Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

Diese Webseiten sind veraltet und wurden seit Juni 2017 nicht mehr aktualisiert.
Bitte haben Sie Geduld - es wird an einer Lösung gearbeitet.
1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerZu.gif
Essen extrem rechts »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Infobrief 118

**************************
.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
. Maxstr. 11(*)
. T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Infobrief Nr.118 (11.11.2010)
.-----------------------------------

Inhaltsverzeichnis

.I. Termine

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

11.November 2009
ProAsyl - Gleiche Rechte für jedes Kind
16 - 18 Uhr in Essen auf der Porschekanzel- eine Kundgebung
Gleiche Rechte für jedes Kind
Wenn Königin Silvia von Schweden am nächsten Donnerstag im Essener Rathaus an einem Festakt anlässlich des 20. Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention teilnimmt, ist dies für die Mitarbeiter von ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen kein Grund zu feiern.
Ganz im Gegenteil. Sie werden deshalb einen Tag vorher, am 11.11.2009, von 16 bis 18 Uhr auf der Porschekanzel eine Kundgebung abhalten, mit der sie darauf hinweisen, dass die Bundesrepublik Deutschland die Kinderrechtskonvention nur mit Vorbehalt unterschrieben hat. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wollen sie auf die untragbare Situation aufmerksam machen, dass die Verpflichtungen des Vertrages in Deutschland nur für deutsche Kinder gelten, nicht aber für Migranten- und Flüchtlingskinder.
Entgegen der Kinderrechtskonvention, nach der ein Kind das Recht auf beide Elternteile hat, dürfen in Deutschland – und das passiert häufig – Väter aus der Familie heraus getrennt abgeschoben werden. Das muss aufhören. ProAsyl fordert zudem, dass alle Kinder, unabhängig von ihrem ausländerrechtlichen Status, ungehindert zur Schule und zum Arzt gehen können.
Die neue Bundesregierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung eine Absichtserklärung aufgenommen, dass die Vorbehaltserklärung zurückgenommen werden soll.
Quelle: Presseerklärung
www.antirassismus-telefon.de/ ... ung.pdf

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

11.November Mittwoch, 09.00-17.30 Uhr
Tagung Engagement gegen Rechtsextremismus stärken! in Zeche Zollverein, Oktogon, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen Quelle: www.antirassismus-telefon.de/i ... 9.pdf

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

14.November 2009
Bündnis gegen Oseberg informiert
am Samstag, den 14.November gehen Menschen vom Bündnis gegen Oseberg in die Innenstadt um zu informieren. Mehr darüber: http://buendnisgegenoseberg.blogsport.de/ (in Kürze)
am Donnerstag, den 10.Dezember ist das nächste Treffen.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

17.November 2009
Die aktuelle Lage in Afghanistan. Eine Veranstaltung mit Dr. Matin Baraki. Internationales Zentrum der VHS, Am Flachsmarkt, DU-Mitte. Veranstalter: Duisburger Netzwerk gegen Rechts in Kooperation mit RLC Duisburg und der Rosa-Luxemburg Stiftung NRW.
Der Krieg in Afghanistan und der Widerstand dagegen nehmen immer weiter zu. Der Oberbefehlshaber in Afghanistan General Stanley McChrystal bestätigt, daß dieser Krieg nicht zu gewinnen ist, und fordert zugleich eine erhebliche Truppenerhöhung auch von Deutschland.Ende November bzw. Anfang Dezember soll im Bundestag über eine Verlängerung des Einsatzes der Bundeswehr und vielleicht sogar über eine Erhöhung des deutschen Truppenkontingentes abgestimmt werden. Statt einer Umkehr ist damit eine weitere Eskalation der Besatzung absehbar, wenn nicht endlich eine politische Lösung auch unter Einschluß der Taliban gefunden wird. Um der Kampagne für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan eine aktuelle inhaltliche Basis zu geben wollen wir Dr. Matin Baraki die Gelegenheit geben, seine Sicht der Entwicklung in Afghanistan zu präsentieren.
Dr. Matin Baraki stammt aus Afghanistan und lebt seit 1974 hauptsächlich in der Bundesrepublik. Er promovierte 1995 an der Universität Marburg und nahm als Politikwissenschaftler Lehraufträge für Internationale Politik an den Universitäten Marburg, Gießen, Kassel und Münster an. Im Rahmen seiner publizistischen Tätigkeit hat er für zahlreiche Zeitschriften geschrieben und sich dabei häufig den Konflikten und Kriegen in seiner Heimat gewidmet. Quelle: Newsletter-Mail. Internationales Zentrum der VHS, Am Flachsmarkt, DU-Mitte.



Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

18.November 2009
Essener Friedensforum: Rüstungsexporte
Mehmet Bingöllü, " Blühende Kriegsgeschäfte - Deutschlands Rolle als Waffenexporteur"
Mittwoch, 18. November 2009, 19.00 Uhr Volkshochschule, Burgplatz 1
Mit der Wandlung vom Verteidigungs- zm weltweit agierenden Interventionsbündnis sind die Rüstungsausgaben und Waffenexporte der NATO und ihrer Mitgliedsstaaten stark angestiegen. Deutschland steht als Rüstungsexportland mit einem Verkehrsumsatz von neun Milliaden Euro in 2008 weltweit an dritter Stelle hinter den USA und Russland. Dabei gingen viele deutsche Transporte widerrechtlich in Kriegs- und Krisengebiete wie Afghanistan, Pakistan, Sudan oder Israel. Die Veranstaltung beleuchtet Ausmaß und Adressaten deutscher Waffenexporte und hinterfragt den Sinn der militärischen Lieferungen.
Mittwoch, 18. November, 19:00 Uhr
Volkshochschule, Burgplatz 1
Eintritt frei
http://eff.essener-friedensforum.de/index.htm

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

19.November 19.00 Uhr
Neonazismus und extrem rechte Wahlparteien in NRW
In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1. Mit Jürgen Peters, Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland.
Das Bild des Neonazismus hat sich verändert, die Kleinstparteien der frühen 90er Jahre gibt es nicht mehr, von den extrem rechten Parteien ist allein die NPD gestärkt aus dieser Entwicklung hervorgegangen. Parallel dazu haben sich im neonazistischen Spektrum ab Mitte der neunziger Jahre anstelle von Parteien die sogenannten Freien Kameradschaften gebildet. Sie kooperieren zum Teil eng mit der NPD, grenzen sich aber auch scharf von der Partei ab. Innerhalb der "Freien Kameradschaften"-Szene gibt es die "Autonomen Nationalisten" die sich jener Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher eindeutig in der Linken verortet waren.
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

bis 11.November 2009
Fünf Tage für die Miami 5


In diesem Jahr beteiligt sich die FG Essen mit einem eigenen Beitrag am Gemeinschaftsstand der »Wiese e.V.« (Dachorganisation Essener Selbsthilfegruppen).
Vom Sa., 07.11., bis Mi., 11.11.09, jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr, wird die FG Essen vor allem über die Situation der »Miami 5« informieren.
Standort: Galeria, zwischen den Hallen 2 und 4. Lageplan, Anfahrtsbeschreibung und eine Photogalerie aus 2008 gibt es unter http://www.cubafreundschaft.de/Home/home.html#FGvorOrt
Quelle: Email.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

bis 19.November 2009
Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland in der Volkshochschule, Burgplatz 1.
Eine Veranstaltung der DGB Region Mülheim-Essen-Oberhausen in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) sowie der Volkshochschule Essen.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

24.11. bis zum 22.12. Foto-Ausstellung
Alltag in Burma/Myanmar
In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1. In Zusammenarbeit mit der Burma-Initiative/Asienstiftung im Asienhaus Essen. Kursleitung: Claudia Wiens. Quelle: Programm der VHS Essen 24.11.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Dienstag, 19
00-21:00 Uhr: Alltag in Burma/Myanmar: Eröffnungsveranstaltung zur gleichnamigen Ausstellung. In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1. http://www.vhs-essen.de/programm/110320_091_3.html

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

"Ohne Angst anders sein dürfen" - Homophobie in der Schule

(aus dem letzten Rundbrief, - immer noch aktuell)
Seminare der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal
'"Ohne Angst anders sein dürfen"- Homophobie in der Schule
Ein Studientag für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II
Freitag, den 4. Dezember 2009
Anmeldeschluss: 15. November 2009
Teilnahmegebühr: 20 Euro (ink . Verpflegung)
Tagungsort und Anmeldungen: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal
Genügsamkeitstraße 42105 Wuppertal (Elberfeld)
Telefon und -fax : 0202-563.2843
E-Mail: bas-wuppertal@ gmx .de
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/wuppertal



.II. Rückschau 9.11. Borbeck

Gedenken an die Progromnacht in Borbeck

(Ein Bericht von Torsten)


Am Montag, 9. November 2009 haben sich in Borbeck geschätzte 50 AntifaschistInnen zu einer Kundgebung getroffen. Die Kundgebung unter dem Motto "Nie wieder Faschismus – Nie wieder Volksgemeinschaft!" erinnerte an die deutschen Progrome gegen Jüdinnen und Juden vor 71Jahren. Der Ort der Kundgebung wurde gewählt, um darauf hinzuweisen, dass 1938 nicht nur die Essener Synagogen in der Innenstadt und in Steele gebrannt haben, sondern auch die Wohnungen und Geschäfte von Jüdinnen und Juden in anderen Stadtteilen überfallen und zerstört wurden. An Einzelschicksalen von Borbecker BürgerInnen wurde erläutert, dass die Progromnacht auch den Beginn der Deportationen in KZs einleitete.

In Redebeiträgen wurde weiterhin auf die Kontinuitäten des dritten Reichs in die BRD hingewiesen, die u.a. im „Führungspersonal“ der BRD zeigten, wie z.B. durch Altnazis wie Filbinger, Globke und viele andere mehr. Diese hatten als Nazis im Dritten Reich Führungspositionen inne und arbeiteten dann beim Aufbau der BRD – dann vermutlich als Demokraten – mit. Die aufgezeigten Kontinuitäten liegen aber auch in der verbreiteten Sichtweise der BürgerInnen, dass es sich bei Nazis immer um „die Anderen“ gehandelt habe – die Verantwortung für den Faschismus trügen die Nazis – nicht die Deutschen. Die Kontinuität wurde auch insofern herausgestellt, dass auf die Präsenz von Neonazis vor Ort hingewiesen wurde, die anscheinend vor geduldet wird. So findet sich eine von Nazis frequentierte Kneipe in Dellwig (die Kneipe heißt in etwa „Donnerbalken“), bei schönem Wetter hängen örtliche Neonazis im Borbecker Schlosspark rum und die NPD präsentiert ihre Propaganda unbehelligt auf Infoständen im Borbeck. Besonders erfreulich war, dass die Gedenkveranstaltung fast ausschließlich von jungen Menschen besucht wurde.


.II. Pressemitteilung der Antifa Essen Z zum 9.11. in Borbeck

Pressemitteilung AEZ

Gedenkkundgebung in Borbeck - NPD verhöhnt Opfer der Pogromnacht

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des 71. Jahrestages der Reichspogromnacht fand heute um 18.30 Uhr eine Kundgebung der Antifa Essen Z auf dem Borbecker Platz statt. Es beteiligten sich rund 70 Personen. Durch Flugblätter und Redebeiträge wurden die Kundgebungsteilnehmer und Passanten über die Ereignisse und Folgen der Pogromnacht in Borbeck, die rechte Szene im Stadtteil und kritikwürdige Aspekte bundesdeutscher Gedenkkultur informiert. Verärgert zeigten sich viele Demonstranten über den Versuch der anwesenden Polizeikräfte, sämtliche Teilnehmer ohne ersichtlichen Anlass zu fotografieren und zu filmen. Zu Festnahmen oder anderen Zwischenfällen kam es nicht. Zeitgleich mit der antifaschistischen Gedenkveranstaltung hielten rund 20 Neonazis, mit NPD-Fahnen und brennenden Fackeln ausgestattet, eine Kundgebung auf dem Borbecker Germaniaplatz ab.

Tessa Kuijer, Pressesprecherin der Antifa Essen Z: „Dass die Essener Polizei den Neonazis am Jahrestag der Pogromnacht eine Kundgebung mit brennenden Fackeln in unmittelbarer Nähe einer antifaschistischen Gedenkkundgebung ermöglicht, ist ein handfester Skandal.“ Bereits am vergangenen Samstag hatte auf der Borbecker Marktstraße eine öffentliche NPD-Veranstaltung stattgefunden. „Die jüngsten Aktivitäten der neofaschistischen Partei in Borbeck bestätigen unsere Einschätzung, nach der es sich um eine lokale Hochburg der Essener Neonaziszene handelt“, so Kuijer. „Aktives antifaschistisches Engagement wird im Essener Nordwesten daher auch künftig von Nöten sein“

Für Rückfragen stehen wir unter der oben genannten E-Mail Adresse gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung, Antifa Essen Z
http://antifaessen.blogsport.de


.XXIX. Blick hinter die Kulisse und Korrekturen

Gegendarstellung zu Religionsgemeinschaften

(zu einer Aussage in einem Terminhinweis, den wir nur übernommen hatten )

Eine Leserin schrieb:

im neuen Rundbrief lese ich unter dem Thema "Der Rechte Glaube: Christliche Fundamentalisten auf dem Vormarsch?" folgendes:

"...Dies gilt keineswegs nur für die katholische, sondern auch für die evangelische Kirche. Dort machen Evangelikale erfolgreich mit Massenveranstaltungen von sich reden,..."

- ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass die evangelische Kirche und die Evangelikalen zwei grundverschiedene Konfessionen sind. Dies sollte man wissen, bevor man Pauschalurteile in die Welt setzt.

Wir hatten im letzten Rundbrief hier nur die Ankündigung eines Termins zitiert, geben diesen Hinweis aber gerne weiter.

In dieser Rubrik BLICK HINTER DIE KULISSE & KORREKTUREN werden wir auch künftig über die Widrigkeiten des Rundbriefschreibens, und die Fehler, die uns dabei passieren, berichten.


.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

 

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und; seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.



Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png