen, Willkommen in Essen -Bürgerinitiative zur Unterstützung von Flüchtlingen, Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz, www Punkt essenart.de, Zeche Carl, Soziokulturelles Zentrum - Essen

Privatpersonen: Adamy, Wilfried - Die Piraten - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Adelmann, Max -Sprecher des Bündnisses Essen stellt sich quer, Altenkamp, Britta - MdL SPD - Fraktion, stellv. Vorsitzende der SPD NRW, Aring, Hans - SPD - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Arndt, Gabriel, SPD - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Baack, Ludger - verdi - Duisburg, Bargatzky, Christian - SPD, Essen, Bargatzky, Julia - Essen, Bargatzky, Sahrah - Essen, Bargatzky, Uschi - Essen, Beck, Volker - MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bente, Frank, GF des Jugendwerks der AWO Essen, Bingöllü, Mehmet – Essener Friedensforum, Bischof, Arno – stellv. Vorsitzender der SPD Essen, Bischoff, Volkmar, Studienrat i.R. - Essen, Black, Detlev - Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken - Essen, Blaszik, Rainer - 2. Vorstandsvorsitzender ETB SW Essen (Fußball), Bloch, Günter - Architekt - Essen, Bobrzik, Irmgard DKP - Mitglied im Rat der Stadt Bottrop, Böder, Tim - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, Bomheuer, Andreas, Beigeordneter der Stadt Essen - Geschäftsbereichsvorstand für Kultur, Integration und Sport - Essen, Borgmann, Peter - Kreisgeschäftsführer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Bochum, Born, Günter - Essen, Brandherm, Heike - SPD OV Schonnebeck, Mitglied im Rat der Stadt Essen, Brechmann, Arnd - Essen, Bree, Jürgen - Stv. Vorsitzender SPD OV Burgaltendorf / stv. Bezirksbürgermeister BV VIII, Brennecke-Roos, Karla - SPD, Brockmann, Mark - Jungsozialisten Essen, Büchner, Angelika, Studienrätin i.R. - Mülheim, Buck, Marc-Daniel, Clausen, Christa - DFG-VK - Essen, Cleve, Dr. Jürgen - Stadtdechant der Katholischen Kirche in Essen, Club Essen Victoria Soroptimist International, Coenen, Lutz, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Essen- Bergerhausen, Cox, Niklas - Geschäftsführer ETB Wohnbau Baskets, Czyborra, Alice - VVN - BdA - Essen, Czyborra, Klaus - Essen, Dagdelen, Sevim – MdB Die Linke Bochum, Dehnen, Hans - Runder Tisch Haarzopf, Denkhaus, Claudia - Jugendhilfe Essen, Dolge, Stefan, ATTAC - Essen, Fotograf, Dorka, Gerhard - DKP Gladbeck, Dotten, Horst - MLPD - Essen, Drell, Joachim - Kreisgeschäftsführer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Essen, Duda, Stephan - Vorsitzender des SPD Ortsvereins Essen - Karnap, Duin, Garrelt - Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, SPD, Düngel, Daniel – MdL NRW Die Piraten, Eggert, Romina - Jungsozialisten Essen, Eglence, Gönül - Vorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Essen, Eikelkamp, Frank, Eisenberg, Stefanie, Ellwanger, Dr. Niels - Geschäftsführung TUSEM Sport und Marketing GmbH, Esser-Weckmann, Elke, Dr. - SPD, Farle-Schlacht, Inge - Gladbeck, Fetiç, Samir - Essen Finke, Karsten - Bündnis 90/Die Grünen Bezirksverband Ruhr, Fischer, Freddy, Unternehmer - Essen, Fölker, Laura - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung"" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, Frank Münschke - Ehrenvorstand des Deutschen Werkbunds NRW, Franke, Bruni - Essen, Franz, Michael, SPD - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Vorsitzender AWO - Essen, Freudenberg, Karlheinz - AWO-Essen Schönebeck, Freye, Wolfgang - Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR), Gebken, Prof. Dr. Ulf - Professor an der Uni Duisburg-Essen (Sozialwissenschaften des Sports und Sportdidaktik), Gehring, Kai - MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Essen, Gerber, Michael - DKP - Mitglied im Rat der Stadt Bottrop, Gerhard-Kemper, Achim, Pfarrer in Altenessen-Karnap, Giesecke, Gabriele, Vorsitzende der Ratsfraktion DIE LINKE - Essen, Gleising, Günter, Ratsmitglied Soziale Liste Bochum, Golla, Nathalie - Jungsozialisten Essen, Göttig, Birgit, Dipl.-Soz.Päd. - Essen, Grell, Bernd - Essen, Greve, Marion - Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Grüll, Lothar - Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di - Bezirk Essen, Gruße, Sigrid - DKP Gladbeck, Gustke, Jannis - Naturfreundejugend NRW, Hagemann, Hans-Georg - DKP Gladbeck, Hannusch, Carola - Dramaturgin und Mitglied der künstlerischen Leitung - Schauspiel Essen, Hartig, Yvonne - Geschäftsführerin der SPD Essen, Harttgen, Dr. Uwe - Vorstand Sport Rot-Weiss Essen, Hartung, Frank - Journalist, Dozent u.a. an der Universität Duisburg-Essen, Heidenblut, Dirk - MdB SPD - Essen, Heidrich, Dennis - SPD Mitglied des Rats der Stadt Essen, Heimann, Wilfried, Sprecher der Bürgerliste Nord - Essen, Heiming, Daniel, Hendricks, Tilly - DKP - Duisburg, Hendricks, Willi - DKP - Duisburg, Hermeth, Katja - Essen, Herrmann, Dr. Ina - Univ. DUE - Fakultät für Bildungswissenschaften - Institut für Pädagogik, Hertel, Thorsten - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, Hertschel, Jessica - Gladbeck, Hiedl, Peter, Studienberater i.R. - Essen, Hiedl, Sabine, Studienrätin - Essen, Hillebrand, Ulli, Hinz, Petra - SPD MdB - Essen, Hofer, Heinz - 1. Vorstandsvorsitzender ETB SW Essen (Fußball), Höger, Inge – MdB Die Linke Herford, Hollmann, Prof. Dr. Herbert - FOM Hochschule - Essen, Huckschlag, Danny - DKP Gladbeck, Huckschlag, Frank - DKP Gladbeck, Jancovic, Julia - Mitglied der SPD - Fraktion im Rat der Stadt Essen, Jannoff, Thorsten, Geschäftsführer der Ratsfraktion DIE LINKE - Essen, Jansen, Mechthild - Geschäftsführerin der kfd-Diözesanverband Essen, Jarosch, Peter - DKP Gladbeck, Jonetat, Ute - Essen, Jordan, Andreas - Geschäftsführung Gelsenzentrum e.V. - Gelsenkirchen Kahle-Hausmann, Julia - SPD - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Kaiser, Christian - Mitglied der SPD – Fraktion im Rat der Stadt Essen, Kann, Oliver - Jungsozialisten Essen, Karacelik, Yusuf, Fraktionsvorsitzender Linke.Liste Ratsfraktion - Oberhausen, Kaut, Kevin - Jungsozialisten Essen, Keil, Dietrich - Essen steht AUF - Kommunalwahlbündnis Essen, Keller, Christian - Olympia Bronzemedallien-Gewinner 1996 (Schwimmer), Kemper, Marita, Organisationsberaterin - Essen, Kemper, Ursula - Essen, Killicaslan, Nermin - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, Klein-Schmeink, Maria, MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kleinsteuber, Jens - SPD, Köbele, Patrik – Parteivorsitzender der DKP – Deutsche Kommunistische Partei, Konrad, Marina - SPD, Köster, Marion - Vorsitzende der DKP Bezirk Ruhr-Westfalen, Köster, Peter - IG BAU DGB MEO, Kunellis, Dagmar - Beirat für Flüchtlinge und Migration im Kirchenkreis Essen – Ev. Kirche Essen, Kurtz, Michael - Betriebsleiter der Sport- und Bäderbetriebe Essen, Kutschaty, Thomas - MdL SPD-Fraktion - Essen, Löhl, Anke - SPD - Essen, Luckau, Lucien - Vors. SPD Ortsverein Essen - Katernberg, Ludolph, Bonny, Marschan, Rainer – Vorsitzender der SPD – Fraktion im Rat der Stadt Essen, Medler, Karl-Heinz - IG Metall, VVN-BdA, DKP - Essen, Mihalic, Irene - MdB - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Gelsenkirchen, Mill, Frank - Ehemaliger Profifußballer und Weltmeister 1990, Mill, Kevin - Herausgeber „Auf Asche“, Mostofizadeh, Mehrdad - MdL - Stellv. Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW, Movassat, Niema - MdB Fraktion DIE LINKE, Müller, Benjamin, Müller, Frank - stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Müller, Norbert - Oberhausen, Nebel, Rita - SPD Ortsverein Kray, Neumann, Markus - Essen, Neumann, Matthias - Essen, Niersmann, Agnes - Essen, Nolte, Alexander - Jungsozialisten Essen, Norpoth, Alfried - Vorsitzender des Katholiken-Rat - Essen, Norpoth, Gabriele - Essen, Oberholz, Günther, 1. Vorsitzender FC Kray, Omeirat, Ahmad - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mitglied im Rat der Stadt Essen, Pape, Inken - Essen, Pascal Hesse, Journalist, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands Mülheim-Essen-Oberhausen, Pasing, Martin, Pawlak, Raja - Jungsozialisten Essen, Pewny, Sebastian, Mitglied des Rates der Stadt Bochum für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Pfaff, Prof. Dr. Nicolle - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät, Pfromm, Uwe - GEW - Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft OV Castrop-Rauxel, Plaß, Ursula - Essen, Potrak - Gladbeck, Potratz, Antje - DKP Gladbeck, Quade, Valerie - Vorstandsmitglied der Skigemeinschaft Niederrhein e.v. Essen - SGN Essen, Raatz, Annette - Ev. Kirchengemeinde Altenessen-Karnap, Rademacher, Axel - Ev. Kirchengemeinde Altenessen-Karnap, Rademacher, Axel, Pfarrer in Altenessen-Karnap, Radszuhn, York - Jungsozialisten Essen, Razanica, Isabel - Jungsozialisten Essen, Rebbelmund, Ansgar, Richter, Andreas - Gladbeck, Richter-Sill, Ingrid - Gladbeck, Ridder, Daniel - Jungsozialisten Essen, Riepe-Fernández García, Bärbel - Oberhausen, Riepe-Fernandez, Bärbel, Dozentin - Oberhausen, Ritjens, Annika - Jungsozialisten Essen, Rohe, Brigitta - Essen, Rohrberg, Wolfgang, Geschäftsführer Essener Sportbund, Rohwedder, Hans-Jörg, MdL, Piratenfraktion NRW, Rosenau, Philipp - Jungsozialisten Essen, Rosenberg, Janina, Ross, Klemens - Rechtsanwalt - Essen, Rudersdorf, Klaudia - Essen, Rukowski, Robert – Die Piraten Dortmund, Bündnis BlockaDO Dortmund, Rumrich, Michael, Beisitzer Bereich sportliche Leistung Moskitos Essen, Sabelleck, Karl-Heinz - Heideruh e. V. / DKP - Essen, Schauws, Ulle - MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Krefeld, Scherf, Yannik - Jungsozialisten Essen, Schlagheck, D. Michael, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Essen, Schlüter, Ruth - Essen, Schmagold, Jürgen - Dipl.-Sportlehrer an der Uni Duisburg-Essen, Schmidt, Prof. Dr. Werner - Professor an der Uni Duisburg-Essen (Sportwissenschaft und Sportpädagogik), Schmitz, Tina, Schmutzler-Jäger, Hiltrud - Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Essen, Schoch, Thomas - Essen, Schöbichen, Manuel - Betriebsrat SPIE GmbH - Essen, Schrader, Tina-Berith - AG "Migrations- und Ungleichheitsforschung" Univ. DUE, Bildungswissenschaftl. Fakultät", Schröder, Günther - SPD, Schulte-Marxloh, Claudia - Mülheim, Schulte-Wieschen, Ulrich - Bezirksvertretung IV - Borbeck - Sprecher der SPD-Fraktion, Schürks, Carmen - Essen, Schweizerhof, Sabine - Mülheim steht AUF, Sieg, Christian – Bezirksvertretung VIII Essen – SPD-Fraktion, Sinn, Matthias - Essen, Sonntag, Rainer - Essen, Spilker-Reitz, Martin - Vorstandsmitglied des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e. V., Stefanski, Monika - DKP Gladbeck, Steinmann, Michael - Kreissprcher Die Linke - Essen, Steinsiek, Jöran - Essen, Stinka, Andre - Generalsekretär der SPD NRW, Stoff, Alois - DFG-VK - Essen, Struder, Andreas - Bund der Deutschen katolischen Jugend - Diözesanverband Essen, Süßenbach, Dr. Jessica - Dozentin an der Uni DUE (u.a. Sportpädagogik, Sportdidaktik und Sportsoziologie), Thomas Osterholt - SPD - Mitglied im Rat der Stadt Essen; Vertrauensleutesprecher ver.di bei der EVAG, Trautvetter, Bernhard - Essener Friedensforum, Fotograf, Lyriker, Tuncer, Hasan - Stadtverordneter des Bündnis für Bildung im Rat der Stadt Mülheim a. d. Ruhr, Vaid, Britta - Essen, Vollmer, André - Vorsitzender der SPD Fraktion in der BV VI / Zollverein, von Graes, Gabi - SPD, Wandtke, Walter - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Mitglied im Rat der Stadt Essen, Weckmann, Peter - MdL SPD - Fraktion, Weiß, Anja Prof. Dr. – Universität Duisburg-Essen – Institut für Soziologie, Welling, Prof. Dr. Michael - 1. Vorsitzender Rot-Weiss Essen, Wieczorek, Björn, Wißing, Willi - Geschäftsführer der SG Essen-Schönebeck, Wittekopf, Gabi - ISSAB, Universität Duisburg Essen, Wortmann, Willi - DKP Gladbeck, Wurst, Matthias - Essen, Zilles, Hans, Rechtsanwalt - Essen - Haarzopf, Zühlke, Michael - Bezirksbürgermeister Bezirk Zollverein - Essen


Oberbürgermeister Reinhard Paß ruft zur Teilnahme auf

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Essen

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15. Januar 2015

Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung des Bündnisses "Essen stellt sich quer"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich rufe Sie dazu auf am kommenden Sonntag an der von dem Bündnis "Essen stellt sich quer" geplanten Kundgebung teilzunehmen. Lassen Sie uns das Zeichen setzen, dass unsere Heimatstadt bunt ist!

Ich bin froh und der Polizei dankbar, dass die Demonstration von "Hooligans gegen Salafisten" verboten wurde, denn Fremdenhass und Gewalt haben in Essen keinen Platz!

Wir reihen uns ein in die bundesweiten Demonstrationen gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Gewalt. Wir wollen die Kundgebung zu einem gewaltfreien Fest der Vielfalt, des gegenseitigen Respekts und des solidarischen Umgangs machen.

Nehmen auch Sie an diesem Fest teil und lassen Sie uns gemeinsam mit den Institutionen, Verbänden, Parteien und Religionsgemeinschaften unserer Stadt ein Bekenntnis abgeben für ein solidarisches Miteinander und ein weltoffenes Essen!

Ihr

Reinhard Paß


Alle Unterstützungs-Veröffentlichungen

Teilinfo.png Siehe auch  unsere Sonderseite mit weiteren Unterstützungs-Veröffentlichungen


Material, WWW-Logos, ...

Flugblätter, Anmeldeformular, Aufruf-Plakat


WWW-Logos zur Nutzung und Weiterverbreitung


Ablauf, Anreise und Organisatorisches

100px-EssqerFlublatt1_18Jan2015.jpg
Hier der Aufruftext
im Flugblatt PDFicon.gif (61.4 KB).
Wir bitten alle Teilnehmer um Unterstützung.
Seid friedlich, sexy und laut!

Das Organisationsteam


Ablauf

  • Treffen/Sammelplatz ab 11:30: im Bereich Markt/Marktkirche / Porschekanzel (U-Bahn-Haltestelle "Rathaus" 50m)
    Kurze Begrüßung
  • 12:00: Beginn Demonstration von Porschekanzel, durch die Kettwiger Straße an Burgplatz und Lichtburg vorbei, bis zum Willy-Brandt-Platz
  • Ca. 12:45: Eintreffen der Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz zur Kundgebung
  • Ca. 13:00 Beginn der Kundgebung von Essen-stellt-sich-quer auf dem Willy-Brandt-Platz

Programmplan für die Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz (ab 13:00 Uhr)

  • 13:00 Rede: Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses "Essen stellt sich quer"
  • 13:10 Rede: Oberbürgermeister der Stadt Essen Reinhard Paß
  • 13:20 Musik: Omas Zwerge
  • 13:30 Interviewblock Integration/Migranten
  • 13:40 Musik: Omas Zwerge
  • 13:50 Interviewblock: Sport in Essen
  • 13:55 Kulturbeitrag: Mitmachtanz
  • 14:00 Musik: El'til Egats Druckluft Oberhausen
  • 14:10 Interviewblock: Unternehmen und Arbeit
  • 14:20 Musik: Omas Zwerge
  • 14:30 Interviewblock: Religiöse Gemeinschaften
  • 14:40 Interviewblock: Jugendorganisationen
  • 14:50 Musik: Omas Zwerge
  • 15:00 Interviewblock: Flüchtlingsorganisationen
  • 15:10 Literaturbeitrag: Ulrich Straeter
  • 15:15 Kulturbeitrag: Miramas
  • 15:25 Interviewblock: KünstlerInnen
  • 15:35 Interviewblock: Parteien
  • 15:45 Schlusswort: Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses "Essen stellt sich quer"

Wir haben über 50 Redneranmeldungen von Organisationsvertretern. Deshalb haben wir beschlossen, die Redner in „Spektren“ zusammenzufassen und jeweils mehrere Vertreter unterschiedlicher Organisationen von Journalisten oder sachverständigen BürgerInnen interviewen zu lassen. Die Interviewblöcke werden meist durch kulturelle Darbietungen getrennt.



Hinweise an die Teilnehmer

  • Von Seiten der Polizei gibt es ein Alkoholverbot. Ebenso ein Verbot für Pyrotechnik.
  • Verzichtet auch auf Glas jeder Art. Bringt bitte nur alkoholfreie Getränke in Plastikflaschen mit! Es gibt keine Imbiss-Stände. Bringt euch auch etwas zum Essen mit.



Anfahrt von außerhalb

Teilnehmer von außerhalb sollten am besten mit der S-Bahn kommen, über den S-Bahnhof „Essen-West“ oder S-Bahnhof „Altenessen“:


S-Bahnhof Essen-West wird angefahren von:

  • S 1 aus Solingen, Hilden, Düsseldorf, Duisburg, Mülheim, Dortmund, Bochum, Wattenscheid
  • S 3 aus Oberhausen, Mülheim, Hattingen, BO-Dahlhausen
  • S 9 aus Haltern am See, Marl, GE-Hassel, GE-Buer, Gladbeck, Bottrop, Wuppertal, Velbert

Vom S-Bahnhof Essen West mit der Straßenbahn/U-Bahn-Linie 106 in Fahrtrichtung Altenessen bis Haltestelle Rathaus (Porscheplatz) (Linie 109 fährt dort seit 6. Januar nicht mehr)


S-Bahnhof Essen-Altenessen wird angefahren von:

  • S 2 aus Dortmund, Castrop-Rauxel, Herne, Wanne-Eickel, Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen

Vom S-Bahnhof Altenessen mit der U-Bahn-Linie 106 Fahrtrichtung Helenenstraße bis Haltestelle Rathaus (Porscheplatz)


Am Hauptbahnhof Oberhausen findet um 11:30 Uhr eine Kundgebung statt (siehe WAZ-Bericht). Anschließend will man von dort geschlossen nach Essen fahren.


ParkhausPlätzeam Sonntag geöffnet
Am Deutschlandhaus410Sonntag zu!!!!
Centralgarage Kennedyplatz530Ab 8:30 Uhr auf bis 0:00 Uhr
Am Porscheplatz490Ist 24 Stunden auf
Im City-Center580Ist 24 Stunden auf
Elly’s Parkhaus400Ab 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Quelle: www.RadioEssen.de



Verkehrsbehinderungen

  • Rund um den Willy-Brandt-Platz werden am Versammlungstag von 7 bis 20 Uhr Halteverbotszonen eingerichtet. Dort parkende Autos werden unverzüglich abgeschleppt. Die Parkhäuser im Innenstadtbereich (außer Parkhaus Deutschlandhaus) sind geöffnet. Ebenso werden in der Innenstadt rund um den Platz „Sperrpunkte“ eingerichtet. Hier die ausführliche Informationsseite der Stadt Essen.
  • Von ca. 7:30 bis voraussichtlich 20:00 Uhr ist die Nordseite des Hauptbahnhofes für den gesamten Busverkehr gesperrt. Die Bushaltestellen „Hollestraße“ und „Hauptbahnhof“ werden umfahren. Nicht betroffen sind die Zugänge zu den U-Bahnen und Tramlinien. Hier die ausführliche Informationsseite der EVAG



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