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VII. Rückschau: Aktion für Illegalisierte

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

KEIN MENSCH IST ILLEGAL

Infostand und Straßentheater von ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, Anti-Rassismus-Telefon Essen und der IG BAU an der Marktkirche/Essen-Zentrum am Donnerstag, 25.9.08 in der Zeit von 16-19 Uhr.

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des "Tag des Flüchtlings" und der interkulturellen Woche veranstaltet ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e. V. eine Straßentheateraktion und einen Infostand vor der Marktkirche/Porschekanzel. Neben dem Antirassimustelefon wird Herr Holger Vermeer von der IG BAU anwesend sein, um die Situation von Menschen ohne Aufenthaltspapiere in der Arbeitswelt zu verdeutlichen:"Nicht die Menschen sind illegal, sondern die Machenschaften von Arbeit- und Auftraggeber, die die Not der Menschen ausnutzen. Auch Illegalisierte haben Rechte, insbesondere müssen da, wo Mindestlöhne gelten, diese immer eingehalten werden", so Holger Vermeer (IG BAU, Gewerkschaftssekretär).

Die Lebensbedingungen und Fluchtursachen von Menschen ohne Papiere sind das Thema der Veranstaltung:

Unter globalisierten Bedingungen verschärfen sich die Gründe für Flucht und Migration. Menschen sind gezwungen, Grenzen zu überschreiten, weil die Verursacher ihres sozialen, wirtschaftlichen und politischen Elends grenzüberschreitend handeln. Beispiele dafür sind: das Leerfischen der Weltmeere, das Tausende in Westafrika zwingt, ihre Dörfer zu verlassen; Agrartreibstoff in Brasilien, dessen Anbau die Hungrigen aus dem Land jagt; Waffenexporte, die Diktatoren ans Ruder bringen; anlagesuchendes Kapital, das Regionen der Massenarbeitslosigkeit hinterlässt; Klimaveränderungen, die die Existenzgrundlage der Ärmsten vernichten.

Wenigen Menschen gelingt es, Länder zu erreichen, die Ihnen Schutz gewähren und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Haben sie es dennoch geschafft, ein Land wie Deutschland zu erreichen, ist damit ein dauerhafter gesicherter Aufenthalt noch längst nicht garantiert. Die Gründe auch nach einem abgelehnten Asylverfahren dennoch in Deutschland verbleiben zu wollen sind angesichts der nicht vorhandenen Alternativen in den Herkunftsländern offensichtlich. Oft wird der aussichtslose Weg durch die Instanzen des Asylverfahrens verworfen. Die Folge: Menschen leben nahezu rechtlos und kriminalisiert ohne gültige Aufenthaltspapiere, ohne Zugang zu Sozialleistungen und Krankenversorgung, Kinder können nicht zur Schule geschickt werden. Zu viele Arbeitgeber nutzen ihre schwache Situation, um sie unter menschenunwürdigen zu Niedrigstlöhnen zu beschäftigen.

ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen möchte die Öffentlichkeit auf die Fluchthintergründe und inhumanen Lebensbedingungen von Menschen ohne Papiere aufmerksam machen.


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