Aus Essen stellt sich quer

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Infobrief 132

**************************
.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
. Maxstr. 11(*)
. T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Kurz-Infobrief Nr.132 (29.10.2010)
.-----------------------------------
Dieser Infobrief dient zurzeit vor allem der Verbreitung der
nächsten Termine, und der Information über die weiteren
Vorbereitungen gegen den NPD-Aufmarsch in Katernberg am
27.November. Weiter unten bieten wir weiter Hinweise und
Termine, die zum Themenfeld gehören.
Alle, die auf der Bürgerversammlung in Katernberg waren und
ihre Emailadresse in eine Liste eingetragen hatten, sind in den
Verteiler mit aufgenommen worden.  Nicht alle handschriftlichen
Emailadressen konnten deutlich gelesen werden, aber wir haben
unser möglichstes getan, dass alle, die das wollen, mit im
Verteiler sind.

Inhaltsverzeichnis

.I. Leserbriefe

Aus einem Brief an info@essen-stellt-sich-quer.de
ich schreib euch, weil ich in den letzten Tagen oft gelesen habe, dass Nazis auf die Straße gehen wollen. Ich habe angst das Nazis immer stärker in Deutschland werden. Ich selber habe einen türkischen Vater, der früher als Gastarbeiter aus Icmeler (Mamaris) nach Deutschland gekommen ist. Ich kann zwar verstehen, das einige deutsche Angst haben, weil einige Ausländer Mist machen, aber wir sind nicht alle so. Daher möchte ich euch fragen was man tun kann. Habt ihr Aktion wo man hingehen kann? Wegen Borbeck und Katernberg

Jemand anders schrieb:

da ich jetzt in Borbeck wohne, möchte ich gern wissen, was anlässlich des 09.11. geplant ist. Ich habe mir nachmittags frei genommen.



.II. Termine

 

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Mittwoch, den 3.November um 19.00 Uhr
Treffen des Koordinierungskreises Katernberg stellt sich quer gegen die geplante Kundgebung der NPD am 27. November 2010. Im Bürgerzentrum Kon-TAKT, Katernberger Markt 4, 45327 Essen .

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Mittwoch, den 10.November um 19.00 Uhr
Wir treffen wir uns zu einer weiteren Bürgerversammlung im evangelischen Gemeindehaus am Katernberger Markt. Eingeladen sind alle, die sich mit uns gemeinsam gegen den Aufmarsch der NPD zur Wehr setzen wollen.

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Dienstag, 9. November in Borbeck
(siehe Pressemitteilung: NPD-Aufmarsch am 9.11. in Borbeck verbieten!) eine kleinere Veranstaltung, die nicht öffentlich von der NPD beworben wird, nichts desto trotz aber angemeldet wurde. Einige von uns werden da sein, um in Borbeck dagegen zu demonstrieren, falls es - wie angemeldet - stattfindet, aber auch für die Gegenkundgebung am 27.11 in Katernberg zu werben.

Am 9. November gibt es ausserdem eine sehr empfehlenswerte Buchlesung, die nicht verschoben wird, nur weil die NPD in Borbeck zeitgleich eine "Mahnwache" angemeldet hatte.


Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Dienstag, 9. November, 19.00 Uhr
Buchlesung: Peter Gingold Paris – Boulevard St. Martin no. 11. - Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen. Raum 1.02.
Es lesen Alice Czyborra, Tochter von Peter Gingold, und sein Enkel Juri Czyborra Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Essen; Volkshochschule (VHS) Essen Flugblatt PDFicon.gif (92.3 KB)
Es ist geplant, diese Buchlesung in Borbeck später noch einmal zu wiederholen ...


.III. Aufruf - Katernberg stellt sich quer

Aufruf Katernberg stellt sich quer

Unterstützerunterschriften gesucht!

 

Katernberg stellt sich quer

Die rechtsextreme Partei NPD ruft für den 27.11. zu einer Kundgebung auf dem Katernberger Markt.

Das lassen wir uns nicht bieten! Wir werden nicht wegschauen, wenn Nazis in Katernberg aufmarschieren, um ihre rassistische und menschenfeindliche Hetze zu verbreiten!

Wir lassen uns nicht durch vermeintliche Feindbilder von wirklichen sozialen Missständen ablenken. Weit über 150 Bürgerinnen und Bürger haben deshalb auf einer Bürgerversammlung am 13. Oktober beschlossen den Widerstand gegen diesen Aufmarsch zu organisieren.

Die Nazis wollen unter dem Motto „Gegen die Überfremdung unserer Schulen und Stadtteile“ marschieren. Dabei fordern sie konkret „Getrennte Schulklassen für deutsche und ausländische Schüler“, und auf lange Sicht für alle Migranten die „Rückführung in ihre Heimatländer“.

Die NPD, die häufig auch verurteilte rechtsradikale Gewalttäter und Mörder auf ihre Wahllisten setzt, hofft dadurch, das zu zerstören, was wir in Katernberg seit vielen Jahren aufbauen:

Ein alltägliches, freundschaftliches Miteinander, ob im Beruf, auf der Straße oder in der Schule.

Der Realität von gelebter Integration und Akzeptanz in unseren Schulen setzen sie einen angeblich unüberwindbaren Unterschied der „Rassen“ entgegen, der nur durch Isolation und Abschiebung aller Migranten aus Deutschland zu lösen sei.

Nach einer Demonstration in Duisburg-Marxloh im März setzen sie nun wieder ausgerechnet an einem Ort an, der ein Beispiel für die Möglichkeit einer multikulturellen Gemeinschaft ist.

Ihr Ziel ist klar: Die NPD versucht, frei erfundene „unüberwindbare Differenzen“ zwischen „Deutschen“ und „Ausländern“ für soziale Missstände und Gewalt verantwortlich zu machen.

Wir brauchen keine Nazis, weder in Katernberg, noch sonst wo! Für ein solidarisches Miteinander!

Um die Planungen zu konkretisieren, treffen wir uns zu einer weiteren Bürgerversammlung am 10. November um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus am Katernberger Markt. Eingeladen sind alle, die sich mit uns gemeinsam gegen den Aufmarsch der NPD zur Wehr setzen wollen.


.IV. Pressemitteilung: NPD-Aufmarsch am 9.11. in Borbeck verbieten!

 

Runder Tisch für Menschenrechte,
gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

c/o Interkulturelles Solidaritätszentrum e.V
45127 Essen, Maxstr. 11(*), Tel. + Fax: 0201-232060

Essen, 24. Oktober 2010

NPD-Aufmarsch am 9.11. in Borbeck verbieten!

Rechtsradikaler Fackelaufmarsch ist eine unerträgliche Provokation Mit Empörung hat das Bündnis „Katernberg stellt sich quer“ bei seinem letzten Treffen erfahren, dass die NPD vor dem geplanten gemeinsamen Aufmarsch mit den militant-faschistischen Kameradschaften am 27.11.2010 auf dem Katernberger Markt eine weitere Aktion in Essen plant. Ausgerechnet am 9.11. 2010, dem 72. Jahrestag der Novemberpogrome der NSDAP, will sie auf dem Germaniaplatz in Essen-Borbeck mit Fackeln, Fahnen und Transparenten aufmarschieren. Thema der von NPD-Ratsherrn Marcel Haliti angemeldeten Veranstaltung: „Mauerfall am 9.11. 1989 – In Gedenken an die Mauertoten“.

Dieses Thema kann aus Sicht des Bündnisses „Katernberg stellt sich quer“ und des Runden Tisches für Menschenrechte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein von Rechtsradikalen angemeldeter Aufzug mit Fackeln am Jahrestag der brennenden Synagogen und der Pogrome der Nazis gegen die jüdische Bevölkerung eine antisemitische Provokation ist.

Das Bündnis und der Runde Tisch fordern die Polizeipräsidentin Frau Fischer-Weinsziehr deshalb auf, die Versammlung zu verbieten. Ein solches Demonstrationsverbot für Rechtsradikale an Tagen wie dem 9. November müsste auch vor dem Hintergrund der Rechtssprechung der letzten Jahre begründbar sein.

In Essen hat der damalige Polizeipräsident, Herbert Schenkelberg, 2004 schon einmal eine Versammlung aus der Neonazi-Szene am 9.11. verboten. Damals sollte die Versammlung direkt vor der Alten Synagoge stattfinden. Herr Schenkelberg bezeichnete das als „unverschämte Provokation“.

Da die Polizei unter anderem die Stadt aufgefordert hat, ihr bis zum 27.10. etwaige Einwände gegen die von der NPD angemeldete Veranstaltung am 9.11. mitzuteilen, fordern das Bündnis und der Runde Tisch auch die Stadt Essen und insbesondere die zuständige Bezirksvertretung auf, entsprechende Stellungnahmen abzugeben.

Das Bündnis „Katernberg stellt sich quer“ besteht aus Vertretern mehrerer Initiativen, Vereine, Kirchengemeinden, Gewerkschaften und Parteien mit dem Schwerpunkt in Katernberg. Es plant Gegenaktionen gegen die ebenfalls von NPD-Ratsherrn Haliti angemeldeten Kundgebung der NPD am 27.11. auf dem Katernberger Markt.
Ordner.png Dieser Text wird auch in 9. November 2010 benutzt.


.V. Am Wochenende: Demo in Velbert "Farbe bekennen"

 

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

30.10. Samstag, 11.00 Uhr
Velbert-Neviges: Gegendemonstration
Farbe bekennen - Velbert ist bunt und nicht braun
von Aktionsbündnis Hand in Hand gegen Rassismus
Treffpunkt: Sparkasse, Elberfelderstr. 71.
Kundgebung am Brunnen in der Nevigeser Fußgängerzone neben dem Busbahnhof.
Mögliche kurzfristige Infos: http://www.velberter-buendnis.de/ Aufruf PDFicon.gif (1 MB)

Hintergrund (aus einer Email der Antifa Velbert)

Am 30. Oktober 2010 wollen die neonazistische NPD und „Freie Kameradschaften“ am Velbert-Nevigeser Busbahnhof unter dem Titel „Multikultur ist sozialer Krieg – Gegen Gewalt und Überfremdung! Kriminelle Ausländer raus!“ aufmarschieren. In ihrem im Internet verbreiteten Aufruf zur Demonstration hetzen die Neonazis gegen angebliche deutschenfreie Stadtteile in Velbert, Gewaltexzesse und Kriminalität ausländischer Jugendbanden im Herminghauspark und die Überfremdung vorallem deutscher Kleinstädte. Es sei an der Zeit, „daß der nationale Widerstand auch in Velbert auf die Straße geht“.

Schon seit etlichen Jahren war und ist Velbert eine der Hochburgen nordrheinwestfälischer Neonazis. Sei es durch den neonazistischen Siepensturm, gegen welchen vor einiger Zeit wegen Gründung einer terroristischen Organisation ermittelt wurde und welcher an zahlreichen Gewaltakten gegen Flüchtlingsheime und Ausländer beteiligt war, die rassistisch-geprägte Hooligan-Szene um die SSVg Velbert oder einen von bis heute 149 rechtsextremistischen Morden seit 1990 an dem Obdachlosen Horst Pulter.

Zwar ist glücklicherweise keine rechtsextremistische Organisation oder Partei direkt in Velbert angesiedelt aktiv, im losen Rahmen stattfindende „Kameradschaftstreffen“, „Mobilisierungs- und Informationsveranstaltungen“ z.B. zum Naziaufmarsch in Stolberg im April und „Balladenabende“ von aus Velbert stammenden Rechtsrock-Bands sprechen allerdings eine andere Sprache.

Mit ihrem Schulterschluss zur sogenannten „Freien Kameradschaftsszene“ zeigt die NPD in Velbert, daß sie bereit ist und vorhat, auch Fuß in Velbert zu fassen. Die NPD ist seit Jahren die wichtigste nazistische Organisation in Deutschland. Es gelingt ihr zunehmend ihre nationalsozialistischen Positionen in der bundesdeutschen Gesellschaft als eine Meinung unter vielen in der politischen Auseinandersetzung zu präsentieren. Und dies, obwohl sie sich positiv auf den Nationalsozialismus bezieht, seine Verbrechen leugnet und relativiert und offen gegen alle Minderheiten hetzt.

Als Partei stehen der NPD umfangreiche staatliche Gelder zur Verfügung, sie kann öffentliche Räume nutzen und Parteivermögen halten. Damit dient sie als einend für die gesamte rechte Szene in Deutschland. Mit Detlev Hebbel wohnt der derzeitige Landesschatzmeister Nordrhein-Westfalens und Stellvertretende Vorsitzende der Partei in Velbert-Langenberg.

Organisationen und Parteien können verboten werden – solange diese jedoch Akzeptanz in der Gesellschaft finden, werden die staatlichen Maßnahmen die Nazis nur kurzfristig schwächen. Darum ist es wichtig, den Nazis auf allen Ebenen entgegenzutreten und Antifaschismus gesellschaftlich zu etablieren. Wir arbeiten für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung. Eine Gesellschaft, in der für Nazis und die NPD kein Platz ist. Weder in Velbert noch anderswo.

Daher rufen wir alle Bürger und Bürgerinnen aus Velbert, aus den umliegenden Städten und überall her dazu auf, sich gemeinsam am Samstag, den 30. Oktober 2010 am Nevigeser Busbahnhof den Rechtsextremisten in den Weg zu stellen. Wenn Neonazis hier in Velbert Stimmung machen und für ihr widerliches Weltbild werben wollen, heißt es dazwischen zu gehen, Krach zu machen und den Wahnsinn zu stoppen. Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!

30. Oktober 2010, Velbert-Neviges, Markt/Busbahnhof.

Die Demonstration der Nazis soll ab 12 Uhr starten. Die genaue Uhrzeit einer Gegendemonstration wird noch bekannt gegeben. Haltet euch bereit, plant Aktionen, seid rechtzeitig in der Stadt.

Letzte Meldungen: 28.10: Pressemitteilung der Polizei:

POL-ME: Verwaltungsgericht hat entschieden - Velbert-Neviges - 1010192 - Velbert-Neviges (ots) - Ergänzend zu unserer Pressemittelung Nr. 1010183, vom 28.10.2010, mit der Überschrift "Beeinträchtigungen" wird mitgeteilt, dass laut Beschluss des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf vom heutigen Nachmittag (28.10.2010) die Beschränkung der von "Rechts" angemeldeten Versammlung auf eine Kundgebung am Bahnhof Rosenhügel aufgehoben wurde.

Die Versammlung der Rechtsextremisten muss daher wie angemeldet stattfinden. http://www.presseportal.de/poliz ... 7/polizei_mettmann?search=neviges

Die Informationen auf der Internetseite der Stadt Velbert geben einen ungefähren Blick auf die Demonstrationsroute frei.

Es könnten insbesondere folgende Bereiche von Beeinträchtigungen betroffen sein: Bus- und S-Bahnhof Neviges Auf der Beek, Bernsau-, Lohbach-, Siebeneicker-, Goethe-, Hohenbruch-, Konrad- Adenauer-, Flora-, Lilienstraße, Am Rosenhügel, S-Bahnhof Am Rosenhügel. Zudem sind die Elberfelder Straße/ Im Orth betroffen.

Der Busbahnhof und der Vorplatz des S-Bahnhofs Neviges sowie die Parkplätze am S-Bahnhof Rosenhügel sind ganztägig gesperrt. Mit Absperrungen und Ableitungen des Straßenverkehrs muss am Samstag im gesamten Bereich des Zentrums von Neviges gerechnet werden. Die an den Sperr- bzw. Durchlass-Stellen eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können auf Nachfrage Hinweise zu alternativen Fahrstrecken geben.

Dazu die Antifa Velbert:

Die Nazis marschieren also vermutlich durch den berüchtigten Stadtteil Siepen. Karten teilen wir am Samstag aus. Als bisher einzige Anreiseempfehlung nennen wir für kommenden Samstag den Wuppertaler Hauptbahnhof, ab 9.30 Uhr vor IHRPLATZ (oberes Stockwerk). Von da gehts Richtung Velbert.



.VI. Weitere interessante Veranstaltungen und Termine

 

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02.11. Dienstag, 19.30 Uhr Bochum
Vortrag und Diskussion: Denis Goldberg: Der Auftrag - Ein Leben für die Freiheit in Südafrika, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 in Bochum Langendreer, studio 108 . http://bahnhof-langendreer.de/index.php?article_id=40&clang=0&ID=3321

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03.11. Mittwoch, 19.00 Uhr
Treffen des Koordinierungskreises Katernberg stellt sich quer gegen die geplante Kundgebung der NPD am 27. November 2010. Im Bürgerzentrum Kon-TAKT, Katernberger Markt 4, 45327 Essen

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03.11. Mittwoch, 19.00 Uhr
in der Geschäftsstelle DIE LINKE. – Severinstraße 1 , 45127 Essen Integration – Konzept zu der Kinder + Jugendarbeit mit Dr. Helmuth Schweitzer RAA/Büro für interkulturelle Arbeit

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10.11. Mittwoch 19.00 Uhr
Bürgerversammlung gegen die geplante Kundgebung der NPD am 27. November 2010 Im evangelischen Gemeindehaus am Katernberger Markt. Eingeladen sind alle, die sich mit uns gemeinsam gegen den Aufmarsch der NPD zur Wehr setzen wollen.

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12.11. Freitag 19.00 Uhr
im Jugendzentrum, Papestrasse 1, 45147 Essen: Infoabend zu dem Revisionsverfahren im Fall Oury Jalloh-Prozess vor dem LG Magdeburg mit AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Am 07.01.2005 verbrannte Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Exakt am fünften Todestag von Oury Jalloh bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH), was die Initiative Oury Jalloh und andere Organisationen bereits seit Langem kritisierten: Der Prozess, der am 27.03.2007 vor dem Landgericht Dessau gegen die diensthabenden Polizeibeamten begann, war eine Farce. Der Prozess wird vor dem Landgericht Magdeburg neu aufgerollt und sollte am 25. Oktober 2010 beginnen, wurde aber aus krankheitsbedingten Gründen des Angeklagten nun auf den 12.01.2011 verschoben.
Veranstalter ist die Initiative Oury Jalloh und das Interkulturelles Solidaritätszentrum Essen e.V. - Anti-Rassismus-Telefon

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13.11. bis zum 14.11.
Bochum: Tagung: Neofaschismus – Regionale Strukturen Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 in Bochum Langendreer, Halle + Café + Raum 6 . Veranstaltet von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und DIE LINKE.Bundestagsfraktion vor Ort. http://bahnhof-langendreer.de/index.php?article_id=40&clang=0&ID=3317

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17.11. Mittwoch, 19.00 Uhr
Menschenrechte in Zeiten des Terrors In der Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen. Mit Dr. Rolf Gössner.
Seit den Terroranschlägen vom 11. Sept. 2001 kommt es zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen sowohl durch Terrorakte als auch durch die weltweite Terrorismusbekämpfung. Kritiker weisen darauf hin, dass sich der staatliche Antiterrorkampf immer mehr als Demontage hergebrachter Grundsätze des Völkerrechts, der Menschen- und Bürgerrechte sowie des liberal-demokratischen Rechtsstaates herausstellt. Veranstalter: Essener Friedens-Forum, Volkshochschule Essen, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.(RAV), Antirassismus-Telefon Essen, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen. Mittwoch, 17. November, 19.00 Uhr Volkshochschule Essen, Burgplatz 1 Eintritt frei Flugblatt PDFicon.gif (69.7 KB)

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18.11. Donnerstag, 19.00 Uhr
Bochum: Vortrag und Diskussion Den Afghanistan-Krieg beenden! Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 in Bochum Langendreer, Raum 6 . Veranstaltet vom Bochumer Friedensplenum und Sevim Dagdelen, MdB http://bahnhof-langendreer.de/index.php?article_id=40&clang=0&ID=3320

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24.11. Mittwoch, 19.30 Uhr
Düsseldorf: Rassismus der Machteliten - Die "Sarrazin-Debatte" Der Versuch einer vorläufigen Bilanz der „Sarrazin-Debatte in Linkes Zentrum "Hinterhof" ,Corneliusstr. 108 in Düsseldorf. Veranstaltet vom Antifa-AK an der FH Düsseldorf und der AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland. Referent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland) Quelle: Linkes Zentrum Hinterhof.



.VII. Aktuelles aus der VVN-BdA NRW (Aus einem Rundbrief der VVN-BdA NRW)

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen
vvn-bdanrw<a>freenet.dePost_icon.png http://www.nrw.vvn-bda.de ullisander<a>gmx.dePost_icon.png

 

VVN-BdA und Aktion Sühnezeichen zeigen Hanns Kralik-Ausstellung in Paris

Von den Nazis verjagt, von Adenauer geschasst…! Der Künstler, antifaschistische Widerstandskämpfer und erster Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf nach 1945 (bis 1951) Hanns Kralik und seine Frau Lya fanden jetzt im Foyer le Pont in Paris - einer Einrichtung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste - mit einer Ausstellung über Leben und Werk freundliches Asyl. Die Ausstellung läuft unter dem Titel:
Gesichter des deutschen Widerstandes – Lya und Hanns Kralik

Die von der Evangelischen Kirche des Rheinlands und der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der VVN-BdA Düsseldorf ermöglichte Ausstellung umfasst mehr als 50 Arbeiten und Dokumente über Wirken von Lya und Hanns Kralik. Die Exponate – zusammengetragen von der VVN-BdA Düsseldorf – stammen fast alle von privaten Leihgebern aus Düsseldorf und Umgebung sowie von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, dem Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager und der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig. Unter den ausgestellten Arbeiten befinden sich zahlreiche Unikate.

Bedauerlich, dass das Stadtmuseum Düsseldorf nicht bereit war, zwei vorhandene Gemälde von Hanns Kralik zur Verfügung zu stellen. Die Ausstellung ist in Paris bis 31. Dezember zu sehen. Die Anschrift: Foyer le Pont, 86, rue de Gergovie; 75014 Paris; Tel: 0033 (0) 1 45 45 31 24; grau<a>asf-ev.dePost_icon.png, Mehr unter: http://www.nrw.vvn-bda.de/


19.10.2010
Eine Bewegung nach rechts nimmt Fahrt auf
Referat auf der Landesausschusstagung

Zur politischen Lage und zu den Aufgaben der VVN-BdA im Herbst 2010

Auf der Landesausschußtagung der nordrhein-westfälischen VVN-BdA am 16. Okt. 2010 in Wuppertal führte VVN-BdA-Landessprecher Ulrich Sander aus: „Die ‚sozial Schwachen’ werden eingeteilt in arme Deutsche und unnütze Ausländer. Um die Einheit derer da unten zu verhindern, wird auf die Migranten geschimpft. Wir sind Zeugen der Entwicklung einer extremen rechtspopulistischen Kraft rechts von der CDU/CSU. Es zeichnet sich derzeit ab, dass nun wieder eine wirkliche extrem rechte Kraft als Organisation gefragt sein wird. So wie in den Niederlanden? Oder so wie die CSU sie anstrebt? Aber zu vermuten ist auch, dass der deutsche Normalzustand wieder hergestellt wird: Die ganz rechten Elemente bestimmen von außen den Kurs der Volksparteien.“ [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


06.10.2010
Debatte im Dreiländereck

Zweite Regionalkonferenz »Aktiv gegen rechts« in Alsdorf bei Aachen: Aktivisten berieten über bessere Vernetzung im Kampf gegen Neonazis. Ein Beitrag in der Jungen Welt vom 06.10.2010. [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


05.10.2010
2. Regionalkonferenz "Aktiv gegen Rechts" in Alsdorf erfolgreich durchgeführt

Am Samstag trafen ungefähr 100 Aktivisten aus den verschiedenen Initiativen gegen Rechts in der Region Aachen zusammen, um einen ganzen Tag über Strategien gegen Nazi-Aufmärsche und die weitere Vernetzung ihrer Arbeit zu diskutieren. Zur Beginn der Konferenz begrüßte der Bürgermeister von Alsdorf Alfred Sonders die Gäste in der Gustav Heinemann Gesamtschule. Auch die stellvertretenden Bürgermeisterinnen aus Stolberg und Aachen sprachen Grußworte. Sie bestätigten das Bild der Demonstrationen der vergangenen Monate. Parlamentarische Politik und außerparlamentarische Initiativen hatten Hand in Hand gegen Nazi-Aufmärsche protestiert. Für die Organisatoren bedankte sich Kurt Heiler von der VVN-Bund der Antifaschisten für die herzliche Aufnahme der Konferenz in Alsdorf. [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


01.10.2010

Panzer sind kein Spielzeug
Protest gegen Bundeswehrshow an der Stätte 25.000fachen Todes

Die VVN-BdA und Friedensplenum Iserlohn hatten eine kleine, aber wirkungsvolle Aktion vor dem StalagVIA/Ex-Blücher-Kaserne/Landesgartenschau-Gelände in Hemer. Dort machte die Bundeswehr für sich Reklame. Ausgerechnet dort, wo die Vorläuferarmee Wehrmacht 25.000 sowjetische Kriegsgefangene umbrachte. Die VVN-BdA und Friedensgruppen protestierten an diesem 28. 9. – mit einer Aktion, die im Vorfeld dazu geführt hatte, dass sich die Bundeswehr sehr beschränkte, was Enttäuschungen bei den Militaristen auslöste. [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


01.10.2010
„Diese Propaganda hat in unserer Stadt keinen Platz“

Am Donnerstagabend 30.9.10 hat der Rat der Stadt Dortmund eine Resolution zu der nach dem Nazi-Aufmarsch zum „nationalen Antikriegstag“ entstandenen Situation angenommen. Das Folgende ist aus dem VVN-BdA-Antrag (siehe http://nrw.vvn-bda.de/texte/0689_dortmund_antrag_rat.htm ) geworden. [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


01.10.2010
„Wer nicht in ihr völkisches und volksgemeinschaftliches Weltbild paßt ist prinzipiell gefährdet“

Grußwort von Jochen Vogler, Landessprecher der VVN/BdA NRW, zur Ausstellungseröffnung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in Radevormwald am 11.9.2010

Jochen Vogler, Landessprecher der VVN-BdA, erinnerte daran:
„Mit dieser Ausstellung ‚Neofaschismus in Deutschland’ sehen wir seit 1995 die inzwischen fünfte Fassung des Ausstellungsprojektes „Neofaschismus in Deutschland“. Es freut uns, daß alle Ausstellungen mit Unterstützung von Einzelgewerkschaften des DGB verwirklicht werden konnten. Eine der ersten Ausstellungen -1995- fand die Unterstützung der GEW –, diese Ausstellung hat die Unterstützung von ver.di Nord.

Das Titelmotiv der damaligen Ausstellung war die Brandruine des Hauses in Solingen, in dem nach dem faschistischen Brandanschlag fünf türkische Menschen starben. Zwei Erwachsene und drei Kinder. Seit 1990 gehen über 140 Mordopfer auf das Konto der Nazis. Wer nicht in ihr völkisches und volksgemeinschaftliches Weltbild paßt ist prinzipiell gefährdet.“ [mehr unter http://www.nrw.vvn-bda.de]


.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer

ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.



Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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