Aus Essen stellt sich quer

EqLogoUndTextNeu.png

EqLogoKlein.png 12px-FacebookLogo.png 14px-Eq-Twitterlogo.png, E-Mail: Post_icon.png
info<a>Essen-stellt-sich-quer.de

Diese Webseiten sind veraltet und wurden seit Juni 2017 nicht mehr aktualisiert.
Bitte haben Sie Geduld - es wird an einer Lösung gearbeitet.
1ordnerZu.gif
Essen stellt sich quer »
1ordnerZu.gif
Essen extrem rechts »
1ordnerZu.gif
Essen erinnert + gedenkt »
1ordnerZu.gif
Allgemeine Tipps »
1ordnerZu.gif
Infotisch & Downloads »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Achtung: Teilartikel!

Dieser Textabschnitt wird üblicherweise nicht isoliert auf eine Webseite dargestellt.

Dort deckt dieser Abschnitt zusammen mit anderen einen zusammenhängenden Themenbereich ab.


.V. So, 13.04., 17.00 Uhr, E-Freisenbruch: Bürgerversammlung

Veraltet.png Der hier genannte Termin ist veraltet!

Die autonomen Gruppen in Essen rufen zur Bürgerversammlung in Freisenbruch auf: Es wird dort auch überlegt, ob man am Sa, 26.04 auch eine Demonstration dazu machen will.

Es reicht!

Freisenbruch und die angrenzenden Stadtteile werden immer mehr zu einer Hochburg für Nazis. Die Präsenz rassistischer, neonazistischer und antisemitischer Inhalte ist nicht mehr zu übersehen: An den Laternenpfählen werden die Aufkleber der rechtsradikalen Aktionsgruppe Essen, der NPD und ihrer Jugendorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) nahezu täglich erneuert, über Nacht werden rassistische Parolen an Häuserwände gesprüht, Pöbeleien und Übergriffe gegen jegliche, nicht ins menschenverachtende Weltbild der Nazis passende Personen, sind an der Tagesordnung.

Die Präsenz von Nazis in den Stadtteilen Freisenbruch, Steele und Kray ist längst nicht mehr unter der Kategorie "ein paar Ewiggestrige" zu verbuchen. Das Auftreten der Nazis hat sich verändert: Vorbei sind die Zeiten, in denen man sie schon von Weitem an ihrer Kleidung oder ihren abrasierten Haaren erkannte. Nazis bewegen sich heute in vielen Städten wie andere Jugendliche, die einer bestimmten Subkultur angehören, mit völliger Selbstverständlichkeit durch den Alltag, ohne darauf zu verzichten, ihre Gesinnung über Buttons (Anstecker) oder T-Shirts nach außen zu tragen.

Der Essener Osten wird offenbar seit Jahren von Nazis zunehmend als geeigneter Ort empfunden, um dort zu wohnen, zu arbeiten und um ihre politische Einstellung mit Aufklebern, verbal und durch militante Übergriffe kund zu tun. Offenkundig lässt es sich für Nazis in dieser Gegend gut leben. Sie werden - aus Angst, aus Ignoranz, aus Blindheit gegenüber dem Phänomen oder auch aus Sympathie - in Ruhe gelassen. Zwar sind sich in der Ablehnung von Neonazismus und Rechtsextremismus fast alle gesellschaftlichen Gruppen einig, doch außerhalb von Wahlkampfzeiten bleiben konkrete Aktivitäten gegen Aufmärsche und Veranstaltungen der extremen Rechten aber meist jugendlichen Antifaschist/inn/en überlassen, die bei ihrem Engagement oftmals noch mit staatlicher Repression und zivilgesellschaftlicher Ablehnung zu kämpfen haben.

Doch was kann gegen Nazis unternommen werden? Ist der Kampf gegen Rechts nicht eher Aufgabe des Staates und seiner Exekutivorgane wie Polizei und Verfassungsschutz? Wir glauben, dass ein aktiver Antifaschismus vonnöten ist, um derartige Verhältnisse zu verändern. Neonazis sind (zumindest in Westdeutschland) vermutlich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht in der Lage, wieder eine parlamentarisch wahrnehmbare Kraft zu werden, aber ihr Einfluss auf Jugendkulturen, auf das Freizeitleben anderen Menschen etc. ist mitunter erheblich. Nazis stellen eine alltägliche Gefahr für Leib und Leben vieler Menschen dar, ihre bloße Präsenz, ihr offenes Zuschautragen rassistischer Gesinnung und ihr positiver Rückbezug auf den Nationalsozialismus ist für jeden denkenden Menschen eine Unerträglichkeit. Darum fordern wir, dass Nazis nicht nur in Freisenbruch, Steele oder Kray, sondern überall das Leben so schwer wie möglich gemacht wird.

Den (Essener) Nazibanden entgegentreten.

Für eine antifaschistische Jugendkultur und Gesellschaft!

Einladung zur Informationsveranstaltung

  • am 13.04.2008
  • um 17 Uhr
  • im Heliand-Zentrum, Bochumer Landstr. 270
Antifaschistische Gruppen Essen

Siehe Esreicht.pdf PDFicon.gif (31.7 KB)


nach oben Hauptseite E-Mail: info<a>essen-stellt-sich-quer.dePost_icon.png