Aus Essen stellt sich quer

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Flugblatt Nazischmierereien
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Pro NRW: Wölfe im Schafspelz!
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Seitenübersicht

Dieses Flugblatt wurde im August 2013 anlässlich einer Demonstration von Pro Deutschland in Essen vom Anti-Rassismus-Telefon erstellt und weitläufig in Essen verteilt. Eine Vorversion gab es schon 2012 zu einem Pro-NRW Besuch 2012.


Flugblatt: Wölfe im Schafspelz!

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Pro NRW?
Pro Deutschland?
Pro Köln?

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Wölfe im Schafspelz!

Seite 2/8

Nicht nur Kölnisch Wasser …

Die Pro-Parteien: ein Kölner Exportprodukt

  • 2005 wurde auf Initiative der "Bürgerbewegung pro Köln" die rechtsextreme Splitterpartei "pro Deutschland" gegründet. Der pro-NRW-Ableger erhielt bei der Landtagswahl 2012 nur 1,5%.
  • ProImSchafspelz-koeln.png Köln wiederum wurde von ehemaligen Mitgliedern der rechtsextremen "Deutschen Liga für Volk und Heimat" und der "Republikaner" ins Leben gerufen. Anfangs ko­operierten die "Pro"-Grup­pierungen mit Neonazis. Heute distanziert man sich verbal, vertritt aber weiter ideologische Inhalte (Ras­sismus, "Law and Order") und pflegt personelle Kontakte in die rechtsextreme Szene.
  • Die „Pro“-Bewegung mit ihrer Ursprungsforma­tion Pro KÖLN und ihren Exportmodellen Pro NRW und Pro Deutschland versuchen sich von Köln aus in NRW und in ganz Deutsch­land aus­zubreiten.
Seite 3/8

Braune Schmuddelecke ...

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Die Vergangenheit der Pro-Vertreter

  • Manfred Rouhs ist Bundesvorsitzender von Pro Deutschland und stellvertretender Vor­sitzender des Dachverbandes der Pro-Parteien. Er war in den 80er Jahren NRW-Vorsitzender der „Jungen Nationaldemokraten“ (Jugend­organisation der NPD).
  • Markus Beisicht ist Vorsitzender von Pro NRW, Pro Köln und des Dachverbandes der Pro-Bewegung. Zusammen mit Manfred Rouhs war er früher aktiv bei der rechtsextremen „Deutschen Liga für Volk und Heimat“.
  • Patrik Brinkmann ist ein Deutsch-Schwedi­scher Unternehmer, der die „Pro“-Parteien maß­geblich mitfinanziert hat. Früher hat er sich bei der NPD engagiert.
  • Nico Ernst ist ein ehemaliger NPD-Funktionär, der in den Bundesvorstand von pro Deutschland gewählt wurde. Ihm wurden Kontakte zur mili­tanten Neonazi-Szene nachgesagt.
Seite 4/8

Außen bürgerlich, innen braun

Warum die Pro-Parteien rechtsextrem sind

  • "Bei 'pro Köln e.V.' und 'pro NRW' steht weiter­hin die pauschale Herabsetzung und Diffa­mierung von Minderheiten im Mittelpunkt ihrer Politik. (...) Um der politischen Stigmatisierung zu entgehen, versuchten die pro-Gruppierungen in 2012 das Image einer „Kümmererpartei“ zu erwecken und griffen verstärkt Kritik gegen den Euro und verbraucherpolitische Themen auf."
    (Verfassungschutzbericht NRW 2012, S.7)


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  • Die „Pro“ Parteien sind „(rechts-)populistisch“: Sie heucheln den Bürgern Verständnis für ihre Sorgen und Nöte vor und geben sich als Stim­me und Anwalt für die „einfachen Leute“ aus.
  • Sie wiegeln emotional mit Themen auf, die je­den be­rühren (Kindesmissbrauch, Arbeits­losig­keit, …), um dann einfache und hasserfüllte Schein­lö­sungen zu präsentieren.
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Wer schweigt, stimmt zu!

Aktiv gegen Pro Parteien

  • ImSchafspelz-keinBocksw.pngAuch wenn Sie mo­mentan nicht von deren Hetze be­troffen sein sollten – Handeln Sie!
  • Lassen Sie die rassis­tische Hetze gegen Nachbarn, Freunde und Ar­beitskollegen nicht zu! Ob betroffen oder nicht: Protestieren Sie!
  • Wählen Sie keine Parteien, die unse­re Mitbür­ger aus­grenzen und nur Scheinlösungen anbieten!
  • EqLogoKastenTrans120.png Beteiligen Sie sich an Aktionen gegen Rechts­extremismus!
  • Wir machen deutlich: Es gibt keine „schwei­gende Mehrheit“ für Rassismus!
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Teilen, Herrschen, Hetzen ...

Warum die Pro-Parteien so gefährlich sind

  • Sie schüren Vorurteile und Ängste gegenüber Flüchtlingen und / oder Mitbürgern islami­schen Glaubens.
  • In ihrer tiefen Verachtung für alles, was ver­meintlich „anders“ ist, betreiben und schüren sie offenen Rassismus und Islamfeindlichkeit.
  • Dabei ImSchafspelz-schreikopf.png wollen sie den bürgerlichen Schein wah­ren: Sie wollen ihre Hetze als die typische Denkwei­se des “kleinen Man­nes” darstel­len. Angesprochene Probleme dienen als Deckmantel für rassistische und fremdenfeindliche Hetze.
  • Im Ergebnis soll un­sere Ge­sellschaft ge­spalten wer­den: Es wird behauptet, es gäbe unter uns einen unüberbrück­baren “Kampf der Kulturen”.
  • Statt Zusammenhalt werden Misstrauen und Hass gesät. Wir sollen gegen­einander auf­gehetzt werden.
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Man nehme …

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Kochrezept für Parolen der Pro-Parteien

Sie benötigen dazu ein Problem und den festen Willen, durch Ausgren­zung eine Scheinlösung zu präsentieren. Und eine or­dentliche Prise Rassismus!

1. Ein Problem finden:

z.B.: „Soziale Kosten in der Gesellschaft sind hoch“


2. Ausgrenzen:

z.B.: „Andere sind dran schuld!“


3. „Fremden“feindlichkeit :

z.B.: „Migranten verursachen die Sozialkosten!“


4. Rasssistisch nachschärfen:

z.B.: „Keine Sozialhilfe für Moslems!“


Wenn man ihr Gericht kritisiert:
Behaupten, dies sei ein verbotenes Tabuthema gewe­sen. Wer kritisiert, würde die Meinungsfreiheit unterdrücken. Dabei noch etwas beleidigt tun:

z.B.: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“

Seite 8/8

Neugierig geworden?

Mehr Infos über die Rechtsradikalen

  • www.Essen-stellt-sich-quer.de Die lokale Seite mit einem historischen Abriss aller Aktivitäten gegen Nazis, und mit dem stets aktuellen Terminkalender. Der Downloadbereich bietet Literatur zu den Pro-Parteien und Rechts­populismus.

  • Anti-Rassismus-Telefon LogoArtKlein.gif Die Stelle in Essen, die systematisch Informationen zu Diskriminierung sammelt und Betroffenen professionell Hilfe anbietet. Das Anti-Rassismus-Telefon, Friedrich-Ebert-Str. 30, Tel. 0201 – 23 20 60 ist auch der Ersteller (V.i.S.d.P.) dieses Flugblattes.

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