Aus Essen stellt sich quer

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Di, 04.11. 19:00 Uhr, MH Automatentreff: "Deutscher Kolonialismus"

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im Autonomen Zentrum Mülheim an der Ruhr, Auerstraße 51.

Deutscher Kolonialismus - Der Referent ist Mitglied des Automatentreffs

Während die meisten anderen europäischen Großmächte schon weit vor dem 19. Jahrhundert über beträchtliche koloniale Besitzungen verfügten, gab es in Deutschland nur wenig Bestrebungen, außerhalb Europas eine aggressive Expansionspolitik zu betreiben und ein Kolonialreich zu erbauen. Bis auf wenige Ausnahmen dauerte es bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts, ehe sich Deutsche anschickten, die Welt zu erobern - denn unter anderem Reichskanzler Bismarck war Zeit seines Lebens ein ausgesprochener Gegner kolonialer Abenteuer. So ploetzlich, wie die deutsche Kolonialpolitik begonnen hatte, endete sie allerdings auch wieder, denn durch den verlorenen ersten Weltkrieg musste das deutsche Reich alle Kolonien an die Siegermächte abtreten, doch zu diesem Zeitpunkt hatten deutsche Truppen unter der Regie von Ludwig von Trotha bereits den ersten deutschen Völkermord des 20. Jahrhunderts begangen.

Im Vortrag soll die Entstehung des deutschen Wunsches nach einem Kolonialreich nachgezeichnet werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Frage gelegt, inwiefern sich Kontinuitäten in den Denk- und Sichtweisen zwischen deutschem Imperialismus und Nationalsozialismus ziehen lassen, auch in Anbetracht der Frage, ob der Massenmord an den Herero ein Vorläufer desjenigen an den europäischen Juden war.


Das Café- und Veranstaltungskollektiv "Automatentreff" organisiert gesellschaftskritische Vorträge zu verschiedensten politischen und kulturellen Theme.

Information und Reflexion sind grundsätzliche Voraussetzungen, um eine sinnvolle Position zur Lage der Gesellschaft zu erarbeiten und auf dieser Grundlage Aktionskonzepte zu entwickeln. Anspruch des Automatentreffs ist es, politische Bildung regelmäßig zu ermöglichen und begründbare Gegenpositionen zu diversen ideologischen Verirrungen zu finden.

In diesem Rahmen werden monatlich DozentInnen eingeladen, deren Referate im Anschluss an die Vorträge, im Café und im Forum unserer Homepage diskutiert werden können.

Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von aktuellen und historischen Fragestellungen über subkulturelle Entwicklungen bis zu kunst- und gesellschaftskritischen Vorträgen.

Natürlich sind wir offen für Eure Vorschläge, Ideen und Mitwirkung.


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