Aus Essen stellt sich quer

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.XIX. Info: Autonomes Zentrum MH. Unklare Polizei-Mitteilung

 

Die Polizei Essen veröffentlichte am 24.06. folgende (uns merkwürdig erscheinende) Pressemitteilung:

POL-E: Polizei erhebt die Einsatzzahlen rund um das Autonome Zentrum

Mülheim an der Ruhr (ots) - Insgesamt gab es in diesem Jahr bisher 31 nachvollziehbare Einsätze der Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr, die zur Auerstraße, zum dortigen autonomen Zentrum (AZ), führten. Größtenteils basierten diese Fahrten auf eigene Veranlassung, zum Beispiel, weil es Veranstaltungen gab, bei denen verstärkte Streifen durchgeführt wurden. Dabei geht es um Gefahren, die frühzeitig erkannt und minimiert werden sollen.

Die übrigen Einsatzanlässe waren sehr unterschiedlich. Vier Einbrüche hatte das AZ bisher zu beklagen und drei Sachbeschädigungen. Darüber hinaus galt es zwei Auseinandersetzungen zu schlichten und zwei Randalierern ihre Grenzen aufzuzeigen. In einem Fall gab es eine Anzeige wegen Raubes.

Acht Strafanzeigen sind insgesamt im unmittelbaren Zusammenhang mit dem AZ erstattet worden.

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass Besucher des Zentrums im Vorfeld oder im Nachhinein an anderen Örtlichkeiten an weiteren Straftaten beteiligt waren. (Ho.)

Rückfragen bitte an: / Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr / Pressestelle / Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) / Fax: 0201-829 1069 / E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

also fragte das Anti-Rassismus-Telefon zurück:

Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V./ Anti-Rassismus-Telefon Essen, 45127 Essen, Maxstraße 11(*), Tel. + Fax: 0201-232060, E-Mail: artessen@gmx.de, www.antirassismus-telefon.de

Polizei Essen /Mülheim an der Ruhr
-Pressestelle

Essen, den 30.6.2008

Betr.: Rückfragen zur Pressemitteilung vom 25.06. 18:12 / "Polizei erhebt die Einsatzzahlen rund um das Autonome Zentrum"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre oben genannte Pressemitteilung hat Rückfragen ausgelöst. Weil die hier genannten Zahlen relativ unspezifisch erscheinen und auch kein aktuell konkreter Vorfall genannt wurde, ist uns nicht klar, wo Sie die besondere Nachrichtenwürdigkeit dieser Pressemitteilung sehen.

Desweiteren haben wir auch nicht verstanden, was Sie konkret mit der sehr weitläufigen Formulierung ".. nicht auszuschließen, dass Besucher des Zentrums ...an weiteren Straftaten beteiligt waren" ausdrücken wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Und die Antwort:

Polizeipräsidium Essen, Büscherstr. 2-6. 45117 Essen

Interkulturelles Solidaritätszentrum Essen e.V. Maxstraße 11(*), 45127 Essen

Sehr geehrter Herr Shoaei

Unsere Pressemitteilung vom 25. Juni 2008 bezieht sich auf eine Vorangegangene Berichterstattung in der NRZ Mülheim und damit verbundene Medienanfragen an die Pressestelle der Polizei in Essen.

Wie die anschließende Berichterstattung in den Mülheimer Printmedien zeigt, wurde in den dortigen Redaktionen eine "Nachrichtenwürdigkeit" gesehen.

In allen unseren Meldungen bieten wir Informationen an. Ob sie tatsächlich den Weg in die Medien finden, liegt in der Verantwortung der Redaktionen.

Hat ein Redakteur weitergehenden Informationsbedarf, wird er uns anrufen und gezielt nachfragen.

So ist es auch zu diesem Thema geschehen.

Die Formulierung im letzten Absatz nimmt ebenfalls Bezug zu vorangegangenen Artikeln in Mühlheimer Zeitungen. In diesen warfen Anwohner wiederholt Besuchern von Veranstaltungen des Autonomen Zentrums vor, für Graffitti-Schmierereien im Viertel verantwortlich zu sein.

Wegen der örtlichen Nähe zum Autonomen Zentrum und der zeitlichen Nähe zu entsprechenenden Veranstaltungen ist dieser Verdacht zwar nicht abwegig, kann aber seitens der Polizei erst dann bestätigt werden, wenn entsprechende Ermittlungsergebnisse vorliegen. Dies ist bisher nur in einem Fall durch Festnahme des Täters auf frischer Tat belegt.

Sehr geehrter Herr Shoaei, ich hoffe, Ihnen anhand dieses Beispiels die Hintergründe polizeilicher Pressearbeit transparenter gemacht zu haben.

Mit freundlichem Gruß


Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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