Aus Essen stellt sich quer

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Seitenübersicht

Infobrief 117

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.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
. Maxstr. 11(*)
. T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Infobrief Nr.117 (26.10.2010)
.-----------------------------------

Inhaltsverzeichnis

.I. Termine

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28. Oktober 2009
Politischer Salon Essen: Das Kapital kriegt die Krise
Diskussionsveranstaltung mit Axel Troost (MdB DIE LINKE und Geschäftsführer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
am Mittwoch, 28. Oktober 2009, um 19.00 Uhr Café Central im Grillo-Theater, Theaterplatz 11, 45127 Essen.

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28. Oktober 2009
Konstituierung des Rates am 28. Oktober.
wie nun schon länger bekannt, ist die NPD mit einem Sitz im zukünftigen Stadtrat der Stadt Essen vertreten. Auch die Republikaner haben einen Sitz erhalten.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20.00 Uhr
zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf
[nicht wie teilweise angekündigt um 19.30 Uhr im Zentrum Hinterhof]
INPUT - antifaschistischer Themenabend:
Der Rechte Glaube - Christliche Fundamentalisten auf dem Vormarsch?
Referent: Jörg Kronauer (Freier Journalist)
Seit der deutsche Papst den Bischof Richard Williamson, einen Holocaust-Leugner, wieder in die Kirche aufgenommen hat, findet der Rechtsruck des katholischen Klerus stärkere Beachtung. Schritt für Schritt und oft mit leisen Bewegungen im Hintergrund öffnet Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. der kirchlichen Reaktion Tür und Tor. Das äußert sich in der Rehabilitation antisemitischer Elemente ebenso wie in neuen Chancen für Organisationen wie die Priesterbruderschaft St. Pius X. oder Opus Dei, die in immer größerem Ausmaß Morgenluft wittern. Antimoderne, antiemanzipatorische Kräfte wie christliche Lebensschutzvereine, die das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, die Gleichstellung von Lesben und Schwulen und jede Kritik an patriarchalen Verhältnissen bekämpfen, profitieren davon. Dies gilt keineswegs nur für die katholische, sondern auch für die evangelische Kirche. Dort machen Evangelikale erfolgreich mit Massenveranstaltungen von sich reden, gründen Schulen, in denen die Evolutionslehre in Frage gestellt wird. Auch Evangelikale unterhalten Kontakte zu Rechtsaußen-Organisationen und werden immer wieder politisch aktiv. Der Vortrag bietet einen Überblick über die christliche Rechte in Deutschland und ihre aktuelle Entwicklung.
Veranstaltet von: Antifa-AK an der FHD, AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland und dem zakk

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30. Oktober 2009
WDR5 - Radio: Rechtsradikale auf dem Vormarsch?
Die Sendung "Thema NRW" auf WDR5 (auf der Frequenz 88,8 im Radio) beschäftigt sich an diesem Freitag nachmittag mit Rechtsradikalen in NRW: "Rechts rum, zwei, drei... Rechtsradikale auf dem Vormarsch". mit dem Thema Rechtsradikale in NRW und insbesondere mit "ProNRW" auseinander. Diese "ProNazis" sitzen bereits in einigen Kommunalparlamenten und verbreiten u.a. dort ihre Propaganda.
Die Sendung zeigt auf, wer sich hinter "ProNRW" verbirgt, wofür "ProNRW" steht und wie die Chancen auf einen Einzug in den Landtag bei der kommenden Kommunalwahl eingeschätzt werden. Freitag, 30. Oktober 2009 um 15.05 Uhr im Radio auf WDR 5 (Frequenz in Essen: 88.8).

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2. November 2009 09.30 Uhr bis 03.11.09 15.00 Uhr Fachtagung Rassismus und Widerstandsbewegungen in Deutschland., Ort
50765 Köln - Chorweiler, Netzestraße 4
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Ayla Güler Saied, Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FIST) Köln und RLC Köln. Ziel der Veranstaltung ist es, Jugendliche für Diskriminierungen zu sensibilisieren und Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagments aufzuzeigen. Dass Rassismus und andere Formen von Diskriminierung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist bzw. heute offener zu Tage treten, belegen diverse Studien.
Die Tagung richtet sich gegen jegliche Formen von Diskriminierung. Auf einer sachlichen und wissenschaftlichen Ebene sollen verschiedene Formen von Rassismus und Diskriminierung sichtbar gemacht werden. Ziel der Veranstaltung ist es SchülerInnen und Jugendliche zu sensibilisieren und Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements aufzuzeigen sowie politisches Engagement und gesamtgesellschaftlich Verantwortungsbewusstsein fördern. Fachtagungen zu Rassismus fokussieren allochthone Menschen oftmals als Opfer. Dies führt auf Dauer zur Stagnation und Festschreibung von Rollenverständnissen innerhalb der Gesellschaft. Es geht darum ein gleichberechtigtes Modell zu entwickeln, auf dessen Grundlage sich alle Menschen auf Augenhöhe begegnen können.
Referentinnen:
  • Hans Peter Killguss, Leiter der Informations- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus,
  • Frau Noah Sow, Autorin, Journalistin, Musikerin und Vorsitzende des media watch Vereins "Der Braune Mob",
  • Banu Bambal, Öffentlichkeit gegen Gewalt- Antidiskriminierungsbüro Köln,
  • Milto Oulios, Mitarbeiter von Funkhaus Europa und Mitglied von Kanak Attak,
  • Ade Bantu, Musiker und Mitbegründer des Vereins Brothers Keeper,
  • Kutlu Yurtseven, Mitglied der Kölner HipHop Crew Microphone Mafia


Lesung mit Esther Bejarano ? Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz. Quelle: Programm der Rosa Luxemburg Stiftung NRW http://www.rosalux.de/cms/?id=19580&type=0

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7. November 2009
Regionalkonferenz afrikanischer Vereine und Eine Welt Initiativen
Afrikanische Vereine und Eine Welt Initiativen im Ruhrgebiet laden zur 2. Regionalkonferenz im Ruhrgebiet ein. Am 7. November ab 10.00 Uhr. mehr Regionalkonferenz afrikanischer Vereine und Eine Welt Initiativen Auf der ersten Regionalkonferenz afrikanischer Vereine im Ruhrgebiet vor anderthalb Jahren, haben sich mehr als 100 Mitglieder afrikanischer Vereine und Eine Welt Initiativen getroffen, um sich bezüglich ihres Engagements und ihrer Projekte für die Vernetzung der afrikanische Gemeinschaft Nordrhein-Westfalens und für die Entwicklungszusammenarbeit auszutauschen. In der Folge entwickelte sich der Initiativkreis Ruhrgebiet zu einer festen Größe im Netzwerk afrikanischer Vereine im Ruhrgebiet.
Bestehende Kontakte sollen nun vertieft, neue Akteure und MSO integriert und Partnerorganisationen identifiziert und eingebunden werden. Die Grundlage für einen Ausbau der Zusammenarbeit und für künftige Projekte bilden die Ergebnisse der sechs verschiedenen Arbeitsgruppen (AG). Diese orientieren sich thematisch zum einen nach den Arbeitsschwerpunkten der geladenen Organisationen & MSO und zum anderen nach bereits bestehenden Projekten afrikanischer MSO des Ruhrgebiets.
Die folgenden Themenschwerpunkte sind für die AG vorgesehen:
  • AG 1: Gesichter Afrikas (Kulturprojekt in NRW)
  • AG 2: Afrolim, das Bildungsmobil für Afrikaner im Ruhrgebiet
  • AG 3: Seminar für Selbstständigkeit & Existenzgründung
  • AG 4: Förderung der Partizipation von Jugendlichen
  • AG 5: Förderung EPIB, Auslandsprojekte, Inlandsprojekte
  • AG 6: Förderung von Integrationsprojekten


In diesem Sinne laden die Veranstalter unter dem Motto ?Kooperationen + Qualifizierung = Vernetzung? herzlich zur 2. Regionalkonferenz afrikanischer Vereine und Eine-Welt-Initiativen im Ruhrgebiet ein. Um Anmeldung bis spätestens zum 31. Oktober 2009 wird gebeten.
Wir freuen uns, Sie auf der Konferenz begrüßen zu dürfen. Veranstalter: IK AFRIKA RUHR (Initiativkreis afrikanische Vereine im Ruhrgebiet Regionalkonferenz afrikanischer Vereine und Eine Welt Initiativen www.dielinke-essen.de/ ... frikanischerVereine.pdf
Wann und Wo? Am Samstag, 7. November 2009, 10.00 - 19.00 Uhr im Kreuzer, Friedrich-Lange-Str.3, Essen


.II. AEZ-Kundgebung am 9.11. in E-Borbeck

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Antifa Essen Z kündigt Kundgebung zur Reichspogromnacht an

aus einer Email von AEZ.
am 9.11. werden wir in Essen-Borbeck eine Kundgebung unter dem Motto "Nie wieder Faschismus - Nie wieder Volksgemeinschaft" veranstalten. Borbeck ist zum einen historischer Schauplatz der Pogromnacht und zum anderen eine langjährige Hochburg von Nazis und anderen RassistInnen.

In unseren Redebeiträgen werden wir uns mit den historischen Ereignissen der Pogromnacht in Essen und Borbeck beschäftigen, über rassistische und neonazistische Vorfälle im Stadtteil informieren und uns an einer Kritik der bundesdeutschen Gedenk- und Erinnerungspolitik versuchen.

Unseren Aufruf findet Ihr unter http://wordpress.antifa-essen.de

Über eure zahlreiche Beteiligung würden wir uns natürlich sehr freuen. Darüber hinaus wäre es nett, wenn Ihr die Veranstaltung auf euren Websites etc. bewerben würdet.

Mit antifaschistischen Grüßen,
Antifa Essen Z



.III. 9.11. in Wuppertal

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Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!

DEMONSTRATION am 09.11.09 - 18 Uhr vor den CITYARKADEN

Am 30.8. waren in Wuppertal Kommunalwahlen. Das Ergebnis: Es sitzen wieder zwei Faschisten im Stadtrat. Einer von der NPD und einer von den Republikaner.

Diese und andere Organisationen - ob sie sich nun offen auf die Tradition der Nazis berufen oder sich als "bürgerlich-konservativ" tarnen - existieren heute in Deutschland und Europa. Sie nennen sich NPD, Republikaner, DVU, Freie Kameradschaften, "Autonome Nationalisten" u.v.m. Vielen von ihnen gelingt es, zu wachsen und ihren Einfluss auszudehnen - vor allem im Osten Deutschlands, aber auch in manchen Regionen in Nordrhein-Westfalen. Sie hetzen gegen alle, die nicht in ihr nationalistisches und rassistisches Weltbild passen, dies auch häufig mit gewalttätigen Übergriffen, vor allem gegen jüdische und muslimische Menschen, Menschen ausländischer Herkunft und politisch Andersdenkende.

Die neuen Nazis stehen mit ihren Absichten in der Tradition der alten Nazis.

Die antifaschistische Bewegung in Wuppertal ruft angesichts dieser unerträglichen Situation dazu auf, aus Anlass des 71. Jahrestages der Reichspogromnacht der Opfer des Nazi-Terrors zu gedenken und ein aktives Zeichen gegen den heutigen Faschismus und Rassismus zu setzen.

Der 9.November 1938 darf nicht vergessen werden!

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland und auch in Wuppertal die Synagogen und jüdische Geschäfte. Die Nazis an der Macht hatten dieses Pogrom organisiert und es war für sie der Auftakt zur "Endlösung der Judenfrage".

Dies war wörtlich gemeint: Millionen von jüdischen Frauen, Männern, Alten und Kindern aus ganz Europa wurden in die Gaskammern von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern getrieben. Dem ging in den Jahren zuvor systematische antijüdische Hetze und immer weitergehende Entrechtung der jüdischen Menschen voraus.

Dieses Datum mahnt: Nie wieder!
Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!
Wir erinnern uns!

Am 09.11.09 laden wir alle ein, sich an der Demonstration zum Gedenken an die Reichspogromnacht zu beteiligen, um dieses Ereignis nie zu vergessen.

Der Auftakt beginnt um 18 Uhr vor den CITYARKADEN in WPT-Elberfeld.

Eine Aktion des Koordinationskreis-Antifaschismus-Wuppertal

Bei Rückfragen: KK-Antifaschismus-WPT@freenet.de


.IV. Kinotipp G. Wallraff: "Schwarz auf Weiß"

Film von Günter Wallraff "Schwarz auf Weiss" von X-Verleih AG,

Berlin: http://www.schwarzaufweiss.x-verleih.de

Günter Wallraff hat sich schwarz färben lassen, umkleiden, dunkle Kontaktlinsen in den Augen gehabt und sich als den somalier Kwami Ogonno ausgegeben. Ständig belgleitet von einem Kollegen mit versteckter Kamera. Ja, auch zu der Sicherheit von Günter Wallraff was leider notwendig wurde wie bei Dreharbeiten in Cottbus.

In diesem Film wird der Gesellschaft ein Spiegel vor das Gesicht gehalten. Was schlimm ist, das jene welche im Film vorkommen sich zu ihren Äusserungen und Geisteshaltung dahinter bekannt haben, als sie erfuhren das sie es mit Günter Wallraff zu tun gehabt hatten. Auch gaben sie Günter Wallraff freimütig die Zustimmung zu der Ausstrahlung womit sie in ihren Kreisen angeben können.

Die Recherche dauerte insgesamt 14 Monate, 6000 Kilometer zwischen West- und Ostdeutschland sind gefahren worden, an 120 Orten wurde gedreht woraus sich 600 Stunden Material ergab.


.V. Sa, 28.11. Neo-Nazi-Demo in Recklinghausen

Neonazis planen Demo in Recklinghausen

Recklinghausen. Neonazis haben für Samstag, 28. November, eine Demonstration in Recklinghausen angemeldet. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage. Veranstalter sind die "Freien Nationalisten aus dem mittleren Ruhrgebiet".

Versammlungsort soll der alte Busbahnhof sein ... siehe: www.derwesten.de/ ... /detail.html



.XXIX. Blick hinter die Kulisse und Korrekturen

Dieser Rundbrief wurde in einer Nachtschicht zusammengestellt,

damit die Ausstellungseröffnung "Neofaschismus in Deutschland" noch rechtzeitig beworben werden kann. Vollständigkeit ist nicht zu erwarten. Daher ist in Kürze eine Ergänzung geplant.

In dieser Rubrik BLICK HINTER DIE KULISSE & KORREKTUREN werden wir auch künftig über die Widrigkeiten des Rundbriefschreibens, und die Fehler, die uns dabei passieren, berichten.


.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

 

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und; seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.


Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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