Aus Essen stellt sich quer

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Seitenübersicht

Infobrief 106

**************************
.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
.    Maxstr. 11(*)
.    T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Infobrief Nr.106 (23.08.2008) *)
.-----------------------------------

*) das richtige Veröffentlichungsdatum war der 23.10.2008

Inhaltsverzeichnis

I. Do, 30.10. 19.00: Der Runde Tisch trifft sich

 

Der Runde Tisch trifft sich

  • Am Donnerstag, den 30. Oktober
  • um 19.00
  • in den Räumen des Anti-Rassismus-Telefons (Maxstr. 11(*) / Tel.: 23 20 60)

Themenvorschläge:

  • Unterstützungsanfrage des Aufrufes "Keine Stimme den Nazis in NRW"
  • Besprechung/Beurteilung der letzen Nazi-Vorfälle


II. Übergriff auf E-Steeler "Szenekneipe"

 

Es gab in der Nacht von Freitag, den 10.10. auf Samstag einen angeblichen Übergriff auf eine Gaststätte in Essen Steele, ausgelöst durch einen persönlichen Bericht unbekannten Ursprungs, veröffentlicht auf de.indymedia.org - inzwischen wurde der Bericht dort wieder zurückgezogen. In diesem Bericht wurde von einem "Exremen Naziangriff" gegen die "linksalternative Kneipe" geprochen. Ca. 20 Neonazis aus dem Bereich der freien Kameradschaften und jemand von der AG-Essen hätten dort zugeschlagen und es habe "mehrere Schwerverletzte" gegeben. Danach verwies der Beitrag auf den Polizeibericht und auf die Seiten der Antifa Essen Z. (www.antifa-essen.tk). Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es dort aber keinerlei Berichte.

(Siehe auch den Polizeibericht

Der später erstellte Polizeibericht sprach dagegen von "Tumulten" und "Aufruhr" und der Festnahme von 4 Personen, davon zwei stark alkoholisierten, die die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachten. Ein WAZ-Artikel orientierte sich an diesem Polizeibericht. Auf Rückfrage bestätigte uns die Polizei, dass es keine Schwerverletzten gegeben habe. Mögliche politische Hintergründe würden nohc geprüft. Am Montagabend informierte die a.e.z intern über diesen Vorfall. Auch sie bezweifeln die Version von "Schwerverletzten" und bitten um Rückmeldung, wer vielleicht nähere Informationen zum Autor oder zum Vorfall selbst geben kann (email an: antifaessen<a>riseup.netPost_icon.png). Ihnen ist immer noch unklar, ob es sich um einen zielgerichteten Angriff oder um eine "Schubserei unter Discoprolls" handelte. Der Wirt der Gaststätte betont, dass es in seiner Gaststätte keine "Schwerverletzte" gegeben habe, dass seine Gaststätte auch keine "linksalternative Kneipe" sei und bittet dringend darum, diese Überfallgerüchte nicht weiterzutragen.



III. Aktion "Keine Stimme den Nazis in NRW"

 

Die Aktion "Keine Stimme den Nazis in NRW" des Runden Tisches Freisenbruch nimmt Gestalt an.

für den folgenden Aufruf wurden und werden weiterhin Unterschriften gesammelt.

Unterstützungserklärungen können [http.:www.keine-stimme-den-nazis-in-nrw.de online] abgegeben werden oder per Post an:
Runder Tisch Freisenbruch ,
Postfach 143234,
45262 Essen

Essen, 11. September 2008

Aufruf an alle Wählerinnen und Wähler in NRW:

Keine Stimme den Nazis, weder im Parlament noch auf der Straße!

Mit großer Sorge beobachten wir, dass in den letzten Jahren Neonazis und Rechtspopulisten in NRW immer offener auftreten. Mit landesweiten Kampagnen wie "Ausländerstop! Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität" (NPD), einem "Anti-Islamisierungskongress" (PRO-NRW), mit Aufmärschen, Info-Ständen vor Sozial- und Arbeitsämtern, Flugblattaktionen in den Innenstädten und vor Schulen oder der Verteilung von "Schulhof-CDs" versuchen nationalsozialistische und rechtspopulistische Gruppen ihrer menschenverachtenden Ideologie den Anschein von Normalität zu geben. Mit Rechtsrockkonzerten, Musikversand, Jugendfreizeiten und szenetypischen Bekleidungsgeschäften wird eine Subkultur entwickelt, die besonders auf Jugendliche zielt. Mit ihrer sozialen Demagogie knüpfen sie an die wachsende Verunsicherung einer Vielzahl von Menschen angesichts von Massenarbeitslosigkeit, sich weiter verbreitender Armut und fehlender Perspektive an. Sie haben das Ziel, unsere Gesellschaft zu spalten, anstatt sich aktiv an Lösungen zu beteiligen. In vielen Städten von NRW kommt es zu gewalttätigen Übergriffen, um Jugendliche, Andersdenkende, Minderheiten, Flüchtlinge und Migranten einzuschüchtern. Regelmäßig werden Veranstaltungen von Parteien, Gewerkschaften und Initiativen gestört. Die mit der parlamentarischen Präsenz der NPD in einigen Bundesländern verbundenen finanziellen und personellen Mittel haben ihren Spielraum erheblich erweitert. Es besteht die Gefahr, dass faschistische Parteien bei den Kommunalwahlen im Jahr 2009 in noch mehr Kommunalparlamente einziehen und bei den Landtagswahlen 2010 den Sprung in den NRW-Landtag schaffen. Dies zu verhindern ist eine dringende Aufgabe.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir haben nicht vergessen, was in diesem Land passierte, als die Nazis an der Macht waren: Ausschaltung jeglicher Opposition, systematischer Terror gegen alle Nazi-Gegner, Übernahme und Gleichschaltung der Gewerkschaften, Verfolgung und Ermordung all derjenigen, die nicht in dass rassistische Menschenbild der Nazis passten, Millionen Tote durch den Holocaust an den europäischen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, weltweiter Krieg, an dessen Ende mehr als 55 Mio. Tote zu beklagen waren.

Wir fordern die Wählerinnen und Wähler in NRW auf:

Keine Stimme für NPD, PRO-NRW und alle anderen Parteien der extremen Rechten.

Sorgen wir dafür, dass für Nazis kein Platz ist - weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder Betrieb.

Ich bin dabei:

Als Erstunterstützer sind derzeit im Internet veröffentlicht: (http://www.keine-stimme-den-nazis-in-nrw.de/pageID_6582996.html)

  • Muhammet Balaban; Vorsitzender Integrationsbeirat Essen;
  • Martin Breetzke-Stahlhut, Pfarrer, Vorsitzender des Presbyteriums der ev. Kirchengemeinde Essen-Freisenbruch-Horst-Eiberg;
  • Jürgen Becker, Kabarettist Köln;
  • Fritz Eckenga, Kabarettist Dortmund;
  • Lothar Grüll, Bezirksgeschäftsführer ver.di Bezirk Essen;
  • Clemens Heinrichs (GF), Runder Tisch " Kommunales Bündnis für Demokratie, Toleranz und Fremdenfreundlichkeit " Oberhausen;
  • Dieter Hillebrand, Regionsvorsitzender DGB Region Mülheim-Essen-Oberhausen;
  • Rüdiger Höcker, Superintendent der evangelischen Kirche in Gelsenkirchen und Wattenscheid;
  • Thorsten Jäger, Geschäftführer des interkulturellen Rates in Deutschland;
  • Herbert Knebels Affentheater mit Herbert Knebel, Ernst Pichel, Ozzy Ostermann und dem Trainer
  • Peter Köster, stellvertretender Bezirksvorsitzender IG Bau;
  • Werner Künkler, Vorsitzender der EAB, Ev. Arbeitnehmerbewegung Landesverband NRW e.V.
  • Dr. Thomas Lemmen, Geschäftsführer der CIG - Christlich- Islamische Gesellschaft;
  • Melanie Miehl, Christliche Vorsitzende und Ute Suleima Pascher, Projektleiterin, KCID - Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs e.V.;
  • Rainer Sauer, Gründer und Mitglied der Bürgerinitiative No-Nazis - Bocholt stellt sich quer;
  • Dr. med. Ludger Stratmann, Kabarettist Essen;
  • Dr. Brigitte Schumann, Bildungsjouralistin;
  • Manfred Wirsch, Bezirksvorsitzender ver.di Bezirk Essen;
  • Reinhard Ziegler, Bezirksvorsitzender EAB, Ev. Arbeitnehmerbewegung, Bezirk Essen;
  • AstA, Allgemeiner Studierendenausschuss, der Universität Dortmund;
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Essen;
  • Hubert-Vootz-Haus, e.V., Verein für Kinder - und Jugendarbeit, Viersen;
  • LAGA, Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen NRW;
  • SJD - Die Falken, Kreisverband Essen;
  • NBM, Die Schokofront;
  • VVN-BdA e.V. , Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Essen;

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Infobrief 104 / VII



IV. Info: Bücher-Übergabe der Alten Synagoge

Am 1.10. trafen sich Andreas Koerner und Rainer Sonntag mit Clemens Heinrichs, Leiter der Gedenkstätte Oberhausen in der Gedenkstätte. Die Gedenkstätte würde die Bücher der Alten Synagoge sehr gerne übernehmen und sie haben geeignetes Personal und Räumlichkeiten dafür. Derzeit haben sie "nur" eine Handbibliothek von ca. 900 Exemplaren. Sie werden sich in Kürze beim Anti-Rassismus-Telefon melden, um den Transport zu organisisern - möglicherweise ist ein extra-Termin notwendig, um vor dem Transport selbst die Bücher in Transportkisten einpacken. Herr Heinrichs wird in einem der folgenden Rundbriefe über den Sachstand und über die Gedenkstätte Oberhausen selbst informieren. Terminzusagen zur Aufnahme der Bücher sind derzeit nicht möglich - es allerdings absehbar, dass die Registrierung aller Bücher mehr als ein Jahr benötigen wird, weil nur max. eine Personalstelle dafür vorgesehen ist. Wir sind uns einig, dass man zu festen Zeitpunkten (z.B. halbjährlich) Zwischenstände dokumentieren will. Auch ist fest geplant, die aufgenommene Buchsammlung öffentlich zugänglich im Internet abzulegen. Es werden nicht alle Bücher zu 100% übernommen werden. Nach Abschluss der Übernahme will man gemeinsam den Verbleib der "Restbücher" besprechen.
Ordner.png Dieser Text wird auch in Bibliothek gerettet benutzt.


V. Info: neuer Infobrief von ProAsyl

 

Zu finden unter http://www.proasylessen.de/medien/Infobrief-September2008.pdf

Aus dem Inhalt:

  • Nachrichten aus der Kommune
    • Mein erster und hoffentlich letzter Besuch bei der Ausländerbehörde in Essen
    • Die Bleiberechtsregelung und ihre Defizite
    • Beratergruppe im August: Abschiebebeobachtung am Flughafen Düsseldorf
  • Über den Tellerrand
    • Eine Frau, die hilft, wo andere urlauben - die griechisch-türkische Grenze
  • Rechtspraxis
  • Bundessozialgericht trifft Entscheidungen zum Asylbewerberleistungsrecht, insb. zu §2 AsylbLG
  • Einbürgerungstest ab 01.09.2008 verpflichtend
  • Bundessozialgericht: Nachzahlungen für die Vergangenheit im AsylbLG sind möglich


VI. Rückschau: NPD-Infostand in Steele

 

Am Samstag, den 4.10. von ca. 11:30 - 13.00 Uhr hatte die NPD einen Infostand in E-Steele Fußgängerzone (neben Pieper). Ab 12 Uhr war Widerstand vor Ort da und Flugblätter des "Keine Stimme den Nazis in NRW" wurden verteilt. Staatsschutz und Polizei waren ebenfalls vor Ort.


VII. Rückschau: Aktion für Illegalisierte

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

KEIN MENSCH IST ILLEGAL

Infostand und Straßentheater von ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, Anti-Rassismus-Telefon Essen und der IG BAU an der Marktkirche/Essen-Zentrum am Donnerstag, 25.9.08 in der Zeit von 16-19 Uhr.

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des "Tag des Flüchtlings" und der interkulturellen Woche veranstaltet ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e. V. eine Straßentheateraktion und einen Infostand vor der Marktkirche/Porschekanzel. Neben dem Antirassimustelefon wird Herr Holger Vermeer von der IG BAU anwesend sein, um die Situation von Menschen ohne Aufenthaltspapiere in der Arbeitswelt zu verdeutlichen:"Nicht die Menschen sind illegal, sondern die Machenschaften von Arbeit- und Auftraggeber, die die Not der Menschen ausnutzen. Auch Illegalisierte haben Rechte, insbesondere müssen da, wo Mindestlöhne gelten, diese immer eingehalten werden", so Holger Vermeer (IG BAU, Gewerkschaftssekretär).

Die Lebensbedingungen und Fluchtursachen von Menschen ohne Papiere sind das Thema der Veranstaltung:

Unter globalisierten Bedingungen verschärfen sich die Gründe für Flucht und Migration. Menschen sind gezwungen, Grenzen zu überschreiten, weil die Verursacher ihres sozialen, wirtschaftlichen und politischen Elends grenzüberschreitend handeln. Beispiele dafür sind: das Leerfischen der Weltmeere, das Tausende in Westafrika zwingt, ihre Dörfer zu verlassen; Agrartreibstoff in Brasilien, dessen Anbau die Hungrigen aus dem Land jagt; Waffenexporte, die Diktatoren ans Ruder bringen; anlagesuchendes Kapital, das Regionen der Massenarbeitslosigkeit hinterlässt; Klimaveränderungen, die die Existenzgrundlage der Ärmsten vernichten.

Wenigen Menschen gelingt es, Länder zu erreichen, die Ihnen Schutz gewähren und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Haben sie es dennoch geschafft, ein Land wie Deutschland zu erreichen, ist damit ein dauerhafter gesicherter Aufenthalt noch längst nicht garantiert. Die Gründe auch nach einem abgelehnten Asylverfahren dennoch in Deutschland verbleiben zu wollen sind angesichts der nicht vorhandenen Alternativen in den Herkunftsländern offensichtlich. Oft wird der aussichtslose Weg durch die Instanzen des Asylverfahrens verworfen. Die Folge: Menschen leben nahezu rechtlos und kriminalisiert ohne gültige Aufenthaltspapiere, ohne Zugang zu Sozialleistungen und Krankenversorgung, Kinder können nicht zur Schule geschickt werden. Zu viele Arbeitgeber nutzen ihre schwache Situation, um sie unter menschenunwürdigen zu Niedrigstlöhnen zu beschäftigen.

ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen möchte die Öffentlichkeit auf die Fluchthintergründe und inhumanen Lebensbedingungen von Menschen ohne Papiere aufmerksam machen.


VIII. Rückschau: Stellungnahme zur Zeche Carl

 

Stellungnahme zur Zeche Carl von

  • Anti-Rassismus-Telefon Essen
  • Pro Asyl / Flüchtlingsrat Essen
  • Runder Tisch für Menschenrechte - gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -

Essen, 23.09.2008

Die Zeche Carl war für uns immer schon eine Selbstverständlichkeit!

Selbstverständlich war es die Zeche Carl, die im Essener Norden mit der Flüchtlingsberatung und Flüchtlingshilfe vor Ort begann. Selbstverständlich waren es auch die vielen anderen Projekte, die bis heute das Zusammenleben im Stadtteil mit diesem hohen Zuwandereranteil verbessern.

Die Zeche Carl ist nicht nur Vor-Ort aktiv: Neben dem "lokal handeln" wurde auch immer "global" gedacht. Allein die Auswahl der qualifizierten Informations- und Kulturveranstaltungen, hat die Zeche Carl weit über das Ruhrgebiet hinaus bekannt gemacht.

Wer an die Zeche Carl denkt, dem fällt natürlich der 1. Mai ein. Die Tätigkeit an diesem Tag drückt deutlich die Eigenschaften der Zeche Carl aus: Der 1. Mai ist nicht kommerziell: Ärmere Menschen wurden nicht durch Eintritts- oder überhöhte Preise von der Teilnahme abgeschreckt. Auch die Gruppen, die ohne Gewinnabsicht für eine bessere Gesellschaft kämpfen, konnten sich dort ohne finanzielle Beschränkung einbringen. Denn mit dem interkulturellen Fest ging immer ein politisches und solidarisches Thema einher.

Zum guten Zusammenleben gehört auch, dass man sich gegen Nazis wehrt, also gegen Gruppen, die durch Ausländerhetze die Gesellschaft spalten wollen. Die Mitarbeiter von "Essen stellt sich quer" können nur den Hut ziehen vor dem aktiven Widerstand der Zeche Carl gegen rechtsextreme Strömungen. Von den Themen der Diskussions- und Informationsveranstaltungen, über die Musikauswahl bis zur Raumvergabe - Immer wurde, öffentlich sichtbar, die selbstverständliche Solidarität signalisiert, dass die Zeche Carl es niemals zulassen wird, dass NeoNazis unser Zusammenleben vergiften können.

Wir können uns kaum vorstellen, wie die Zukunft dieser Zeche Carl aussehen soll, ohne das bisher erfolgreiche Konzept und ohne die wichtigen Menschen, die dort arbeiten. Wir fürchten, dass hier im Stadtteil eine tragende Säule weggestoßen wird, die immer sehr erfolgreich für ein besseres Verständnis mit Migranten kämpfte.

Wir befürchten, dass von Seiten der Politik und Stadtverwaltung eine neue Art von Zeche Carl aufgebaut wird. Von Leuten, die möglicherweise niemals begriffen haben, wie wichtig diese gemeinsame Solidaritätsarbeit ist.

Wir alle müssen miteinander auskommen und das schaffen wir nur gemeinsam. Und dazu brauchen wir auch eine Zeche Carl, die genau so erhalten bleibt.

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Infobrief Nr.103 VIII

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Infobrief Nr.105 V


IX.Termine

bis zum 25.10 - Literatürk in Essen

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

 

18.-25.10 - Literatürk in Essen

Herzlich Willkommen! Hosgeldiniz!

Seit 2005 veranstaltet das Kulturzentrum Grend e.V. in Zusammenarbeit mit Semra Uzun-Önder, Filiz Dogan, Fatma Uzun und Martina Kofer im Herbst das türkisch-deutsche Literaturfestival Literatürk in Essen. Im vierten Jahr des Festivals ist sich Literatürk mit zahlreichen, interessanten Veranstaltungen für jung und alt treu geblieben.

Dank der vielseitigen finanziellen Unterstützung freuen wir uns, Ihnen in diesem Jahr acht Tage lang ein breitgefächertes Programm rund um die türkisch-deutsche Literatur bieten zu können. Mit der Auswahl der diesjährigen Autorinnen und Autoren hoffen wir erneut, ein Publikum jeden Alters und Herkunft anziehen und ein ebenso reiches literarisches Interesse abdecken zu können.

In diesem Sinne wird sich Literatürk weiterhin darauf konzentrieren, türkisch-deutsche Autorinnen und Autoren vorzustellen und zu fördern sowie verstärkt die Kenntnis der türkischsprachigen Literatur in Deutschland zu verbessern. Jetzt bleibt nur noch, viel Spaß und Genuss bei den Lesungen bekannter Literatur und viel Neugier auf Unbekanntes zu wünschen!

Das Festival findet 2008 vom 18. - 25.10. statt. In diesem Jahr gibt es zum ersten mal eine Kooperation mit der Buchmesse Ruhr/IBZ im Rahmen von drei gemeinsamen Veranstaltungen. Literatürk ist darüber hinaus auch Kooperationspartner des Melez-Festival der Ruhr 2010.

Mehr Infos siehe http://www.literatuerk.de/


Öffentliche Lesungen:

Sa,18.10. 20:00 Uhr, Casa/Grillotheater: Murathan Mungan -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt: 5 Euro

So,19.10. 16:00 Uhr, Katakombentheater im Girardethaus: Nalan Barbarosoglu -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt: 3 Euro

So,19.10. 18:00 Uhr, Katakombentheater im Girardethaus: Yusuf Yesilöz-
    Lesung in deutscher Sprache Eintritt: 3 Euro

So,19.10. 20:00 Uhr, Tablo - Restaurant: Pinar Kür -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt: 3 Euro

Mo,20.10. 20:00 Uhr, Glaspavillon Uni Du-Essen: Sema Kaygusuz -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt frei

Di,21.10. 19:00 Uhr, Kino 'Galerie Cinema': Murat Uyurkulak -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt: 3 Euro

Mi,22.10. 20:00 Uhr, Bar im Theater Oberhausen: Asli Erdogan -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt frei

Do,23.10. 20:00 Uhr, Glaspavillon Uni Du-Essen: Nedim Gürsel -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt frei

Fr,24.10. 20:00 Uhr Zentralbibliothek Essen: Sebnem Isigüzel -
    Lesung, türkisch/deutsch Eintritt: 3 Euro

Sa,25.10. 18:00 Uhr Grend Kulturzentrum: Zehra Çirak / Hasan Özdemir -
    Lesung in deutscher Sprache Eintritt: 3 Euro


sonstige Veranstaltungen:

Sa,18.10. 19:30 Uhr, Casa/Grillotheater: Eröffnung

Sa,25.10. 16:00 Uhr Grend: Kinder und jugendliche Autoren -
   siehe unten unter dem Termin

Sa,25.10. 21:00 Uhr Grend: (Kabarett) Serpil Pak -
   siehe unten unter dem Termin



Do, 23.10. 18:30 Uhr, Weltcafe: Frauen in Afrika


Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

 

Einladung zum nächsten Weltcafé am:

  • Donnerstag, 23.10.08
  • ab 18.30 Uhr
  • Hövelstr. 73, Altenessen

"Frauen in Afrika."

Referentin: Eugenia Uhieoma

Frau Uhieoma hat sich vor Ihrer Flucht aus Nigeria als Lehrerin um die Ausbildungsförderung für junge Frauen gekümmert. Sie weiß um ihre Lebensbedingungen, die geprägt sind von Traditionen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

Menschenrechtsverletzungen an Frauen, sei es durch Zwangsbeschneidungen oder Menschenhandel gehören in vielen afrikanischen Ländern zu traurigen Realität.

Oft sind sie der Grund, Schutz in Europa zu suchen.

Was begegnet den Frauen in Europa?

Einen erste Annäherung an ein weites Themenfeld will dieser Abend liefern. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird von Kerstin Zeidler ins Deutsche übersetzt.

Veranstalter: Flüchtlingsausschuss der evangelischen Kirche, Evangelische Kirchengemeinde Altenessen, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen. Weitere Informationen unter Tel: 0201 / 20539

Wegbeschreibung: Buslinie 140, Haltestelle Hövelstraße Ab Hbf: U11 / U17 bis Altenessen Bhf

Das WELT-CAFÉ ist ein offener Treffpunkt für Menschen aller Sprachen. Im WELT-CAFÉ finden Sie Zeit und Raum, um

  • mit anderen ins Gespräch zu kommen
  • Kontakte zu knüpfen
  • sich über Migration und Flucht auszutauschen
  • Kulturbeiträge zu genießen

Und das Ganze natürlich bei Kaffee, Tee, Wasser, Wein und Knabbereien zu kleinen Preisen. Das WELT-CAFÉ findet jeden 4. Donnerstag im Monat in der Zeit von 18:30 bis 21.00 Uhr im Café-Treff in der Hövelstr. 73 statt. Alle sind eingeladen, an der weiteren Gestaltung mitzuwirken.



Sa, 25.10. 19:00 Uhr, D'dorf: Festival Schlauer statt rechts

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25.10.2008 19:00 - 24:00 Uhr
in der Philipshalle, Siegburger Str. 15, 40591 Düsseldorf
kontakt: info@schlauer-statt-rechts.de

Veranstalter: DGB Jugend NRW, Naturfreundejugend NRW, Landesjugendwerk der AWO NRW, SJD-Die Falken Landesverband NRW

Am 25. Oktober laden wir junge Leute aus NRW in die Philipshalle (Düsseldorf) zum "Festival schlauer statt rechts" ein. Wir werden laut und zeigen gemeinsam: wir sind "schlauer statt rechts"!

Der Eintritt ist frei.

Bands: Boundzound / Die Happy / Monkeeman / Microphone Mafia / Irie Revoltes

Moderiert wird die Veranstaltung von den beiden ZDF Moderatoren Stephanie Schmidt und Frank Gollenbeck!

Für den freien Eintritt geben wir Festival-Bändchen im Vorfeld raus!

Die kostenlosenfreien Festival-Bändchen bekommt ihr ab Mitte August in (z.B.) in Essen:

Infos zum Festival: http://schlauer-statt-rechts.de/ankuendigung/78



Sa, 25.10. 10:30 Uhr, Bochum, Demo: WIR SIND BOCHUM (u.a.)

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(siehe http://nazistopp-bochum.noblogs.org/)

Rund um den Naziaufmarsch am 25. Oktober 2008 in Bochum wird es eine Vielzahl an Gegenaktivitäten geben.

Bereits am Vorabend, dem 24.10.2008 ruft die Kommunistische Gruppe Bochum (KBG) zu einer Demo unter dem Motto "Mehr als gegen Nazis - die Kapitalistische Totalität angreifen" um 19.00 Uhr ab Bochum HBF auf.

Für den Tag des geplanten NPD-Aufmarschs hat die Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) eine Demo gegen Rassismus, Volksgemeinschaft und nationale Identität angemeldet. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Bochumer HBF.

Ab 10.30 Uhr findet auf dem Dr.-Ruer-Platz Bochum eine Kundgebung des DGB statt, zu der auch Parteien, Religionsgemeinschaften und andere gesellschaftliche Kräfte aufrufen. Das Bündnis Bochum gegen Rechts (BgR) mobilisert ebenfalls zu dieser Gegenkundgebung, verfolgt allerdings weitergehend das Anliegen, den Aufmarsch zu verhindern.

Flugblatt-Download und weitere Informationen: http://www.bochumgegenrechts.de (Das Flugblatt liegt auch in türkischer Sprache vor.)

Unterschriften an: DGB Region Ruhr-Mark,Alleestr. 80,Jahrhunderthaus 44793 Bochum

elektronische Unterschriften möglich auf: http://www.bochumgegenrechts.de

WIR SIND BOCHUM - NAZIS SIND ES NICHT

Die NPD hat eine neue Hetz-Kampagne begonnen. Höhepunkt der landesweiten Kampagne soll ein Aufmarsch der Rechtsextremen am 25. Oktober in Bochum sein.

Darum rufen wir alle Bochumer auf: Kommen Sie am 25. Oktober, ab 10.30 Uhr in das Zentrum unserer Stadt! Kommen Sie, ob jung, ob alt, kommen Sie mit Kind und Kegel! Gemeinsam wollen wir aller Welt zeigen, dass wir Bochum sind und Nazis nicht.

BOCHUM SAGT NEIN!

Wir wollen keine Nazis in unserer Stadt, keine Alt- und keine Neo-Nazis.

Wir wollen ihre Parolen nicht hören und ihre Fahnen nicht sehen. Wir wollen ihre Stiefel nicht und nicht ihre Klamotten. Wir wollen ihre Märsche nicht und nicht ihre Musik, wir können sie nicht ausstehen.

Wir wollen nicht, dass ihre Gewalt bei uns Aufmarsch hält, ihr führer-frommes Gebrüll, ihr reaktionäres Frauenbild, ihr martialisches Gehabe.

Wir wollen ihre Intoleranz nicht haben, ihren Rassismus, ihren Antisemitismus, ihren Hass auf alle, die anders sind als sie selber, ihren Hass auf uns.

Wir wollen sie nicht, wir wehren uns:

BOCHUM SAGT JA!

Wir bekennen Farbe. Wir wollen eine Stadt, die farbig ist und bunt.

Eine Stadt, die das Fremde liebt und den Nächsten. Eine Stadt, die den Unterschied feiert und die Ähnlichkeit. Eine Stadt, die neugierig ist auf sich und andere. Die mutig ist und freimütig, offen und aufgeschlossen.

Wir wollen eine friedliche Stadt und wollen den Nazis friedlich widerstehen. Wir wollen einen Protest der Phantasie, einen Widerstand voll Poesie, wir wollen die Schönheit des Plurals.

AKTUELLE INFORMATIONEN ÜBER DAS PROGRAMM DES TAGES FINDEN SIE UNTER WWW.BOCHUMGEGENRECHTS.DE


AUCH ICH RUFE DAZU AUF, DASS WIR AM 25. OKTOBER GEMEINSAM DEUTLICH MACHEN, DASS WIR BOCHUM SIND UND NAZIS NICHT:

VORNAME / NAME / KONTAKT

Bitte geben Sie Ihren Aufruf im Rathaus Bochum/Bürgerbüro ab. Ihre persönlichen Daten werden zu keinen anderen Zwecken genutzt als dazu, dass wir uns gemeinsam gegen Nazis wehren. KONTAKT | V.I.S.D.P. | MICHAEL HERMUND | DGB REGION RUHR-MARK | ALLEESTRASSE 80 | JAHRHUNDERTHAUS | 44793 BOCHUM Unterschriften auf der 1. Seite: KLAUS KUNOLD | BOCHUMER BÜNDNIS GEGEN RECHTS · KREISVORSTAND | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · KLAUS FRANZ CDU BOCHUM · MICHAEL HERMUND | DGB REGION RUHR-MARK · ANNA-LENA ORLOWSKI | DIE LINKE BOCHUM FRED SOBIECH | EVANGELISCHE KIRCHE BOCHUM · JENS LÜCKING | FDP BOCHUM · GERD PIEPER | IHK BOCHUM GREGORIJ RABINOVICH | JÜDISCHE GEMEINDE BOCHUM · HERMANN-JOSEF BITTERN | KATHOLISCHE KIRCHE BOCHUM JOHANN PHILIPPS | KREISHANDWERKERSCHAFT BOCHUM · ELMAR WEILER | RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM CHRISTOPH NITSCH | SOZIALE LISTE BOCHUM · BERND FAULENBACH | SPD BOCHUM · OTTILIE SCHOLZ | STADT BOCHUM · KLAUS-PETER HÜLDER | UWG WATTENSCHEID · DIRK MICHALOWSKI | VFL BOCHUM 1848 Unterschriften auf der Rückseite: ABDULLAH ÖZCAN | ABDÜLVAHAP KARABULUT | AHMET BUDUR | AHMET GÜLER | AHMET SOYTÜRK | AKIF ÇALISKAN | ALAETTIN GÜMÜS | ALAN LIGHTON ALEKSANDER CHRAGA | ALEVITISCHE GEMEINDEN IN DORTMUND, ESSEN, LÜDENSCHEID, HAMM | ALI DEDEOGLU | ALI PASA AKBAS | ALI POUR YOUSEFI | ALI RIZA UGURLU | ALMANYA#DA YASAYAN BARTINLILAR DERNEGI ESSEN | ALPTEKIN ERBAGI | AMIN POUR YOUSEFI | AMNESTY INTERNATIONAL BOCHUM | ANDREA NIEHUES | ANDREA TERLISTEN | ANDREAS WEISS | ANGELA SCHILLING | ANKE PFROMM | ANKARA KULTURVEREIN ESSEN | ANNA BARBARA HAGIN | ANNA KONINCKS | ANNE MÖLLER | ANNE-KATRIN HENSING | ANNEMARIE GRAJETZKY | ANNEMONE KÖCHEL | ANNETTE KRUS-BONAZZA | ANNETTE MÖNNICH | ARMIN ROHDE | ARNO HARTMANN | ARNO LOHMANN | ASTRID GABB | ASTRID PLATZMANN | ATATÜRK VEREIN DORTMUND | AYLA UND THOMAS WESSEL | BAHNHOF LANGENDREER | BAHRI AKALIN | BAKI FELEKOGLU | BARBARA FRANKE | BARISSPORT 1984 ESSEN | BASTIAN VON DER LINDE | BAYRAM KESKIN | BEATA, BENEDIKT UND LOTHAR GRÄFINGHOLT | BERND BRUNKE | BETTINA BÖTTCHER | BETRIEBSRAT OPEL BOCHUM | BIANCA SCHMOLZE | BILDUNGS- UND KULTURZENTRUM HAGEN | BIRGITT BEIER | BOCHUMER FRIEDENSPLENUM | BOCHUMER MONTAGSDEMO | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN WITTEN | BRIGITTE NAST | CAROLA HORN | CARSTEN KÖCHEL | CARSTEN THEILE | CELAL METIN | CHARLOTTE FRÖBEL | CHRISTA BEERMANN | CHRISTIANE, HAUKE, SARAH UND BENJAMIN HARTMANN | CHRISTOF WIESCHEMANN | CHRISTUSKIRCHE BOCHUM | CIHANGIR ISKENDER | DANIELA BIERÖGEL | DAVOOD ZAMANI | DENIS SALIOV | DENNIS HÜGGENBERG | DGB JUGEND BOCHUM | DGB KREISFRAUENAUSSCHUSS BOCHUM | DGB NORDRHEIN-WESTFALEN | DIETER UND BRUNHILDE FINKE | DITIB MOSCHEEGEMEINDEN ALTENA, ALTENESSEN, ARNSBERG, ATTENDORN, BALVE, BERGKAMEN, BESTWIG, BOCHUM, DORTMUND, ESSEN, GEVELSBERG, HAGEN, HAMM, HASPE, HOHENLIMBURG, HALVER, HATTINGEN, HEMER, ISERLOHN, KREUZTAL, LENNESTADT, LIPPSTADT, LÜDENSCHEID, LÜNEN, MARSBERG, MEINERZHAGEN, MENDEN, MESCHEDE, MÜLHEIM, SCHWELM, SCHWERTE, SIEGEN, SOEST, UNNA, WERL, WETTER, WITTEN, WITTEN-HERBEDE | DKP BOCHUM | DORIS KIRSCHNER-HAMER | DOROTHEE SCHMIDT | DURSUN YILMAZ | ELKE BRÜGGENDIECK | EBRU ARICI | ECKHARD SUNDERMANN | EDEN UND TEAM WERBEAGENTUR GMBH | EKREM TAÇBAS | ELKE HEUVEL | ELKE JUNGE | ELKE KÖHN | ELTERNVEREIN HEMER | EMIN YÜZBASOGLU | EMRULLAH KÖKSAL | ENGELLILER DENEGIL HAMM | ERKAN TÜRKOGLU | EVA-BETTINA UND JOCHEN HARTIG | EVA UND WALTER PFRENGLE | EWALD GROTH | FARUK ÖZTÜRK | FATIHSPORT ESSEN | FAZIL ARSLAN | FC ALANYA 1990 ESSEN | FEHMI TÜRKAN | FEVZI ÇEBE | FIRTINASPORT CLUB HERNE | FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN | FRAUENVERBAND COURAGE | FRAUKE HENSING | FREUNDESKREIS BOCHUMER SYNAGOGE | FREUNDSCHAFTSVEREIN LETMATHE | FRIEDEL BRENNEKE | FRITHJOF SCHMIDT | FUAT MANSUROGLU | GABRIELE UND SASCHA JANNESCHÜTZ | GENCLIK JUGENDCLUB HERNE | GERALD HAGMANN | GERD UND MARGRET LIEDTKE | GERNOT SCHUBERT | GERTRUD WEGNER | GITU INITIATIVE TÜRKISCHER UNTERNEHMER | GREGORY GRUZMAN | GUDRUN MEYER | GÜNTER GLEISING | H. 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Sa, 25.10. 16:00 Uhr, Grend: Kinder und jugendliche Autoren

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Schüler und Schülerinnen lesen ihre eigenen Texte

Seit 2005 sind Essener Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund jährlich in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, ihre Sichtweisen auf ein vorgegebenes Thema in den verschiedensten literarischen Formen zu präsentieren. Ungeachtet sozialer und ethnischer Herkunft wird Jugendlichen und Kindern die Möglichkeit geboten, selbst zu Wort zu kommen, sich literarisch auszuprobieren, und Schreiben als eine kreative Möglichkeit des Austausches und der eigenen Stellungnahme zu begreifen. Ein besonderer Anreiz sorgt für eine zusätzliche Motivation: Einzelne herausragende literarische Leistungen werden anschließend in einer Anthologie veröffentlicht.

Bisher sind drei Anthologien im Geest Verlag www.geest-verlag.de)erschienen, die von großem Erfolg und Interesse begleitet sind. In den Büchern "Fremd und doch daheim?!"(2005), "Dann kam ein neuer Morgen"(2006) und "Heute ist Zeit für deine Träume"(2007) erzählen Kinder und Jugendliche von ihren Zukunftsträumen und Gedanken möglicher oder auch unmöglicher Perspektiven. Die Bandbreite reicht von der zupackenden positiven Erwartung an ein Morgen über Skepsis bis hin zum völligen Verlust der Hoffnung auf eine sinnstiftende Zukunft. Aber auch das gegenwärtige Befinden ist Thema. Wie fühlen sich die Kinder und Jugendlichen in ihrer Stadt? Womit haben sie im Alltag zu kämpfen? Was macht Ihnen Mut?

Im Herbst diesen Jahres erscheint nun der vierte Band "Pfade ins Revier - Pfade im Revier", in dem auf die Geschichte des Ruhrgebiets als Einwanderungsregion zurück gegriffen wird.

Bei der Lesung im Grend am letzten Festivaltag werden einige der zahlreichen jungen Autoren und Autorinnen Texte aus den bisher erschienenen Büchern präsentieren. Kinder, Jugendliche und Erwachsene: alle Interessierten Menschen sind eingeladen zu hören und anschließend miteinander ins Gespräch über die Texte zu kommen. Vorgestellt wird das Projekt von Andreas Klink und Arthur Nickel.

siehe http://www.pfade-ins-revier.de

kontakt: info@pfade-ins-revier.de

aus der Reihe "literatürk" (siehe auch Termin 18.-25.10.



Sa, 25.10. 21:00 Uhr, Grend: (Kabarett) Serpil Pak

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Die Kabarettistin Serpil Pak präsentiert ihren Rap Stand Up "In Schleier Haft - Eine Orientwalküre packt aus."

"Die Verbalakrobatin präsentiert multiple Persönlichkeitsfacetten in Bundesdeutschen Parallelwelten die auf den tiefsten Grund gehen. Darunter die integrierte Bundestürkin, die Orientwalküre, die Sexkoryphäe und die ganz schlichte Psychotikerin". (Taz Online)

"Der humorvolle weibliche Einblick in das schizophrene Gefühlsleben einer Berufstürkin und Bundesdeutschen auf einer Comedybühne war seit langem überfällig". (Berliner Morgenpost)

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Im zarten Alter von 9 Jahren wurde Serpil Pak von ihren Eltern nach Deutschland verschleppt. Als Diplompsychologin entwickelte sie eigene Konzepte zu interkulturellen Therapiemethoden und Theaterpädagogik als therapeutisches Instrumentarium und hielt Vorträge für Psychologen, Richter und Staatsanwälte. Pak spielte Rollen in Hörspielen und Fernsehproduktionen für den WDR sowie in dem Kinofilm "Eine andere Liga". Nursel Köse entdeckte sie 1992 für die Frauenkabarettgruppe "Die Bodenkosmetikerinnen". Zuletzt tourten die beiden Frauen mit ihrem erfolgreichen Programm "Arabesk" durch die gesamte Republik. Seitdem trat sie in zahlreichen Comedy Shows auf. Ihre persönliche Spezialität sind Rap Stand Ups in denen sie Sprachwitz mit der Sprechkunst des Hip Hop zusammenbringt. Sie ist Sprachjongleurin und Verbalakrobatin.

Bei Literatürk präsentiert Serpil Pak ihren "Rap Stand Up - In Schleier Haft - Eine Orientwalküre packt aus" und bietet ein weiteres Beispiel dafür, wie Sprache künstlerisch eingesetzt werden kann. Als Berufstürkin sieht sie sich als muslimisch sozialisierte Wahldeutsche mit "Migrationshintergrund" die authentisch protestverschleiert ihre Integrität endlich in der neuen Kollektion von "Bin Lagerfeld" wieder findet. Unbefangen entschleiert sie das Mysterium türkische Frau, erzählt über das deutsche Kreuz mit türkischen Namen und wie aus ihr Sybell Kap wurde, über türkische Väter, deren Töchter sexy verschleiert sind und wie Frau in Neukölln interkulturell ins Ohr "gefickt" wird. Gut, dass sie als ausgebildete Psychologin ihr zwangsschizophrenes Leben im Spannungsfeld transkultureller Parallelwelten meistern kann!

"Stand up Comedy, die unters Kopftuch geht". (Taz Online)

"Serpil Pak hat es nicht leicht. Als Berufstürkin und Passdeutsche ist sie in einem zwangsschizophrenen transkulturellen Spannungsfeld gefangen, dass sie nur dank ihres Psychologiestudiums und ihrer manischen Kaufsucht erträgt. Shoppen gegen die nächste Depression, wenn ihre Mutter mal wieder als Hobbyärztin mit freiverkäuflichen Antibiotika aus der Türkei die gesamte Nachbarschaft kuriert".(Berliner Morgenpost)

"Nichts und niemand wird verschont. Nicht die modische türkische Schleierträgerin, und die verklemmte Lesbe oder der liebeskranke türkische Gemüseverkäufer, der seiner Frau beim CSD in Kreuzberg die schöne Drag Queen als wahres weibliches Vorbild zeigt" (Aviva)

"Die Verbalakrobatin präsentiert multiple Persönlichkeitsfacetten in Bundesdeutschen Parallelwelten die auf den tiefsten Grund gehen. Darunter die integrierte Bundestürkin, die Orientwalküre, die Sexkoryphäe und die ganz schlichte Psychotikerin". (Taz Online)

"Der humorvolle weibliche Einblick in das schizophrene Gefühlsleben einer Berufstürkin und Bundesdeutschen auf einer Comedybühne war seit langem überfällig". (Berliner Morgenpost)

www.serpil-pak.de



Di, 28.10. 19:00 Uhr, VHS, Film Flüchtlinge an EU-Südgrenzen

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Am 28.10. 2008, 19:00 Uhr, Filmvorführung

"Au clair de la lune"

 - mit anschließender Diskussion

Die Suche nach Meinungen von der anderen Seite des Vorhangs führt die Dokumentarfilmerin Leona Goldstein von der Elfenbeinküste über Burkina Faso und Mali bis an die europäischen Südgrenzen zwischen Marokko und Spanien. Sie befragt abgeschobene Flüchtlinge nach ihren Visionen zu "Utopia Europe", Chancen und globalem Gleichgewicht. Der Film fokussiert dabei auf die Verantwortung Europas an den afrikanischen Krisen und der Zukunft des völkerrechtlich garantierten Anspruchs auf Asyl. Bukina Faso, Elfenbeinküste, Mali, Marokko 2005/2006, 40 min , VHS, Am Burgplatz

Veranstalter: Eine Welt Forum Essen und Pro Asyl/Flüchtlingsrat Essen



Do, 30.10. 19:00 Uhr, Treffen Runder Tisch

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In den Räumen des Anti-Rassismus-Telefons in der Maxstr. 11(*)

(siehe ganz oben, Punkt I.)



Do, 30.10. 19:00 Uhr, Zeche Carl: Freundeskreis und 1. Mai

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Vorbereitungstreffen für ein 1.Mai-Fest 2009 - Bildung eines Freundeskreises Zeche Carl

Am Donnerstag, 30. Oktober, 19 Uhr im Konferenzraum der Zeche Carl

Liebe Freundinnen und Freunde der zeche carl,

liebe Mitveranstalter des Internationalen Kulturfestes am 1.Mai

Durch die Insolvenz des Vereins Zeche Carl e.V. ist auch die Fortsetzung der traditionsreichen 1.Mai-Veranstaltung ungewiss. Die Stadt Essen will bis zum 01.04.2009 einen neuen Betreiber für ein soziokulturelles Zentrum in der Zeche Carl gefunden haben. Ob und inwieweit dabei auch die ehemaligen Beschäftigten der alten Zeche Carl berücksichtigt werden, ist ebenfalls unklar.

Bis zum 1. April 2009 muss die Planung und das Programm der 1.Mai-Veranstaltung bereits weitgehend feststehen. Dies kann nur gelingen, wenn alle Initiativen, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und Verbände, die in den vergangenen Jahren das Fest gemeinsam getragen haben, die Sache selbst in die Hand nehmen und das 1.Mai-Fest 2009 in Eigenregie vorbereiten. Ohne das Büro und die personellen Ressourcen der Zeche Carl, ist dabei sicherlich viel Improvisation, eine breit gestaffelte finanzielle Unterstützung und eine neue Arbeitsteilung gefragt. Eine Überlegung wäre eine engere Verzahnung des 1.Mai-Festes mit den Aktivitäten der Gewerkschaften an diesem Tag. Vielleicht verlegt der DGB ja aus Solidarität mit der Zeche Carl seine 1.Mai-Demonstration 2009 ausnahmsweise in den Essener Norden.

Wir wollen bei diesem Treffen klären, ob die eigenständige Vorbereitung des 1.Mai-Festes eine realistische Möglichkeit darstellt und wieweit sich die einzelnen Gruppen und Vereine eine aktive Unterstützung bei der Festplanung vorstellen können. Außerdem könnte sich aus dem Vorbereitungstreffen zum 1.Mai-Fest ein "Freundeskreis Zeche Carl" bilden, der die Stadt Essen bei der Suche nach einem neuen Träger für ein soziokulturelles Zentrum begleitet und unterstützt. Das 1.Mai-Fest sollte jedenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden neuen Konzeptes sein. Alle die an der Zukunft des 1.Mai-Festes interessiert sind, sollten unbedingt an diesem Treffen teilnehmen.

Mit solidarischen Grüßen

Thomas Binger/ehemals Zeche Carl



Di, 04.11. 19:00 Uhr, MH Automatentreff: "Deutscher Kolonialismus"

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im Autonomen Zentrum Mülheim an der Ruhr, Auerstraße 51.

Deutscher Kolonialismus - Der Referent ist Mitglied des Automatentreffs

Während die meisten anderen europäischen Großmächte schon weit vor dem 19. Jahrhundert über beträchtliche koloniale Besitzungen verfügten, gab es in Deutschland nur wenig Bestrebungen, außerhalb Europas eine aggressive Expansionspolitik zu betreiben und ein Kolonialreich zu erbauen. Bis auf wenige Ausnahmen dauerte es bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts, ehe sich Deutsche anschickten, die Welt zu erobern - denn unter anderem Reichskanzler Bismarck war Zeit seines Lebens ein ausgesprochener Gegner kolonialer Abenteuer. So ploetzlich, wie die deutsche Kolonialpolitik begonnen hatte, endete sie allerdings auch wieder, denn durch den verlorenen ersten Weltkrieg musste das deutsche Reich alle Kolonien an die Siegermächte abtreten, doch zu diesem Zeitpunkt hatten deutsche Truppen unter der Regie von Ludwig von Trotha bereits den ersten deutschen Völkermord des 20. Jahrhunderts begangen.

Im Vortrag soll die Entstehung des deutschen Wunsches nach einem Kolonialreich nachgezeichnet werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Frage gelegt, inwiefern sich Kontinuitäten in den Denk- und Sichtweisen zwischen deutschem Imperialismus und Nationalsozialismus ziehen lassen, auch in Anbetracht der Frage, ob der Massenmord an den Herero ein Vorläufer desjenigen an den europäischen Juden war.


Das Café- und Veranstaltungskollektiv "Automatentreff" organisiert gesellschaftskritische Vorträge zu verschiedensten politischen und kulturellen Theme.

Information und Reflexion sind grundsätzliche Voraussetzungen, um eine sinnvolle Position zur Lage der Gesellschaft zu erarbeiten und auf dieser Grundlage Aktionskonzepte zu entwickeln. Anspruch des Automatentreffs ist es, politische Bildung regelmäßig zu ermöglichen und begründbare Gegenpositionen zu diversen ideologischen Verirrungen zu finden.

In diesem Rahmen werden monatlich DozentInnen eingeladen, deren Referate im Anschluss an die Vorträge, im Café und im Forum unserer Homepage diskutiert werden können.

Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von aktuellen und historischen Fragestellungen über subkulturelle Entwicklungen bis zu kunst- und gesellschaftskritischen Vorträgen.

Natürlich sind wir offen für Eure Vorschläge, Ideen und Mitwirkung.



Do, 06.11. 17:00 Uhr, Eulenspiegel: Film: "Kindertransporte"

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(siehe http://www.falken-essen.de/events/aktionen/aktionen.php4)

Filmveranstaltung zum Gedenktag der Reichspogrome am 9. November

Kindertransporte in eine fremde Welt - 10.000 Abschiede

von Deborah Oppenheimer

Ein mit dem Oskar preisgekrönter Dokumentarfilm über Kinder jüdischer Herkunft, die 1938/39 aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England ausreisen konnten.

Die Filmvorführung ist am Donnerstag, den 6. November 2008 im Filmtheater Eulenspiegel (Steeler Str. 208 - 212/Nähe Wasserturm/Straßenbahn 103 und 109 - Haltestelle Wörthstraße)

Der Eintritt kostet 3,50 Euro

Die Schulvorstellung ist um 10 Uhr.

Die Nachmittagsvorstellung ist um 17.30 Uhr.

Schulklassen und -kurse können sich unter detlef.black@falken-essen.de oder unter der Rufnummer 0201-595041 bei der SJD-Die Falken anmelden.Bitte die Anmeldeliste ausfüllen und uns per e-mail zuschicken.

Weitere Infos zum Film könnt ihr dem Flyer Kindertransporte in eine fremde Welt - 10.000 Abschiede entnehmen: . http://www.falken-essen.de/events/aktionen/Flyer_Kindertr_Essen2.pdf

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)



Fr, 07.11. 19:00 Uhr, Antifa-Cafe: "Frauen in der Naziszene"

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Café ab 19.00 Uhr, Vorträge ab 20.00 Uhr

Storpstraße 9, Essen-Huttrop

Weitere Infos: http://www.antifa-essen.tk/



Fr, 07.11. 19:00 Uhr, Falkenzentrum Süd: "Rock gegen Rechts"

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Am Freitag, den 7.November 2008 findet das 5. Rock gegen Rechts Konzert im Falkenzentrum Süd, Holsterhauser Str. 200 statt.

Damals war das Festival die Antwort auf eine Ankündigung der NPD, Frankfurt zur ersten nationaldemokratischen Stadt Deutschlands zu machen. Rock gegen Rechts ist eine im Vorfeld vom 9. November stattfindende Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht. Engagierte Bands gegen Rechts können sich für dieses Konzert im Falkenzentrum bewerben. Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr von verschiedenen Gruppen mit Infoständen unterstützt, wie z.B von Jusos, die jungen Grünen, Die Linke, Attac, die DGB-Jugend und den Falken. In diesem Jahr unterstützen folgende Bands das "Rock gegen Rechts" Konzert:

H.S.E., Maestra, Addictive und Asbestos in Osbestrics. Der Eintritt kostet 3,- Euro. Einlass: 19 Uhr

Weitere Infos zu "Rock gegen Rechts" findet ihr unter: www.essener-eigenart.de

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)



So, 09.11. 15:00 Uhr, Freisenbruch: Lesung + Gedenken

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Gedenkveranstaltung mit Franz van der Kemp

zum 70. Jahrestag der Reichsprogromnacht

am Sonntag, 9. November 2008

um 15 Uhr im Heliand-Zentrum

Mit den Ereignissen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden durch das nationalsozialistische Regime seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holokaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete. In dieser Nacht brannten viele Synagogen und jüdische Einrichtungen in Deutschland und Österreich wurden systematisch zerstört. Auch die Essener und die Steeler Synagoge wurden von SA- und SS-Leuten in Brand gesteckt. Am 27. Oktober 1941 begannen die Deportationen der Essener Juden in die Vernichtungslager. Schätzungen zufolge kam die Hälfte der zirka 4.500 Gemeindemitglieder, die 1933 in Essen lebten, in der Nazizeit ums Leben.

So auch die Familie Mayer aus Freisenbruch in der Bochumer Landstraße 353. Sie wurden 1942/43 deportiert und in den Vernichtungslagern der Nazis ermordet. Heute erinnern "Stolpersteine" vor dem Haus der Familie an diese Greueltaten.

Franz van der Kemp, Autor der Buches "Achtung Achtung! Ende Ende! Geschichte einer Kindheit und Jugend in dunkler Zeit 1932-1951" wird als Zeitzeuge, der in unserem Stadtteil gelebt hat, diese Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Mitgliedern des Runden Tisches Freisenbruch gestalten.

Im Anschluss an die Veranstaltung wollen wir gemeinsam zum Gedenken am ehemalige Wohnhaus der jüdischen Familie Mayer in der Bochumer Landstraße Blumen niederlegen.

Veranstalter: Runder Tisches Freisenbruch, eine Initative von Bürgerinnen und Bürgern aus Freisenbruch und Umgebung gegen Neonazis und rechte Gewalt

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)



So, 09.11. 11:00 Uhr, Lichtburg, Film: "Die Welle"

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Die Evangelische Jugend plant in Abstimmung mit den anderen Jugendverbänden des AKJ für den 9.11. eine Matinee in der Lichtburg, bei der der Film "die Welle" gezeigt wird.

Der deutsche Kinofilm basiert auf einem 1967 in Amerika durchgeführtem Sozialexperiment zur Demonstration faschistischer Bewegungen. Der Stoff wurde bereits 1981 fürs Fernsehen verfilmt, der gleichnamige Film wurde oft in deutschen Schulen vorgeführt, der daraus entstandene Roman Die Welle (1981) von Morton Rhue ist ebenfalls häufig Unterrichtsgegenstand.

Die Neuverfilmung lief sehr erfolgreich in den deutschen Kinos, nach 10 Wochen hatten bereits mehr als 2,3 Mio. Besucher den Film gesehen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und eine Gruppe von Schülern. Während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" bekommt dieser gegen seinen Willen statt des Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte "Durchkauen" des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Er startet ein Experiment, um seinen Schülern zu demonstrieren, wie einfach es auch heute noch ist, die Massen zu manipulieren und eine Diktatur zu errichten.

Siehe dazu auch die Anlage PDFicon.gif "Plakat9Nov.pdf" (65.2 KB)



So, 09.11. 19:00 Uhr, Raatssaal: Gedenken Reichspogromnacht

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(Inhalt Flugblatt: Einladung der Stadt Essen)

Einladung zur Gedenkveranstaltung

am Sonntag, 9. November 2008, 19.00 Uhr, im Ratsaal Essen

Vor 70 Jahren, am 9. November 1938, wurden Synagogen, Gebetssäle, Geschäfte und Privathäuser jüdischer Bürgerinnen und Bürger - auch aus Essen - verwüstet. Zahlreiche Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt.

Heute ist bekannt, dass diese Aktion zentral geplant und gelenkt wurde. Mit ihr begann eine neue Phase in der versuchten Vernichtung des deutschen und europäischen Judentums.

Nach Kriegsbeginn 1939 wurde die Verfolgung und Vernichtung der Juden auf ganz Europa ausgeweitet.

An die Pogromnacht von 1938 und an das damit eingeläutete Ende des besonderen Versuchs der deutschen Juden, Teil der Gesamtgesellschaft zu werden, erinnern die Stadt Essen und die Jüdische Kultusgemeinde in einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung im Ratssaal.

Dr. Wolfgang Reiniger (Oberbürgermeister)

Jewgenij Budnizkij (Jüdische Kultus-Gemeinde)

Programm

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) - Variation Serieuses Op. 54

Dr. Wolfgang Reiniger - Oberbürgermeister der Stadt Essen

Franz Schubert (1797 - 1828) - "Der Wanderer" und - "Gretchen am Spinnrad" (Liedparaphrasen von Franz Liszt, 1811-1886)

Jewgenij Budnizkij - Vorsitzender der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen

George Gershwin (1898-1937) - The Man I Love

György Kurtag (*1926) Acht Stücke für Klavier op. 3


Seit Anfang September ist die ALTE SYNAGOGE geschlossen und die sichtbare Fortentwicklung der Einrichtung zu einem Haus der jüdischen Kultur hat begonnen.

Aktuelle Informationen Über den Fortgang der Arbeiten (mit Fotos zum Baufortschritt) können Sie jederzeit über die Homepage der Alten Synagoge abfragen. Ihre Fragen zum Projekt beantworten die Mitarbeiter/innen der Alten Synagoge selbstverständlich gern. Im Frühjahr des "Kulturhauptstadt Europas"-Jahres 2010 soll das Haus wiedereröffnet werden.

Aus diesem Grund findet die diesjährige Gedenkveranstaltung nicht - wie seit 1980 in der Alten Synagoge statt, sondern im Ratssaal des Rathauses. Wir bitten um Verständnis.

Der Interpret:

Boris Bloch wurde 1951 in Odessa geboren, ist Pianist und Dirigent. 1974 verließ er die Sowjetunion und emigrierte nach New York City. Seit 1985 lebt Bloch in Deutschland, erst in Essen, jetzt in Düsseldorf.

Seit 1985 ist er Professor für das Hauptfach Klavier an der Folkwang Hochschule in Essen (Standort Duisburg). Bloch leitet regelmäßig Meisterkurse an der Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg und die Sommerkurse an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.



Di, 11.11. 19:00 Uhr, Cafe Central(Grillo): Afghanistan

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siehe http://politischer-salon.de

Dienstag, 11. November 2008 um 19.00 Uhr

Café Central im Grillo-Theater, Theaterplatz, 45127 Essen

Afghanistan - Herausforderungen und Erfolge

Es sind Erfolge zu verzeichnen: Schulen sind gebaut, Dorfräte eingerichtet, Straßen gepflastert, Gesundheitszentren entstanden, Frauen und Mädchen haben wieder eine Chance auf Bildung. Gleichzeitig nehmen die Auseinandersetzungen zu. Es gibt Tote - darunter immer wieder Zivilisten. Läuft alles nach Plan in Afghanistan?

Im Oktober debattiert der Bundestag über das weitere Engagement Deutschlands in Afghanistan.

Helfen zusätzliche Soldaten, die Sicherheitslage zu verbessern?

Verträgt sich militärisches und ziviles Engagement?

Wie ist die Situation für die Frauen?

Vertrauen die Menschen in Afghanistan dem internationalen Engagement?

Ist der Aufbau in Afghanistan eine zivile, eine politische oder eine militärische Aufgabe?

Gäste:

Selmin Çaliskan - medica mondiale, Menschenrechtsbeauftragte, Köln

Hans Werner Patzki, Oberst a.D. - Kommandeur Provincial Reconstruction Team (PRT) Kunduz

Dr. Jochen Hippler -Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) Universität Duisburg-Essen, Politikwissenschaftler

Moderation: Dr. Achim Schmitz-Forte - freier Journalist (WDR)

Der Politische Salon Essen ist entstanden in Kooperation mit dem Schauspiel Essen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: andrea.kamrath@politischer-salon.de



Sa, 15.11. 14:00 Uhr, ProAsyl: Tag des Dialoges

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Auch ProAsyl / Flüchtlingsrat Essen wird sich am 15.11.2008 von 14.00-17.00 Uhr am "Tag des Dialoges" beteiligen (Maxstr. 11(*), 45127 Essen).

Unter dem Motto "Vielfalt gemeinsam erleben" bieten viele weitere Instituionen in Essen die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Veranstalter ist RAA/Büro für Interkulturelle Arbeit in Essen

Anmeldung und weitere Infos http://www.tag-des-dialogs.essen.de



So, 16.11. 16:30 Uhr, Astra-Kino: Gottesdienst und Film

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Das Evangelische Männerwerk Essen und die Altstadtgemeinde laden ein:

Gottesdienst und Filmvorführung am Sonntag, den 16.11. um 16:30 Uhr im Astra-Filmtheater, Teichstr. 2, Nähe Hauptbahnhof

"Als die Häuser brannten!"

70 Jahre Reichspogromnacht

Dialogpredigt zwischen dem Stadthistoriker Dr. Ernst Schmidt und Pfr. Steffen Hunder

Musikalische Gestaltung: Bläserkreis der Altstadt-Gemeinde unter der Leitung von Andreas Roth

Im Anschluss an den Gottesdienst zeigen wir einen Film, in dem es um die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich geht.

Der Eintritt ist frei.

Reservierung ist dringend empfohlen! - Freikarten zum Besuch des Filmes erhalten Sie im Gemeindeamt Essen-Altstadt, III. Hagen 39, 45127 Essen, Tel. 2205-274 / e-mail ev.ga.altstadt@gmx.de



Mi, 19.11. 19:30 Uhr, Freisenbruch: Treffen Runder Tisch Fr.

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Die Einladung liegt noch nicht vor;

üblicher Treffpunkt des Runden Tisches Freisenbruch ist

  • um 19.30 Uhr
  • im Heliand-Zentrum, Bochumer Landstr. 270



Di, 25.11. 19:00 Uhr, VHS: Film "Nokia in China"

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Filmvorführung

Eine anständige Firma. Nokia made in China

25. November 2008, 19:00 Uhr in der VHS Essen

Der finnische Elektronik-Hersteller Nokia schickt seine "ethischen Unternehmensberater" zu einem Zulieferbetrieb nach China, um dessen Arbeitsstandards zu prüfen. Denn fragwürdige Zustände bei Partnerfirmen in Billiglohnländern sind problematisch und können dem eigenen Image erheblichen Schaden zufügen. Vor allem wenn die Medien sich dazu entschließen, einen derartigen Fall aufzudecken. Das weibliche Beraterteam trifft nicht nur auf die männliche Führung des chinesischen Unternehmens, sondern erlebt auch die Diskrepanz zwischen Anspruch und marktpolitischer Realität.

Dokumentarfilm, DVD, 56 Minuten, OmU Buch und Regie: Thomas Balmès Frankreich/Finnland 2004

Veranstalter: Eine Welt Forum Essen und Asienhaus



Di, 02.12. 19:00 Uhr, MH Automatentreff: "Deutschland postkolonial"

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im Autonomen Zentrum Mülheim an der Ruhr, Auerstraße 51.

Deutschland postkolonial - Stefanie Michels, Köln [DEPO]

Der Begriff "postkolonial" bezeichnet zunächst die Epoche nach dem Ende des Kolonialismus. Gleichzeitig charakterisiert er die Gegenwart als eine Situation, die immer noch durch den Kolonialismus geprägt ist. Einerseits durch langfristige Folgen und Auswirkungen der Kolonisierung, andererseits durch den Prozess der Dekolonisierung. Dies gilt sowohl für die ehemals kolonisierenden wie für die ehemals kolonisierten Gesellschaften. Durch die gemeinsame, wenn auch umstrittene, und schließlich oft gewaltsame Erfahrung sind sie auf vielfältige Weise miteinander verflochten und müssen ihre Beziehung zueinander heute neu bestimmen. Der Vortrag geht der Frage nach, ob Deutschland eine (post-)koloniale Gesellschaft ist und verdeutlicht dies an ausgewählten Beispielen, wie der Entschädigungsforderung der Herero und aktuellen Debatten im deutschen Bundestag.

weitere Infos: www.deutschland-postkolonial.de


Das Café- und Veranstaltungskollektiv "Automatentreff" organisiert gesellschaftskritische Vorträge zu verschiedensten politischen und kulturellen Theme.

Information und Reflexion sind grundsätzliche Voraussetzungen, um eine sinnvolle Position zur Lage der Gesellschaft zu erarbeiten und auf dieser Grundlage Aktionskonzepte zu entwickeln. Anspruch des Automatentreffs ist es, politische Bildung regelmäßig zu ermöglichen und begründbare Gegenpositionen zu diversen ideologischen Verirrungen zu finden. In diesem Rahmen werden monatlich DozentInnen eingeladen, deren Referate im Anschluss an die Vorträge, im Café und im Forum unserer Homepage diskutiert werden können. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von aktuellen und historischen Fragestellungen über subkulturelle Entwicklungen bis zu kunst- und gesellschaftskritischen Vorträgen.

Natürlich sind wir offen für Eure Vorschläge, Ideen und Mitwirkung.



Fr, 05.12. 19:00 Uhr, Antifa-Cafe "Geschichte der Antifa"

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Café ab 19.00 Uhr, Vorträge ab 20.00 Uhr

Storpstraße 9, Essen-Huttrop

Weitere Infos: http://www.antifa-essen.tk/



.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

 

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.



Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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