Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

Diese Webseiten sind veraltet und wurden seit Juni 2017 nicht mehr aktualisiert.
Bitte haben Sie Geduld - es wird an einer Lösung gearbeitet.
1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerZu.gif
Essen extrem rechts »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Achtung: Teilartikel!

Dieser Textabschnitt wird üblicherweise nicht isoliert auf eine Webseite dargestellt.

Dort deckt dieser Abschnitt zusammen mit anderen einen zusammenhängenden Themenbereich ab.


.XXI. Rückschau: Veranstaltung Rainer Sauer vom 19.06.

 

Die Zeitung "Aktiv vor Ort" Nr.6 / Juli 2008 von "Essen steht auf" (www.essen-steht-auf.de) berichtete über die Verdi-Solidaritätsveranstaltung für Rainer Sauer am 19.06.08:

Ver.di-Solidaritätsveranstaltung

Keinen Fußbreit den Faschisten!

210 Gewerkschafter und Antifaschisten fanden (sich) am 19.6.2008 in den Saal des Jugendzentrums Papestraße (ein) - bewegt von den neofaschistischen Angriffen auf den Essener Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer und entschlossen, diesem Terror aktiv und nachdrücklich Einhalt zu gebieten.

Rainer Sauer, der in Bocholt wohnt, und Michael Agenendt von der Bürgerinitiative "NO NAZIS - Bocholt stellt sich quer" gaben einen Einblick in die Vorgänge und Hintergründe. NPD und faschistische Kameradschaften können die Familie von Rainer sowie andere Mitglieder der Bürgerinitiative terrorisieren, weil die Polizei sie gewähren lässt. Der seit Monaten angeforderte Personenschutz für Rainer Sauer wurde von der Polizei auch dann nicht gewährt, als auf sein Haus scharf geschossen worden war. Stattdessen wurde Rainer selbst mit Strafermittlungen und Gerichtsverfahren verfolgt.

Einmütig beschlossen die Versammelten deshalb, den Rücktritt des NRW-Innenministers Ingo Wolf zu fordern.

Es wurde bei dem engagierten Vortrag auch deutlich, dass das Angriffsziel der Faschisten ist, Bocholt "frei" von Antifaschisten und Linken zu machen, wie auf einer ihrer Internet-Seiten verkündet wird. In der Diskussion argumentierte ein Teilnehmer, dass die Faschisten mit diesem Terror auf den Linkstrend in der Arbeiterbewegung und bei der Bevölkerung reagieren, die sich auch in einer Aufgeschlossenheit für die Alternative des Sozialismus niederschlägt.

Sichtlich bewegt mahnte Gabriele Schmidt, Landesvorsitzende ver.di NRW, dass es an der Zeit sei, das Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen auch durchzusetzen. Roland Meister, Essener Rechtsanwalt, führte aus, dass die Rechtsgrundlage für das Verbot der NPD schon mit dem Potsdamer Abkommen 1945 gegeben sei, aber von den Herrschenden nicht gewollt werde und nur mit einem aktiven Kampf durchzusetzen ist.

Lebhaft brachte die nachfolgende Diskussion die antifaschistische Einheit über weltanschauliche Grenzen hinweg zum Ausdruck. Mit örtlichen Vertretern beteiligten sich die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes), MLPD, DKP, SDAJ und Essen steht AUF an der Diskussion. Darüber hinaus die Vorsitzende der ver.di Jugend NRW, Mitglieder der IG-Metall, ein Vertreter der Linken Bocholt, ein Vertreter der Roten Antifa Duisburg sowie natürlich Parteilose.

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Infobrief Nr.103/IV


nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png