Aus Essen stellt sich quer

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Seitenübersicht

Infobrief 97

**************************
.* ESSEN-STELLT-SICH-QUER *
.**************************
.Runder Tisch für Menschenrechte
.- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus -
.
.c/o Anti-Rassismus-Telefon
. Maxstr. 11(*)
. T/Fax: 0201 - 23 20 60
.
.Antworten, Ab- und Neubestellungen bitte nur über:
.info@essen-stellt-sich-quer.de
.
.-----------------------------------
.Infobrief Nr. 97 (08.02.2008)
.-----------------------------------

Inhaltsverzeichnis

.I. Do, 14.02. : Nächstes Koordinationstreffen Runder Tisch

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Der Runde Tisch trifft sich wieder

  • am Do, 14. Feb., 19:00 Uhr
  • im Büro des Anti-Rassismus-Telefons, Maxstr. 11(*).

Schwerpunktmäßig werden wir besprechen, wie wir auf das Verhalten der Essener Polizei bei unserer letzten Demo reagieren werden. Wir werden eine Nachbesprechung der Filmvorführung vom 27. Januar durchführen. Und wir werden uns sicherlich überlegen, wie wir die kommende Ausstellung "Zug der Erinnerung" mit unterstützen können.


.II. Fr/Sa, 22./23.02. E-Hbf: "Zug der Erinnerung"

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

ZUG DER ERINNERUNG

Eine Ausstellung über die Deportation von Kindern aus Deutschland und Europa in den Bahnhöfen der Bundesrepublik

am 22.-23. Februar 2008 ESSEN Hbf 9:00 - 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei

 ** Der Zug **

Deutsche Bürgerinitiativen und Organisationen lassen einen Zug der Erinnerung durch Deutschland fahren damit das Gedenken konkret und praktisch werden kann.

Der Zug der Erinnerung hält an den Bahnhöfen, durch die man die Kinder auf ihre letzte Reise schickte. Ausstellungswagen informieren über das damalige Geschehen und regen an, sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen.

Wir laden Sie ein, im Zug der Erinnerung einige der Dokumente und Fotos zu sehen, die von den Verschollenen geblieben sind: Fotos lachender Kinder in der Schule, mit ihren Eltern und Freunden- und Dokumente ihres letzten Weges.

Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Hinweise zur Spurensuche nach Kindern aus Essen und Umgebung und hoffe, somit weitere Zeugnisse und Dokumente zu finden.

Der Zug der Erinnerung wird die Fotos und Lebensberichte aus Essen mitnehmen und am Ende der mehrmonatigen Fahrt in der Gedenkstätte Auschwitz (Oswiecim/ Polen) symbolisch hinterlegen. Dort soll der verschollenen Kinder endlich gedacht werden und derer, die vielleicht wiedergefunden werden konnten:

Aus Essen und Umgebung, mit Ihrer Hilfe!

Weitere Informationen: http://www.zug-der-erinnerung.de.


 ** Gegen das Vergessen! ** (Zug der Erinnerung)

Zwischen 1940 und 1944 deportierten die NS-Behörden mehrere hunderttausend Kinder. Die genaue Zahl ist unbekannt. Schätzungen sprechen von über einer Million Kinder, In Essen wurden nachweislich 135 Kinder und Jugendliche deportiert.

Bei ihrer Fahrt mit den Zügen der Reichsbahn hofften die Kinder in überfüllten Waggons auf Hilfe. Aber auf den Abstellgleisen und Bahnhöfen unserer Städte schritt niemand ein.

Diese Zugfahrt endete für die meisten Kinder mit dem Tod in den Vernichtungslagern im Osten. Bei zahlreichen Kindern konnte der Verbleib bis heute nicht geklärt werden.

Fast keiner der Täter wurde je zur Rechenschaft gezogen. In den Ministerien, Polizeidienststellen, Bahndirektionen und Stellwerken arbeiteten sie ungestraft weiter.

Nach mehr als sechzig Jahren möchten wir an die Kinder erinnern, die Opfer dieser grausamen Fahrt in den Tod wurden. Mit ihren Bildern, Briefen und weiteren Zeugnissen entreißen wir die verschollenen Kinder dem Vergessen. Auch die Spurensuche nach den Kindern aus unserer Stadt ist ein wesentlicher Teil dieser Aktion, die wir mit Berichten von Zeitzeugen und kulturellem Rahmenprogramm abrunden.

Besuchen Sie mit Jugendgruppen, Schulklassen, Freunden, Bekannten oder als Einzelperson den ¿Zug der Erinnerung¿ in Essen und setzen Sie damit ein Zeichen, so dass sich dieses Kapitel der deutschen Geschichte nicht wiederholt!


 ** Programm: ** (Zug der Erinnerung)

Fr, 22.02.2008 09:00 Uhr Museumsgleis, Essen Hbf

  • Auftaktveranstaltung u.a. mit:
  • - Dieter Hillebrand (DGB MEO)
  • - Ernst Schmidt (Stadthistoriker)

Fr, 22.02.2008 11:00 Uhr Museumsgleis, Essen Hbf

  • Essen erinnert an 135 Kinder
  • Referent: Ernst Schmidt (Stadthistoriker)

Berichte und Dokumente von den Schicksalen deportierter Kinder aus Essen


Fr, 22.02.2008 15:00 Uhr, Hollestr. 3

  • (DGB Region MEO, 9. Etage)
  • Widerstand und Eindrücke aus Essen

Ein Gewerkschafter erinnert sich und schildert seine Eindrücke aus der NS-Zeit


Sa, 23.02.2008 11:00 Uhr Museumsgleis, Essen Hbf

  • Mit braunem Hemd und leerem Magen
  • Referent: Manfred Hoese

Rückblicke auf eine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet der NS-Zeit

Sa, 23.02.2008 19:30 Uhr Falkenheim Essen-Süd,

  • (Holsterhauser Str. 200, Essen)
  • Abschlussveranstaltung u.a. mit
  • - HSE (Hubschraubereinsatz)
  • - Alex im Hosenland - Die Toten-Hosen-Tributeband


 ***ORGANISATOREN IN ESSEN*** (Zug der Erinnerung)

Der "Zug der Erinnerung" wird in Essen von der DGB-Jugend Mülheim-Essen-Oberhausen organisiert und koordiniert. In Kooperation mit der SJD-Die Falken (Kreisverband Essen) und dem Jugendamt der Stadt Essen (politische Jugendbildung) wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten.

Für Jugendgruppen und Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 bieten wir im Anschluss an die Führungen durch die Ausstellung zusätzlich kurze Einheiten zum Einstieg in die Spurensuche und das Schicksal der Kinder aus Essen an.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.zug-der-erinnerung.eu

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund des großen Interesses notwendig ist, Gruppen und Schulklassen für Führungen und ein individuelles Rahmenprogramm unter Tel. 0201/ 63 24 70 anzumelden.

Wir freuen uns darauf, Sie beim Zug der Erinnerung in Essen begrüßen zu dürfen und stehen Ihnen gerne für Rückfragen unter umseitig genannten Kontaktdaten zur Verfügung.


 ***KONTAKT*** (Zug der Erinnerung)

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

  • DGB-Jugend Mülheim-Essen-Oberhausen,
  • Hollestraße 3, 45127 Essen
  • Tel. 0201/ 63 24 70
  • E-Mail: essen@dgb.de

Siehe Zugerinnerung.pdf PDFicon.gif (58.7 KB)


 ***ANLAGE: 135 Kinder und Jugendliche aus Essen

(Quelle: http://www.zug-der-erinnerung.de/staedte/Essen.doc)

Ackermann, Rolf (*24.12.1937) / Ajon, Engelbert (*08.05.1925) / Ausländer, Jutta (*26.09.1930) / Ausländer, Karin (*25.03.1936) / Balon, Norbert (*30.09.1933) / Balon, Siegmund (*01.01.1930) / Binder, Aron (*13.05.1925) / Blicblum, Friedrich (*21.05.1935) / Blicblum, Ursula (*10.09.1929) / Cahn, Horst (*25.08.1925) / Cohen, Liesel (*06.01.1929) / Cohen, Lore (*12.08.1927) / Cohn, Herbert (*22.05.1926) / Cussel, Berl (*05.12.1941) / Elsbacher, Arnold (*17.11.1931) / Elsbacher, Irmgard (*14.07.1927) / Fleischmann, Ernst (*01.02.1926) / Frankenberg, Gert (*18.02.1931) / Frankenberg, Hans (*12.01.1927) / Freier, Miriam (*21.09.1929) / Friedmann, Etel (*19.08.1938) / Friedmann, Hans (*01.07.1933) / Friedmann, Margarete (*26.02.1936) / Friedmann, Rachel (*23.05.1931) / Friedmann, Scheindel (*03.08.1929) / Geldern, Lazarus von (*17.04.1940) / Gelles, Joachim (*07.01.1936) / Gelles, Josna (*16.12.1936) / Glattstein, Anni (*28.11.1932) / Goldberg, Dina (*05.01.1928) / Goldberg, Hanna (*28.09.1929) / Goldberg, Ruth (*15.09.1930) / Gottschalk, Golda (*28.04.1941) / Grünberg, Rosa (*02.04.1925) / Grünberg, Salomon (*20.09.1931) / Grünebaum, Manfred (*06.12.1928) / Grynszpan, Rudi (*15.06.1928) / Grynszpan, Siegfried (*05.04.1932) / Heijmans, Doris (*28.08.1931) / Heine, Ursula (*17.07.1937) / Hintfelt, Judis (*17.04.1939) / Hirschhorn, Heinz D. (*04.10.1928) / Hirschhorn, Regina F. (*09.04.1925) / Hoffmann, Marga (*23.07.1926) / Isaac, Hannelore (*28.05.1930) / Isaak, Manfred (*11.11.1925) / Isaak, Ruth (*06.08.1926) / Israelowicz, Eveline (*30.10.1926) / Jakob, Margarete (*16.01.1931) / Jonge, Wilma de (*13.04.1926) / Jonge, Yvonne de (*22.12.1929) / Kahlenberg, Helga (*27.07.1932) / Kaklstein, Ruth (*25.07.1927) / Kater, Edith (*28.05.1927) / Katz, Alfred Julian (*06.08.1928) / Katz, Karl Heinz (*19.11.1925) / Katz, Manfred (*07.03.1927) / Katz, Mirjam L. (*30.04.1937) / Kaufmann, Helga (*18.03.1926) / Klein, Manfred (*16.02.1935) / Klipper, Rosa (*23.12.1930) / Knopf, Günther (*17.07.1926) / Kongrecki, Siegfried (*25.03.1927) / Krieger, Sally (*23.09.1928) / Laufer, Heinrich (*27.06.1928) / Levi, Bernardine (*13.07.1939) / Lewkowicz, Jozef (*25.04.1931) / Liebreich, Rudi (*09.08.1926) / Löwenherz, Helga (*17.07.1928) / Löwenstein, Clara (*09.06.1932) / Löwenstein, Fredi (*03.04.1934) / Löwenstein, Klaus (*16.03.1932) / Löwenstein, Martin (*06.12.1929) / Mager, Manfred (*30.06.1931) / Mahpiak, Cahna (*08.05.1940) / Maijer, Ernst (*01.11.1927) / Maijer, Kurt (*27.03.1926) / Mandelbaum, Gerti (*20.11.1925) / Mangel, Berta (*20.02.1926) / Markus, Alfred E. (*20.10.1931) / Melamed, Max (*17.08.1929) / Menschenfreund, Reni Rosi (*09.06.1930) / Messinger, Alexander (*28.05.1938) / Meyer, Alice (*04.07.1926) / Meyer, Chana J. (*13.10.1941) / Meyer, Günter (*12.02.1929) / Meyer, Marga (*08.08.1925) / Mildenberg, Ruth (*20.10.1928) / Mosbach, Kurt (*18.09.1932) / Moszkowicz, Helga (*24.05.1930) / Neuberg, Hans (*16.08.1932) / Oss, Günter (*12.01.1936) / Pickholz, Sofie Susi (*08.11.1927) / Ransenberg, Denny (*23.04.1939) / Reingenheim, Ursula (*15.11.1925) / Rindskopf, Denny (*18.06.1940) / Rosenbaum, Helene (*01.05.1931) / Rosenberg, Frieda (*27.03.1927) / Rosenkranz, Hannelore (*19.10.1925) / Rosenthal, Liesel R. (*01.01.1929) / Rosenthal, Max (*10.03.1938) / Rothenstein, Gert (*10.11.1928) / Rothenstein, Ingeborg (*29.12.1925) / Samson, Edith (*15.04.1933) / Seibzener, Alwin (*23.11.1937) / Seibzener, Benno (*27.08.1931) / Seibzener, Henny (*05.02.1930) / Siebzehner, Max (*26.04.1936) / Silberberg, Alfred (*26.06.1927) / Silberberg, Martin (*11.11.1932) / Simon, Eugen Siegfried (*16.02.1932) / Simon, Sally (*19.09.1928) / Spielmann, Bernhard (*20.02.1932) / Spingelt, Kurt (*15.03.1925) / Stern, Judis R. (*19.12.1939) / Stern, Kurt (*25.02.1934) / Stern, Werner (*18.09.1927) / Steuer, Max (*02.07.1930) / Steuer, Oskar (*20.08.1931) / Strauss, Berthold (*26.02.1933) / Strauss, Ditmar Ludwig (*10.01.1927) / Strauss, Richard (*26.10.1926) / Tager, Ruth (*10.10.1935) / Verständig, Julius (*28.08.1928) / Vogel, Günther (*30.07.1925) / Vries, Uri (*07.01.1940) / Weiss, Ignatz (*13.03.1930) / Weiss-Wind, Mina (*29.09.1931) / Weiss-Wind, Nathan (*05.08.1929) / Wertheim, Marga (*01.09.1928) / Wolf, Horst (*17.09.1931) / Zeichner, Anna (*28.08.1929) / Zeichner, Wolfgang (*08.12.1930) / Zinszajn, Rudolf (*21.08.1930) / Zucker, Adolf (*08.05.1925)

Teilinfo.png Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Seite Zug der Erinnung in Essen


.III. Mo, 11.02. 17.00, Start-VHS-Kurs: Rechtslastige Esoterik

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ab Mo, 11.02., 17.00-18:30 (10 Termine) VHS, Burgstraße

Rechtslastige Esoterik: Germanenkult und deutsche Ufos

Im riesigen Angebot an "esoterischer Literatur" lassen sich auch Bücher mit rechtspopulistischen Inhalten finden. Die Autoren phantasieren über angebliche Wunderwaffen der Nationalsozialiste wie die Viril Flugscheiben, über absurde semititsche Verschwörungen und die "kosmischen Ursprünge" der Urgermanend. Kritiker und Verfassgunsschützer warnen davor, dass die die Neue Rechte sich bewusst der in der esoterischen Szene bekannten Begriffe und Inhalte bedient, um neue Anhänger zu gewinnen und ihre Ansichten zu verbreiten.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: René Stockhausen / Kursgebühr 10 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.12135 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.IV. Fr, 15.02. 18:40, Start-VHS-Kurs: Machtübernahme Hitlers

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Fr, 15.02. 18:40-20:10, 11 Termine, VHS, Burgstraße

Die Machtübernahme Hitlers 1933

Zum Anlass des 75. Jahrestages der nationalsozialistischen Machtübernahme setzt sich der Kurs mit der Person Adolf Hitlers und dem Wesen des Nationalsozialismus kritisch auseinander. Innerhalb dieses Prozesses werden sowohl die politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ursachen der Krise der Weimarer Demokratie aufgezeigt als auch die wichtigsten Gesellschaftsgruppen (Militär, Großgrundbesitzer, Unternehmer) beleuchtet, die Hitlers Aufstieg zur Macht wesentlich gefördert haben.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: Dr. Rüdiger Kühr / Kursgebühr 12 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.11201 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.V. Sa, 16.02. 10:00-18:30 D'dorf: VVN/BdA Landeskonferenz

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NRW-Landeskonferenz der VVN/BdA

Am Sa, den 16.02. findet in Düsseldorf die NRW-Landeskonferenz des Vereins der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten statt.

Unter anderem werden folgende Referenten zum Stand der antifaschistischen Arbeit referieren:

  • Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei
  • Prof. Dr. Wolfgang Dressen der Universität Düsseldorf
  • Monika Düker, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen NRW
  • Guntram Schneider, Landesbezirksvorsitzender des DGB NRW

Weitere Infos sind erhältlich bei Paul Schnittker, Tel.: 0201-531479


.VI. Mo, 25.02. 18:40, Start-VHS-Kurs: Lifestyle v. Neonazis

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Mo, 25.02. + 03.03. + 10.03, 18:40-20.10 Uhr, VHS, Burgstraße

vierzehn.21: Lifestyle, Symbole und Codecs von Neonazis

Schon länger identifizieren sich Neonazis nicht nur über Springerstiefel und Glatze. Vielmehr gibt es seine Reihe von Symbolen und Dresscodes, welche erst auf den zweiten Blick erkennbar sind. Es geht um die Fragen, was oder wleche Zeichen sind "rechts" udn woran kann man diese erkennen? Ist der Träger eines Fred-Perry-Shirts ein Neonazi? Wie sieht es mit anderen Marken aus? Welche Bands werden vorwiegend gehört und welche sind verboten? Die Beispiele gestalten das Seminar praxisnah und helfen so, sich besser zurechtzufingen.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: Robert Bosch / entgeldfrei / VHS-Kurs-Nummer: 072.11007 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.VII. Do, 28.02. 18:30, E-Altenessen: Weltcafe - EU-Grenzen

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  • Das nächste Weltcafé (jeden 4. Do im Monat) findet statt am:
  • Donnerstag, 28.02.08
  • ab 18.30 Uhr
  • im Foyer der evangelischen Kirchengemeinde Altenessen in der Hövelstraße 73
  • Eintritt frei

Informationsveranstaltung:

"Kulturafrika" - ein afrikanischer Verein in Essen stellt sich vor.

Afrika ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Welt. Es ist reich an Bodenschätzen, wovon die Bevölkerung kaum profitiert. Sie lebt meistens in Armut und Krieg. Für viele ist der Weg nach Europa die einzige Hoffnung. Jenseits all dieser Widersprüche bietet Afrika vielfältige Kulturen und Traditionen. Dabei spielt der familiäre Zusammenhalt eine wichtige Rolle. Der Verein "Kulturafrika" wird in zwei Vorträgen folgende Fragestellungen aufnehmen:

1) Welche Bedeutung hat der familiäre Zusammenhalt im Leben afrikanischer Migranten?

Was bedeutet dies insbesondere für die Kinder, die das deutsche Bildungssystem durchlaufen?
Referent ist J. Guy Apenou

2) Vom wirtschaftlichen Chaos in Afrika zur Flucht übers Mittelmeer

Referent ist J. Guy Apenou und Konan N'dri


Veranstalter: Flüchtlingsausschuss der evangelischen Kirche, Evangelische Kirchengemeinde Altenessen, , ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen,

Weitere Informationen unter Tel: 0201 / 20539

Wegbeschreibung: Buslinie 140, Haltestelle Hövelstraße / Ab Hbf: U11 / U17 bis Altenessen Bhf

Das WELTCAFÉ ist ein offener Treffpunkt für Menschen aller Sprachen. Im WELT-CAFÉ finden Sie Zeit und Raum, um

  • mit anderen ins Gespräch zu kommen
  • Kontakte zu knüpfen
  • sich über Migration und Flucht auszutauschen
  • kleine Kulturbeiträge zu genießen

Und das Ganze natürlich bei Kaffee, Tee, Wasser, Wein und Knabbereien zu kleinen Preisen. Das WELT-CAFÉ findet jeden 4. Donnerstag im Monat in der Zeit von 18:30 bis 21.00 Uhr im Café-Treff in der Hövelstr. 73 statt.


.VIII. Sa, 01.03. 10.00, VHS: Essener Terror-Orte der Nazi-Zeit

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Sa, 01.03. 10.00-12:30 Uhr, Treffpunkt: Eingang der VHS, Burgplatz 1

Wo man geht und steht: Essener Orte des Terrors in der Nazi-Zeit

Die nationalsozialistische Zeit hat auch in Essen viele Spuren hinterlassen: Wo man geht und steht findet man offensichtliche oder versteckte Orte des Terrors und der Verfolgung, die die Schreckensherrschaft vor unserer Haustür sichtbar werden lassen. Bei diesem Rundgang durch den Bereich der Essener Innenstadt werden wor solche Spuren und Erinnerungsorte aufsuchen und an die unheilvolle Geschichte erinnern, die damit verbunden sind.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: Christoph Wilmer / Kursgebühr 7 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.11304 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.IX. So, 18.05. 16:00, VHS,Heinr-Heine-Buchh: Essens wilder Norden

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So, 18.05. 16:00-18:30 Uhr, Treffpunkt: Heinrich-Heine-Buchhandlung, Viehofer Platz 8

Essens wilder Norden: Literarischer Spaziergang durch die Essener Altstadt

Vor 75 Jahren war der Essener Segeroth eines der verrufensten Stadtviertel. "Klein-Moskau" oder das "Rote Viertel" galten noch als harmlose Bezeichnungen, die Kämpfe der KPD und SPD mit den braunen Organisationen der neuen Machthaber schufen legenden und Mythen. Mit seinen heute fast verschwundenen Friedhöfen, Schulen, Straßenzügen, mit Großmarkt, Schrottplätzen, Bordell hat er aber nicht nur Stadtgeschichte geschrieben, sondern auch eine Fülle literarischer Äußerungen hervorgerufen. Beidem nachzuspüren, ist Ziel des Spazierganges.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: Dr. Walter Wehner / Kursgebühr 10 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.16346 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.X. Do, 29.05. 19:30, VHS: Osthaus u. Folkwang

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Do, 29.05. 19:30-21:00 Uhr VHS, Burgstraße

Karl Ernst Osthaus und Folkwang

Zwischen Germanentum und Avantgarde

Karl Ernst Osthaus eröffnete 1902 in Hagen das Museum Folkwang. Er wählte den germanischen Namen Folkwang für ein zukunftsweisendes Kulturkonzept. In nur wenigen jahren gelang es ihm vor allem durch die Präsentation zeitgenössischer Kunst, dem Museum den Ruf eines "Himmelszeichens" für Deutschland zu geben. Der Vortrag stellt Osthaus als Wegbereiter einer regionalen Kulturpolitik mit vielfältigen, aber ebenso widersprüchlichen Facettena vor, die wir auch im Hinblick auf dei NS-Zeit betrachten.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referentin: Ariane Hackstein / Kursgebühr. 5 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.13166 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.XI. Sa, 21.06. 15.00, VHS,Steele-Kulturforum: Bücherverbrennung

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Sa, 21.06. 15.00-18.00 Uhr im Steeler Kulturforum, Dreiringstr. 7

Die Bücherverbrennung und ihre Profiteuere

Am 21.06.1933 verbrannten der Leiter der Essener Stadtbücherei, der Schriftsteller Richard Euringer, auf dem Gerlingplatz die Werke von Thomas Mann, Heinrich Heine, Berthold Brecht, Erich Kästner und vielen anderen Schriftstellern. Ihrerer wird in zahlreichen Veranstaltungen anlässlich dieses Tages der Unkultur zu Recht gedacht. Weniger bekannt sind die Täter und ihr literarisches Schaffen - um die NS-Zeit, die NS-Literatur und die damaligen Leser besser zu verstehen, ist es sinnvoll sich auch mit den Profiteuren der Säuberung und Gleichschaltung zu beschäftigen. Der Vertrag liefert anhand ausgewählter Beispiele einen kleienen Überblick über die NS-Autoren und ihre (Mach-)Werke.

Aus der Reihe "Vor 75 Jahren"; Die Essener Volkshochschule führt Veranstaltungen durch zum Thema "Nationalsozialismus und seine Spuren in Essen".

Referent: Dr. Walter Wehner / Kursgebühr 8 Euro / VHS-Kurs-Nummer: 072.16338 / Anmeldungen zu den Veranstaltungen: Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, D-45127 Essen, www.vhs-essen.de (Weitere Informationen: Dr. Walter Wehner, T. 0201 - 88 43 209, walter.wehner@vhs.essen.de)


.XII. 12.-17.05. Italienseminar: Widerstand von Apennin bis Adria

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Vom Apennin bis zur Adria:

Auf den Spuren des Widerstands gegen die deutsche Besatzung

Studienseminar/Bildungsurlaub vom 12. bis 17. Mai 2008 in Reggio Emilia, Marzabotto, Ferrara und bei Ravenna

Italien war für Deutsche nicht immer das Land des Dolce Vita, wo die Zitronen blühen, sondern auch Feindesland. Die deutsche Besatzung in Italien von 1943 bis 1945 ist hierzulande ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutsch-italienischer Geschichte. Dabei verlief die Gotenlinie, die letzte Befestigungsbastion der deutschen Truppen in Italien, vom tyrrhenischen Meer quer durch den Apennin bis zur Adria. In ihrem Einzugsbereich wuchs der italienische Widerstand, die Resistenza, bis zur Befreiung zu einer antifaschistischen Massenbewegung heran. Partisaninnen unterstützten die Alliierten Truppen im Kampf gegen die deutschen Besatzer, die angesichts der drohenden Niederlage das Land mit Terror überzogen. Für einen kurzen Zeitraum konnten die PartisanInnen sogar ein ganzes Gebiet im Gebirge befreien und dort als Modell einer Partisanen-Republik aufbauen.

Wir werden in diesem Seminar ZeitzeugInnen und Schauplätze dieser Geschichte kennen lernen: PartisanInnen und ihre Gebiete in den Bergen des Apennin und in den Sümpfen bei Ravenna, Überlebende des deutschen Massakers von Marzabotto sowie das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Ferrara. Darüber hinaus treffen wir HistorikerInnen, besuchen Museen und Gedenkstätten. Geplantes Programm (täglich, außer Mo und Sa, 8 Unterrichtsstunden)

Montag, 12.5. 2008

  • Bis 18 Uhr: Anreise nach Reggio-Emilia, Kennenlernen, Programmvorstellung

Dienstag, 13.5.2008

  • Vormittags:
    • Einführung in die Geschichte der Resistenza gegen die deutsche Besatzung unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse entlang der Gotenlinie durch einen Historiker des ISTORECO. - Der Apennin-. Schauplatz von Siegen und Niederlagen des Widerstands.
  • Nachmittags:
    • Besuch des Denkmals für die Frauen der Resistenza in Castelnovo Monti; Gespräch mit einer Zeitzeugin über die Rolle der Frauen im Widerstand.

Mittwoch 14.5.2008

  • Vormittags:
    • Das deutsche Massaker an der Zivilbevölkerung von Marzabotto, das mit 770 Toten die meisten Opfer in Westeuropa forderte. Besuch der zentralen Gedenkstätte. Diskussion über den Prozess, die Urteile und die Reaktionen in Deutschland.
  • Nachmittags:
    • Geführter Rundgang zu den Gedenkstätten auf der Hochebene des Monte Sole; Treffen mit einem Überlebenden, der als Jugendlicher Augenzeuge des Massakers wurde.

Donnerstag, 15.5.2008

  • Vormittags.
    • Fahrt nach Ferrara, der Stadt mit einer langen jüdischen Geschichte und einem ehemals ausgeprägt jüdischen Leben (das z.B. in den Büchern von Giorgio Bassani geschildert wird). Geführter Rundgang durch das ehemalige Ghetto und Besuch der Synagoge.
  • Nachmittags:
    • Ein Zeitzeuge berichtet über das Schicksal der italienisch-jüdischen Bevölkerung unter dem Faschismus und der deutschen Besatzung. Anschl. Weiterfahrt nach Bagnacavallo bei Ravenna.

Freitag, 16.5.2008

  • Vormittags:
    • Einstimmung mit Auszügen aus dem Buch"Agnese va a morire" (Agnes geht in den Tod), das die Geschichte einer bäuerlichen Partisanin in dieser Region beschreibt. Besichtigung des Hauses der (Film)Agnese, eines typischen Bauernhofes der Epoche, heute ein Museum. - Besuch des Gotenlinien-Museums mit Vortrag über die Kämpfe der Resistenza in den Sumpfgebieten der Adriaküste und ihren Besonderheiten.
  • Nachmittags:
    • Exkursionen zu Land und Wasser zu den Orten der Geschichte der Resistenza mit Zeitzeugengesprächen.

.Samstag, 17.5.2008

  • Vormittags:
    • Im Raum der romagnolischen Adria wurde die Gotenlienie zuerst durchbrochen - der Anfang vom Ende der deutschen Besatzung in italien. AkteurInnen auf Seiten der Alliierten waren dabei u.a. Partisanen unter dem charismatischen Kommandanten "Bulow", königstreue italienische Einheiten und die berühmte Jewish Brigade. Die Gräber der Gefallenen dieser jüdischen Brigade besuchen wir auf dem britischen Soldatenfriedhof.
  • Nachmittags:
    • Offene Fragen und Themen, Evaluation des Seminars, Abreise ca. 16.00 Uhr.

Leitung
Marianne Wienemann und Matthias Durchfeld

Die Veranstaltung richtet sich an
Historisch-politisch Interssierte, die sich mit der deutschen und italienischen Zeitgeschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart beider Länder auseinander setzen möchten.

Arbeitnehmerweiterbildung
In NRW können drei Tage Bildungsurlaub in Anspruch genommen werden (die Antragsfrist endet am 28.3.2008); auf Anfrage stellen wir gern Anträge auf BU-Anerkennung in anderen Bundesländern.

Kosten und Leistungen
Der Kostenbeitrag von Euro 490 umfasst die Unterbringung in guten Vierbettzimmern in Jugendherbergen (die in stilvollen ehemaligen Klöstern untergebracht sind), HP, Transfers während des Seminars, Übersetzungen. DZ und EZ auf Anfrage gegen Aufpreis möglich. Die Anreise erfolgt individuell.

An- und Abreise
Reggio-Emilia erreicht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln entweder mit der Bahn oder mit dem Flugzeug: die nächstgelegenen Flughäfen mit Anschluss per Bus und Bahn nach Reggio-Emilia sind Bologna, Forli, Verona und die Mailänder Flughäfen. Abreisemöglichkeiten bestehen mit dem Zug ab Ravenna (Teilnehmende können zum Bahnhof gebracht werden), mit dem Flugzeug von den Flughäfen Forli, Rimini, Venedig und Treviso.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich an bis zum 31.03.2008

  • Bildungswerk der Humanistischen Union NRW
  • Kronprinzenstraße 15
  • 46128 Essen
  • Tel. 0201227982
  • Fax 0201-235505
  • buero@hu-bildungswerk.de

in Kooperation mit ISTORECO, Istituto per la Storia della resistenza e la storia contemporanea, Reggio-Emiiia


.XIII. 25.-30.05, Italienseminar: Italienerinnen im Widerstand

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Starke Frauen: Italienerinnen im Widerstand gegen deutsche Besatzung und Faschismus

Studienseminar vom 25. bis 30. Mai 2008 in der Emilia-Romagna und in Venedig

Von September 1943 bis Kriegsende war Italien durch deutsches Militär besetzt. Während dieser Zeit wurde das Land von nationalsozialistischem und faschistischem Terror beherrscht. Dagegen entwickelte sich ein immer stärker werdender Widerstand der italienischen Bevölkerung - die Resistenza.

Frauen hatten einen wesentlichen Anteil an der Resistenza, sie bildeten das Rückgrat der "Resistenza civile", des zivilen Widerstands im alltäglichen Leben. Sie organisierten Protestkundgebungen und Streiks, sie verteilten Flugblätter und organisierten die Logistik des bewaffneten Widerstands. Als so genannte Stafetten transportierten sie schriftliche Nachrichten, Waffen und Munition und standen dabei dem Feind häufig Auge in Auge gegenüber. Sie kämpften auch mit der Waffe in Einheiten von Partisaninnen und Partisanen. Frauen sind für ihr antifaschistisches Engagement ins Gefängnis geworfen, gefoltert und ermordet worden. Überlebende Zeitzeuginnen berichten, dass ihre Erfahrung im Widerstand ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu ihrer Emanzipation war.

Im Vordergrund dieses Seminars stehen das Zusammentreffen und die Gespräche mit Zeitzeuginnen, die in der Resistenza in unterschiedlichen Rollen aktiv waren sowie mit Überlebenden des nationalsozialistischen und faschistischen Terrors. Es geht darüber hinaus selbstverständlich um Informationen zum historischen Umfeld jener Epoche. Das Seminar sucht Orte des Geschehens und heutigen Gedenkens in der Emilia-Romagna und in Venedig auf. Alle Gespräche werden in Deutsche übersetzt.

Geplantes Programm (bei täglich außer So und Fr, acht Unterrichtsstunden)

Sonntag, 25.05.2008

  • 18:00 Uhr Reggio-Emilia: Kennenlernen, Programmerläuterungen, Organisatorisches, anschließend gemeinsames Abendessen

Montag, 26.05.2008

  • Vormittags:
    • Vorstellung des Instituto per la storia della resistenza in provincia di Reggio-Emilia (ISTORECO)
      Die Situation der Frauen während des Faschismus und ihre Beteiligung am Widerstand gegen Faschismus und deutsche Besatzung (Vortrag einer Mitarbeiterin des Instituts)
      Zeitzeuginnengespräch mit einer Stafetta über ihre Verbindungs- und Infonnationstätigkeit innerhalb der katholisch orientierten Partisanenverbände.
  • Nachmittags:
    • Zeitzeuginnengespräch mit einer ehem. Partisanin über ihre Widerstandstätigkeit gegcn dic Faschisten vor 1943 und ihre Arbeit in der Roten Hilfe.

Dienstag, 27.5.2008

  • Vormittags:
    • Deutsche Kriegsverbrechen in Italien und deren aktuelle juristische Aufarbeitung (thematische Einführung und Austausch), Zeugnisse des Faschismus und der Resistenza in Reggio-Emilia.
  • Nachmittags:
    • Die Organisation der Frauenverteidigungsgruppen Zeitzeuginnengespräch mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Partisanenverbandes Italiens (ANPI) auch über und ihre damalige Tätigkeit als Politkontinissarin.

Mittwoch, 28.5.2008

  • Vormittags:
    • Gewerkschaftliches und frauenpolitisches Engagement in der Nachkriegszeit Zeitzeuginnengespräch mit einer früheren Partisanin Über die individuelle uind gesellschaftliche Bedeutung der Beteiligung der Frauen an der Resistenza.
  • Nachmittags:
    • Weiterfahrt nach Venedig Frauen in der Situation der Besatzung und der Resistenza im Veneto und in Venedig (Vortrag)

Donnerstag, 29.5.2008

  • Vormittags:
    • Öffentliches Erinnern und künstlerische Verarbeitung - Die Denkmäler für die Frauen der Resistenza sowie das Museum für Moderne Kunst Ca' Pesaro mit der Skulptur "Die Partisanin" von Leonardo Leoncillo, anschl. Diskussion
  • Nachmittags:
    • Ziviler Widerstand - Organisation und Tätigkeiten - Gespräch mit einer Zeitzeugin, die im bürgerlich-aristokratischen Milieu Venedigs mit den Westalliierten kooperierte und den Druck illegaler Schriften mitorganisierte.

Freitag, 30.5.2008

  • Vormittags:
    • Vergangenes jüdisches Leben und jüdische Kultur vergegenwärtigen - Rundgang durch den ehemaligen venezianischen Ghettobezirk, Führung durch drei der fünf venezianischen Synagogen. - Die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in Venedig. Gespräch mit einer Zeitzeugin, die nach der Besetzung Venedigs durch deutsche Truppen mit ihrer Familie in die Schweiz flüchten konnte.
  • Nachmittags:
    • Auswertung des Seminars, Ende der Veranstaltung ca. 15.30 Uhr

Leitung
Nadja Bennewitz und Marianne Wienemann

Die Veranstaltung richtet sich an
Frauen, die historisch und politisch interessiert sind und sich mit der deutschen und italienischen Zeitgeschichte und ihrer Gegenwartsbedeutung auseinander setzen möchten.

Bildungsfreistellung
Diese Veranstaltung ist nach dem Bildungsurlaubsgesetz NRW nicht anerkannt; auf Wunsch stellen wir Anträge auf Anerkennung nach den Freistellungsgesetzen anderer Bundesländer.

Kosten und Leistungen
Kostenbeitrag bei Unterkunft in Mehrbettzimmern/Jugendherberge in Reggio-Emilia und Doppelzimmern in Venedig Euro 500. Übernachtung im Doppelzimmer auch in Reggio-Emilia sowie im Einzelzimmer in beiden Städten ist möglich, die Preise hierüber erfragen Sie bitte im Bildungswerk der Humanistischen Union. In diesen Beträgen sind Halbpension, Eintritte, Führungen, Übersetzungen und die Transfers während des Seminars enthalten. Die Anreise nach Reggio-Emilia und die Abreise von Venedig sind individuell zu planen und nicht im Preis inbegriffen.

An- und Abreise:
Die Anreise nach Reggio-Emilia mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist entweder mit der Bahn oder mit dem Flugzeug möglich: die nächstgelegenen Flughafen mit Anschluss per Bus und Bahn nach Reggio-Emilia sind Bologna, Forli, Verona und die Mailänder Flughäfen. Die Abreise von Venedig kann ebenfalls per Bahn oder Flugzeug erfolgen. Hier sind die nächstgelegenen Flughäfen Venedig, Treviso, Verona und Bologna. Bei der An- und Abreise mit dem PKW empfiehlt es sich, das Auto von Reggio-Emilia nach Venedig mitzunehmen, es in Venedig-Mestre zu parken und von dort aus abzureisen.

Anmeldung:
Zur Anmeldung schicken Sie uns bitte eine Postkarte, eine Mail oder ein Fax, spätestens bis zum 31.03.2008. Sie erhalten umgehend eine vorläufige Bestätigung mit weiteren Informationen.

  • Bildungswerk der Humanistischen Union NRW,
  • Kronprinzenstr. 15,
  • 45128 Essen,
  • Tel. 0201-227982,
  • Fax 0201-235505
  • buero@hu-bildungswerk.de

in Kooperation mit dem ISTORECO Reggio-Emilia (Istituto per la Storia della resistenza e la storia contemporanea, Reggio-Emilia).


.XIV. 01.-04.06, Italienseminar: "Glorreiche Frauen" (Venedig)

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"Glorreiche" Frauen?

Frauengeschichte zwischen Hochkultur und Prostitution in Venedig und auf seinen Inseln

Ein Studienseminar für Frauen vom 1. bis 4. Juni 2008

Nicht nur in der Serenissima wurden die Lebensläufe von Frauen durch soziale Herkunft und verbreiteten Sexismus bestimmt. Dennoch verlief vieles in der Seerepublik aufgrund ihrer außerordentlichen Machtposition, ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, ihrer vielfältigen Bevölkerungsgruppen und ihrer topografischen Besonderheit gänzlich anders als auf dem italienischen Festland: Typische prekäre Frauenarbeitsplätze aufgrund der großen männlichen Nachfrage in der Handelsstadt bot die Prostitution, aber erst in der Renaissance ermöglichte das gehobene Kurtisanenwesen einzelnen Frauen einen sozialen Aufstieg - doch zu welchem Preis? Im Zeitalter der Industrialisierung blieb die Heimarbeit in der Glasperlen- und Spitzenklöppelindustrie mangels großer Fabriken der wichtigste Arbeitsbereich für Frauen der Unterschichten - prekär und ausgebeutet zwar, doch werden wir zahlreiche Beispiele weiblichen Muts und Eigensinns kennen lernen. Protestpotenziale und professionelles Selbstbewusstsein haben nicht selten auf widersprüchliche Weise einschneidende gesellschaftliche Veränderungen herbeigeführt.

Anmeldung ist bis zum 15. April 2008 erwünscht

Programm und weitere Informationen erhätlich bei

  • Bildungswerk der Humanistischen Union NRW
  • Kronprinzenstraße 15
  • 46128 Essen
  • Tel. 0201227982
  • Fax 0201-235505
  • buero@hu-bildungswerk.de


.XV. 15.-20.09. Italienseminar: Rom - Besatzung und Resistenza

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Rom unter deutscher Besatzung: Zeit der Resistenza

Bildungsurlaub in Rom vom 15. bis 20. September 2008

Rom - ein Ort, an dem auch im Zweiten Weltkrieg Geschichte geschrieben wurde: der Niedergang des italienischen Faschismus und sein gemeinsames Ende mit dem Nationalsozialismus. Alle Straßen der deutschen Wehrmacht zur Front führten in einer entscheidenden Phase des "Italienfeldzugs" durch Rom, auf ihnen operierte aber auch der römische Widerstand. In Rom bildete sich das nationale, einheitliche Kommando der Resistenza gegen die nationalsozialistischen Besatzer und ihre faschistischen Helfer. Die politische Rolle des Vatikan im Machtgefüge jener Zeit ist bis heute umstritten. Wir werden uns, begleitet von ZeitzeugInnen und ExpertInnen, an Gedächtnisorten mit der Zeit der deutschen Besatzung in Rom befassen: mit der politischen und militärischen Entwicklung in Italien ab 1943, dem deutschen Terror, mit der Deportation der jüdischen Bevölkerung in die Vernichtungslager und insbesondere mit der Resistenza, den italienischen Widerstand. Denn große Teile der römischen Bevölkerung verweigerte dem Besatzungsregime die Gefolgschaft, ganze Stadtquartiere leisteten passiven und aktiven Widerstand. Dieser unterschied sich in Inhalt und Form nach politischer Orientierung und sozialer Schichtzugehörigkeit. Darüber hinaus möchten wir die politische Auseinandersetzung mit Faschismus und Resistenza in der italienischen (und deutschen) Nachkriegsgesellschaft kennen lernen und diskutieren.

Geplantes Programm (bei täglich, außer Mo und Sa, 8 Unterrichtsstunden)

Montag, 15.09.08

  • Ankommen in der Unterkunft bis 18 Uhr, ab 18.15 Uhr Vorstellen der TeilnehmerInnen und des Programms, ab 20.15 Uhr gemeinsames Abendessen.

Dienstag, 16.09.08

  • Vormittags:
    • Historischer Abriss zur politischen und militärischen Situation zur Zeit der Besetzung Roms sowie zu den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren von zeitgeschichtlicher Bedeutung. - Rom - Offene Stadt: ein Begriff und was sich dahinter verbirgt. Erste örtliche Orientierungen.
  • Nachmittags:
    • Die Kämpfe zur Verhinderung des Einmarsches der deutschen Truppen in die Stadt. Vortrag einer Historikerin an der Porta San Paolo. - Geführter Rundgang durch einen historischen Stadtteil mit ausgeprägter Widerstandsgeschichte.

Mittwoch, 17.09.08

  • Vormittags:
    • Gespräch mit einem Zeitzeugen über die Resistenza im besetzten Rom: ihre Protagonisten, ihre politischen Orientierungen, ihre Aktionen, ihre räumliche Struktur. Ziviler und bewaffneter Widerstand. Der berühmte Anschlag der GAP-Guerilla in der Via Raseila und seine bis heute dauernden Nachwirkungen im politischen Raum.
  • Nachmittags:
    • Traditioneller Antifaschismus und spontaner Widerstand gegen die Besatzer in den Armutsquartieren und Arbeitervierteln Roms. Die bedeutsame, lange Zeit aus der offiziellen Geschichte verdrängte Rolle der Organisation "Bandiere Rossa" (Rote Fahne), Referate und Diskussionen.

Donnerstag, 18.09,08

  • Vormittags:
    • Die Geschichte des unvergessenen Massakers an 335 Menschen durch die Nationalsozialisten: Besuch der Gedenkstätte Fosse Ardeatine" - Ort der Rache des NS-Regimes für die Aktivitäten der Resistenza, Gespräche mit MitarbeiterInnen.
  • Nachmittags:
    • Das ehemalige SS-Gefängnis, die heutige Gedenkstätte in der Via Tasso (angeleiteter Rundgang) - "Aufarbeitung" nach 1945 - Darstellung und Diskussion der politischen und juristischen Aufarbeitung der Verbrechen der deutschen Besatzer und ihrer faschistischen italienischen Helfer. - Der"Schrank der Schande" und die aktuellen Kriegsverbrecherprozesse.

Freitag, 19.09.08

  • Vormittags:
    • Die Shoa in Italien: Rassengesetze, Deportation und Vernichtung der römischen Jüdinnen und Juden (Vortrag) Treffen mit einem Überlebenden der Shoa. Besuch der alten Synagoge und des ehemaligen Ghettos. - Jüdisches Leben in Rom heute - Mythos und Realität des Verhaltens der italienischen Bevölkerung: Solidarität und Verrat angesichts des nationalsozialistischen Terrors. Neuere Untersuchungen und Diskussionen
  • Nachmittags:
  • Die Rolle der katholischen Kirche während der Besatzung: das Verhalten des Klerus vor Ort und die umstrittene Politik Papst Pius' des XII. Vortrag einer Expertin mit Diskussion.

Samstag, 20.09.08

  • Vormittags:
    • "Warum wir immer noch antifaschistische Lieder singen" Treffen mit dem Sänger der Band "Banda Bassotti": Die Bedeutung der Resistenza für die Nachkriegsentwicklung, die Bezugnahme auf den Widerstand in der politischen Auseinandersetzung und in aktuellen Debatten.
  • Nachmittags:
    • Abschließende Diskussionen und Auswertung des Seminars.


Leitung:
Marianne Wienemann und Matthias Durchfeld

Die Bildungsveranstaltung richtet sich an
historisch und politisch interessierte jüngere wie ältere Erwachsene, die sich mit der deutschen und italienischen Zeitgeschichte, ihrer Aufarbeitung und Gegenwartsbedeutung auseinander setzen möchten. Für diese Veranstaltung kann eine Freistellung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW und dem hessischen Bildungsurlaubsgesetz in Anspruch genommen werden (Antragsfrist bis sechs Wochen vor Seminarbeginn). Anträge auf Anerkennung in weiteren Bundesländern können auf Anfrage gestellt werden.

Lernziele
Verständnis für Zeitgeschichte und heutige Politik in Italien und ihre Bezüge zur deutschen Zeitgeschichte und Gegenwart; Vertiefung von an Gedächtnisorte gebundene Kenntnisse; Urteilsbildung zu Fragen der Verantwortung und juristischen Auseinandersetzung mit den Verbrechen der SS und der Wehrmacht in Italien und der Bundesrepublik Deutschland.

Kosten und Leistungen
Unsere Leistung umfasst Unterbringung, Halbpension, Entritte, Führungen, Vorträge und Übersetzungen. Ort der Unterbringung ist ein 2006 eröffnetes Jugendgästehaus mit unterschiedlichen Zimmerqualitäten am Strand in Ostia: Kostenbeitrag bei Unterkunft im 5/6-Bett-Zimmer mit Bad 490 Euro; im 3/4-BettZimmer mit Bad 520 Euro; im Doppelzimmer mit Bad 550 Euro. Einzelzimmer auf Anfrage. Die Anreise und das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr sind individuell zu organisieren. Hinweis zur Anreise: Mehrere Billigfluglinien steuern die beiden römischen Flughäfen Fiumcino und Ciampino an.

Anmeldung
Zur Anmeldung schicken Sie uns bitte eine Postkarte, eine Mail oder ein Fax, spätestens bis zum 15.07.2008. Sie erhalten umgehen eine vorläufige Bestätigung. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt; sie werden nach dem Eingangsdatum der Anmeldung vergeben.

Veranstalter:

  • Bildungswerk der Humanistischen Union NRW
  • Kronprinzenstraße 15
  • 46128 Essen
  • Tel. 0201227982
  • Fax 0201-235505
  • buero@hu-bildungswerk.de

in Kooperation mit ISTORECO - Istituto per la storia della Resistenza, Reggio-Emilia/Italien


.XXX. Zum Inhalt dieses Info-Briefes

Der Inhalt dieser Info-Briefe von Essen-stellt-sich-quer

ist nicht immer mit den Teilnehmern des "Runden Tisches für Menschenrechte" abgestimmt. Er soll zügig über Ergebnisse des Runden Tisches und seiner Arbeitsgruppen berichten, weitere Materialien dokumentieren, aber auch zeitkritische Informationen schnell verbreiten. Beim Zusammenführen und Darstellen der vielen Informationen sind Fehler nicht immer zu vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür und korrigieren Sie uns! Der Widerstand gegen die NeoNazis kann nicht bunt genug sein, denn es gibt viele Gründe sich gegen Rechtsextremismus zu wenden. Der Runde Tisch möchte ein möglichst breites und umfassendes Forum sein, wo Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Das soll andere nicht davon abhalten, eigene Aktivitäten zu entwickeln. Wir wünschen uns durchaus Aktionen über den Runden Tisch hinaus. - Selbst wenn im Runden Tisch kein Konsens erreicht werden kann, dokumentieren wir gerne, worüber wir informiert werden.


Unsere Kontaktadresse, das Anti-Rassismus-Telefon, ist umgezogen:
von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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