Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

Diese Webseiten sind veraltet und wurden seit Juni 2017 nicht mehr aktualisiert.
Bitte haben Sie Geduld - es wird an einer Lösung gearbeitet.
1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerZu.gif
Essen extrem rechts »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Infobrief 96

**************************
.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
. Maxstr. 11(*)
. T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Infobrief Nr. 96 (08.02.2008)
.-----------------------------------
Zusatz-Anlage "Proasyl2008jan.pdf" ProAsyl-Rundbrief Januar 2008 PDFicon.gif (96 KB)

Inhaltsverzeichnis

.I. 14. Feb. : Nächstes Koordinationstreffen Runder Tisch

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Der 27. Januar (Holocaust-Gedenktag) kommt! Am Sonntag, den 27. Januar, wird es in Essen im Filmtheater Eulenspiegel eine besondere Filmvorführung geben. Gezeigt wird eine preisgekrönte Dokumentation über jüdische Kinder, die aus Deutschland nach England verschickt werden konnten - und so gerettet wurden (siehe beiliegendes Flugblatt "Kindertransporte").

Weiterhin wird intern diskutiert, wie man mit dem kritikwürdigen Verhalten der Essener Polizei vom 8. Dezember umgehen soll. Beim letzten Arbeitstreffen stand wieder in den Vordergrund, wie eine von allen Mitgliedern des Runden Tisches getragene Position dazu aussehen könnte.

Der Runde Tisch trifft sich wieder

  • am Do, 14. Feb., 19:00 Uhr
  • im Büro des Anti-Rassismus-Telefons, Maxstr. 11(*).

Schwerpunktmäßig werden wir weiter unser Verhalten gegenüber der Essener Polizei absprechen, eine Nachbesprechung des 27. Januar durchführen und uns sicherlich auf die Ankunft des "Zug der Erinnerung" vorbereiten.


.II. So, 27. Jan, 18:00 Uhr, Kino Eulenspiegel: Kindertransporte

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

"Kindertransporte in eine fremde Welt - 10.000 Abschiede"

Dokumentation von Deborah Oppenheimer.

Ein mit dem Oscar preisgekrönter Dokumentarfilm über Kinder jüdischer Herkunft, die 1938/1939 aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England ausreisen konnten.

Filmveranstaltung zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz

Von Dezember 1938 bis August 1939 öffnete die britische Regierung ihre Landesgrenzen für eine beispiellose Rettungsaktion: Um die Kinder jüdischer Eltern vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu schützen, wurden fast 10.000 Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England gebracht. 1938 erging ein Aufruf an die britische Bevölkerung, Pflegekinder in die eigene Familie aufzunehmen.

Dass es für die meisten Kinder und Eltern eine Trennung für immer war, konnten sie zum Zeitpunkt des schmerzlichen Abschieds an den Bahnhöfen nicht wissen. Mit den Zügen nach Großbritannien wurde das Leben tausender Kinder gerettet.

Die US-Filmproduzentin Deborah Oppenheimer drehte diesen mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilm. Der Film erzählt auch einen Teil der Lebensgeschichte ihrer Mutter, die mit dem Kindertransport Deutschland verlassen konnte.

Später rollten Züge in die andere Richtung, in Richtung Osten, in die Vernichtungslager Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Belcec. Über eine Million Kinder und Jugendliche wurden ermordet..

  • am Sonntag, 27. Januar, 18.00 Uhr,
  • im Filmtheater Eulenspiegel, (Steeler Straße 208 - 212 / Nähe Wasserturm)
  • Straßenbahn 103 und 109 - Haltestelle Wörthstraße

Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Essen, Runder Tisch für Menschenrechte - Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus, Essener Friedensforum In Zusammenarbeit mit dem Essener Filmkunsttheater

  • Eintritt: 7,00 Euro / 4,00 Euro (Hartz IV, Schüler, Studenten)

3,00 Euro-Ermäßigungsgutscheine sind vorab erhältlich bei Paul Schnittker, Tel.: 53 14 79, Alice Czyborra, Tel.: 53 53 92 und beim Anti-Rassismus-Telefon, Maxstraße 11(*), Tel.: 23 20 60


Es ist zwar zeitlich knapp, aber die Sondervorführungen für Schulklassen sind immer noch nicht komplett ausgebucht! Bei Interesse bitte umgehend mit Paul Schnittker / Alice Czyborra (siehe oben) Kontakt aufnehmen!

Diese Filmaufführung soll durch die Eintrittgelder refinanziert werden. Um rege Beteiligung wird gebeten.

Wer kann: Bitte das beiliegende Flugblatt bitte ausdrucken und weiterverteilen!

Kindertransport2223.pdf PDFicon.gif (162.9 KB)


.III. Vorab-Ankündigung: 22./23. Februar: "Zug der Erinnerung"

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Eine weitere Veranstaltung - diesmal über Kindertransporte in die Vernichtung - wird es einen Monat später, am 22. und 23. Februar, in Essen geben. Der "Zug der Erinnerung" wird am dann Essener Hauptbahnhof auf Besucher warten. Bitte beachten Sie, dass bisher häufig der FALSCHE TERMIN 20. und 21. Februar veröffentlicht wurde - RICHTIG ist der 22. und 23. Februar.

Weitere Informationen: http://www.zug-der-erinnerung.de .

Zu unserer Filmvorführung am 27. Januar werden weitere Informationen vorliegen.

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Zug der Erinnung in Essen


.IV. Mo, 21.01., 10:30 u.a. Gerichtstermin(e)

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Am Montag, den 21.01. ist um 10:30 im Amtsgericht (Raum 83) in der Zweigertstraße 52 ein Prozess, in dem jemand wegen rassistische Anmache auf dem Schulhof angeklagt ist. Zeugen befürchten, dass sie dessen rechte Freunde dort treffen werden und bitten daher um solidarische Zuschauer. Der Prozess ist öffentlich.

Wer sich gerne Nazis vor Gericht anschaut: Am Freitag, den 25.01., 11:00 Uhr im Saal 35 (Abt. 38, Richterin am AG Dreher) wird ein Herr Detlef A. wegen Volksverhetzung verhandelt.

Wenn gewünscht, kann man auch laufend vom Anti-Rassismus-Telefon über entsprechende Prozesstermine informiert werden.


.V. Do, 24.01.,18:30 E-Altenessen Weltcafe: EU-Grenzen

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

  • Das nächste Weltcafé (jeden 4. Do im Monat) findet statt am:
  • Donnerstag, 24.01.08
  • ab 18.30 Uhr
  • im Foyer der evangelischen Kirchengemeinde Altenessen in der Hövelstraße73
  • Eintritt frei

Informationsveranstaltung:

Umgang mit Flüchtlingen an der südlichen EU- Außengrenze - eine Augenzeugin berichtet

Referentin: Linda Ebbers

Bereits im September letzten Jahres haben Jose Palazon und Maite Echarte der spanischen Kinderrechtsorganisation PRODEIN in der Heldenbar (Grillotheater)über die Menschenrechtsverletzungen am Grenzzaun Europas informiert.

Linda Ebbers - Studentin der Sozialen Arbeit hat ihre Arbeit während eines dreimonatigen Praktikums begleitet und sich im Schwerpunkt mit Kinderflüchtlingen auseinandergesetzt.

Wir laden sie herzlich ein zu einem Bericht und anschließender Diskussion über die Situation und kinderrechtswidrige Behandlung von minderjährigen Flüchtlingen

Veranstalter: Flüchtlingsausschuss der evangelischen Kirche, Evangelische Kirchengemeinde Altenessen, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen

Weitere Informationen unter Tel: 0201 / 20539

Wegbeschreibung: Buslinie 140, Haltestelle Hövelstraße / Ab Hbf: U11 / U17 bis Altenessen Bhf

Das WELTCAFÉ ist ein offener Treffpunkt für Menschen aller Sprachen. Im WELT-CAFÉ finden Sie Zeit und Raum, um

  • mit anderen ins Gespräch zu kommen
  • Kontakte zu knüpfen
  • sich über Migration und Flucht auszutauschen
  • kleine Kulturbeiträge zu genießen

Und das Ganze natürlich bei Kaffee, Tee, Wasser, Wein und Knabbereien zu kleinen Preisen. Das WELT-CAFÉ findet jeden 4. Donnerstag im Monat in der Zeit von 18:30 bis 21.00 Uhr im Café-Treff in der Hövelstr. 73 statt.


.VI. Info Leserbrief zu Mdb Petra Hintz am 8. Dezember

Kurz nach unserem letzten Rundbrief erhielten wir diesen an den

Westanzeiger gerichteteten Leserbrief, der inzwischen dort auch veröffentlicht wurde.

Betreff: Leserbrief

Essen, d. 10.12.07

Betreff: »MdB Petra Hinz stellt sich quer: Gegen Aufmarsch am 8. Dezember«

in: »Westanzeiger«, 08.12.07

Sehr geehrte Damen und Herren,

von der Demonstration für Demokratie und Toleranz zurückgekommen, las ich im »Westanzeiger« die ausführliche Stellungnahme der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Hinz, die in sich durchaus widersprüchlich ist.

So erfüllt sie einerseits die Bildung des breiten antifaschistischen Bündnisses (an dessen Zustandekommen sie meines Wissens nicht aktiv beteiligt war) »mit Stolz«, warnt an anderer Stelle jedoch vor einer »Aufwertung« der Neonazis, »indem wir ihnen soviel Öffentlichkeit und damit Aufmerksamkeit widmen.«

Frau Hinz behauptet, dass die Partei Die Linke »diese Veranstaltung für ihre eigenen, populistischen Zwecke missbraucht«, ohne dies mit einem einzigen Beispiel zu belegen. Mir ist ein solches Verhalten jedenfalls bei den Vorbereitungstreffen nicht aufgefallen, von keiner der beteiligten Gruppen. Da ich weder Mitglied der einen noch der anderen Partei bin, kann ich ohne Interessenkonflikt schlussfolgern, dass die SPD-Abgeordnete Hinz hier nur versucht, im begonnenen Wahlkampf ihre linke Konkurrenz "wegzubeißen", womit sie allerdings der ja von ihr selbst begrüßten Bündnisbreite (s.o.) einen Bärendienst erweist.

Schließlich meint Frau Hinz, »dass der Aufmarsch einer - nicht verbotenen - Partei (?) in einer Demokratie zulässig« sei und blendet hierbei die aktuelle Beschlusslage ihrer eigenen Partei völlig aus: Auf dem jüngsten SPD-Parteitag schloss sich diese unter dem Titel »Demokratie stärken. Gewalt bekämpfen. NPD verbieten« (26.-28.10.07, Hamburg) uneingeschränkt der Forderung nach einem sofortigen NPD-Verbot an. Hier nun hätte sich für Frau Hinz die gute Möglichkeit geboten, für diese richtige Forderung in ihrem Wahlkreis zu werben - zusammen mit den anderen antifaschistischen, antirassistischen und internationalistischen Gruppen vor Ort und ohne kleinlichen Parteiegoismus.

Es gilt, gemeinsam alles dafür zu tun, dass dieser gespenstische Nazi-Aufmarsch in unserem Stadtteil auch der letzte war. Denn es ist so, wie es mehrere Redner bei den Kundgebungen betont haben: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!«

Heinz-W. Hammer,

Vorsitzender Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

e.V., Regionalgruppe Essen


.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.


Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png