Aus Essen stellt sich quer

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III. Aktion "Keine Stimme den Nazis in NRW"

 

Die Aktion "Keine Stimme den Nazis in NRW" des Runden Tisches Freisenbruch nimmt Gestalt an.

für den folgenden Aufruf wurden und werden weiterhin Unterschriften gesammelt.

Unterstützungserklärungen können [http.:www.keine-stimme-den-nazis-in-nrw.de online] abgegeben werden oder per Post an:
Runder Tisch Freisenbruch ,
Postfach 143234,
45262 Essen

Essen, 11. September 2008

Aufruf an alle Wählerinnen und Wähler in NRW:

Keine Stimme den Nazis, weder im Parlament noch auf der Straße!

Mit großer Sorge beobachten wir, dass in den letzten Jahren Neonazis und Rechtspopulisten in NRW immer offener auftreten. Mit landesweiten Kampagnen wie "Ausländerstop! Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität" (NPD), einem "Anti-Islamisierungskongress" (PRO-NRW), mit Aufmärschen, Info-Ständen vor Sozial- und Arbeitsämtern, Flugblattaktionen in den Innenstädten und vor Schulen oder der Verteilung von "Schulhof-CDs" versuchen nationalsozialistische und rechtspopulistische Gruppen ihrer menschenverachtenden Ideologie den Anschein von Normalität zu geben. Mit Rechtsrockkonzerten, Musikversand, Jugendfreizeiten und szenetypischen Bekleidungsgeschäften wird eine Subkultur entwickelt, die besonders auf Jugendliche zielt. Mit ihrer sozialen Demagogie knüpfen sie an die wachsende Verunsicherung einer Vielzahl von Menschen angesichts von Massenarbeitslosigkeit, sich weiter verbreitender Armut und fehlender Perspektive an. Sie haben das Ziel, unsere Gesellschaft zu spalten, anstatt sich aktiv an Lösungen zu beteiligen. In vielen Städten von NRW kommt es zu gewalttätigen Übergriffen, um Jugendliche, Andersdenkende, Minderheiten, Flüchtlinge und Migranten einzuschüchtern. Regelmäßig werden Veranstaltungen von Parteien, Gewerkschaften und Initiativen gestört. Die mit der parlamentarischen Präsenz der NPD in einigen Bundesländern verbundenen finanziellen und personellen Mittel haben ihren Spielraum erheblich erweitert. Es besteht die Gefahr, dass faschistische Parteien bei den Kommunalwahlen im Jahr 2009 in noch mehr Kommunalparlamente einziehen und bei den Landtagswahlen 2010 den Sprung in den NRW-Landtag schaffen. Dies zu verhindern ist eine dringende Aufgabe.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir haben nicht vergessen, was in diesem Land passierte, als die Nazis an der Macht waren: Ausschaltung jeglicher Opposition, systematischer Terror gegen alle Nazi-Gegner, Übernahme und Gleichschaltung der Gewerkschaften, Verfolgung und Ermordung all derjenigen, die nicht in dass rassistische Menschenbild der Nazis passten, Millionen Tote durch den Holocaust an den europäischen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, weltweiter Krieg, an dessen Ende mehr als 55 Mio. Tote zu beklagen waren.

Wir fordern die Wählerinnen und Wähler in NRW auf:

Keine Stimme für NPD, PRO-NRW und alle anderen Parteien der extremen Rechten.

Sorgen wir dafür, dass für Nazis kein Platz ist - weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder Betrieb.

Ich bin dabei:

Als Erstunterstützer sind derzeit im Internet veröffentlicht: (http://www.keine-stimme-den-nazis-in-nrw.de/pageID_6582996.html)

  • Muhammet Balaban; Vorsitzender Integrationsbeirat Essen;
  • Martin Breetzke-Stahlhut, Pfarrer, Vorsitzender des Presbyteriums der ev. Kirchengemeinde Essen-Freisenbruch-Horst-Eiberg;
  • Jürgen Becker, Kabarettist Köln;
  • Fritz Eckenga, Kabarettist Dortmund;
  • Lothar Grüll, Bezirksgeschäftsführer ver.di Bezirk Essen;
  • Clemens Heinrichs (GF), Runder Tisch " Kommunales Bündnis für Demokratie, Toleranz und Fremdenfreundlichkeit " Oberhausen;
  • Dieter Hillebrand, Regionsvorsitzender DGB Region Mülheim-Essen-Oberhausen;
  • Rüdiger Höcker, Superintendent der evangelischen Kirche in Gelsenkirchen und Wattenscheid;
  • Thorsten Jäger, Geschäftführer des interkulturellen Rates in Deutschland;
  • Herbert Knebels Affentheater mit Herbert Knebel, Ernst Pichel, Ozzy Ostermann und dem Trainer
  • Peter Köster, stellvertretender Bezirksvorsitzender IG Bau;
  • Werner Künkler, Vorsitzender der EAB, Ev. Arbeitnehmerbewegung Landesverband NRW e.V.
  • Dr. Thomas Lemmen, Geschäftsführer der CIG - Christlich- Islamische Gesellschaft;
  • Melanie Miehl, Christliche Vorsitzende und Ute Suleima Pascher, Projektleiterin, KCID - Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs e.V.;
  • Rainer Sauer, Gründer und Mitglied der Bürgerinitiative No-Nazis - Bocholt stellt sich quer;
  • Dr. med. Ludger Stratmann, Kabarettist Essen;
  • Dr. Brigitte Schumann, Bildungsjouralistin;
  • Manfred Wirsch, Bezirksvorsitzender ver.di Bezirk Essen;
  • Reinhard Ziegler, Bezirksvorsitzender EAB, Ev. Arbeitnehmerbewegung, Bezirk Essen;
  • AstA, Allgemeiner Studierendenausschuss, der Universität Dortmund;
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Essen;
  • Hubert-Vootz-Haus, e.V., Verein für Kinder - und Jugendarbeit, Viersen;
  • LAGA, Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen NRW;
  • SJD - Die Falken, Kreisverband Essen;
  • NBM, Die Schokofront;
  • VVN-BdA e.V. , Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Essen;

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Infobrief 104 / VII


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